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Sowohl Pokémon als auch Attacken sind bestimmten Typen zugewiesen. Dabei können Pokemon entweder ein oder zwei Typen haben, Attacken sind immer von genau einem Typ. Der Typ bestimmt, wie stark bzw. schwach sich ein Pokémon gegen die jeweilige Attacke verteidigen kann, oder umgekehrt, wie stark bzw. schwach eine Attacke gegen das andere Pokémon wirksam ist.
Das Prinzip ist wie ein riesiges „Schere, Stein, Papier“-Spiel, nur mit vielen weiteren Faktoren — jedes mit seinem Vor- und Nachteil.
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Der
-Typ und der Crypto-Typ fallen dabei heraus.
Anmerkung: Diese Einteilung existiert nur bis zur 3. Generation. Ab der 4. Generation wird die Klasse für jede Attacke einzeln bestimmt.
Anhand dieser Tabelle lässt sich die Effektivität von Attacken gegen Pokémon ablesen. Beispielsweise fügen Wasser-Attacken einem Feuer-Pokémon wie Qurtel doppelten Schaden, Pflanzen-Attacken dagegen nur halben Schaden wie gewöhnlich zu. Dagegen sind Gift-Attacken gegen ein Stahl-Pokémon wie Registeel wirkungslos.
Bei Pokémon mit Doppeltypen wird die Effektivität der Attacke gegenüber den einzelnen Typen einfach miteinander multipliziert. Das Ergebnis ist dann die endgültige Effektivität. Beispiele:
Abweichend zur Tabelle war in der 1. Generation Gift sehr effektiv gegen Käfer und umgekehrt. Außerdem hatten Geist-Attacken damals keine Wirkung gegen Psycho-Pokémon und Eis-Attacken waren normal effektiv gegen Feuer.
In der 1. Generation gilt die Multiplikation bei Pokémon mit Zweittyp auch, allerdings erscheint manchmal eine falsche Nachricht. So wird beispielsweise angezeigt, dass Pflanzen-Attacken sehr effektiv gegen Wasser/Flug-Pokémon wie Garados seien. Dies hängt mit einem Programmierfehler zusammen, durch den, wenn die Attacke auf den einen Typ sehr effektiv und auf den anderen nicht sehr effektiv ist, die eine Nachricht die andere überschreibt.[1]
Wenn man wissen möchte, welcher Typ insgesamt, also in Angriff und Verteidigung, der beste ist, kann man folgendes System anwenden: Man vergibt pro Stärke, Resistenz oder Wirkungslosigkeit gewisse (Minus-)Punkte, welche dieser Tabelle entnommen werden können:
Angreifer ist:
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Verteidiger ist/nimmt
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Dabei kommt man zu folgendem Ergebnis:
| Stärke bei Angriff | Stärke bei Verteidigung | Stärke insgesamt (Angriff und Verteidigung kombiniert) |
|---|---|---|
| 2 Punkte |
10 Punkte |
8 Punkte |
| 1 Punkt |
4 Punkte |
3 Punkte |
| 0 Punkte |
2 Punkte |
2 Punkte |
| -1 Punkt |
1 Punkt |
1 Punkt |
| -2 Punkte |
-1 Punkt |
0 Punkte |
| -3 Punkte |
-2 Punkte |
-1 Punkt |
| -4 Punkte |
-3 Punkte |
-3 Punkte |
| -5 Punkte |
-4 Punkte | |
| -5 Punkte |
Hinweis: Die stärksten Typen stehen oben in der Tabelle. Nach unten hin werden die Typen schwächer bis hin zur letzten Zeile und somit dem schwächsten Typ.
Der denkbar ungünstigste Typ, was Schwächen im Angriff sowie in der Verteidigung anbelangt, ist Pflanze. Normal und Gift schneiden auch sehr schlecht ab, was z. B. bei Normal darauf zurückzuführen ist, das kein Typ empfindlich gegenüber Normal-Attacken ist, was diesem Typ dann schon mal keine Pluspunkte bringen kann. Die Schwächen von Normal brauchen dann nur noch erwähnt werden. Man sollte jedoch beachten, dass z. B. Normal nicht unbedingt mehr Schwächen hat als andere Typen, es hat eben nur keine Stärken. Als Universaltyp eignet sich Normal aufgrund seiner Vielseitigkeit dennoch.
Außerdem sind das hier nur fiktive Vergleichswerte, die man nicht 1:1 in sein Spielverhalten einbauen sollte. Ein Team voller starker Stahl-Pokémon nützt dem Spieler nicht, wenn es gegen ein Team aus lauter Wasser-Pokémon antreten muss. Man sollte also möglichst ein gemischtes Team haben um ein breites Spektrum von Typen bzw. Typ-Kombinationen parat zu haben. Nur so kann man auf möglichst viele Situationen reagieren und dadurch die Schwäche des einen Pokémon zu einer Stärke machen. Auch wenn z. B. der Typ Pflanze überwiegend im Nachteil bzw. schwach ist, kann man auf ein Team treffen, welches Wasser und/oder Boden-Pokémon einsetzt. Also können auch die vermeintlich uneffektiven Typen kampfentscheidend sein.
Wichtiger ist die Typ-Kombination. z. B. Stahl/Flug von Panzaeron hat viele Vorteile. Boden und Kampf richten keinen Schaden mehr an bzw. sind weniger effektiv. Dafür hat es jetzt Elektroschwäche. Man sollte darauf achten, dass Schwächen des einen Typs Stärken des anderen Typs sind. So ist das Pokémon in der Verteidigung im Idealfall besonders gut gegen Typenvorteile geschützt. In jedem Fall bieten Pokémon mit zwei Typen besonders interessante Möglichkeiten und Strategien um sich gut aufzustellen oder besondere Taktiken umzusetzen.
Anmerkung: Der ???-Typ und der Cryptotyp sind Spezialtypen, die eigentlich keine Typen sind. ??? bezeichnet den Typ der Attacke Fluch, was bedeuten soll, dass diese Attacke gegen jeden Typ eingesetzt werden kann. Fluch war aber nur bis zur 4. Generation vom Typ ???, in der 5. Generation wurde die Attacke dann dem Typ Geist zugeordnet. Crypto ist ein künstlicher Typ aus dem Spiel Pokémon Colosseum bzw. Pokémon XD. Der Cryptotyp hat nur Stärken.
Im Sammelkartenspiel gibt es nur zehn Typen, die folgendermaßen mit den Typen in den Spielen zusammenhängen:
Die Typen Finsternis und Metall gibt es ebenso wie die ihnen gleichsetzbaren Typen Unlicht und Stahl erst seit der 2. Generation.
*: Der Typ Gift wird erst seit der Erweiterung Diamant & Perl zum Psycho-Typ gezählt, davor wurde er dem Pflanzen-Typ zugerechnet.
**: Obwohl es in den Spielen schon von Anfang an Drachen-Pokémon gibt, wird dieser Typ erst mit dem Erscheinen der japanischen Erweiterung Dragon Selection im Januar 2012 eingeführt werden.