Hier sind alle Pokémon der Woche aus dem Jahr 2012 eingebunden! (Von Kalenderwoche 1 - 52)
KW01
Dieses Fanartwork stammt von der Filb.de-Benutzerin Kiuna, die es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den ersten Platz mit 333 von 863 Stimmen.
Die weiteren Gewinner werden über den Januar verteilt an dieser Stelle präsentiert.
Um Ho-Oh ranken sich in der Johto-Region viele Legenden: Eine besagt, dass das „Regenbogen-Pokémon“, wie Ho-Oh aufgrund seiner regenbogenfarbig schimmernden Flügel auch genannt wird, die drei Raubkatzen wiederbelebte, nachdem sie in einem Feuer in einem der beiden TürmeTeak Citys umgekommen waren. Seit dieser Begebenheit sollen Entei, Raikou und Suicune rastlos durch die Lande ziehen, während ihr Anführer über den verbliebenen Glockenturm wacht.
Dass die Legenden auch Wahres an sich haben, kann der Protagonist in den Spielen selbst erleben – wenn er Ho-Ohfangen möchte, findet er es auf der Spitze des Glockenturms, sofern er die Buntschwinge, eine einzelne Feder des legendären Vogels, zuvor erhalten hat.
Sein auf einem Fenghuang, einem chinesischem Feuervogel, dem Phönix nicht unähnlich, basierendes Design („Hō-ō“ ist die japanische Bezeichnung für den Fenghuang) wird unter anderem auch durch seine SpezialattackeLäuterfeuer unterstützt, die alles versengen kann, was ihr in den Weg kommt. Der Pokédexeintrag aus Pokémon Schwarz und Weiß besagt außerdem, dass Trainern, die Ho-Oh erblicken, ewiges Glück beschieden ist.
Dieses Fanartwork stammt von der Filb.de-Benutzerin Charaky, die es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den zweiten Platz mit 209 von 863 Stimmen.
Die weiteren Gewinner werden über den Januar verteilt an dieser Stelle präsentiert.
Tauboss’ Fluggeschwindigkeit, die laut Pokédex bei Mach 2 liegt, sowie die Kraft seines Flügelschlags, unter dem sich sogar große Bäume beugen, könnten auch eine Anspielung auf sein Vorbild in der Natur sein, den Fischadler. Wenn Tauboss seine starke Orkan-Attacke entfesselt und damit zuschlägt, haben die Gegner meist das Nachsehen.
Dieses Fanartwork stammt von der Filb.de-Benutzerin Lucariolu, die es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den dritten Platz mit 57 von 863 Stimmen.
Die weiteren Gewinner werden über den Januar verteilt an dieser Stelle präsentiert.
Aeropteryx, ein Urzeitvogel-Pokémon mit den TypenGestein und Flug, existiert seit der 5. Generation und entwickelt sich auf Level 37 aus dem Fossil-PokémonFlapteryx, welches wiederum aus einem Federfossil entsteht. Der Einfluss der realen Vorbilder für sein Design, Archaeopteryx und Microraptor, zeigt sich nicht nur im Aussehen, sondern auch darin, dass es laut Pokédex zu Fuß schneller ist als in der Luft; dabei soll es bei der Jagd sogar mit den Geschwindigkeiten von Autos mithalten können.
Swaroness ist ein Pokémon der fünften Generation mit den TypenWasserFlug und erinnert an einen Singschwan mit teilweise blau gefärbtem Gefieder. Der deutsche Name wird aus „Schwan“ und „Baroness“, welches die Bezeichnung für die Tochter eines Barons ist, gebildet.
Frosdedjes Design wurde von der japanischen Sagengestalt Yuki Onna inspiriert; laut Pokédex, und seinem mythologischen Vorbild nicht unähnlich, friert Frosdedje seine Opfer mit einem -50 Grad kalten Atem ein und stellt die so konservierte Beute heimlich aus. Auf eine wohlwollendere Darstellung der Yuki Onna spielt eine Frau auf der verschneitenRoute 217 an, die dem Protagonisten einen Bannsticker schenkt: Ihr seltsames Verhalten und plötzliches Verschwinden sowie ihre Verbindung zu Geistern legen nahe, dass sie selber einer, womöglich sogar ein Frosdedje, sein könnte.
Ottaro ist ein Wasser-Pokémon der 5. Generation und in den Spielen Pokémon Schwarz und Weiß, neben Serpifeu und Floink, als Starter-Pokémon erhältlich. Als bisher einziger Wasser-Starter basiert es auf einem Säugetier, genauer einem Otter, welcher auch Bestandteil seines Namens ist; dieser setzt sich aus den Begriffen Otter und mare (lat.: Meer) zusammen. Außerdem ist Ottaro der einzige Starter und eines der wenigen Pokémon überhaupt, die stets einen Gegenstand bei sich tragen und diesen im Kampf gebrauchen: Laut dem Pokédex benutzt es die Muschel, die sich auf seinem Bauch befindet, für Schnitt-Attacken, was sich besonders in seiner SpezialattackeKalkklinge widerspiegelt, die fast ausschließlich von ihm und seinen weiterentwickelten Formen Zwottronin und Admurai erlernt werden kann. Gerade im Anime macht es von seiner Muschel regelmäßig Gebrauch.
Gallopa ist ein Feuer-Pokémon der 1. Generation und die Entwicklung von Ponita. Es basiert auf dem FabelwesenEinhorn, einem Pferd mit einem Horn auf dem Kopf. Sein Name stammt in fast allen Sprachen von gallopieren, einer Gangart des Pferdes, ab. Einzig im Englischen setzt er sich aus rapid (schnell) und dash (stürmen) zusammen, was zwei Eigenschaften des Pferdes bzw. Gallopas beschreibt. Denn in seinen Pokédexeinträgen wird Gallopas Schnelligkeit immer wieder hervorgehoben, wobei seine Höchstgeschwindigkeit bei 240 km/h liegt, die es bereits nach zehn Schritten erreicht. Sein hoher Initiative-Statuswert und die fünf Sterne, die es bei der Pokéathlon-Kategorie Tempo erreicht, unterstreichen ebenfalls diese Geschwindigkeit.
Kabutops ist ein Fossil-Pokémon der 1. Generation mit den TypenGestein und Wasser. Es ist die Entwicklung von Kabuto, das Forscher aus dem Domfossil erschaffen können. Neben seinem Namen basiert auch sein Aussehen auf einem Pfeilschwanzkrebs, allerdings hat es anders als dieser einen humanoiden Körperbau und an den Armen zwei scharfe Sicheln, mit denen es Attacken wie Schlitzer oder Nachthieb ausführen kann. In seiner schillernden Form ist Kabutops grün, mit seinen Sensen erinnert es dann an Sichlor. Letztere werden außerdem auch in den Pokédex-Einträgen angesprochen, laut denen es seine Beute attackiert und aufschlitzt. Ferner wird dort erwähnt, dass es sich entwickelte, um seiner Beute an Land zu folgen.
Keldeo ist ein Pokémon der fünften Generation mit den TypenWasser und Kampf und zählt zu den wenigen Vertretern der Mysteriösen und Legendären Pokémon. Es ist außerdem einer der vier Angehörigen der Legendären Musketiere, zu denen neben ihm noch Kobalium, Terrakium und Viridium gehören. Um dieses Quartett ranken sich einige Legenden, die in der Einall-Region seit langer Zeit erzählt werden. So soll Keldeo während eines Waldbrands, der durch einen von Menschen verursachten Krieg hervorgerufen wurde, seine beiden Eltern verloren haben. Nachdem es von Kobalium, Terrakium und Viridium aus dem betroffenen Gebiet gerettet wurde, beschlossen Letztere, das Pokémon der SpeziesFohlen aufzuziehen. Deutlich wird die Beziehung vor allem während eines besonderen Events auf einer speziellen Waldlichtung in Einall: Dort nämlich wollen die drei Pflegeeltern ihrem Schützling dessen SpezialattackeMystoschwert beibringen.
Namentlich basiert Keldeo auf einem Kelpie, einem Wasserwesen aus der britischen Mythologie, das in Flüssen lebt und sich vorbeiziehenden Wanderern als Reittier zur Überquerung des Gewässers anbietet – nur, um diese danach bis an dessen Grund zu ziehen. Äußerlich ist es an Charles de Batz-Castelmore d'Artagnan(en), vielen besser als einfach d'Artagnan bekannt, angelehnt, der im Roman „Die Drei Musketiere“ den titelgebenden Helden als Letzter beitritt. Sein Markenzeichen ist eine Feder an seinem Hut, die in etwa so aussieht wie Keldeos Schweif.
Wadribie ist ein KäferFlug-Pokémon der 4. Generation, das auf einer Mischung aus Bienenwabe und Honigbiene basiert. Passend dazu gibt es ähnlich wie beim realen Insekt Geschlechtsunterschiede: Die weiblichen Exemplare heben sich nicht nur durch einen roten Fleck am unteren Kopf hervor, sondern können sich auf Level 21 auch zur Bienenkönigin Honweisel entwickeln (bei dem dieser Fleck zu einem Juwel wird).
Wadribie hat von allen Flug-Pokémon die niedrigsteBasiswert-Summe. Zusammen mit Teddiursa zählt es zu den wenigen Taschenmonstern, welche die FähigkeitHonigmaul besitzen können, durch die das Pokémon nach Ende eines Kampfs in den Besitz von Honig gelangen kann. Der Pokédex besagt dazu, dass Moterpel diesen gerne von Wadribie stiehlt; der Eintrag Honweisels stellt heraus, dass Wadribie den Honig als Nahrung für Honweisels Larven sammelt. Laut dem Eintrag aus Diamant und Platin besteht es aus drei einzelnen Pokémon; kann aber, anders als andere „dreiköpfige“ Pokémon, nicht Triplette erlernen. Außerdem ist es das einzige Pokémon mit mehreren Köpfen, das sich in eines mit einem Kopf verwandelt. Wadribie kann durch Level-Anstieg nur drei Attacken erlernen und durch TM/VM gar keine; jedoch werden die AttackenHeilbefehl, Schlagbefehl und Blockbefehl (die SpezialattackenHonweisels) von mehreren ihrer Art ausgeführt, da die Bienenkönigin ihren Schwarm mit Pheromonen kontrolliert.
Bissbark ist einer der zahlreichen Vertreter der Normal-Pokémon und existiert seit der 5. Generation. Es ist in vielerlei Hinsicht einem Hund nachempfunden, was sich zunächst an seinem gebellartigen Ruf offenbart: . Sein Körperbau basiert auf einer Mischung aus dem Yorkshire Terrier und dem Scottish Terrier – diese beiden Hunderassen waren auch die Vorlage für Bissbarks Vorstufen Yorkleff und Terribark –, während dagegen sein langes Fell an einen Malteser oder einen Shih Tzu erinnert. Sein Verhalten wiederum ist an das des Bernhardiners angelehnt: so ist Bissbark dem Pokédex nach bekannt dafür, Menschen, die im Gebirge in Not geraten sind, zu retten. Es ist also ein Pokémon, das Attribute verschiedener Hunderassen in sich vereint und so den Facettenreichtum der Haushunde aufzeigt. Sein Name ist ebenfalls an Attribute des Hundes angelehnt; dieser setzt sich aus Biss und bark (engl.: bellen) zusammen. Gleichzeitig spielt der Name auf Otto von Bismarck an, was auf den Bart des Großmut-Pokémons zurückzuführen ist. Weiterhin lernt es eine Vielzahl von Attacken, die sein Design untermauern, durch Level-Up oder kann sie vererbt bekommen. Beispiele dafür sind Schlecker, Jauler, Biss oder Brüller.
In Pokémon Schwarz und Weiß befindet sich Bissbark im Besitz der RivalinBell, während es im Anime, wo es seinen ersten Auftritt in der Episode Großes Wiedersehen in Rayono! hat, ein Pokémon der angehenden Pokémon-KennerinTramina ist.
Icognito ist der Name eines Psycho-Pokémon, das in 28 verschiedenen Formen auftritt. Deren erste 26 stammen aus der 2. Generation und stellen die Buchstaben des lateinischen Alphabets dar, die letzten beiden, gestaltet nach dem Vorbild von Frage- und Ausrufezeichen, aus der 4. Generation. Zusammengesetzt aus icon (engl.: Piktogramm) und inkognito spielt der Name auf ihr Dasein als mysteriöse Hieroglyphen an, das sie in antiken Ruinen fristen. Dort übermitteln die Icognito nicht nur Botschaften, wie z. B. in den Trostu-Ruinen, wo sie in der Reihenfolge ihres Erscheinens als wilde Pokémon das Wort friend (engl.: Freund) buchstabieren, sondern sind über diese Orte auch mit legendären Pokémon verbunden: So kann Arceus sich in HeartGold und SoulSilver aus den Alph-Ruinen in Johto zu den Sinjoh-Ruinen teleportieren, wo es mit Unterstützung der Icognito eines der Pokémon des Dimensions-Trios erschafft. Eine weitere Verbindung zeigt sich im Film „Im Bann der Icognito“: Darin wird der Forscher Spencer Hale in die Dimension dieser Pokémon gesogen und die Icognito erschaffen für seine zurückgelassene Tochter eine illusorische Wunschwelt, in der die RaubkatzeEntei ihren Vater ersetzt.
Neben solch starken telepathischen Kräften werden jedem Icognito laut Pokédex auch individuelle Fähigkeiten zugeschrieben. In den Spielen zeigt sich dies in der für diese Pokémon einzigen erlernbaren Attacke: Für die Kraftreserve berechnen sich Typ und Stärke aus den DV des Anwenders, die für jedes Pokémon anders sind.
Loturzel ist ein WasserPflanze-Pokémon der 3. Generation. Es basiert auf einer Victoria-Seerose, was sich vor allem an dem großen Blatt auf seinem Körper äußert (die Victoria-Seerose wird wegen diesem auch Riesenseerose genannt). Auch Loturzels Namensgebung entspringt der Botanik, da Loturzel aus dem Wort Lotus, einer anderen Bezeichnung für Hornklee, und -urzel, stammend von Wurzel, gebildet wird. Diese Endung teilt es mit Samurzel, seinem editionsspezifischen Gegenstück aus Rubin und Saphir; sie soll bei beiden Pokémon ausdrücken, dass sie sich noch in ihrer Entwicklung befinden und erst weiter reifen müssen, bevor sie schließlich ihre Endform erreichen, so wie eine Pflanze zunächst Wurzeln schlägt, bevor sie wächst.
Obwohl Loturzel teils ein Wasser-Pokémon ist, kann es mit Blubbstrahl erst seit der 4. Generation durch Levelanstieg eine Wasser-Attacke erlernen, die dem Gegner auch Schaden zufügt. Neben diesem Mangel an Attacken, die es durch Training erlernt, ist es von den Basiswerten her auch noch eines der schwächsten Pflanzen- und Wasser-Pokémon. Wie man aus verschiedenen Pokédexeinträgen erfährt, hindert dies Loturzel jedoch nicht daran für kleinere Pokémon als Fähre zu fungieren, indem es sie auf seinem Blatt sitzend von einem Ufer zum anderen bringt.
Das grazile Hasen-PokémonSchlapor ist vom TypNormal und existiert seit der 4. Generation. Sein Name spielt in jeder Sprache auf seine Schlappohren und die damit verbundene Ähnlichkeit zu einem Widderkaninchen an. Allerdings steckt noch mehr in Schlapors Aussehen: Es erinnert stark an ein Model, das Fell-Handschuhe und -Stiefel trägt und sieht damit dem Häschenkostüm des bekannten Männermagazins Playboy und den daran angelehnten Kemonomimi sehr ähnlich. Ein weiteres Indiz dafür stellt Schlapors betörender Ruf dar (). Trotz all diesen Tatsachen ist die Geschlechtsverteilung, von Haspiror ausgehend, genau ausgeglichen, und es besteht eine 50 prozentige Chance einem männlichen Schlapor zu begegnen.
SchlaporsVorentwicklungHaspiror entwickelt sich durch Freundschaft weiter, was aber ein schwieriges Unterfangen ist, da es, als eines der wenigen Pokémon, eine Start-Freundschaft von 0 hat. Schlapor hingegen hat eine extrem hohe (theoretische) Start-Freundschaft von 140. Es gibt auch noch andere Punkte, in denen die Entwicklungslinie in verschiedene Richtungen geht. So erlernt Haspiror, als einziges Pokémon durch Levelaufstieg, auf Level 13 die AttackeFrustration, die besonders stark ist, wenn die Freundschaft niedrig ist. Schlapor hingegen erlernt, ebenfalls als einziges durch Levelaufstieg, auf gleichem Level die AttackeRückkehr, die exakt die umgekehrte Wirkung von Frustration hat; sie ist stärker, umso mehr Freundschaft das Pokémon für den Trainer empfindet.
Owei ist ein Pokémon aus der 1. Generation mit den TypenPflanze und Psycho. Es besteht aus sechs individuellen Eiern, die telepathisch verbunden stets eine Gruppe bilden. Eines der Eier wird dabei auf Sprites und Artworks grundsätzlich mit einer angebrochenen Schale dargestellt – laut Pokédex aber kein Problem für Owei, da es das Innere nicht verschüttet. Des Weiteren sollen Risse in der Schale Anzeichen für eine bevorstehende Entwicklung sein, was im Widerspruch dazu steht, dass dazu eigentlich ein Blattstein benötigt wird.
OweisSpezialattacke ist das Stakkato. „Staccato“ ist italienisch, bedeutet „abgetrennt“ und bezeichnet in der Regel eine Spielweise in der Musik. In Oweis Fall jedoch ist der Name wörtlich zu nehmen, denn bei dieser Attacke lösen sich einzelne Eier von der Gruppe und stürzen sich auf den Gegner. Seine Psychokräfte zeigt Owei z. B. in der Anime-Folge „Angriff der Kokoweis“, als es dem glücklosen Zauberkünstler Melvin mittels Hypnose die Kontrolle über Ash verschafft.
Warum das Pokémon der KategorieEi nun vom Typ Pflanze ist, verrät der Pokédex-Eintrag aus Pokémon Stadium, denn die Eier sind eigentlich eher Samen einer Pflanze. Vor diesem Hintergrund erscheint auch die Entwicklung zu Kokowei nicht mehr so eigenartig, bei der aus den Eiern Kokosnüsse werden. Befremdlich bleibt aber die Zucht eines Owei, bei der schließlich sechs Eier aus einem einzelnen schlüpfen.
Das Hades-Pokémon Hundemon existiert seit der 2. Generation und teilt seine TypkombinationUnlichtFeuer einzig mit seiner VorentwicklungHunduster. Nicht nur sein Name, der sich aus den Worten „Hund“ und „Dämon“ zusammensetzt, und sein auf einem Kerberos basierenden Aussehen, sondern auch sein Verhalten lassen auf Bösartigkeit und Kampfkraft schließen.
Der Pokédex verrät, dass ein jedes Pokémon, welches das Gebrüll eines Hundemon hört, erschaudert und in früheren Zeiten dachten Menschen gar, dies sei der Ruf des Todes. Eine durchaus berechtigte Furcht, denn zu alledem ist es in der Lage Flammen zu spucken, die noch Ewigkeiten nach der Attacke fürchterliche Schmerzen und Verbrennungen bewirken. Hundemon leben in Rudeln, jeweils geleitet von einem, nach internen Kämpfen festgelegten, Anführer.
In der Anime-Episode „Ausgebüxt!“ zeigt ein Hundemon jedoch auch seine gutmütige Seite. Es ist eigentlich nur auf Botengang und trifft zufällig auf Mistys, mal wieder von der Gruppe getrenntes, Togepi, das ihm schließlich Leid tut, sodass Hundemon ihm hilft, zu Misty, Ash und Rocko zurückzukommen. Hierbei zeigt sich die FähigkeitFrühwecker von Hundemon, da es ungemein tatkräftig und vor allem ausdauernd ist.
Flunschlik ist ein Pokémon, das seit der 5. Generation existiert und die einzigartige TypkombinationBodenElektro besitzt. Aufgrund dieser ist es eines von nur vier Pokémon, die, ohne von einer bestimmten Fähigkeit abhängig zu sein, gegen einen ihrer eigenen Typen immun sind und unter diesen sogar das einzige, das gleichzeitig auch eine Schwäche gegen Attacken seines eigenen Typen aufweist.
Flunschliks Name setzt sich aus den Begriffen Flunder und Schlick zusammen. Dabei war es ursprünglich einem Seeteufel nachempfunden und besaß die TypenWasser und Elektro, jedoch wurden diese Ideen verworfen. Nun basiert es auf einer Flunder und ist aufgrund dessen, trotz seiner Wasser-Schwäche, ausschließlich im Wasser anzutreffen. Ähnlich wie sein reales Vorbild versteckt es sich, dem Pokédex nach, im Morast, was sich auch in Attacken wie Lehmsuhler oder Tarnung widerspiegelt. Von dort aus greift es seine Beute mit Stromschlägen an.
Ramoth ist ein Pokémon der 5. Generation mit den TypenKäfer und Feuer, dessen Aussehen – wie der Namensbestandteil moth (engl. „Falter“) bereits andeutet – einem Falter, genauer einem Atlasspinner, nachempfunden wurde. Dieses Pokémon der KlasseSonne trägt mit Ra außerdem auch den altägyptischen Sonnengott im Namen, zu dem sich noch weitere Bezüge finden lassen: Denn ähnlich wie Ra, der die Sonne selbst ist, soll Ramoth laut Pokédex, als einst der Himmel von Vulkanasche verdunkelt war, die Rolle der Sonne übernommen haben. Auch ist es in Pokémon Schwarz und Weiß in den Ruinen des alten Palasts zu fangen, wo die Sarkophage wilder Echnatoll das Ägypten-Thema unterstreichen. Angespielt wird in Ramoths Namen aber auch auf Mothra, eine riesige Monstermotte aus Filmen derselben japanischen Studios, die auch Godzilla erfanden.
Kirlia ist ein Psycho-Pokémon der 3. Generation, dessen Aussehen von einer Ballerina inspiriert worden ist. Während die grüne Kopfbedeckung und die beiden pinkfarbenen Hörner eine Frisur darstellen, symbolisiert sein Körper ein Tutu, das sehr häufig bei Tanzauftritten genutzt wird.
Darüber hinaus bestätigen verschiedene Pokédex-Einträge das Verhalten einer Tänzerin. So führt es aus Liebe zu seinem Trainer einen Tanz auf, um ihm seine Zuneigung zu zeigen. Außerdem geht aus weiteren Pokédex-Einträgen hervor, dass es angeblich zukünftige Ereignisse vorhersehen kann. Sein Name leitet sich von der Kirlianfotografie ab, die angeblich die Aura verschiedenster Gegenstände und Lebewesen sichtbar werden lässt. Einige Kirlia besitzen zudem die FähigkeitFährte. Mit dieser seltenen Fähigkeit kopiert es die seines Gegners und kann sie für sich nutzen.
Glibunkel ist ein Pokémon der vierten Spielgeneration, das mit den TypenGift und Kampf ausgestattet ist. Obwohl es damit zwei Typen besitzt, kann es neben einigen Gift-Attacken, wie Giftschock oder Gifthieb, mit Vergeltung aber nur einen Kampf-Angriff durch Levelaufstieg erlernen. Auch seine SpeziesGiftmund, das ItemGiftschleim, das es als wildes Pokémon tragen kann, und seine versteckte FähigkeitGiftgriff deuten eher auf einen stärkeren Fokus auf den Gift-Typ hin. Ähnlich verhält es sich bei seinen Pokédexeinträgen, in denen vorwiegend das Gift, das es in seinen Backen sammelt und aus seinen Fingern absondert, beschrieben wird. Letzteres kann dabei sogar als heilender Wirkstoff gegen Kreuzschmerzen verwendet werden, was dem üblichen negativen Bezug zu Gift und Gift-Pokémon entgegenwirkt. Glibunkel selbst basiert auf einem Frosch, während sein Name sich aus Glib(ber), einem Synonym für Schleim, und Unke zusammensetzt. Obwohl Unken zur Gattung der Froschlurche gehören, werden sie im Volksmund als Frösche bezeichnet, was wiederum die Verbindung zwischen Glibunkels Design und seiner Namensgebung erklärt.
Nebulak ist ein GeistGift-Pokémon der 1. Generation. Sein Name leitet sich vom lateinischen nebula (lat.: Nebel) ab, denn sein Aussehen basiert auf einer Gaswolke und sein Körper soll laut Pokédex zu 95% aus Gasen bestehen. Daher sind es und seine EntwicklungAlpollo die leichtesten Pokémon mit einem Gewicht von je 0,1 kg. Es soll außerdem die Fähigkeit haben, seine Gegner in Tiefschlaf zu versetzen, indem es ihn einhüllt, weshalb es auch Attacken wie Hypnose, Traumfresser und Nachtmahr erlernen kann. Zudem ist es ab der 3. Generation eines der wenigen Pokémon, das gegen drei Typen immun ist, was an seinem Geist-Typ und der FähigkeitSchwebe liegt. Man findet es oft an gruseligen Orten, wie zum Beispiel in der Alten Villa oder im Turm der Ruhenden.
Seinen ersten Auftritt im Anime hat es in der Folge Die ungleichen Brüder, wo es dort zu Rainer, einem Mitglied der Evoli-Brüder gehört.
Rainers Haare sehen aus wie eine Flosse, ähnlich wie bei seinem Markenzeichen Aquana. Außerdem besitzt auch Ursula ein Aquana, das erstmals in der Folge Das Große Festival beginnt! als Evoli, gemeinsam mit einem anderen Artgenossen, auftauchte. Die beiden entwickelten sich mitten in der Vorführung beim Großen Festival zu Aquana und Flamara. Durch eine gelungene Vorführung brachten sie Ursula in die zweite Runde.
Vulpix, das Fuchs-Pokémon, ist ein Feuer-Pokémon, das aus der 1. Generation stammt. Es entwickelt sich mit einem Feuerstein zu Vulnona und ist wie dieses zu 75 % weiblich, was einzigartig bei Pokémon seines Typs ist. Vulpix basiert, wie Vulnona auch, auf einem neunschwänzigen Fuchs aus der japanischen Mythologie, dem Kitsune, dem viele übernatürliche Kräfte nachgesagt werden. So soll er unter anderem die Fähigkeiten besitzen, seine Gestalt zu wandeln oder mit seiner Schnauze und Schwanzspitze Feuer zu erzeugen. In Anlehnung daran besitzt Vulpix die FähigkeitFeuerfänger, die seine Feuerattacken bei Kontakt mit dem Element weiter verstärkt. Außerdem ist Vulpix das einzige Nicht-Geist-Pokémon, das Irrlicht oder Nachspiel durch Levelanstieg erlernen kann.
Seinen Namen hat es vom lateinischen vulpes (Fuchs) und dem englischen six (sechs) als Anspielung auf seine sechs Schweife. Diese sollen laut Pokédex lichterloh glühen, wenn es kurz vor der Entwicklung zu Vulnona steht. Es wird dort auch gesagt, dass es bei der Geburt nur einen Schwanz besitzt - dabei hat es sowohl im Anime als auch in den Spielen seine sechs Schweife schon, wenn es aus einem Ei schlüpft.
Muntier ist ein Normal-Pokémon der dritten Generation und die zweite Stufe aus seiner Entwicklungsreihe. Im Gegensatz zu seiner Vorform Bummelz und seiner Endstufe Letarking ist es kein faules und behäbiges, sondern überaus flinkes und aufgedrehtes Taschenmonster, was unter anderem auch an seiner Fähigkeit deutlich wird: Munterkeit verhindert, dass Muntier im Kampf einschlafen kann. Auch seine SpeziesWildaffe sowie sein Name, der sich aus den Worten „munter“ und „Tier“ zusammensetzt, passen in dieses Bild, das auch der Pokédex unterstreicht: Laut ihm schlägt Muntiers Herz schneller als das anderer Lebewesen, wodurch es ständig über Felder und Berge rennen muss, um sich nicht nervös und schlecht zu fühlen. In Pokémon Schwarz und Weiß sieht man die Bewegungsfreude erstmals auch in Aktion: Dort hüpft es ununterbrochen und rasend schnell auf und ab und kommt nicht zur Ruhe. Zu Muntiers Vitalität und Unermüdlichkeit passen außerdem seine Attacken wie Schlitzer, Aufruhr und Power-Punch. Dabei ist es in der dritten und vierten Generation sogar das einzige Pokémon, das letztgenannten Angriff durch Level-Up erlernen kann.
Seine Kraft wissen die Menschen indes nicht mehr nur in kämpferischen Auseinandersetzungen zu schätzen: Zu Beginn des SpielsPokémon Smaragd helfen einige fleißige Muntier etwa dabei, das Haus der Familie des Protagonisten einzurichten, was wohl auch damit zu tun hat, dass Norman, gleichzeitig Vater der Familie und Arenaleiter von Blütenburg City, einen Vertreter dieser Art gegen seine Herausforderer einsetzt. Im Anime erreicht selbiges in seiner Debüt-Episode „Nervensäge Max“ sogar ein Unentschieden gegen Ashs Pikachu.