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Legendäre Pokémon

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Eine künstlerische Interpretation von Entei, einem legendären Pokémon

Als Legendäre Pokémon (jap.: 伝説のポケモン Densetsu no Pokémon), oft auch legendäre Pokémon, bezeichnet man extrem seltene und meist mit einer Geschichte verbundene Pokémon. Insgesamt gibt es in den sechs bisher erschienenen Generationen 53 dieser Pokémon. Man kann pro Spielstand, ohne zu tauschen, jedes Legendäre Pokémon nur einmal erhalten, mit Ausnahme von Phione.

In den verschiedenen Editionen kann man sie entweder im normalen Spielverlauf fangen oder man benötigt spezielle Events, die das Erscheinen Legendärer Pokémon ermöglichen. Ein Legendäres Pokémon kann man auch nicht züchten, mit Ausnahme von Phione und Manaphy. Man erhält von beiden Pokémon ein Phione, wenn man sie in die Pension gibt.

Es gibt in jeder Generation mindestens fünf Legendäre Pokémon und in jeder Generation existiert mindestens ein legendäres Trio.

Merkmale

Legendäre Pokémon befolgen alle diese Punkte:

  • Sie können sich nicht entwickeln (Mega-Entwicklung ausgenommen).
  • Sie kommen regulär höchstens ein Mal im Spiel vor (Ausnahme: Phione).
  • Sie können sich nicht vermehren (Ausnahme: Phione und Manaphy).
  • Sie belegen im regionalen Pokédex die letzten Nummern (Ausnahme: Victini).

Die Pokémon, die in den unten stehenden Listen mit einem blauen Hintergrund markiert sind, gelten als Mysteriöse Pokémon. Außerhalb Japans wurden sie oft nicht von den Legendären Pokémon unterschieden, seit der fünften Generation wird diese Unterscheidung jedoch auch außerhalb Japans eingehalten.

Spoiler-Warnung:
In den nachfolgenden Kapiteln werden Details über die Auftritte und Rolle der Legendären Pokémon in Spielen und im Anime aufgeführt, die den Spaß beim Spielen dieser Spiele und dem Anschauen solcher Animefolgen und Filme beeinträchtigen können.

1. Generation

Arktos Zapdos Lavados Mewtu Mew
EisIC.pngEisFlugIC.pngFlug ElektroIC.pngElektroFlugIC.pngFlug FeuerIC.pngFeuerFlugIC.pngFlug PsychoIC.pngPsycho* (In seiner Megaform X nimmt Mewtu zusätzlich den Typen Kampf an.) PsychoIC.pngPsycho
Sugimori 144.png Sugimori 145.png Sugimori 146.png Sugimori 150.png Sugimori 151.png

Legendäre Vögel

Die Legendären Vögel auf einer Karte des TCG

Die drei Legendären Vögel bilden das legendäre Trio der Kanto-Region. Jedes von ihnen basiert auf einem mystischen Vogel. Sie besitzen allesamt den Zweittyp Flug, wobei sie unterschiedliche Ersttypen besitzen. Bei Arktos ist dies Eis, bei Zapdos Elektro und bei Lavados Feuer.

Arktos befindet sich in den Höhlen der Seeschauminseln im Süden Kantos und Zapdos im Kraftwerk bzw. davor, während Lavados seinen Standort zwischen den Generationen wechselt. In der ersten Generation findet man es in der Siegesstraße, in Pokémon Feuerrot und Blattgrün am Glutberg und in Pokémon HeartGold und SoulSilver in der Silberberghöhle. In Pokémon Platin tauchen die drei Vögel als Wanderpokémon in Sinnoh auf. In Pokémon X und Y kann man abhängig vom gewählten Starter-Pokémon in Kalos einen der drei Vögel als Stationäres Wanderpokémon fangen. Ist man dem Pokémon zehnmal im hohen Gras begegnet, fliegt es zur Meerestitanenhöhle und kann dort wie ein ganz normales stationäres Pokémon gefangen werden.

Die drei Legendären Vögel wurden in den Spielen kaum erwähnt, nur Lavados wird in Pokémon Feuerrot und Blattgrün zweimal erwähnt, nämlich zum einen von einem Trainer in Pyros Arena („Unser Arenaleiter Pyro hat sich einmal im Gebirge verlaufen, aber alles ging gut. Bei Einbruch der Nacht erschien ein Pokémon, das einem Feuervogel ähnelte. Sein Licht ermöglichte es Pyro sicher nach Hause zurückzufinden.“) und zum anderen durch eine Andeutung auf der Karte vom Glutberg („Eigentlich ein inaktiver Vulkan, dennoch gibt es Berichte, dass aus dem Kegel bei Nacht Flammen emporschießen.“). Arktos hingegen sieht man durch ein Fernglas in einem Durchgangshaus in Kanto.

Im Anime erscheinen die drei zusammen in Pokémon 2 – Die Macht des Einzelnen, wo sie über die umliegenden Inseln von Shamouti wachen. Wenn sie gestört werden und anfangen zu kämpfen, kann nur Lugia mit Hilfe des Auserwählten sie aufhalten. Unabhängig davon erscheint Arktos auch in Kalter Schock, wo es gegen Team Rocket kämpft, in Wiedersehen macht Freude!, wo es mit Theodor befreundet ist und in Ein Trumpf im Ärmel!, wo Theodors Arktos gegen Ashs Glurak um das Kenntnissymbol kämpft. Zapdos hingegen erscheint in Kristallklare Sache, wo es verletzt wird, als es verhindern will, dass Team Rocket einen geheimisvollen Stein stiehlt, in Pokémon 9 – Pokémon Ranger und der Tempel des Meeres und in Doktor Rocko!. In den beiden letzteren nimmt Zapdos allerdings nur eine Nebenrolle ein. Lavados kommt lediglich in der Episode Im Zeichen der Flamme vor, in der Team Rocket versucht die durch Lavados' Atem entzündete „heilige Flamme“ zu stehlen.

Mewtu und Mew

Kampf zwischen Mew und Mewtu
Mega-Mewtu X
Mega-Mewtu Y

Die beiden Psycho-Pokémon Mewtu und Mew sind aufgrund ihrer ähnlichen genetischen Struktur, und der Tatsache, dass Mewtu eine verbesserten Kopie Mews ist, ein Duo. Sie gehören zu den seltensten und mächtigsten Pokémon überhaupt. Mewtu besitzt seit der fünften Generation außerdem eine eigene Spezialattacke, nämlich Psychostoß.

In den Spielen wird Mew nur in den uralten Tagebucheinträgen im Pokémon-Haus auf der Zinnoberinsel erwähnt. Es war das erste Event-exklusive Pokémon und konnte davor nur durch einen Glitch oder Cheats gefunden werden. In der Wildnis lässt sich Mew nur auf dem Ferneiland, einem Event-Gebiet in Pokémon Smaragd fangen.

Mew erscheint im Anime in Pokémon – Der Film, in dem es sich einen Kampf mit Mewtu liefert, in Lucario und das Geheimnis von Mew und in Pokémon: Mewtu kehrt zurück.

In den Spielen wird Mewtu in den Tagebucheinträgen im Pokémon-Haus als das Kind Mews erwähnt. Anders als die meisten Pokémon gab Mew das Leben an Mewtu, anstatt wie gewöhnlich aus einem Ei geschlüpft zu sein. Mewtu war zu mächtig und entwich aus dem Pokémon-Haus, nachdem es dieses zerstört hatte. Mewtu errichtete sich dann ein Heim in der Azuria-Höhle, wo viele Arten von mächtigen Pokémon leben. In Pokémon X und Y kann Mewtu im Geheimdungeon im Pokémon-Dorf gefangen werden. Man erhält dort auch gleich den Mewtunit X bzw. Y, mit dem Mewtu zu einer Mega-Entwicklung fähig ist. In dieser hat es gemeinsam mit Mega-Rayquaza mit einem Wert von 780 die höchste Basiswertsumme aller Pokémon. Hiebei steigt in seiner Megaform X besonders sein Angriff, während in der Megaform Y der Speziall-Angriff besonders steigt. In seiner Megaform X nimmt es dabei zusätzlich den Typen Kampf an.

Im Anime wurden Mewtu und Mew bekannt durch den ersten Film und dessen Fortsetzung Mewtu kehrt zurück. Mewtus Herkunft ist alles andere als gut, da Giovanni eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammenstellt, um eine verbesserte Kopie von Mew für seinen eigenen Nutzen zu erschaffen. Mewtu sieht aufgrund Giovannis Handlungen alle Menschen als böse an. Als Ash sich im Kampf zwischen Mewtu und Mew stellt, erkennt es, dass es auch Menschen gibt, die sich um ihre Pokémon kümmern. Dadurch erkennt Mewtu auch, dass es und die anderen genetisch veränderte Klone, nichts anderes als Pokémon sind. Auch in der Animeserie hat Mewtu einen Auftritt, und zwar in der Episode Der Kampf um den Erdorden, in der es unter Giovannis Leitung in einer metallischen Ganzkörperrüstung Gary Eich bei einem Arenakampf besiegt.

2. Generation

Raikou Entei Suicune Lugia Ho-Oh Celebi
ElektroIC.pngElektro FeuerIC.pngFeuer WasserIC.pngWasser PsychoIC.pngPsychoFlugIC.pngFlug FeuerIC.pngFeuerFlugIC.pngFlug PsychoIC.pngPsychoPflanzeIC.pngPflanze
Sugimori 243.png Sugimori 244.png Sugimori 245.png Sugimori 249.png Sugimori 250.png Sugimori 251.png

Legendäre Raubkatzen

Lyra und Eusin entdecken die legendären Raubkatzen im Keller der Turmruine

Das legendäre Trio der legendären Raubkatzen besteht aus Entei, einem Pokémon vom Typ Feuer, Raikou, einem Pokémon vom Typ Elektro, und Suicune, einem Pokémon vom Typ Wasser. Dabei sticht vor allem Suicune heraus, da es in Pokémon Kristall eine tragende Rolle einnimmt.

Die legendären Raubkatzen starben, als einst der Bronzeturm durch einen Blitzeinschlag niederbrannte. Das Trio wurde aber von Ho-Oh mit dessen Zauberasche wiederbelebt und das Feuer durch einen Regenschauer gelöscht. Seitdem streift das Trio durch das Land. Dabei spiegeln die wiedererweckten Pokémon die unterschiedlichen Elemente dieses Vorfalls wieder. So steht Entei für das Feuer, Raikou für die Blitze und Suicune für den Regen.

In den Spielen Johtos der zweiten und vierten Generation wandern sie als erste Wanderpokémon überhaupt durch die gesamte Region, nachdem man den Keller der Turmruine betreten hat. Danach trifft man sie nur noch zufällig in der Wildnis, wo sie jedoch sofort fliehen. Eine Ausnahme ist hierbei Suicune, das mithilfe der Klarglocke im Glockenturm in Pokémon Kristall gefangen werden kann. In Pokémon Feuerrot und Blattgrün kann man einem Mitglied des Trios in Kanto begegnen, das von der Wahl des Starter-Pokémon abhängt. Entei erscheint, falls Bisasam gewählt wurde, Raikou bei Schiggy und Suicune bei Glumanda, also immer das Pokémon, das gegenüber dem gewählten Starter-Pokémon einen Typvorteil hat.

Im Anime kommen die drei erstmals im 13. Kinofilm zusammen vor, in dem Zoroark dazu gezwungen wird, ihre Gestalt anzunehmen und gegen sie kämpft. Entei hat zuvor einen Auftritt in Im Bann der Icognito, wo es Ashs Mutter entführt, Suicune in Die zeitlose Begegnung, wo es Ash dabei unterstützt, Celebi zu retten und Raikou in der Spezialepisode Die Legende des Donners, wo Team Rocket versucht, es zu entführen.

Die Raubkatzen haben nicht nur in den Filmen, sondern auch in der Fernsehserie Auftritte. So erscheint Entei in Das legendäre Entei, wo Nelson versucht, es zu fangen, Raikou in Ausgebüxt!, wo es allerdings nur einen kurzen Auftritt hat und Suicune in Finger weg von Karnimani!, wo Ash und seine Freunde Suicune zum ersten Mal für kurze Zeit sehen, in Aufstand der Pokémon, wo es Ash vor einer aufgebrachten Horde Pokémon rettet und Team Rocket und Julian versuchen es zu fangen, und in Driftlon im Wind…. Auch hier tritt das von Marnie gerufene Suicune nur kurz auf, um Ash und Paige, die gerade in eine Schlucht fallen, zu retten.

Ho-Oh und Lugia

Lugia und Ho-Oh

Ho-Oh und Lugia sind die ersten Cover-Pokémon, die auch Legendäre Pokémon sind. Die beiden sind Legendäre Vögel, die sich früher in Teak City auf hohen Türmen aufgehalten haben. Als jedoch der Bronzeturm, die Heimat Lugias, völlig abbrannte, flogen sie fort. Lugia fand in den Strudelinseln eine neue Heimat und Ho-Oh ging auf die Suche nach einem Trainer, der reinen Herzens ist.

In den Spielen spielt Lugia, welches den Typen Psycho und Flug angehört und die Spezialattacke Luftstoß beherrscht, keine zentrale Rolle in der Handlung der zweiten Generation. Stattdessen wird nur erwähnt, dass Lugia in Teak City lebte, bevor der Bronzeturm niederbrannte. Außerdem werden einige Andeutungen auf eine riesiges drachenähnliches Pokémon gemacht. In Pokémon Gold, Silber, Kristall, HeartGold und SoulSilver kann es in den Strudelinseln gefunden werden, wenn man den Silberflügel bei sich hat. In Pokémon Feuerrot, Blattgrün und Smaragd kann man es mit Hilfe eines Events auf dem Nabelfels antreffen.

Baby-Lugia im Anime

Im Anime spielt Lugia eine große Rolle in Die Macht des Einzelnen, wo sich herausstellt, dass Ash der Auserwählte ist und Lugia helfen muss, die drei Legendären Vögel zu beruhigen, nachdem das Gleichgewicht zwischen ihnen durch den Pokémon-Sammler Lawrence III. gestört wurde. Auch in der Fernsehserie hat Lugia mehrere Auftritte, nämlich in den Folgen Das Comeback von Butch und Cassidy, Lugia in der Falle und Versprochen ist versprochen!. Hier treffen Ash und seine Freunde, die beiden Lugia als sie zu den Strudelinseln reisen. Somit ist es im Anime, im Gegensatz zu den Spielen, scheinbar möglich, dass sich Legendäre Pokémon vermehren können.

Ho-Oh gehört den Typen Feuer und Flug an und wird in den Spielen als Retter der legendären Raubkatzen benannt, da es ihnen nach dem Tod durch das Feuer im Bronzeturm mit seiner Zauberasche das Leben zurückgegeben hat. Es beherrscht eine Spezialattacke, Läuterfeuer, die seit der sechsten Generation allerdings auch von Entei erlernt werden kann. Wenn der Spieler die Buntschwinge hat, kann er in Pokémon Gold, Silber, Kristall, HeartGold und SoulSilver auf dem Glockenturm Ho-Oh fangen. Auch kann es, wie Lugia in Feuerrot, Blattgrün sowie Smaragd bei einem Event auf dem Nabelfels gefunden werden. Ho-Oh soll außerdem einen kooperativen Bund mit Suicune und Icognito besitzen.

Im Anime sieht man Ho-Oh zu Beginn von Ashs Reise in der ersten Folge, Pika – Pikachu, über einen Regenbogen fliegen. Da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, liefert der Pokédex keine Informationen. Selbst als Ash es identifizieren kann, wird ihm aufgrund der Seltenheit Ho-Ohs nicht geglaubt. Es heißt außerdem, dass früher Mönche für das Wohl Ho-Ohs gesorgt haben. Es soll jedoch verschwunden sein, da die Menschen immer egoistischer wurden, sodass Ho-Oh seit 300 Jahren nicht mehr gesehen wurde. Ash sieht Ho-Oh im Laufe des Animes noch einige weitere Male, war aber niemals in seiner Nähe.

Celebi

Celebi auf dem Steineichenwald-Schrein

Obwohl Celebi keine Verbindung zu Mew hat, wurde Celebi in der zweiten Generation als „Neues Mew“ bezeichnet, da es eine ähnliche Größe und dieselben Statuswerte besitzt. Es hat allerdings eine andere Typ-Kombination, es gehört nämlich den Typen Psycho und Pflanze an. Außerdem sind beide die letzten Pokémon im regionalen Pokédex und man kann sie nur durch ein Event erhalten. Es spielt allerdings eine andere Rolle als Mew in der Pokémon-Welt, so ist es der Hüter des Waldes und kann durch die Zeit reisen.

In den Spielen kann man Celebi nur durch Events erhalten. Dies ist entweder direkt (über Tausch oder Geheimgeschehen) oder in der japanischen Kristall-Edition mit dem GS Ball, der durch Herstellung einer Online-Verbindung zum Game-Boy-Handadapter erhalten werden kann. Mithilfe des GS Balls kann der Spieler nun Celebi im Steineichenwald erscheinen lassen. In den anderen Sprachversionen kann man den GS Ball nicht erhalten, stattdessen bekommt der Spieler am Steineichenwald-Schrein, an dem in der japanischen Version Celebi zu erhalten ist, von einem Mädchen, welches von einem „Patron aus einer anderen Zeit“ spricht, nur Andeutungen zu Celebi. Es hat außerdem einen Auftritt in Pokémon Colosseum und Pokémon XD, wo man es aber nicht fangen kann.

Im Anime hat es gemeinsam mit Suicune eine zentrale Rolle im vierten Kinofilm Die zeitlose Begegnung, wo Team Rocket versucht, es mit dem Dark Ball zu kontrollieren. In diesem Film wird auch gezeigt, dass es mehrere Celebi gibt. Außerdem hat es eine wichtige Rolle im 13. Film Zoroark: Meister der Illusionen, wo Ken Kodai versucht, es gegen seinen Willen zu fangen. In beiden Filmen spielt seine Fähigkeit zur Zeitreise eine wichtige Rolle. In der Fernsehserie tritt es in der Folge Der Hüter des Waldes auf, wo es einen Waldbrand löscht und von Team Rocket zu entführen versucht wird.

3. Generation

Regirock Regice Registeel Latias Latios
GesteinIC.pngGestein EisIC.pngEis StahlIC.pngStahl DracheIC.pngDrachePsychoIC.pngPsycho DracheIC.pngDrachePsychoIC.pngPsycho
Sugimori 377.png Sugimori 378.png Sugimori 379.png Sugimori 380.png Sugimori 381.png
Kyogre Groudon Rayquaza Jirachi Deoxys
WasserIC.pngWasser BodenIC.pngBoden* (In seiner Proto-Form nimmt Groudon zusätzlich den Typ Feuer an.) DracheIC.pngDracheFlugIC.pngFlug StahlIC.pngStahlPsychoIC.pngPsycho PsychoIC.pngPsycho
Sugimori 382.png Sugimori 383.png Sugimori 384.png Sugimori 385.png Sugimori 386.png

Das Regi-Trio

Die Antiken Golems im Anime

Das Regi-Trio, oft auch als Legendäre Golems bezeichnet, besteht aus Regirock, das dem Typ Gestein angehört, Regice, das dem Typ Eis angehört, und Registeel, das dem Typ Stahl angehört. Sie sind dem Nationaldex nach die ersten Legendären Pokémon der 3. Generation. Trotzdem sind sie in den Spielen vergleichsweise schwierig zu fangen, da sie aufgrund ihrer Macht von den Menschen vor Jahrhunderten in drei verschiedene Höhlen gesperrt wurden. Ansonsten ist nur wenig über sie bekannt, man weiß allerdings, dass sie von Regigigas nach seinem Abbild geschaffen wurden. Regirock befindet sich seitdem in der Wüstenruine, Regice verweilt in der Inselhöhle und Registeel wurde in das Grabmal gesperrt.

Um die Tore zu den Höhlen, in denen sie eingesperrt sind, zu öffnen, muss man erst in die unter dem Meeresspiegel liegende Siegelkammer. Dort müssen ein paar kleine Rätsel gelöst werden; dadurch wird ein Erdbeben ausgelöst, das die drei Höhlen öffnet. Im Vorraum der Höhlen ist wieder ein Rätsel zu lösen, das die Tür zu dem jeweiligen Golem öffnet und dieser gefangen werden kann. Auch in Platin können die Regis gefangen werden, allerdings benötigt man dafür ein Event-Regigigas, das nur in Japan während dem 11. Kinofilm und auf dem Pokémon Day 2009 verteilt wurde.

In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 können alle 3 Regis in der unterirdischen Ruine gefangen werden. Dabei ist jedoch immer nur ein Pokémon gleichzeitig in der Ruine vorhanden, mit dem Schlüsselsystem lässt sich jedoch verändern, welches Pokémon erscheint.

Im Anime haben die Regis einen Auftritt in Pokémon 8 - Lucario und das Geheimnis von Mew. Dort tauchen sie immer wieder einzeln als Wächter des Baums des Anfangs auf. Brandon besitzt alle drei Regis, die er alle schon einmal in Kämpfen gegen Ash und Paul einsetzte.

Auch das Regi-Trio hat einen Anführer, nämlich Regigigas. Es wurde jedoch erst in der vierten Generation eingeführt.

Latias und Latios

Artwork von Latios und Latias
Mega-Latias
Mega-Latios

Latias und Latios, auch als Äon-Duo bekannt, sind nach Mewtu und Mew das zweite Duo im nationalen Pokédex und außerdem die ersten legendären Drachen-Pokémon. Ihr Zweittyp ist Psycho. Beide sind sehr scheu, sodass sie nur selten gesichtet wurden. Deswegen und auch aufgrund der Tatsache, dass ihr Daunenkleid das Licht brechen kann, wodurch sie unsichtbar werden, zweifeln viele Leute an ihrer Existenz und es ist nicht viel genaues über sie bekannt. Den Pokédex-Einträgen kann man jedoch entnehmen, dass beide sehr klug sind und sogar die menschliche Sprache verstehen können.

Im normalen Spielverlauf treten sie fast ausschließlich als Wanderpokémon auf, nur das Mytokristall-Event für Pokémon HeartGold und SoulSilver und die Insel im Süden in der Hoenn-Region sowie die Traumbrache in Einall bilden eine Ausnahme. Außerdem ist es – außer durch ein Nintendo-Event – nicht möglich, beide Pokémon auf einer Edition zu fangen. In Rubin lässt sich nach dem Sieg über die Pokémon-Liga Latios fangen, in Saphir Latias, und in Pokémon Smaragd kann der Spieler zwischen beiden wählen. In der vierten und fünften Spielgeneration ist ein ähnliches Prinzip erkennbar: HeartGold beinhaltet Latias, in SoulSilver ist nur Latios fangbar; in Pokémon Schwarz 2 ist Latios erhältlich und in Pokémon Weiß 2 Latias. Dort lassen sich beide Pokémon auch ganz normal in der Traumbrache als stationäres Legendäres Pokémon fangen.

Seit Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir sind Latias und Latios in der Lage eine Mega-Entwicklung durchzuführen. In dieser sehen sie mit Ausnahme ihrer Augenfarbe genau gleich aus. Latias hat gelbe, Latios hingegen rote Augen. In diesen beiden Spielen schließt sich eines der beiden (Latias in Alpha Saphir, Latios in Omega Rubin) dem Spieler ohne Kampf an, nachdem er es vor Team Aqua (in Alpha Saphir) bzw. Team Magma (in Omega Rubin) gerettet hat. Mit Latias und Latios lässt sich auch die neue Fortbewegungsmöglichkeit Überflieger verwenden, mit der man frei durch den sogenannten Luftraum über Hoenn fliegen kann. Hierzu wird aber auch die Äon-Flöte benötigt.

Im Anime spielt das Duo die Pokémon-Hauptrolle im 5. Kinofilm, wo Latias sogar die Fähigkeit besitzt, sich als Mensch zu tarnen. In der Sinnoh-Liga kämpfte Tobias' Latios gegen Ash. In der nur in Japan ausgestrahlten Spezialepisode SS025 besitzt eine Agentin der PIA ein Latias.

Wetter-Legenden

Die Wetter-Legenden
Groudon und Kyogre kämpfen in ihrer Proto-Form gegeneinander
Mega-Rayquaza

Die Wetter-Legenden sind die wichtigsten Legendären Pokémon der dritten Generation, um die sich auch die Haupthandlung dreht. Das Trio besteht aus den Pokémon Groudon, Kyogre und Rayquaza, wobei Groudon das Land, Kyogre das Wasser und Rayquaza den Himmel symbolisiert. Eine große Besonderheit des Trios ist, dass der Anführer, nämlich Rayquaza, gleichzeitig Mitglied des Trios ist, was bis zur 5. Generation und der Einführung der Kräfte der Natur einzigartig war. Des Weiteren ist bemerkenswert, dass sie sich untereinander nicht ähnlich sehen, sondern eher Gegensätze darstellen, was sonst nur beim Dimensions-Trio aus der vierten Generation der Fall ist. Außerdem haben sie einzigartige Fähigkeiten, nämlich Dürre (Groudon), Niesel (Kyogre) und Klimaschutz (Rayquaza). Sie basieren auf der Legende von Leviathan, Behemoth und Ziz.

Der Mythologie nach erschuf Groudon alle Landmassen der Erde, Kyogre hingegen die Ozeane. Beide lieferten sich daraufhin einen heftigen Kampf, der erst von Rayquaza unterbrochen wurde, indem es beide in einen tiefen Schlaf versetzte. Während den Ereignissen der Spiele der dritten Generation wird jedoch Groudon von Team Magma und Kyogre von Team Aqua mithilfe von Kugeln, die die Teams auf dem Pyroberg stahlen, auferweckt. Infolgedessen liefern sich Groudon und Kyogre einen heftigen Kampf in Xeneroville und lösen dadurch extreme Dürre auf dem Land bzw. sintflutartige Regenfälle auf dem Wasser aus. Der Spieler muss nun auf die Spitze des Himmelturms steigen, um Rayquaza zu rufen, welches dann den Streit zwischen Groudon und Kyogre beendet und sie wieder zur Ruhe bringt.[1]

Der Kampf zwischen Groudon und Kyogre in Smaragd

In den Spielen taucht Groudon nur in Pokémon Rubin und Kyogre nur in Pokémon Saphir auf; nur in Pokémon Smaragd sind beide Pokémon erhältlich. Rayquaza ist in allen drei Editionen vorhanden. Gefangen werden können sie in jeder Edition erst nach der Pokémon-Liga, nur Rayquaza kann in Smaragd schon vor der Liga auf dem Himmelturm gefangen werden, in Pokémon Rubin und Saphir erscheint es dort erst nach dem Eintritt in die Ruhmeshalle. Das Aufspüren von Groudon und Kyogre ist ein wenig schwieriger: Man findet Groudon in der Terrahöhle, die sich jedoch nicht an einem festen Ort befindet, sondern zufällig auf einer Route erscheint. Das Gleiche gilt für die Ozeanhöhle, in der Kyogre beheimatet ist. Im Klimainstitut auf Route 119, kann man jedoch erfahren, wo sich die jeweilige Höhle befindet, weil dort entweder Dürre oder Regen herrscht.

Auch in HeartGold und SoulSilver ist das Trio fangbar, jedoch erst sehr spät: Der Spieler muss nämlich erst Rot, den stärksten Trainer im Spiel besiegen, um von Mr. Pokémon die Blaue (nur in HeartGold für Kyogre) bzw. die Rote Kugel (nur in Soulsilver für Groudon) zu erhalten. Mit dieser lässt sich dann das jeweilige Pokémon im Felsenherzturm fangen. Danach hat man noch die Möglichkeit, am gleichen Ort ein Rayquaza zu fangen; dazu muss man jedoch Groudon und Kyogre zu Professor Eich bringen, der einem dann die Grüne Kugel überreicht. Dabei hilft es nichts, Pokémon aus der dritten Generation herüber wandern zu lassen, man muss ein Groudon bzw. Kyogre von der jeweils anderen Edition auf seine eigene tauschen.

In Pokémon Alpha Saphir und Omega Rubin sind die beiden zu einer Protomorphose fähig. In diesen beiden Spielen bekommt Rayquaza eine große Rolle zugeteilt, da es in der Delta-Episode die Pokémonwelt vor einem Kometen retten muss. Außerdem soll Rayquaza vor mehreren Jahrtausenden die allererste Mega-Entwicklung durchgeführt haben, um die Hoenn-Region zu retten.

Im Anime hatten vor allem Groudon und Kyogre schon größere Auftritte: In zwei Episoden der achten Staffel wird ungefähr die Geschichte aus Smaragd nacherzählt. Außerdem taucht Kyogre kurz im neunten Kinofilm auf. Auch Rayquaza kam schon öfter vor, so zum Beispiel im siebten Film, in dem es sich mit Deoxys streitet. Zudem hatte es in der Serie bis jetzt zwei Auftritte, die jedoch nur Nebenrollen waren.

Jirachi

Jirachi im Anime

Jirachi gehört den Typen Stahl und Psycho an und zählt zu den Mysteriösen Pokémon. Es ist eins der zwei Pokémon der dritten Generation, die man nicht im normalen Spielverlauf antreffen kann – bis zum 26.06.2010 war es noch nicht einmal über einen Nintendo-Download möglich, Jirachi zu erhalten. Deswegen war es lange Zeit extrem selten und begehrt. Auch in der Pokémon-Welt ist es sehr beliebt: Hier liegt es aber eher daran, dass Jirachi lange schläft und nur in Abständen von 1000 Jahren für eine Woche aufwacht. In dieser Zeit kann es jedoch alle Wünsche, die man ihm auf die Zettel an seinem Kopf schreibt, erfüllen. Man sagt außerdem, dass das dritte Auge von Jirachi, das sich auf seinem Bauch befindet, sich öffnet, um die Energie des Millenniumkometen nutzen zu können. Dieser Komet ist außerdem dafür verantwortlich, dass Jirachi aufwacht, denn er kommt seinerseits nur alle 1000 Jahre an der Erde vorbei. Im Spiel entspricht diese Energie der Attacke Kismetwunsch, der Spezialattacke von Jirachi.

Wie oben erwähnt, war es bis vor kurzem sehr schwer, ein Jirachi zu erhalten. Um es zu bekommen, muss man nämlich Pokémon Channel, ein Spiel für den Nintendo GameCube einmal durchspielen, eine Pokémon Rubin- oder Saphir-Edition mit dem GameCube verbinden und das Jirachi, was man nach dem Durchspielen erhält, auf seine Edition übertragen. Vom 26.06.2010 bis zum 16.07.2010 wurde jedoch ein Jirachi per Nintendo Wi-Fi Connection verteilt, dass zudem noch die Attacke Draco Meteor beherrscht, die es sonst nicht erlernen kann. 2014 wurde in Japan außerdem ein schilllerndes Jirachi verteilt, das die Attacke Mondgewalt beherrscht.

Im Anime hat Jirachi in den Filmen und in der Serie jeweils genau einen Auftritt: So trat es im sechsten Film auf, in dem es – wie bei Legendären Pokémon in den Filmen üblich – die Hauptrolle übernimmt. Allerdings wird es von einem ehemaligen Team Magma-Mitglied entführt, weil es sich an seinem Team rächen will, indem es mit der Energie des Millenniumkometen Groudon noch einmal auferwecken will. Das schlägt jedoch fehl und führt zu einem falschen Groudon, das nur auf Zerstörung aus ist. Mit der Hilfe von Jirachi können Ash und seine Freunde jedoch Schlimmeres verhindern.

Seinen Auftritt in der Serie hat Jirachi in der Episode Der Herzenswunsch!, in der es dazu beiträgt, dass eine karge Berglandschaft wieder fruchtbar wird.

Deoxys

Die Deoxys-Formen von links: Die Angriffs-, Normal-, Verteidigungs- und Initiativeform.

Deoxys ist dem Pokédex nach das letzte Pokémon der dritten Generation und außerdem der erste legendäre Formwandler, wenn man Mew vernachlässigt, welches durch Wandler innerhalb eines Kampfes seine Form verändern kann. Es ist eigentlich ein außerirdisches Virus, das mit einem Meteoriten auf die Erde fiel. Dort mutierte jedoch seine DNS und Deoxys entstand. Wie oben erwähnt kann Deoxys seine Form ändern; es besitzt eine Normal-, eine Angriffs-, eine Verteidigungs- und eine Initiative-Form, welche auf den jeweiligen Werten ausgerichtet sind. Sein Name kommt - passend zu seiner Entstehung - von der ausgeschriebenen Form von DNS. Diese beginnt mit Desoxy-..., wobei einfach das s nach hinten gezogen wurde.

Die verschieden Meteoriten und Formen von Deoxys in HGSS.

Ähnlich wie bei Jirachi war es lange Zeit sehr schwer, an ein Deoxys zu kommen. Im Jahr 2005 wurde es auf dem Pokémon Day mithilfe des Auroratickets verteilt. Mit diesem Ticket konnte man mit der Seesprint-Fähre in Feuerrot und Blattgrün bzw. der M.S. Tide in Smaragd auf die Entstehungsinsel reisen, wo man Deoxys nach einem kleinen Spiel fangen kann. In der vierten Generation kann man Deoxys nur erhalten, indem man die Download-Mission „Deoxys und der geheime Tempel“ von Ranger 3 durchspielt und das erhaltene Deoxys auf eine DS-Edition überträgt. In Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir hingegen kann man Deoxys im Spielverlauf fangen.

Deoxys ist zwar ein Formwandler, das bedeutet aber nicht, dass es beliebig und überall seine Form ändern kann. In den Spielen der dritten Generation kann die Form nur durch Tausch geändert werden: In Rubin und Saphir besitzt es immer die Normalform, in Feuerrot die Angriffsform, in Blattgrün die Verteidigungsform und in Smaragd ist es in der Initiativ-Form anzutreffen. In der vierten Generation ist das Schema etwas einfacher: In Sinnoh liegen östlich von Schleiede vier Meteoriten – jeder steht für eine Form von Deoxys, welches diese ändert, wenn man den entsprechenden Meteoriten anspricht. In HeartGold und SoulSilver befinden sich diese vier Steine auf Route 3 in Kanto.

Im Anime hat es, wie so oft bei Legendären Pokémon, die Hauptrolle eines Pokémon-Films, hier Pokémon 7 - Destiny Deoxys. Dort landen gleich zwei Deoxys mit einem Meteoriten auf der Erde, eines mit einem grünen und eines mit einem violetten Kristall. Die Beiden werden beim Aufprall auf die Erde getrennt und wollen sich wiederfinden, werden jedoch öfter von Rayquaza daran gehindert. Auch in der Serie widmen sich zwei Folgen Deoxys, nämlich „Deoxys aus dem All“ Teil 1 und Teil 2.

4. Generation

Selfe Vesprit Tobutz Dialga Palkia Heatran Regigigas
PsychoIC.pngPsycho PsychoIC.pngPsycho PsychoIC.pngPsycho StahlIC.pngStahlDracheIC.pngDrache WasserIC.pngWasserDracheIC.pngDrache FeuerIC.pngFeuerStahlIC.pngStahl NormalIC.pngNormal
Sugimori 480.png Sugimori 481.png Sugimori 482.png Sugimori 483.png Sugimori 484.png Sugimori 485.png Sugimori 486.png
Giratina Cresselia Phione * (wurde offiziell nie als 'Maboroshi no Pokémon' bezeichnet, wird aber inoffiziell ab und zu dazu gezählt) Manaphy Darkrai Shaymin Arceus
GeistIC.pngGeistDracheIC.pngDrache PsychoIC.pngPsycho WasserIC.pngWasser WasserIC.pngWasser UnlichtIC.pngUnlicht PflanzeIC.pngPflanze* (In seiner Zenitform nimmt Shaymin zusätzlich den Typ Flug an.) NormalIC.pngNormal* (Abhängig von der getragenen Tafel kann Arceus alle Typen annehmen.)
Sugimori 487.png Sugimori 488.png Sugimori 489.png Sugimori 490.png Sugimori 491.png Sugimori 492.png Sugimori 493.png

See-Legenden

Das Seen-Trio und die Protagonisten in einem Traum

In der 4. Generation existieren noch mehr Legendäre Pokémon als in der 3. Generation, beginnend mit dem Seen-Trio Selfe, Vesprit und Tobutz. Alle drei sind Psycho-Pokémon. Selfe, das wissende Wesen, kann in Pokémon Diamant, Pokémon Perl und Pokémon Platin in der Stärkegrotte am See der Stärke nahe Blizzach gefangen werden. Es gilt in der Legende als das Pokémon, das den Menschen die Intelligenz und das Wissen gebracht hat. Tobutz, das starke Wesen, ruht am See der Kühnheit in der Kühnheitsgrotte und gab den Menschen einen Willen. Anders als Selfe und Tobutz taucht Vesprit, das fühlende Wesen, als Wanderpokémon in Sinnoh auf und möchte laut Professor Eibes Aussage mit dem Protagonisten spielen. Ihm wird nachgesagt, dass es den Menschen Emotionen beigebracht hat. Der Anführer des Trios ist Arceus. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 kann auch dieses Trio gefangen werden, wobei man es erst in der Beschwörungshöhle finden muss. Danach verstreuen sich alle drei Pokémon durch Einall, bleiben aber stationäre Pokémon.

Auch in Pokémon Mystery Dungeon 2 ist das Trio von großer Bedeutung, denn sie sind es, die die Zahnräder der Zeit beschützen und somit eine Lähmung des Planeten verhindern. Hierbei ist anzumerken, dass Selfe bei der ersten Begegnung eine Illusion von Groudon erschaffen hat, um den Ort zu schützen. Tobutz und Vesprit hingegen haben selbst gekämpft.

Dimensions-Trio

Dialga und Palkia im Anime (DP152)
Beim nächsten Trio handelt es sich um das sogenannte Dimensions-Trio, welches ebenfalls von Arceus angeführt wird. Alle drei haben den Typ Drache und einen zweiten Typ. Jedes von ihnen besitzt eine individuelle Spezialattacke: Zeitenlärm von Dialga, Raumschlag von Palkia und Schemenkraft von Giratina. Ferner sind sie auf dem Cover von Pokémon Diamant, Perl und Pokémon Platin abgebildet.

Dialga und Giratina haben eine einzigartige Typenkombination, nur der Dualtyp Drache/Wasser von Palkia war schon durch Seedraking bekannt. In Pokémon Diamant und Perl kann man entweder Dialga (in Diamant) oder Palkia (in Perl) auf Level 47 auf der Speersäule fangen. In Pokémon Platin kann man diese nach dem Erhalt des nationalen Pokédex beide auf der Speersäule auf Level 70 fangen.

Giratina in seiner Wandelform

Giratina ruht in Pokémon Diamant und Pokémon Perl in der Höhle der Umkehr nahe der Scheidequelle (Level 70). Im Gegensatz zu Diamant und Perl findet man in Pokémon Platin Giratina während der Haupthandlung in der Zerrwelt (Level 47). Außerdem ist Giratina ein Formwandler: Man unterscheidet zwischen seiner Wandelform, die schon in D/P bekannt ist, und seiner Urform, die es nur in seiner Welt, der Zerrwelt, oder mit dem Platinum-Orb annimmt.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 sind Dialga und Palkia von großer Wichtigkeit, Giratina hingegen ist nur ein Wächter über einen der Sieben Schätze. Während Dialga bereits in der Hauptgeschichte eine wichtige Rolle spielt, erhält Palkia diese erst nach der Hauptgeschichte, wenn es einen weiteren Handlungsstrang gibt. Palkia ist außerdem im Team erforderlich, damit sich die beiden Helden (man selbst und der Partner) entwickeln können.

Heatran

Heatran im Anime

Heatran ist das erste Legendäre Pokémon, welches kein fixes Geschlecht hat, wobei die Geschlechterverteilung ausgeglichen ist. Außerdem besitzt es mit Feuer und Stahl eine einzigartige Typ-Kombination, wodurch es nach Dialga die defensiv beste Typ-Kombination aller Legendären Pokémon besitzt. Aus dieser folgt, dass es zwar eine Vierfachschwäche, nämlich Boden, aber mit fünf auch die meisten Doppelresistenzen besitzt, und zwar gegen Pflanze, Eis, Käfer, Stahl und Fee. Heatran besitzt des Weiteren eine Spezialattacke, nämlich Lavasturm.

Heatrans Körperbau weist einige Besonderheiten auf; so besteht sein Körper aus teilweise geschmolzenem Stahl, woraus sich folgern lässt, dass Heatrans Körper eine Temperatur von etwas über 1500 °C besitzen muss, da ungefähr in diesem Bereich der Schmelzpunkt von Stahl liegt. Somit ist er gut an seinen Lebensraum angepasst, da es sich überweigend in vulkanischen Höhlen aufhält. Als weitere Anpassungen hieran ist es in der Lage, mit seinen besonderen kreuzförmigen Klauen an der Decke bspw. von Höhlen zu laufen und besitzt Blut, dass so heiß wie Magma ist. Kurioserweise liegt die Temperatur von Magma, die bis zu 1250 °C betragen kann, allerdings deutlich unter dem Schmelzpunkt von Stahl.

Heatran kann sowohl in Pokémon Diamant und Perl als auch in Pokémon Platin am Kahlberg auf Lv. 70 bzw. Lv. 50 gefangen werden. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 kann man es am Janusberg fangen, wenn man den Magmastein besitzt.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 ist es einer der Wächter der Sieben Schätze.

Heatran hat sowohl in der Animeserie als auch in den Pokémon-Filmen Auftritte, so versucht in Heiß, heißer, Heatran! der Pokémon-Ranger Julian ein Heatran zu fangen, was ihm nach einem Kampf gegen Team Rocket auch gelingt. Einen weiteren kurzen Auftritt hat es in Die alte Rasselbande!, in der es an der Sinnoh-Liga teilnimmt. Dies ist das erste Mal, dass ein Legrendäres Pokémon im Anime an einer Pokémon Liga teilnimmt.

In den Filmen hat es als Marcus' Heatran einen Auftritt im 12. Pokémon-Film, in dem es von dem Antagonisten Marcus kontrolliert wird, bis Ashs Pikachu es aus seiner Kontrolle befreien kann. Darauf wendet es sich gegen Marcus.

Regigigas

Regigigas im 11. Film
Der Anführer der drei legendären Golems Regirock, Regice und Registeel ist Regigigas, welches als einziges Legendäres Pokémon ausschließlich dem Typ Normal angehört. Der Legende zufolge hat es das Trio nach seinem eigenen Abbild aus einem Felsen (Regirock), einem Eisberg (Regice) und Magma (Registeel) erschaffen. Es soll außerdem die Kontinente an einem Seil an ihre Position gezogen haben. Anders als bei seinen „Untergebenen“ leitet sich sein Name nicht von seinem Typ, sondern mit giga von seiner Größe und seiner Bedeutung ab. Eine große Besonderheit an Regigigas ist seine Spezialfähigkeit Saumselig, durch die der Angriff und die Initiative die ersten fünf Runden nach seiner Einwechslung halbiert werden, was ein Gegengewicht zu seinen hohen Statuswerten darstellt. Regigigas besitzt auch eine Spezialattacke, nämlich Quetschgriff.

Regigigas tritt auch im Anime auf, so hat es eine Rolle im 11. Pokémon-Film, wo es erwacht und gemeinsam mit einigen Mamutel einen herabrutschenden GletscherWikipedia icon.png bremst, der dadurch abgelöst wurde, dass Zero in der Zerrwelt einige Eissäulen zerstört hat. Einen weiteren Auftritt hat es in der Episode Ein ungewöhnliches Nickerchen!, wo es von Jägerin J geweckt wird und daraufhin wild tobend droht, zusammen mit Brians antiken Golems unter seiner Kontrolle Blizzach zu zerstören.

In Pokémon Diamant, Perl und Pokémon Platin kann es im Blizzach-Tempel gefangen werden, sofern man Regirock, Regice und Registeel aus der 3. Generation im Team hat. Dabei erscheint es in Pokémon Diamant und Perl auf Level 70, während es sich in Pokémon Platin auf Level 1 befindet. Somit ist es das erste Pokémon, das man legal auf Lv. 1 fangen kann. In Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 kann man es im Wendelberg erwecken, sobald man die drei Regis im Team hat.

Cresselia und Darkrai

Eine Art Duo bilden die grundsätzlich gegensätzlichen Cresselia und Darkrai, die beide eine enge Verbindung zu Träumen haben.

So kann das weibliche Psycho-Pokémon Cresselia Menschen aus Alpträumen befreien, die von dem geschlechtslosen Unlicht-Pokémon Darkrai erschaffen werden können. Dieser Gegensatz wird dadurch betont, dass Cresselia, wie an ihrer Kategorie und ihren Pokédex-Einträgen ersichtlich eine enge Verbindung zum Mondschein hat, während Darkrai nur bei Neumond aktiv ist. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass Cresselias Wandern durch Sinnoh nach dem Besuch der Vollmond-Insel beginnt, während Darkrai auf der Neumond-Insel gefangen werden kann. Für letzteres ist jedoch ein Event nötig. Cresselia kann zusätzlich auch in Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 mithilfe der Lunarfeder auf der Wunderbrücke gefangen werden.

Cresslia und Darkrai besitzen allerdings auch Gemeinsamkeiten, so haben z. B. sie dieselbe Basiswertsumme und außerdem Spezialattacken. Cresselia besitzt die Spezialattacke Lunartanz, während Darkrai über die Spezialattacke Schlummerort verfügt. Darkrai besitzt außerdem eine Spezialfähigkeit, nämlich Alptraum, während Cresslia die Fähigkeit Schwebe besitzt.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 sind beide für denselben Handlungsstrang wichtig, der nach der Hauptgeschichte stattfindet. Während Darkrai seine Macht verstärkt und dabei Pokémon in endlose Alpträume versetzt, lässt Cresselia diese Alpträume wieder verschwinden und jagt außerdem ihren Widersacher Darkrai, um ihn zu stoppen. Darkrai macht sich dabei einige Illusionen in Träumen zunutze und kopiert sogar Cresselia.

Im Anime haben beide einen gemeinsamen Auftritt in der Episode Ein Legendäres Pokémon, wo Cresselia gegen das von Team Rockets Maschinen angelockte Darkrai kämpft und es verscheuchen kann. Darkrai hat auch noch weitere Auftritte im Anime, und zwar im Film Pokémon 10 – Der Aufstieg von Darkrai, in dem es versucht, den Kampf zwischen Dialga und Palkia zu beenden. Ein weiteres Mal tritt es in der Episode Das Turnier ist eröffnet! auf, in der ein von Tobias trainiertes Darkrai in der Sinnoh-Liga gegen Ash antritt.

Manaphy und Phione

Manaphy im 9. Pokémon-Film
Phione in der Anime-Serie

Manaphy und Phione sind legendäre Wasser-Pokémon, die nicht im regulären Spielverlauf erhältlich sind. Beide sehen sich sehr ähnlich und lernen auch ähnliche Attacken, da beide der gleichen Evolutionsreihe angehören. Obwohl sie zu der gleichen Ervolutionsreihe gehören, besitzt Manaphy mit Statustausch eine Spezialattacke, die Phione nicht erlernen kann.

Beide Pokémon leben im Meer, wobei Manaphy vorwiegend am Meeresgrund heimisch ist, wo es auch geboren wird und zu dem es immer wieder zurückkehrt. Zudem ist bekannt, dass Manaphy in der Lage ist, eine enge Beziehung zu jedem anderen Pokémon aufzubauen. Über Manaphys Körperbau ist zudem bekannt, dass es zu 80% aus Wasser besteht. Phiones Eigenschaften ähneln denen von Manaphy sehr, so kehrt es ebenfalls immer zu seinem Geburtsort zurück. Im Gegensatz zu Manaphy hält es allerdings eher an der Wasseroberfläche auf, wobei mehrere Phione Gruppen bilden. Des Weiteren ist bekannt, dass es warme Temperaturen bevorzugt und seinen Kopf auf Nahrungssuche und bei wärmeren Temperaturen mit Luft füllt.

Phione ist, von den Werten gesehen, mit einer Basiswertsumme von 480 das schwächste Legendäre Pokémon. Es ist aber auch das einzige Legendäre Pokémon, welches man unendlich oft besitzen kann, indem man ein Manaphy oder Phione mit einem Ditto in die Pension gibt. Allerdings ist es nicht möglich, dass sich Phione weiterentwickelt, auch wenn es aus einem Ei von Manaphy schlüpft. Die einzige Möglichkeit, Manaphy zu erhalten, ist durch Pokémon Ranger. In diesem Spiel erhält man nach Abschluss der Hauptgeschichte ein Ei, welches man schließlich auf Pokémon Diamant, Perl oder Pokémon Platin übertragen und dort ausbrüten muss. Erst dann kann man sein erstes Phione züchten.

Inwiefern Phione wirklich legendär ist, ist fragwürdig. So steht es zwar im Pokédex zusammen mit allen anderen Legendären Pokémon, kann jedoch nicht nur unendlich oft besessen werden, sondern in Pokémon Ranger sogar wild gefangen werden. Außerdem muss man es in Pokémon X und Y besitzen, um den Pokédex zu vervollständigen, was sonst für kein einziges nur durch ein Event erhältliches Legendäres Pokémon gilt. Der offizielle Spieleberater von Pokémon HeartGold und SoulSilver führt Phione außerdem nicht als Legendäres Pokémon auf.

In Pokémon Mystery Dungeon 2 spielt Manaphy für eine gewisse Zeit eine wichtige Rolle, als der Hauptcharakter und sein Partner ein Ei finden, um das sie sich kümmern, bis das Pokémon schlüpft. Gemeinsam ziehen sie Manaphy auf, doch erkrankt dieses schon kurz darauf, da es nicht im Wasser ist, und ein Heilmittel muss her: Phione-Tau. Man trifft also im selben Handlungsabschnitt auf Manaphy und Phione, wobei sich ersteres erst sehr viel später dem Team anschließt.

Manaphy hat nur in der Pokémon-Filmen einen Auftritt, wärhend Phione nur in der Animeserie einen Auftritt hat. So nimmt Manaphy im 9. Pokémon-Film eine Hauptrolle ein, wo Ash und seine Freunde ein Manaphy-Ei aus und geleiten Manaphy, das Maike für seine Mutter hält, daraufhin zum Meerestempel. Einen weiteren Auftritt hat es im Pikachu-Kurzfilm Pikachu, kore nan no Kagi?, welcher vor deem 17. Pokémon-Film gespielt wird. Phione hingegen tritt nur in der Episode Glück oder Unglück, das ist hier die Frage! auf, in der mehrere Phione auftreten. Diese werden hier als Glücksbringer verehrt, weshalb Team Rocket versucht, eines zu fangen. Außerdem verliebt sich ein Phione in Lucias Haspiror, in einem Kampf der beiden um ein Date zieht jedoch Phione den Kürzeren und muss Haspiror aufgeben.

Shaymin

Shaymin in seiner Landform in der Animeserie
Drei Shaymin in der Animeserie in ihrer Zenitform

Das Mysteriöse Pokémon Shaymin ist ein Formwandler aus der 4. Generation, das in seiner Landform ausschließlich den Typ Pflanze besitzt. In seiner Zenitform nimmt es gegenüber seiner Landform zusätzlich den Typ Flug an. In seiner Zenitform ist es sehr selbstbewusst, während es in seiner Landform eher scheu ist.

Shaymin ist nur durch einen Eventgegenstand oder per Download erhältlich. So kann es in der vierten Generation, wenn man das Event-Item Eichs Brief besitzt, nach dem Erhalt des nationalen Pokédex im Blumenparadies im Nordosten der Sinnoh-Region erhalten werden. Mithilfe der Gracidea, welche erstmals in Pokémon Platin erhalten werden kann, kann Shaymin von seiner Landform in die Zenitform wechseln, wobei es auch einige neue Attacken wie z. B. Luftschnitt erlernt. Außerdem ändern sich die Statuswerte, sodass seine Initiative und sein Spezial-Angriff stark ansteigen, sowie seine Fähigkeit. Shaymin wechselt seine Form allerdings nur, wenn es Tag ist und es nicht eingefroren ist. Sobald es in der Box abgelegt wird, verwandelt es sich wieder zurück in seine Landform.

Shaymin besitzt eine eigene Spezialattacke, nämlich Schocksamen. Bei der Ausführung dieser atmet es verschmutzte Luft ein, reinigt sie, trennt sie in Luft und Wasser und stößt sie daraufhin wieder aus.

In Pokémon Mystery Dungeon – Erkundungsteam Himmel kann man unendlich viele Gracideas besitzen. Beim Betreten eines Dungeons kann man sie einsetzen und die Wirkung hält bis zum Ende des Dungeons an.

Im Anime hat Shaymin sowohl im 11. Pokémon-Film als auch in der Serie einen Auftritt. Im 11. Film verhilft es mit Hilfe von Schocksamen Dialga durch ein Dimensionsloch zur Flucht vor Giratina aus der Zerrwelt. Daraufhin wird es von Ash und seinen Freunden in den Gracidea-Garten gebracht, wobei sie mehrfach in Konflikt mit Zero und Giratina geraten. Seinen Auftritt in der Serie hat Shaymin in der Episode Auf die Form kommt es an!, in der ein Shaymin gemeinsam mit Charlie und Ashs Reisegruppe zu einem geheimen Blumengarten reist, in dem Gracidea blühen sollen. Dabei versucht Team Rocket sie aufzuhalten, doch nachdem Shaymin sich in seine Zenitform verwandelt hat, kann es ihre Pläne zunichte machen und trifft schließlich auf seine Artgenossen.

Arceus

Die Arceus-Statue auf der Spitze des Verhängnisturms

Arceus ist ein Mysteriöses Pokémon, dass sich ausschließlich über Events erhalten lässt. Es gilt als höchste Gottheit der Pokémon und soll im Nichts aus einem Ei entstanden sein, womit es den Beginn der Geschichte der Pokémon-Welt herbeiführte. Daraufhin soll es das Dimensions-Trio und das Seen-Trio geschaffen haben, und in einen tiefen Schlaf gefallen sein. Diese Informationen stammen neben den Pokédex-Einträgen von Arceus größtenteils aus der Geschichte des Ursprungs.

Arceus’ Status als Gottheit wird durch seine allgemeinen Eigenschaften, die weitgehend in den Spielen vermittelt werden, nochmals verstärkt, so hat es mit 720 nach einigen Legendären Proto- und Mega-Pokémon die höchste Basiswertsumme überhaupt, wobei alle einzelnen Werte bei 120 liegen. Es kann zudem mithilfe seiner Spezialfähigkeit Variabilität je nach getragener Tafel jeden beliebigen Typ annehmen, womit Arceus auch ein Formwandler ist. Gemeinsam mit der Vielzahl seiner erlernbaren Attacken, spiegelt dies seine Universalität wieder, sodass sich alles auf der Welt in ihrem Schöpfer wiederfindet. Seine Macht wird außerdem durch seiner Spezialattacke Urteilskraft repräsentiert, bei der sowohl Stärke als auch Genauigkeit bei 100 liegen. Zum Gesamtbild Arceus’ passend lässt sie sich mit dem Jüngsten GerichtWikipedia icon.png in Beziehung setzen. Des Weiteren weist sie die Besonderheit auf, dass sich ihr Typ immer an die getragene Tafel anpasst, sodass Arceus auf sie immer STAB erhält.

Arceus ist bis jetzt nur in den Spielen Pokémon Diamant, Perl und Pokémon Platin auf Level 80 in der Halle des Beginns fangbar, die allerdings nur mit der Azurflöte geöffnet werden kann. Dazu müsste sie auf der Speersäule eingesetzt werden. Allerdings ist die Azurflöte nur über Cheats erhältlich, da sie legal nur über ein Event erhältlich wäre, was jeodch niemals stattgefunden hat. Somit ist Arceus bislang nur über Downloads bzw. die Dream World erhältlich.

In Pokémon Mystery Dungeon – Erkundungsteam Himmel existiert eine riesige Statue von Arceus am Ende eines schweren Dungeons.

In der Animeserie nimmt Arceus zwar keine Rolle ein, dafür ist seiner Rolle in den Filmen um so wichtiger, wo es im Kampf um Raum und Zeit die Hauptrolle einnimmt, wobei man erst im 12. Pokémon-Film, dem dritten und letzten Film, in dem der Kampf um Raum und Zeit thematisiert wird, auf Arceus trifft und die Hintergründe für die Ereignisse der vorherigen Filmen kennenlernt. Vor langer Zeit rettete Arceus die Welt unter Einsatz seines Lebens vor einem riesigen MeteoritenWikipedia icon.png, woraufhin es von Damos gerettet werden konnte. Um das trotz allem zerstörte Gebiet wiederherzustellen, lieh es Damos mit dem Juwel des Lebens einen Teil seiner Stärke, wurde jedoch betrogen und so schwer verletzt, dass es in seiner eigenen Dimension in einen tiefen Schlaf fiel. Durch Arceus Erwachen geriet nun das Raum-Zeit-Gefüge durcheinander, was die Ereignisse des 10. und 11. Pokémon-Filmes zufolge hatte. Arceus greift nun die Menschen an, um sich zu rächen, da Dialga Ash und seine Freunde jedoch in der Zeit zurückschickt, kann Arceus durch die Rückgabe des Juwels des Lebens in der Vergangenheit besänftigt und die Welt vor seinem Zorn gerettet werden.

Aufgrund seines Schöpferstatus wird er auch außerhalb des Pokémon-Franchises gelegentlich erwähnt, so wird es beispielsweise in Dr. HouseWikipedia icon.png erwähnt: „Deshalb hat Arceus das Universum mit drei Aggregatzuständen erschaffen.“[1]

5. Generation

Victini Kobalium Terrakium Viridium Boreos Voltolos Reshiram
FeuerIC.pngFeuerPsychoIC.pngPsycho StahlIC.pngStahlKampfIC.pngKampf GesteinIC.pngGesteinKampfIC.pngKampf PflanzeIC.pngPflanzeKampfIC.pngKampf FlugIC.pngFlug ElektroIC.pngElektroFlugIC.pngFlug DracheIC.pngDracheFeuerIC.pngFeuer
Sugimori 494.png Sugimori 638.png Sugimori 639.png Sugimori 640.png Sugimori 641.png Sugimori 642.png Sugimori 643.png
Zekrom Demeteros Kyurem Keldeo Meloetta Genesect
DracheIC.pngDracheElektroIC.pngElektro FlugIC.pngFlugBodenIC.pngBoden DracheIC.pngDracheEisIC.pngEis WasserIC.pngWasserKampfIC.pngKampf NormalIC.pngNormalPsychoIC.pngPsycho* (In seiner Tanzform nimmt Meloetta den Zweittyp Kampf anstelle von Psycho an.) KäferIC.pngKäferStahlIC.pngStahl
Sugimori 644.png Sugimori 645.png Sugimori 646.png Sugimori 647.png Sugimori 648.png Sugimori 649.png

Victini

Victini im 14. Pokémon-Film

Victini ist ein mysteriöses Pokémon der 5. Generation, welches durch Herunterladen des Gartenpasses im Geheimgeschehen (nur Schwarze und Weiße Edition via Wi-Fi-Verbindung) erhältlich ist. Durch das Herunterladen bekommt man in einem Pokémon-Center von einem Botenjungen den Gartenpass ausgehändigt und kann in Stratos City vom Liberty Pier aus mit der Fähre zum Freiheitsgarten fahren, wo Victini lebt und gefangen werden kann.

Victini ist vom Typ Psycho und Feuer. Passend zu seiner Kategorie Triumph hat es an mehreren Stellen das „V“ (für engl. „Victory“/lat. „victoria“ = „Sieg“) zum Thema, was sich an dessen Ohren, der Handstellung, seinem Schwanz und einer schwarzen Markierung auf der Brust zu finden ist. In seinen Pokédex-Einträgen steht, dass Trainer mit Victini im Team unschlagbar seien. Ebenfalls wird in seiner Spezialattacke V-Generator darauf hingewiesen, die K.O.-Attacken ausgenommen mit einer Stärke von 180 die drittstärkste Attacke überhaupt ist. Es erlernt außerdem die Spezialattacke Flammenball und kann sowohl beide Spezialattacken von Reshiram und Zekrom als auch Eiszeit von Kyurem durch Events erlernen. Es besitzt außerdem die Spezialfähigkeit Triumphstern, die die Genauigkeit aller Pokémon im Team erhöht, was zum Sieg verhelfen kann.

Victini hat seinen einzigen Auftritt im 14. Film. Dort hat ein König vor 1.000 Jahren Victinis Kraft genutzt, um das Schwert des Tieflandes zu verschieben, sodass die zerstörerische Drachenenergie damit versiegelt und das Gleichgewicht der Welt gewahrt wurde. Da der König dabei sein Leben verlor, war unglücklicherweise Victini seit dem zwischen den Schutzsäulen gefangen. Jahre später entschloss sich Damon mit Victinis Kraft erneut das Schwert zu verschieben, um seinen Stamm, welcher seitdem verstreut lebte, wieder zu vereinen. Nach dem dieses Vorhaben außer Kontrolle gerät und Victini darunter leidet. Versucht Ash mit Zekrom bzw. Reshiram ihn zu helfen. Dabei gerät Ash selbst in Lebensgefahr und Victini rettet ihn mit V-Generator, dabei zerstört es die Schutzsäulen und ist somit wieder frei.

Ritter der Redlichkeit

Viridium, Kobalium, Keldeo und Terrakium

Die Ritter der Redlichkeit Viridium, Terrakium, Kobalium und Keldeo bilden ein legendäres Quartett aus der 5. Generation. Alle vier besitzen die Fähigkeit Redlichkeit, die offenbar dem Quartett seinen Namen gab. Die Pokémon können in Pokémon Schwarz und Weiß in der Kammer der Prüfung (Terrakium), dem Feld der Besinnung (Viridium) und der Kammer der Weisung (Kobalium) auf jeweils Lv. 42 gefangen werden, allerdings muss man Kobalium vor Viridium und Terrakium fangen. Keldeo ist ausschließlich über eine Event-Verteilung erhältlich. Kobalium, Terrakium und Viridium sind vom Typ Kampf und einem weiteren Typ, bei Kobalium ist dies Stahl, bei Viridium Pflanze, bei Terrakium Gestein und bei Keldeo Wasser. Sie hatten in der 5. Generation auch die gleiche Spezialattacke, nämlich Sanctoklinge, ebenfalls vom Typ Kampf, und sie haben den gleichen Maximalwert von 1859, welcher der höchste aller Pokémon vom Typ Kampf ist. Zusätzlich zu diesen Eigenschaften besitzt Keldeo außerdem noch eine weitere Spezialattacke, Mystoschwert. Laut einer Legende haben sie andere Pokémon aus einem brennenden Wald gerettet. Kobalium führte sie aus dem Wald, während Terrakium die Felsen, die den Weg versperrten, zur Seite schob und Viridium mit seiner Geschwindigkeit die anderen Pokémon vor Funken beschützte. Sie retteten so Keldeo, das seine Eltern während eines Krieges unter Menschen verlor, und zogen es als Pflegeeltern auf. Deshalb kann Keldeo in der fünften Generation durch ein Event von den anderen Rittern die Attacke Mystoschwert erlernen, dabei ändert es seine Form. Auch in Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 sind sie wiederum auf Lv. 45 (vor der Liga) / Lv. 65 (nach der Liga) fangbar, und zwar auf Route 11 (Viridium), Route 13 (Kobalium) und Route 22 (Terrakium). In Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir trifft man drei der Ritter auf Lv. 50 in der Namenlosen Ebene an.

Das Quartett spielt in Pokémon – Der Film: Kyurem gegen den Ritter der Redlichkeit eine große Rolle. Damit Keldeo ein vollständiges Mitglied der Ritter der Redlichkeit werden kann, muss es die Bedeutung des Schwertes lernen und sich einem Kampf mit Kyurem stellen. Dafür trainiert es mit den anderen Rittern. Da aber Kobalium findet, das Keldeo noch nicht bereit sei, will Keldeo sich beweisen und schleicht es sich heimlich davon, um gegen Kyurem zu kämpfen. Als die anderen dies bemerken, wollen sie ihm helfen. Doch Keldeo zieht den Zorn Kyurems auf sich und die anderen drei Ritter werden beim Einschreiten eingefroren, da dies allein Keldeos Kampf ist. Als dann auch noch Keldeos Horn abbricht, flieht es und lässt die Drei zurück. Später kehrt es in Begleitung von Ash zurück. Dieser versucht die Ritter zu befreien, während Keldeo den Kampf fortsetzt und in seiner Resolutform schließlich Mystoschwert einsetzt. Siegen kann es zwar nicht, aber es hat Kyurem beeindruckt, sodass schließlich auch die nun befreiten Ritter ihn als Mitglied anerkennen.

Kräfte der Natur

Voltolos, Demeteros und Boreos in ihrer Inkarnationsform
Voltolos, Demeteros und Boreos in ihrer Tiergeistform

Voltolos, Boreos und Demeteros bilden die Kräfte der Natur aus der 5.Generation. Voltolos gehört den Typen Elektro und Flug an, Boreos hingegen ausschließlich dem Typ Flug an. Demeteros gehört den Typen Boden und Flug an. Die Typkombinationen von Boreos ist hierbei einzigartig.

Laut einer Legende sollen Voltolos und Boreos Felder und Land der Menschen vernichtet haben. Daraufhin hat Demeteros, welcher für die Fruchtbarkeit der Felder zuständig ist, die beiden in die Schranken gewiesen. Sie sind alle vom Typ Flug und schweben in ihrer Inkarnationsform alle auf einer Wolke. Sie besitzen ein ähnliches Aussehen und sind immer männlich. Damit sind sie auch die einzigen Legendären Pokémon aus der 5. Generation, die ein Geschlecht haben. Neben ihrer Inkarnationsform besitzen die Kräfte der Natur auch eine Tiergeistform, in die sie mithilfe des Wahrspiegels, der erst ab Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 erhältlich ist, wechseln können. In dieser Form haben sie leicht veränderte Werte und einen anderen Ruf.

Voltolos und Boreos sind Wanderpokémon auf Level 40, deren Weg man mit der Leuchtschriftanzeige in Durchgangshäusern verfolgen kann, allerdings Boreos nur in Pokémon Schwarz und Voltolos nur in Pokémon Weiß. Sobald man das entsprechende Wanderpokémon in der eigenen Edition gefangen und den Gegenpart auf die Edition gebracht hat, kann man (mit den beiden Pokémon im Team) Demeteros im Schrein der Ernte fangen, der Demeteros zu Ehren errichtet wurde.

In den Pokémon-Filmen haben sie zwar keinen Auftriit, sie kommen allerdings in drei Episoden der Fernsehserie vor. In Der Zorn der Legendären Pokémon! (Teil 1) und Der Zorn der Legendären Pokémon! (Teil 2) kämpfen Boreos und Voltolos gegeneinander, was Ash und seine Freunde jedoch mit der Hilfe von Demeteros verhindern können. Einen weiteren Auftritt – dieses Mal allerdings auch in ihrer Tiergeistform – haben die Kräfte der Natur in der Episode Kampf um die Zukunft der Einall-Region, wo sie von Giovanni beschworen werden. Meloetta kann sie jedoch wieder beruhigen.

Tao-Trio

Artwork des Tao-Trio mit all seinen Formen:
links oben: Schwarzes Kyurem   rechts oben: Weißes Kyurem
links unten: Zekrom   rechts unten: Reshiram
Mitte: Kyurem

Das Tao-Trio aus der 5. Generation, dessen Name sich vom TaoismusWikipedia icon.png herleitet, besteht aus Reshiram und Zekrom, die Yin und YangWikipedia icon.png repräsentieren, und Kyurem, das Wuji repräsentiert. Sie haben alle den Typ Drache gemeinsam, unterschieden sich jedoch in ihren Zweittyp. So gehört Reshiram zusätzlich dem Typ Feuer an, während Zekrom dem Typ Elektro und Kyurem dem Typ Eis angehört. Bis zur sechsten Generation waren diese Typkombinationen einzigartig. Nur Kyurems Typ-Kombination ist einzigartig gebleiben. Reshiram und Zekrom können beide mithilfe des DNS-Keils mit Kyurem vereint werden; werden Kyurem und Zekrom vereint, so entsteht das „schwarze“ Kyurem; vereint man hingegen Kyurem und Reshiram, so entsteht das „weiße“ Kyurem. Beide Formen behalten zwar Kyurems Originaltyp, ihre Statuswerte sind jedoch drastisch erhöhte Werte des jeweiligen farbgebenden Pokémons. So haben beide Formen Gesamtwerte, die fast an Arceus reichen.

Sie alle drei beherrschen Spezialattacken, so beherrscht Reshiram Kreuzflamme und Blauflammen, während Zekrom Kreuzdonner und Blitzschlag beherrscht. Bei Kyurem hängen die Spezialattacken von seiner Form ab, so erlernt es in seiner Normalform Eiszeit als Spezialattacke, während es als Weißes Kyurem Frosthauch und Kreuzflamme und als Schwarzes Kyurem Frostvolt und Kreuzdonner erlernt. Mit ihrem Zweittyp verknüpft besitzen Reshiram und Zektom zudem individuelle Fähigkeiten, die jedoch das Gleiche bewirken: Turbobrand und Teravolt. Diese Fähigkeiten werden bei der Fusion auf Kyurem übertragen, was in seiner Normalform als Fähigkeit Erzwinger aufweist.

Ihre extreme Stärke wird auch durch die ihnen zugeschriebenen Fähigkeiten bestärkt, so ist Reshiram dazu in der Lage, mithilfe seines glühenden Schwanzes das Weltklima zu verändern, während Zekrom mit seinem Schweif riesige Mengen an Strom erzeugen kann. Kyurem hingegen kann gewaltige Mengen an Kälte freisetzen, die sogar seinen eigenen Körper einfriert.

Ursprünglich waren sie nur ein einzelner Drache, der die Zwillinge, die sogenannten Helden von Wunsch und Wirklichkeit, bei der Gründung der Einall-Region unterstützte. Dieser soll ursprünglich ähnlich wie Deoxys mit einem MeteorWikipedia icon.png auf die Erde gekommen sein. Als ein heftiger Streit zwischen beiden Brüdern ausbrach, spaltete sich dieses Pokémon in Reshiram, der sich dem älterem Bruder anschloss und nach einer Welt der Wirklichkeit strebt, und in Zekrom, das sich dem jüngeren Bruder anschloss und nach einer Welt der Wünsche strebt. Kyurem ließen sie als ihre verstümmelte leere Hülle zurück. Da von den beiden keiner den Streit gewinnen konnte, weil Reshiram und Zekrom gleich stark waren, wurde er schließlich beigelegt.

Auch andere Legenden ranken sich um das Trio, so soll bspw. Kyurem nachts Pokémon und Menschen entführen, um ihnen die Seele zu rauben, weswegen in Tessera auch kein Mensch auf der Straße ist, wenn die Nacht einbricht. Reshiram und Zekrom hingegen sollen in der Lage sein, die Welt mit Feuer bzw. Donner einzuäschern.

Reshiram und Zekrom nehmen in Pokémon Schwarz und Weiß die Hauptrollen ein. Hier wird Reshiram / Zekrom (Reshiram in Weiß, Zekrom in Schwarz) von N für Team Plasma erweckt, um die Ziele seines Teams umzusetzen. Dies kann der Spieler verhindern, indem er das jeweils andere Pokémon erweckt und es im Schloss von N auf Lv. 50 fängt. Mit seiner Hilfe kann er N kurz darauf besiegen, woraufhin dieser die Einall-Region verlässt. Auch Kyurem kann nun auf Lv. 75 in der Riesengrotte gefangen werden. Zwei Jahre später wird in Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 Kyurem von Team Plasma und ihrem Anführer G-Cis für ihre Zwecke missbraucht, wobei schließlich N mit Reshiram / Zekrom (Reshiram in Weiß 2, Zekrom in Schwarz 2) auftaucht, um ihn aufzuhalten. Hierbei verschmilzt G-Cis mithilfe des DNS-Keils Kyurem mit Reshiram / Zekrom (Reshiram in Weiß 2, Zekrom in Schwarz 2) zum Weißen / Schwarzen Kyurem (Weißes Kyurem in Weiß 2, Schwarzes in Schwarz 2), welches der Spieler besiegen kann. Daraufhin lassen sich Ns nun freigelassenes Reshiram / Zekrom (Reshiram in Weiß 2, Zekrom in Schwarz 2) auf der Drachenstiege auf Lv. 70 sowie Kyurem, das sich auf dem gleichen Level befindet, in der Riesengrotte fangen.

Auch im Anime hat ein Teil des Trios mehrere Auftritte, wenn auch nie/nur einmal zusammen. So hat Zekrom seinen ersten Auftritt in der Animeserie gleich in der ersten Folge, die in der Einall-Region spielt, und zwar in Im Schatten von Zekrom!, wo es bei einem starken Gewitter Ashs Pikachu durch starke elektrische Impulse die Fähigkeit nimmt, Elektro-Attacken einzusetzen. In der darauf folgenden Episode Die Reise beginnt...!, löst es wiederum ein Gewitter aus, was dieses mal Pikachu seine velorenen Fähigkeiten zurückgibt. Reshiram hat neben mehreren Rückblenden seinen ersten Auftritt in Zwischen Wunsch und Wirklichkeit!, wo es von G-Cis erweckt wird, der es versucht, mit einer von Achromas´ Maschinen zu kontrollieren, was jedoch von Ashs Pikachu verhindert werden kann. Kyurem hatte in der Animeserie bisher keinen Auftritt.

In den Filmen nehmen alle drei Pokémon jeweils einmal eine Hauptrolle ein, so haben Reshiram und Zekrom einen Auftritt in Pokémon – Der Film: Schwarz – Victini und Reshiram bzw. Pokémon – Der Film: Weiß – Victini und Zekrom, die sich von der Handlung sehr ähnlich sind, der Hauptunterschied aber ist, dass Reshiram und Zekrom ihre Rolle tauschen. Hier wird Reshiram / Zekrom von Damon dazu verwendet, um denn verstreuten Stamm des Tieflandes davon zu überzeugen, in ihre alte Heimat zurückzukehren. Als Damon versucht das Schwert des Tieflandes wieder zurück an seinen alten Platz im Tiefland zu versetzen, läuft die Welt Gefahr durch die dadurch freiwerdene Drachenenergie zerstört zu werden. Die Welt kann jedoch mit der Hilfe von Zekrom / Reshiram gerettet werden. Kyurem tritt im Film Pokémon – Der Film: Kyurem gegen den Ritter der Redlichkeit auf, wo es von Keldeo zum Kampf herausgefordert wird und sich in all seinen Formen zeigt. Es hat somit keinen gemeinsamen Auftritt mit Reshiram und Zekrom.

Meloetta

Meloetta in seiner Gesangsform
Meloetta in seiner Tanzform

Meloetta ist ein mysteriöses Pokémon aus der 5. Generation. In seiner Gesangsform gehört es den Typen Normal und Psycho an, während es in seiner Tanzform die Typen Normal und Kampf annimmt. Zwischen diesen beiden Formen wechselt Meloetta nach jedem Einsatz seiner Spezialattacke Urgesang, die Meloetta per Attacken-Erlerner erlernen kann.

Im Anime nimmt Meloetta im 24. Pikachu-Kurzfilm Meloetta no Kirakira Recital die Hauptrolle ein. Seinen ersten Auftritt in der Fernsehserie hat es in Der Pokémon Film-Wettbewerb!, wo es von Team Rocket verfolgt und von Ash gerettet wird. In den darauf folgenden Episoden Es rockt in der Vapydro-Arena! (Teil 1), Es rockt in der Vapydro-Arena! (Teil 2) und Aufregung um Meloetta!, verfolgt Meloetta daraufhin Ash und seine Freunde. Später tritt es außerdem in den Episoden Expedition auf die Onix-Insel!, wo es sich zum ersten Mal in seiner Tanzform zeigt, um Ash und seine Freunde vor wilden Onix zu beschützen. Es begleitet die Freunde weiter auf ihrer Expedition. In Meloetta und der Unterwassertempel! wird es von Giovanni entführt, um in Kampf um die Zukunft der Einall-Region! (Episode) die Kräfte der Natur zu beschwören. Mit ihnen greift er Ash und die Anderen an. Doch nachdem Ash Meloetta befreit, kann es das außer Kontrolle geratene Kami-Trio mit seinem Gesang beruhigen. Danach trennt es sich von der Gruppe.

Genesect

Genesect im Teaser des 16. Pokémon-Films

Genesect ist ein mysteriöses Pokémon aus der 5. Generation vom Typ Käfer und Stahl. Bei Genesect handelt es sich um ein von Team Plasma wiedererwecktes Fossil, was vor 300 Millionen Jahren lebte und von Team Plasma zusätzlich mit einer Kanone ausgestattet wurde. Mit dieser Kanone ist auch seine Spezialattacke Techblaster verbunden, die je nach getragenem Modul unterschiedliche Typen annehmen kann, nämlich Eis, Wasser, Feuer und Elektro. Trägt Genesect kein Modul, hat die Attacke den Typ Normal. Eine Gruppe Genesect, von denen sogar eines schillernd ist, spielt außerdem auf der Suche nach ihrer Heimat gemeinsam mit Mewtu eine wichtige Rolle im 16. Pokémon-Film.

6. Generation

Xerneas Yveltal Zygarde Diancie Hoopa
FeeIC.pngFee UnlichtIC.pngUnlichtFlugIC.pngFlug DracheIC.pngDracheBodenIC.pngBoden GesteinIC.pngGesteinFeeIC.pngFee PsychoIC.pngPsychoGeistIC.pngGeist* (In seiner entfesselten Form nimmt es den Zweittyp Unlicht anstelle von Geist an.)
Sugimori 716.png Sugimori 717.png Sugimori 718.png Sugimori 719.png Sugimori 720.png

Yggdrasil-Trio

Xerneas – Das Leben-Pokémon
Yveltal – Das Zerstörung-Pokémon
Zygarde – Das
Ordnung-Pokémon

Xerneas und Yveltal sind Legendäre Pokémon der sechsten Generation, die jeweils ein Cover von Pokémon X und Y zieren. In der hiesigen Kalos-Region versucht Team Flare mit ihrer Energie (in X Xerneas, in Y Yveltal) die Ultimative Waffe in Betrieb zu nehmen, um damit das Leben auf dem Planeten zu dezimieren. Team Flare arbeitet unterhalb Cromlexias in ihrer Geheimbasis an dieser Waffe, weshalb der Spieler dort ebenfalls auf jeweils eins der beiden Pokémon trifft – in Pokémon X auf Xerneas und in Pokémon Y auf Yveltal. Gemeinsam mit Zygarde bilden sie das Yggdrasil-Trio.

Xerneas gehört dem neuen Typ Fee an und beherrscht als Spezialattacke Geokontrolle. Der Legende nach soll es in der Lage sein, ewiges Leben zu spenden, weshalb es auch der Kategorie Leben angehört. Xerneas hat bereits mehrere Auftritte im Anime, so nimmt es einen wichtige Rolle im 17. Pokémon-Film ein, wo es von einem Diancie um Hilfe gebeten wird. Des Weiteren kann Ash in der Folge Ein Pokémon Orientierungs-Rennen im Nebel! für kurze Zeit einen Blick auf das legendäre Xerneas erhaschen.

Yveltal hingegen besitzt die Typ-Kombination Unlicht/Flug und beherrscht als Spezialattacke Unheilsschwingen. Es soll in der Lage sein, Lebewesen ihre Energie zu entziehen und ist daher mit der Kategorie Zerstörung antagonistisch Xerneas gegenübergestellt. Im Anime ist Yveltal bisher ohne Auftritt geblieben.

Das dritte Pokémon des Trios, Zygarde, besitzt die Typen Drache und Boden und kann in Pokémon X und Y nach dem Sieg über Diantha in der Omega-Höhle geangen werden. Es hat ebenfalls eine Spezialattacke, nämlich Bodengewalt. Es ist für das Gleichgewicht zwischen Xerneas und Yveltal verantwortlich, wodurch sich auch seine Kategorie Ordnung erklärt. Seine Fähigkeit Aura-Umkehr ist daran angelehnt, sodass Zygarde damit die Feenaura von Xerneas und die Dunkelaura von Yveltal unschädlich machen und somit für eine Ordnung zwischen Leben und Zerstörung sorgen kann. Darüber hinaus überwacht es das ÖkosystemWikipedia icon.png der Kalos-Region. Ohne Auftritt ist es bisher im Anime.

Diancie

Diancie mit einigen Rocara im Anime
Artwork von Mega-Diancie

Diancie ist ein Mysteriöses Pokémon der Typen Gestein und Fee. Laut seinen Pokédex-Einträgen ist es eine Mutation des nicht-legendären Pokémon Rocara und kann Diamanten aus luftgebundenem Kohlenstoff erzeugen. Diancie besitzt auch eine Spezialattacke, nämlich Diamantsturm. Es ist außerdem dazu in der Lage, mithilfe des Diancienits eine Mega-Entwicklung zu Mega-Diancie zu vollziehen. Und ist damit momentan das einzige Pokémon der sechsten Spielgeneration, das dazu imstande ist.

Im Anime spielt es in Pokémon – Der Film: Diancie und der Kokon der Zerstörung eine wichtige Rolle, da es der Herrscher über ein Reich von Rocara ist, welchem der Untergang droht. Einen weiteren Auftritt hat es in der Spezial-Folge Diancie: Die Prinzessin des Diamantenreichs.

Hoopa

Das Gebannte Hoopa auf einem Filmplakat
Das Entfesselte Hoopa

Hoopa ist ebenfalls ein mysteriöses Pokémon, das in seiner gebannten Form die einzigartigen Typ-Kombination Psycho/Geist besitzt. In seiner entfesselten Form hingegen besitzt es die Typ-kombination Psycho/Unlicht. Seinen Pokédex-Einträgen zufolge wechselt es wenn es erschöpft ist, von seiner entfesselten, in der es enorme Kräfte besitzt, in seine gebannte Form. Es besitzt die Fertigkeit, Raumkrümmungen zu erzeugen und auf diese Weise Dinge oder auch beispielsweise Pokémon zu teleportieren. Hoopa besitzt in seiner gebannten Form angelehnt an diese Fertigkeit die Spezialattacke Dimensionsloch. In seiner entfesselten Form, in die es bei Einsatz des Banngefäßes wechselt, beherrscht es stattdessen die Spezialattacke Dimensionswahn. Nach drei Tagen oder wenn es ein eine Box abgelegt wird, verwandelt es sich wieder zurück.

Im Anime spielt es im 18. Pokémon-Film eine wichtige Rolle, in der es unter anderem durch das Teleportieren von Pokémon durch Raumkrümmungen in Erscheinung tritt.

Trivia

  • 15 der 53 Legendären Pokémon sind PsychoIC.pngPsycho-Pokémon.
  • Dagegen sind bislang keine legendären GiftIC.pngGift-Pokémon bekannt.
    • Auch sind NormalIC.pngNormal, GeistIC.pngGeist und UnlichtIC.pngUnlicht erst seit der vierten Generation vertreten, KampfIC.pngKampf und KäferIC.pngKäfer erst seit der fünften und FeeIC.pngFee mit seiner Einführung seit der sechsten Generation.
  • 16 von 53 Legendären Pokémon sind aufgrund des FlugIC.pngFlug-Typs oder der Fähigkeit Schwebe gegen BodenIC.pngBoden-Attacken immun. (Für Giratina und Shaymin gilt dies aber nur für die Urform bzw. Zenitform)
  • Während Legendäre Pokémon in den Spielen oft nur einmal vorkommen und sich nicht vermehren, so ist dies im Anime nicht immer der Fall. So existiert dort z. B. ein Lugia und ein Baby-Lugia (namens Silver/Silber), sowie mehrere Deoxys (im 7. Film) oder Genesect (im 16. Film). Außerdem findet man in Pokémon Snap Eier von Arktos, Zapdos und Lavados und in Pokémon HeartGold und Pokémon SoulSilver ein Ei von wahlweise Dialga, Palkia oder Giratina in den Sinjoh-Ruinen, welches aber nicht ausgebrütet werden muss.

Siehe auch

Einelnachweise

  1. Arceus bei Dr. House in der Folge „Perlen der Paranoia", Staffel 8 Episode 8. Auf YouTube hochgeladen am 14.04.2012, abgerufen am 11.06.2015.