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Pokémon-Team

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Nähere Angaben: Bild aus der 6. Generation fehlt
Themenbereich
Kampf & Taktik bei Pokémon

KampfMehrfachkämpfe
Himmelskampf
TeamsAttacken
WesenFähigkeiten
SchadenPriorität
AustauschenFlucht
ErfahrungLevel
Statuswerte
BasiswerteMaximalwerte
FP‎DV
Strategie-Glossar
Tier

Disambig.png
Dieser Artikel behandelt das Pokémon-Team eines Trainers. Für andere Erklärungen zum Begriff „Team“ siehe hier.

Als Pokémon-Team wird – im Anime wie auch in jedem Spiel – die aus bis zu sechs Pokémon bestehende Gruppe bezeichnet, die ein Pokémon-Trainer (meist in Pokébällen) bei sich tragen kann und die ihn auf jeder Reise begleitet. Das Team spielt stets die wichtigste Rolle für einen Trainer: Er zieht seine Pokémon auf, trainiert sie und bestreitet mit ihnen Kämpfe.

Allgemeines

Ein Pokémon-Team in S2W2 (oben) und SW (unten)

Das Pokémon-Team ist eine Auswahl verschiedener beliebiger Pokémon eines Trainers, die im Kampf eingesetzt werden können und in Pokébällen mitgetragen werden, bzw. auch vereinzelt mitlaufen.

Ein Pokémon-Team besteht grundsätzlich immer aus mindestens einem und höchstens sechs Pokémon. Dies trifft genauso auf die Hauptreihe, wie auch auf das Sammelkarten- und Sammelfigurenspiel sowie dem Anime und den Mangas zu. Im Karten- und Figurenspiel werden die Teammitglieder jedoch „Pokémon im Spiel“ genannt (dazu zählen sowohl die Pokémon auf der Bank, als auch das aktive Pokémon).

Bis ein Team sechs Pokémon beinhaltet, belegt jedes neu gefangene einen freien Platz darin. Sollte die mögliche Anzahl Mitglieder überschritten werden, werden alle weiteren Pokémon automatisch in einer Box im PC abgelegt. Diese können in jedem Pokémon-Center mit einem Computer beliebig gegen andere Teammitglieder ausgetauscht werden.

Im Kampf

Floink kämpft gegen Serpifeu

Wenn ein Kampf beginnt, werden, je nach Art des Kampfes, die/das Pokémon in den Kampf geschickt. Bei einem gewöhnlichen Einzelkampf ist das erste Pokémon an der Reihe, während bei einem Doppelkampf die ersten zwei Teammitglieder kämpfen. Folglich werden bei einem Dreierkampf sowie Reihumkämpfen die ersten drei eingesetzt.

Sofern sie nicht mit dem Zustand „Besiegt“ versehen sind, kann der Spieler alle seine Pokémon in den Kampf schicken.

Jede Art von Pokémon kann kämpfen. Nur Eier können nicht eingesetzt werden. Sollte man versuchen eines kämpfen zu lassen, erscheint die Warnung: „Ein Ei kann nicht kämpfen!“ Eine Ausnahme bildet hierbei das sogenannte schlechte Ei, welches ausschließlich mit Tackle angreift.

Effekte außerhalb des Kampfes

Während der Trainer sich in der Welt frei bewegt, werden seine Team-Pokémon freundlicher, da sich alle 256 Schritte ihr Freundschaftswert erhöht – dies funktioniert jedoch erst ab der 2. Generation. Eier erhalten keine Freundschaft, sie werden stattdessen „ausgebrütet“ und schlüpfen schließlich, je nach Anzahl der nötigen Schritte.

PokéRus

Wenn mindestens eines der Pokémon im Team mit dem ansteckendem PokéRus infiziert ist, so breitet sich dieser nach und nach auf die anderen Teammitglieder aus. Dies kann man sich zu Nutzen machen, da der Virus so gezielt „weiterverwendet“ werden kann, da er bekanntlich ein Pokémon besonders gut wachsen lässt.

In den verschiedenen Generationen

Ein Team in der 1. Generation
Ein Team in der 2. Generation
Ein Team in der 3. Generation
Vergleich zwischen PT und HGSS

1. Generation

Die Darstellung war zu diesem Zeitpunkt – der Grafik des Game Boys geschuldet – äußerst zweckmäßig. So gibt es nur für Pikachu in Pokémon Gelb ein eigenes Icon und ein Geschlecht hatte nur Nidoran. Außerdem gibt es nur zwei Schaltflächen bei der Beschreibung eines Pokémon: Status und Attacken. Besonders ist hierbei zu erwähnen, dass bei letzteren nur der Name und die Angriffspunkte gezeigt werden, nicht aber die Stärke oder die Effekte.

2. Generation

Bis auf den Unterschied, dass die Pokémon-Icons nun alle einen Rotton bekommen haben, hat sich nicht viel verändert: Die Grafikauflösung ist weiterhin sehr niedrig; verändert hat sich lediglich leicht der Berichtsbildschirm. Hier werden nun auch die Typen der Angriffe angezeigt und die Attacken können vertauscht werden.

3. Generation

In der dritten Generation wurde die Anzeige komplett überarbeitet. Alle Pokémon, bis auf schillernde, haben ihr eigenes bis heute erhaltenes Icon bekommen. Auffällig ist auch, dass das erste Pokémon links etwas größer abgebildet ist. Der Bericht wurde um eine Sektion für die Wettbewerbe erweitert, sodass jetzt auch die Attacken in ihren Wettbewerbstypen angezeigt werden. Ein weiterer ist vorhanden, um sich über die Wirkungen der Angriffe im Kampf informieren kann. Der Attackenbildschirm zeigt jetzt auch den Typ, die Stärke und die Genauigkeit an.

4. Generation

In Diamant, Perl und Platin wurde das Design nochmals verändert. In einer Zeile befinden sich nun immer zwei Pokémon, während das Monster oben links das erste ist. Nun kann man außerdem die Pokémon mit den Pokébällen auf dem unteren Bildschirm auswählen. In Pokémon HeartGold und SoulSilver hat sich die Aufmachung nur geringfügig verändert, wenn man davon absieht, dass die Pokémon nun direkt angetippt werden können, da sie nun auf dem Touchscreen abgebildet werden und nicht wie vorher auf dem Topscreen. Auch lässt sich der Bericht nun per Touchpen durchblättern. Als kleines Gimmick läuft nun das erste Teammitglied dem Trainer hinterher, ähnlich wie Pikachu in Pokémon Gelb oder andere Pokémon in Pokémon Diamant, Perl oder Platin auf dem Platz der Treue.

5. Generation

Hier gibt es keine großartigen Veränderungen gegenüber der 4. Generation. Man kann nun zu 100% über Berührung navigieren, dadurch kann man das Pokémon im Bericht auch hüpfen (Touchpen auf und ab oder von links nach rechts bewegen) oder schweben (Kreise zeichnen) lassen. Tippt man es an, wird es sich umdrehen, sodass man den Backsprite des Pokémon betrachten kann.

6. Generation

Auch in Pokémon X und Y wurde das Menü fast komplett überarbeitet. Beim Anklicken eines Pokémon gibt es zwei neue Felder. Diese sind das Feld Terrain-Attacke und Regenerieren. Unter Terrain-Attacke werden alle Attacken, die auch außerhalb eines Kampfes verwendet werden können, zusammengefasst (z.B. Surfer, Zerschneider oder auch Kaskade). Dieses Feld lässt sich aber auch aufrufen, indem man rechts neben der KP-Anzeige auf die CDs klickt. Durch das Feld Regenerieren wird der Medizin-Beutel geöffnet und man kann seine Pokémon heilen. In der unteren Leiste hat man beim ersten Feld die Möglichkeit die Position der Pokémon im Team zu tauschen. Das funktioniert aber auch, in dem man nur kurz mit dem Touchpen das jeweilige Pokémon antippt und gedrückt hält. Dann kann man es an eine beliebige Stelle ziehen. Das zweite Feld unten ermöglicht das Verschieben der Items innerhalb des Pokémon-Teams. Im Bericht eines Pokémon werden im Touchscreen nur noch die Attacken des Pokémon und das getragene Item gezeigt. Der Rest ist nun im Topscreen zu sehen. Des Weiteren erscheinen auf dem Touchscreen die Pokébälle, mit denen man beim Berühren oder durch Lenken mit dem Steuerkreuz zwischen den Pokémon wechseln kann. Beim Antippen des Pokémon wird nicht mehr der Backsprite angezeigt, allerdings bewegt es sich dabei.

Außerhalb der Reihe

In anderen Spielen, abseits von der Hauptreihe, gibt es ebenfalls teamähnliche Auflistungen. So kann man in Pokémon Ranger z. B. Pokémon kontrollieren, sie aber nicht direkt fangen. In der Mystery-Dungeon-Serie besteht die Möglichkeit, Pokémon zu rekrutieren, sodass man bis zu vier Pokémon auf Erkundungen mitnehmen kann.

Typen-spezifische Teams

Ein auf einen bestimmten Typen spezialisiertes Team zu trainieren, ist bei weitem komplexer als ein „ausgewogenes“. Andererseits kann ein sorgfältig zusammengestelltes Team ebenso große Vorteile bringen wie z. B. die effektivere Nutzung von Fähigkeiten oder Wetterlagen. Wie für jede Spezialisierung gilt auch hier: Neben vielen Vorteilen gibt es auch viele Nachteile zu bedenken.

Bei der Erstellung eines typenspezifischen Teams sollten einige Grundlagen beachtet werden:

  • Die Pokémon sollten fast immer zwei Typen besitzen, von denen einer dem gewünschten Typ entspricht und der andere variiert.
  • Die Pokémon sollten Attacken beider eigener Typen beherrschen, da diese Attacken einen Typ-Bonus erhalten, am besten sogar noch weitere, die der Gegner nicht erwartet bzw. um ihn mit Statusveränderungen o. ä. zu belasten.
  • Auf die Statuswerte sollte besonders geachtet werden, z. B. sollten sowohl defensiv als auch offensiv starke Pokémon mit passenden Attacken im Team enthalten sein.

Durch Beachten dieser Punkte ist sichergestellt, dass ein spezialisiertes Team nicht allzu inflexibel wird.

Um einen Eindruck für besonders durchschlagskräftige Pokémon eines Typs zu erhalten, sei der Spieler auf verschiedenste Foren im Internet und die verschiedenen Ranglisten hingewiesen.

Weblinks

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