Eier gibt es seit den Editionen Pokémon Gold und Silber.
Man erhält Eier, indem man zwei Pokémon mit passenden Ei-Gruppen in die Pokémon-Pension bringt.
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Die Zucht von Pokémon ist seit der 2. Generation möglich. Zwar gibt es auch in der 1. Generation eine Pension; man kann dort allerdings nur ein Pokémon abgeben. Das Züchten von Pokémon ist die Paarung. Sie können sich jedoch nur paaren, wenn sie derselben Ei-Gruppe angehören. So können sich z. B. Taubsi und Aerodactyl, aber nicht Schiggy und Pikachu paaren. Das geschlüpfte Pokémon gehört der Evolution der Mutter an.
In welchen Abständen ein Ei gelegt wird und wie lange es dauert, bis ein Ei da ist, hängt davon ab, von wem die Vater und Mutter sind:
Ab der 4. Generation sagt der Mann vor der Pension dem Spieler, wie das Verhältnis der beiden abgegebenen Pokémon ist.
Die Ausnahme der Ei-Gruppen bildet Ditto. Es kann mit jedem Pokémon (außer legendären Pokémon und Baby-Pokémon) gepaart werden. Hierbei nimmt es die Rolle des anderen Geschlechts an, kann seine Attacke Wandler aber nicht vererben, wenn es sich mit einem Weibchen paart. Ein Pokémon, das nur männlich ist, kann auch mit weiblichen Pokémon gepaart werden, muss aber mit Ditto gepaart werden, soll das selbe oder seine Vorentwicklung schlüpfen. Geschlechtslose Pokémon können nur mit Ditto gepaart werden.
| Männliche Pokémon | |||||||
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Folgende Pokémon können mit keinem anderen Pokémon Eier bekommen, auch nicht mit Ditto:
Ab der 2. Generation:
Hinzugekommen ab der 3. Generation:
Hinzugekommen ab der 4. Generation:
Hinzugekommen ab der 5. Generation:
Legende:
Bei einer Kreuzung schlüpft aus dem Ei ein Pokémon, welcher weder der Evolution der Mutter noch des Vaters angehört.
Aus den Eiern von
Manaphy und Ditto schlüpfen
Phione.
Aus den Eiern von Phione und Ditto schlüpfen jedoch auch Phione.
Phione entwickelt sich nicht zu Manaphy weiter.
Aus den Eiern von
Nidoran♀ und einem ♂Pokémon aus der Ei-Gruppe Monster² schlüpfen ♀ oder ♂ Nidoran.
Aus den Eiern von
Nidoran♂/
Nidorino/
Nidoking und einem Ditto schlüpfen ebenfalls ♀ oder ♂ Nidoran.
²in dieser Gruppe befinden sich auch Nidoran♂/Nidorino/Nidoking
Aus den Eiern von
Volbeat und einem Ditto schlüpfen Illumise oder Volbeat.
Aus den Eiern von
Illumise und einem Zuchtpartner³ schlüpfen Illumise oder Volbeat.
³Volbeat, Ditto oder einem ♂Pokémon aus der Ei-Gruppe Käfer/Ei-Gruppe Humanotyp
Die vererbten Eigenschaften stehen bereits vor dem Schlüpfen fest. Die meisten auch, bevor es abgeholt wird. Mithilfe des Ei-Glitches lassen sich Wesen und Fähigkeit schon vor dem Schlüpfen feststellen.
Durch das Züchten von Pokémon kann das gezüchtete Pokémon vom Vater Attacken vererbt bekommen. Theoretisch können also alle vier Attacken, die der Vater beherrscht, auch an den Nachwuchs übergeben werden.
Das können Attacken sein, die beide Eltern beherrschen und die das Pokémon im Ei sowieso später durch Lv-Up erlernen würde; somit kann es diese Attacke schon direkt nach dem Schlüpfen. Dann gibt es noch Attacken, die der Vater beherrscht und die das zu schlüpfende Pokémon durch TM oder VM erlernen könnte. Ein Pokémon kann somit alle Attacken erben, die man ihm per TM oder VM beibringen kann. Schließlich gibt es Attacken, die das Pokémon nur durch Zucht und sonst auf keine andere Weise erlangen kann. Diese werden Bonus-Ei-Attacken genannt. Wird keine Attacke vererbt, beherrscht das schlüpfende Pokémon nur die Attacken, die es von Level 1 an kennt.
Die Reihenfolge der Attacken des schlüpfenden Pokémon: Lv.1 (1), Lv-Up (2), TM/VM (3), Bonus-Ei-Attacke (4)
| Weibliches Pokémon | Männliches Pokémon | Ergebnis |
|---|---|---|
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Ei-Gruppe: Feld Attacken: |
Ei-Gruppe: Feld Attacken: |
Ei-Gruppe: Feld Attacken: |
Beide Eltern besitzen die Ei-Gruppe Feld (alle Kombinationen mit „Feld“ sind möglich). Beide Eltern beherrschen Ruckzuckhieb, das Wiesor sowieso durch Lv-Up erlangen würde (2). Sengo als Vater beherrscht Spukball, das es durch TM erlernt hat und das Wiesor ebenfalls durch TM erlernen könnte (3). Verfolgung ist die Bonus-Ei-Attacke, die Sengo beherrscht und die Wiesor nur durch Zucht erlangen kann (4). Zusätzlich zu diesen drei Attacken kann das schlüpfende Wiesor noch Kratzer, das es bereits auf Lv. 1 beherrscht (1).
Auch können Bonus-Ei-Attacken durch die Vielfalt an Ei-Gruppen über ein Reihe mehrerer Pokémon an ein Pokémon vererbt werden, welches sich mit dem ursprünglichen Vererber-Pokémon nicht paaren ließe (mehr unter Chain Breeding).
Tabellen zur Übersicht der an ein Pokémon vererbbaren Attacken und der benötigten Väter in den jeweiligen Generationen gibt es in den Artikeln zu den entsprechenden Pokémon.
Pichu wird die Attacke Volttackle erlernen, wenn eines der Elternteile das Item
Kugelblitz trägt. Dies ist erst ab Pokémon Smaragd der Fall.
Seit Pokémon Smaragd ist es außerdem möglich, dass das geschlüpfte Pokémon zu 50% ein gleiches Wesen wie eines der beiden Elternteile hat, wenn der entsprechende Elternteil einen Ewigstein trägt. In Smaragd hat das nur bei der Mutter funktioniert, seit Diamant und Perl funktioniert das auch mit dem Vater.
In den Generationen I bis IV wurden die Fähigkeiten der Eltern nicht an die Nachkommen vererbt. Seit Pokémon Schwarz und Weiß (SW) gibt es die "versteckte Fähigkeiten" aus der Dream World ("Hidden Ability" im Englischen), welche nur Mütter an die Nachkommen weiter vererben können und das mit einer Wahrscheinlichkeit von 40%. Dies funktioniert allerdings nicht mit einem
Ditto als Zuchtpartner.
Ein Nachkomme erbt 3 von 6 DV-Werten von den Eltern. Welche das sind, ist im Normalfall zufällig verteilt. Das heißt, jeder der 6 Werte wird zufällig von dem einen oder anderen Elternteil geerbt. Die verbleibenden 3 DV-Werte werden per Zufall generiert.
Mit den FP-Verstärkern (Macht-Items) lässt sich (ab HGSS) ein einzelner DV-Wert gezielt an einen Nachkommen weitergeben. Sofern beide Eltern ein solches Item tragen, wird per Zufall zwischen beiden ausgewählt. Der Nachkomme erbt dann den entsprechenden Wert. Der andere Wert wird dann in jedem Fall per Zufall bestimmt und der Nachkomme erbt noch 2 der verbleibenden 5 DV-Werte von einem der beiden Eltern.
| Item | Vererbter DV-Wert |
|---|---|
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Kraftpunkte |
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Angriff |
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Verteidigung |
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Spezial Angriff |
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Spezial Verteidigung |
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Initiative |
Die DV-Werte für ein Ei (bzw. das darin befindliche Pokémon) werden beim Abholen festgelegt. Wenn man also vor dem Abholen beim Pensionsleiter abspeichert, kann man das Ei zum Schlüpfen bringen und dann das Pokémon mit Sonderbonbons auf mindestens Level 50 bringen und dann mit der Formel für DV-Berechnung die Werte ermitteln oder mit Sonderbonbons das Pokémon auf ca. Lv.10 bis 15 bringen und die einzelnen Werte der jeweiligen Level notieren und nach einem Intervallverfahren die DVs ermitteln. Sind sie gewünscht, kann man Speichern. Ansonsten lädt man den Speicherstand neu und versucht es erneut.
Alternativ dazu kann man gleich mehrere Eier produzieren lassen und alle Eier (bzw. geschlüpfte Pokémon) auf die DV-Werte hin untersuchen.
Wenn man ein Ei von der Pension erhält (siehe Verhältnis), brütet man es aus, indem man es im Team hat und sich fortbewegt (Gehen, Laufen oder Fahrradfahren). Jedes Pokémon hat seine eigene Schrittanzahl (Schneckmag z. B. braucht 5120 Schritte, Evoli 9180). Beim Ausschlüpfen nimmt das Pokémon das Aussehen der Mutter an. Es schlüpft auf Level 5 und seit Pokémon Diamant und Perl auf Level 1.
Seit Pokémon Smaragd kann man Pokémon-Eier doppelt so schnell (man benötigt nur die Hälfte der Schritte) ausbrüten, wenn man ein Pokémon mit der Fähigkeit Magmapanzer (Schneckmag, Magcargo, Camerupt) oder Flammkörper (z. B. Magby oder Magbrant) im Team hat. Dieser Effekt ist nicht kumulativ (also bewirken zwei oder mehr Pokémon mit dieser Fähigkeit keine weitere Halbierung).
Eier können außerdem vom PokéRus angesteckt werden, obwohl sie noch nicht geschlüpft sind.
Damit ein Baby-Pokémon, welches erst in einer späteren Generation als seine Eltern auftaucht, schlüpft, muss ein Elternteil des Pokémon ein bestimmtes Item tragen.
| Item | Pokémon mit Item | Pokémon ohne Item |
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Bei der Vererbung von Attacken spielt es hier eine Rolle, ob man das Baby-Pokémon oder das Basis-Pokémon züchtet, da diese teilweise andere Attacken vererbt bekommen können. Man kann zum Beispiel nur dann ein Roselia mit Sondersensor erhalten, wenn man das an Knospi vererbt und es entwickelt.
In Pokémon Mystery Dungeon 2 kann man bei Missionen als Belohnung Eier bekommen, die im Missionssteckbrief mit "???" verschlüsselt sind. Es kann entweder der Beitritt des Klienten sein oder die Übergabe eines Eis. Das Ei schlüpft nach 2-3 Missionen. Die Länge der Missionen ist nicht von Bedeutung. Das Baby-Pokémon hat das Aussehen einer Pokémonart der Ebene und ist auf Level 1.
Alle Pokémoneier sehen gleich aus. Die einzige Ausnahme bildet das Manaphy-Ei, welches man durch Pokémon Ranger erhalten kann (siehe oben). Wenn man Manaphy mit Ditto in der Pension ablegt, kommen jedoch wieder gewöhnliche Eier dabei heraus.
Im Anime sehen die Eier unterschiedlich aus, z. B. in Folge 299 - Der alte Moormann, in der man Hydropi-Eier sieht, oder in Folge 433 - Eine Zeitreise heilt alle Wunden, wo aus dem Ei Maikes Evoli schlüpft.
In Pokémon Snap sieht man die Eier von Arktos, Zapdos und Lavados, welche in anderen Spielen keine Eier legen können.
Ein Arktos-Ei in Pokémon Snap
Ein Zapdos-Ei in Pokémon Snap
Ein Lavados-Ei in Pokémon Snap
Das Manaphy-Ei in den regulären Pokémon-Editionen
Das Manaphy-Ei in R
Das Ei, das man in den Sinjoh-Ruinen erhält. Es enthält Palkia, Dialga oder Giratina
Das Fossil-Ei aus dem TCG zeigt evtl. das Ei eines Amonitas, Kabuto oder Aerodactyl