PokéWiki:Pokémon der Woche/Archiv/2019

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Hier sind alle Pokémon der Woche aus dem Jahr 2019 eingebunden! (Von Kalenderwoche 2 - 52)
KW02
Silvarro

Wirst du in einem dichten Wald plötzlich von einem Pfeil überrascht, der wie eine Feder aussieht, ist vermutlich ein Silvarro, ein PflanzeIC.png GeistIC.png-Pokémon der siebten Generation und die finale Entwicklungsstufe von Bauz, einem der drei Starter-Pokémon aus der Alola-Region, in der Nähe.

Dieses als Pfeilflügel-Pokémon bekannte Wesen ist ein meisterhafter Schütze, der die scharfen Federn seiner Flügel blitzschnell und zielgenau mithilfe seiner prämierten Technik, bei der es seinen Flügel als Bogen und die Kordeln seiner Blätterkapuze als Sehnen verwendet, abfeuern kann. Nachforschungen zufolge soll es so Ziele in der Größe von Kieseln selbst auf 100 Metern Distanz zielgenau durchbohren können und für einen Schuss nur eine Zehntelsekunde benötigen. Sein Können als Schütze spiegelt sich vor allem in seiner Spezialattacke Schattenfessel wider, bei der es zusätzlich zu dem normalen Schaden den Schatten des Ziels festnagelt, wodurch dieses nicht mehr aus dem Kampf fliehen oder sich zurückziehen kann – es ist Silvarros Willen somit meist hilflos ausgeliefert. Den Gipfel seiner Fertigkeiten als Meisterschütze stellt jedoch seine artspezifische Z-Attacke Schatten-Pfeilregen dar, bei der es mehrere Pfeile zeitgleich auf sein Ziel niederregnen lässt. Jedoch scheinen Silvarro auch sehr schreckhafte Pokémon zu sein: Überrumpelst du es unvorbereitet, dann gerät es schnell in Panik und verliert seine Fassung und Konzentration.

verfasst von: JustRotty

KW04
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Der Winter ist da und es fängt an zu schneien! Vermutlich vergeht einen aber die Freude, wenn es anfängt ganze Frigometri zu schneien. Diese 148 Kilogramm schwere Schneeflocke möchte nämlich keiner herunterrieseln sehen! Das Pokémon gehört dem Typ EisIC.png an und ist seit der fünften Spielgeneration in der Pokémon-Welt vertreten.

Frigometri ist ganz und gar eine besondere Pokémon-Art. Es lebt in den eisigen Höhlen der Einall-Region und ist in diesen aus puren Eisdämpfen entstanden. Einem Frigometri sollte man sich lieber nicht nähern. Das Kristall-Pokémon nutzt nämlich seine frostigen Ketten, um andere Lebewesen einzufangen und sie dann bei extremen Minusgraden zu erfrieren. Der Team Plasma-Weise Violaceus, als auch der bekannte Schauspieler und Arenaleiter Sandro, haben das Potenzial des Taschenmonsters erkannt und es für ihre Zwecke im Team genutzt. Aber auch der gemütliche Arenaleiter Galantho hat sich ein Exemplar des Pokémon besorgt und nutzt es gegen seine Herausforderer.

Wie eben schon angemerkt basiert Frigometri optisch gesehen auf eine SchneeflockeWikipedia icon.png. Da Schneeflocken im Grunde nur kleine Kristalle sind, besitzt Frigometri auch die gleichnamige Kategorie. Sein Name ist eine Zusammensetzung der Wörter „frieren“ und „Geometrie“, was wohl eine Anlehnung an seine einzigartige Form sein soll. Auch in Fremdsprachen hat der Name immer eine Verbindung zum Frost oder zu einer ausgefallenen Form.

verfasst von: SwowoJonny

KW06
Quiekel

Am 5. Februar 2019Wikipedia icon.png begann in China das Jahr des Erde-SchweinsWikipedia icon.png und kaum ein Pokémon könnte dieses Tier besser symbolisieren als das kleine braune Ferkel-Pokémon Quiekel mit seinen Typen EisIC.png und BodenIC.png.

Zusammen mit seinen Weiterentwicklungen Keifel und Mamutel lebt es in kalten und meist gebirgigen Gebieten der Pokémon-Welt. Von den Kavernen des Eispfades in Johto bis zum Dorf der Kapu am Fuße des Mount Lanakila auf der Alola-Insel Ula-Ula, wo es nur unter bestimmten Umständen anzutreffen ist, sucht dieses unscheinbare Pokémon stets schnüffelnd nach Nahrung. Diese findet es meist auf und unter der Erde. Dem Pokédex zufolge frisst es mit Vorliebe Beeren und Pilze. Zudem hat es die Fähigkeit, heiße Quellen aufzuspüren, und wird deswegen auch gerne von Menschen zur Suche jener eingesetzt. Seine Fähigkeiten, die – bis auf Dösigkeit – alle etwas mit den Effekten des Winters zu tun haben, scheinen ebenso eine Anpassung an dessen kalten Lebensraum zu sein. In Quiekels dichtem Fell bleiben Schnee und Eis hängen, wodurch dieses es als Schneemantel im Hagelschauer tarnt und es somit schwieriger getroffen werden kann. Seine Versteckte Fähigkeit Speckschicht bewahrt es zudem vor Kälte und Hitze.

Eines der bekanntesten Quiekel ist das der jungen Trainerin und Koordinatorin Lucia aus der Sinnoh-Region. Sie traf es im Trophäengarten, wo es alle ihre Knurspe auffraß, die sie mit Ash zusammen gekocht hatte. Da es sich im Kampf gegen Team Rocket jedoch als wertvoller Partner erwies, nahm Lucia es in ihr Team auf. Im Laufe des Anime entwickelte sich dieses weibliche Taschenmonster bis zum Mamutel.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

KW08
Prof. Willow und Prof. Eich forschten nach Meltans Erscheinen und stolperten über altertümliche Aufzeichnungen, die dieses mysteriöse Pokémon beschreiben!

Spieler der App Pokémon GO staunten nicht schlecht, als der neunte Community Day am 22. September 2018 sein Ende fand und plötzlich überall ein bis dato unbekanntes Pokémon erschien – Meltan, ein Mysteriöses Pokémon der siebten Generation, welches dem StahlIC.png-Typ angehört. Einige Zeit herrschte jedoch noch Unklarheit und Verwirrung unter den Spielern, denn erst drei Tage später wurde das Mutter-Pokémon offiziell im ersten Teil einer Kurzvideoserie vorgestellt, in welcher Prof. Willow und Prof. Eich gemeinsam die Geheimnisse um Meltan erforschen.

Diese Kurzfilmserie enthüllt Details über Meltans Verhalten und seine Fähigkeiten: Es ist dazu in der Lage, metallische Objekte zu absorbieren und diese in Elektrizität umzuwandeln, die es über sein Auge wieder abgeben kann. Dadurch stellt sie für Meltan sowohl Antriebsenergie als auch Waffe dar, was sich in Attacken wie Donnerschock oder dem stärkeren Donnerblitz widerspiegelt. Zudem sind Meltan von Natur aus neugierig, mögen die freie Natur lieber als sterile Orte und sind häufig in Gruppen anzutreffen, in denen sie oft versuchen, sich zu verbinden.

Das massive Aufkommen von Meltan steht wohl in Verbindung mit der sogenannten Wunderbox. Wird diese in einer geeigneten Umgebung – sprich in der freien Natur – geöffnet, sorgt sie für eine gewisse Zeit für ein erhöhtes Erscheinen des Mysteriösen Pokémon. Diese Wunderbox erhält man in Pokémon GO, indem man von dort aus Pokémon auf Let’s Go, Pikachu! und Let’s Go, Evoli! überträgt. Somit ist Meltan ausschließlich in Pokémon GO fangbar – sowie in der Lage, sich durch den Einsatz von 400 arteigenen Bonbons zu Melmetal zu entwickeln.

verfasst von: JustRotty

KW10
Das mysteriöseste der Mysteriösen Pokémon

Das für die Fangemeinde wohl populärste Beispiel für Mysteriöse Pokémon ist Mew. Es ist ein sehr seltenes Pokémon vom Typ PsychoIC.png, welches uns seit der ersten Generation schon begleitet. In der ersten Generation haben sich viele Mythen und Gerüchte um das Pokémon der neuen Art gerankt, da man es damals nur durch einen Glitch erhalten konnte und es nicht auf normalen Wege vorgefunden hat.

Wissenschaftler haben die Macht von Mew schon früh erkannt, weswegen unter anderem das Klon-Pokémon Mewtu erschaffen wurde. Im ersten Pokémon-Film trafen die beiden Legenden das erste Mal aufeinander und bekämpfen sich mit sehr starken Psycho-Attacken. Normalerweise gelten Mew als ausgestorben. Zum Beginn der Erdzeit waren Mew wahrscheinlich in Vielzahl vorhanden. Die Attacke Wandler kann Mew in andere Pokémon verwandeln, wodurch es sich ganz einfach verstecken kann. Durch seine DNS, welche wohl den genetischen Code jedes Pokémon beinhalten soll, ist es auch in der Lage jede einzelne Attacke erlernen zu können. Dadurch ist auch die Theorie entstanden, dass es der Vorfahre aller Pokémon sein soll. Jedoch ist Mew ein friedliches Pokémon, welches sich immer versteckt hält, wodurch es dementsprechend auch sehr selten kämpft. Es versteckt sich an vielen Orten, wie beispielsweise in dichten Wäldern oder sogar in den Tiefen des Weltalls.

Das sagenumwobene Mew basiert wohl auf einer WüstenspringmausWikipedia icon.png, hat aber auch Gemeinsamkeiten mit einem EmbryoWikipedia icon.png, was wohl symbolisiert, dass Mew der Anfang von allem war. Mit gerade mal 40 Zentimetern an Größe, ist es im Vergleich zu anderen Pokémon seiner Stärke, ziemlich klein.

verfasst von: SwowoJonny

KW12
Mewtu und andere Pokémon
Mewtu ist ein Legendäres Pokémon vom Typ PsychoIC.png, welches in der Folge skrupelloser Experimente mit Mew entstanden ist. Dabei wurde Mews Gen-Code so verändert, dass das aus dem Code erzeugte Pokémon unglaublich mächtig sein würde. Dies hat sich dann in seiner Kategorie Genmutant niedergeschlagen. Bei seiner Erschaffung wurden jedoch etliche körperliche Merkmale von Mew beibehalten, so verfügt es etwa ebenfalls über einen markanten Schweif und ist in den Körperfarben von Mew gehalten. Dennoch wird Mewtu, obwohl es aus Mew entstanden ist, weiter vorne im Nationalen Pokédex gelistet.

Im Anime wird mehrfach auf die Geschichte von Mewtu eingegangen. So zeigt der erste Film die Erschaffung des Pokémon durch Dr. Fuji auf New Island. Dort soll er für Giovanni das mächtigste Pokémon aller Zeiten erschaffen, wofür ihm im Gegenzug finanzielle Mittel für seine Klonforschung gestellt werden. Mewtu zerstört allerdings das Labor und beschließt, sich an den Menschen, zu rächen. Erst in einem erbitterten Kampf erkennt Mewtu, dass alle Lebewesen die gleiche Behandlung verdient haben, ob Klon oder nicht. In der Fortsetzung versucht Giovanni erneut, sich das Pokémon Untertan zu machen. In Genesect und die wiedererwachte Legende taucht ein weiteres Mewtu auf, welches von Team Plasma erschaffen wurde, ebenso wie Genesect. Diese haben Schwierigkeiten, sich in der modernen Welt zurecht zu finden, erst Mewtu kann ihnen zeigen, dass nicht alle Menschen schlecht sind, da es sich selbst einst in einer solchen Lage befand.

verfasst von: RobbiRobb

KW14
Die Welt von UB-03 Codename Lichtblitz

Voltriant, auch UB-03 Lichtblitz genannt, ist eine Ultrabestie vom dem Typ ElektroIC.png, die seit der siebten Spielgeneration existiert und zudem neben Venicro die einzige Ultrabestie ist, die keine Typenkombination besitzt. Sein Aussehen basiert auf KabelnWikipedia icon.png mit KabelbindernWikipedia icon.png, wobei Voltriants Form im Allgemeinen an einen BaumWikipedia icon.png erinnert, was auch in den meisten Sprachen durch seinen Namen aufgegriffen wird. Wie alle Ultrabestien kommt auch Voltriant aus einer anderen Welt. Sie leben hauptsächlich in der Ultradimension, die sich Ultrakraftwerk nennt. Über seine dortigen Lebensumstände ist bisher jedoch so gut wie gar nichts bekannt. Es wurde erstmals nach dem Æther-Paradies-Zwischenfall gesichtet. Das besondere Merkmal dieses Pokémon ist sein Organ, das Unmengen an Energie aus Elektrizität erzeugt. Im Querschnitt weist sein Körperaufbau Ähnlichkeiten zu Stromleitungen auf und ermöglicht Voltriant mit hoher Effizienz Strom zu kontrollieren. Daher überfällt es Kraftwerke, um deren Strom zu absorbieren. Viele Menschen vermuten, dass es sich hierbei um seine Lebensenergie handelt. Die Ultrabestie ist auch in der Lage eine Entladung von bis zu einer Million Volt zu erzeugen.

In Pokémon Sonne und Mond taucht Voltriant in Rahmen der dritten Mission von LeBelle auf, in der der Spieler insgesamt zwei von dieser Sorte antreffen kann, die sich jeweils auf Level 65 befinden. Diese kann er entweder im Schattendschungel oder auf dem Hügel des Gedenkens im hohen Gras auffinden und diese im Anschluss fangen.

Seinen ersten Auftritt im Anime hat Voltriant zusammen mit Kopplosio in der Episode Ein Feuerwerk der Superlative!.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW16
Ein eher seltener Anblick: Alle vier Formen von Kronjuwild nebeneinander.

Pokémon Schwarz und Weiß waren die ersten Hauptreihenspiele, welche das Konzept der Jahreszeiten in die Spielwelt integriert haben – und an keinem anderen Pokémon erkennt man den Einfluss der Jahreszeiten besser als an Kronjuwild, einem NormalIC.png PflanzeIC.png-Pokémon der 5. Generation. Dieses gehört zu den Formwandlern und verändert sein Aussehen je nachdem, welche Jahreszeit gerade im Spiel vorherrscht, um so optimal an die entsprechenden Begebenheiten der Umgebung angepasst zu sein. So besitzt das Jahreszeit-Pokémon im Sommer ein prächtig mit Blättern bewachsenes Geweih, welche im Herbst ihre grüne Färbung verlieren und im Winter schließlich ausfallen – wie es bei Laubbäumen in der realen Welt auch üblich ist. Im Frühling wachsen ihm wieder Blüten auf seinem Geweih und im Sommer darauf steht sein Blättergeweih erneut in voller Pracht, wodurch sich der Kreis der Jahreszeiten schließt. Die Menschen können daher an Kronjuwilds Geweih die derzeitige Jahreszeit ablesen und sahen es häufig als „Bote des Frühlings“ an, da es mit jeder Jahreszeit sein Revier wechselt.

Da es in Spielen nach Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 keinen aktiven Jahreszeitenwechsel mehr gab, sind Kronjuwild und seine Vorstufe Sesokitz seit der 6. Generation nicht mehr in der Lage, ihre Form aktiv zu wechseln. Wild erscheint Sesokitz in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir ausschließlich in seiner Frühlingsform, jedoch kann es nach Übertragung aus der 5. Generation die Form, in der es übertragen wurde, weitervererben.

verfasst von: JustRotty

KW18
Sniebel

Wenn ein eiskalter Wind durch die Wälder der Pokémon-Welt weht und die Nacht den Tag besiegt, kriechen die Sniebel aus ihren eisigen Höhlen hervor. Flink und wendig durchstreifen sie Berge und Wälder auf der Suche nach Eiern, die sie stehlen und fressen können. Mit jenem Lebensstil werden diese Pokémon der zweiten Generation ihren beiden Typen UnlichtIC.png und EisIC.png mehr als gerecht. Auch nur nachts können sie sich mit Hilfe der Scharfklaue zu Snibunna weiterentwickeln.

Sniebels versteckte Fähigkeit Langfinger spiegelt dessen diebische Natur gut wider, während hingegen dessen regulären Fähigkeiten die kühle Gefasstheit und Zielsicherheit dieses Taschenmonsters verdeutlichen. So verhindert Konzentrator, dass es zurückschreckt, und Adlerauge bewahrt es vor der Senkung seiner Genauigkeit. Seine langen Klauen finden Verwendung in einigen seiner Attacken. Bereits als frisch geschlüpftes Junges gebraucht es sie mit Kratzer, später lernt es dann diese zu wetzen und mit Schlitzer besonders oft Volltreffer zu erzielen. Die physische Stärke und vor allem seine, für ein Pokémon der Basis-Stufe, ungewöhnlich hohe Initiative sind Sniebels Trumpf.

In unserer Welt soll es in Japan ganz ähnliche Wesen geben, welche „Kamaitachi“ genannt werden. Diese sollen wieselartige Fabelwesen mit klingenartigen Krallen sein, die auf kalten Wirbelwinden reiten. Auch sollen sie sich unfassbar schnell bewegen und mit äußerster Genauigkeit nicht nur ihre Beute, sondern sogar Menschen angreifen. Sie scheinen Sniebel sehr ähnlich zu sein.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

KW20
Volkners Luxtra.jpg

Mit einer Art Röntgenblick behält Luxtra alles im Auge. Das ElektroIC.png-Pokémon der vierten Generation, dessen Name an die Lichteinheit LuxWikipedia icon.png angelehnt ist, kann durch alles hindurchsehen und so beispielsweise Beute aufspüren. In der Wildnis lässt sich das Pokémon nicht antreffen. Es entwickelt sich aus Luxio, der Weiterentwicklung von Sheinux.

Die gesamte Entwicklungsreihe ist an LöwenWikipedia icon.png angelehnt und erinnert an das Aufwachsen der Jungtiere. In Anlehnung an sein reales Vorbild, hat ein männliches Luxtra eine lange Mähne, während jene vom Weibchen kürzer ist. Ein weiteres Merkmal ist Luxtras primäre Fähigkeit Rivalität, welche an die Revierkämpfe der Löwen erinnert. Diese Eigenschaften teilt es sich mit Pyroleo, einem löwenartigen Pokémon der sechsten Generation. Anders als die meisten Pokémon vom Typ Elektro hat Luxtra einen eher niedrigen Initiative-Wert, dafür aber einen hohen Angriffs-Wert, wodurch es in erster Linie physische Attacken einsetzt.

Der aus Sinnoh stammende Arenaleiter Volkner und Kamilla aus Einall setzen beide Luxtra in ihren Elektro-Arenen ein. Im Anime hat Citro zu seinem Luxtra eine für die Serie einzigartige Verbindung. Als Kind fand er ein Sheinux, welches sich später von ihm getrennt hat und zu Luxio wurde. Eines Tages finden sie wieder zueinander zurück und es kämpft seitdem als nun vollständig entwickeltes Luxtra mit ihm Seite an Seite.

verfasst von: Cliffichen

KW22
Hauptartikel

Das KampfIC.png-Pokémon Strepoli existiert seit der fünften Spielgeneration. Es stellt in seiner Entwicklungsreihe die Zwischenstufe zwischen Praktibalk und Meistagrif dar.

Der Körperbau von Strepoli ist, wie der seiner Vorentwicklung Praktibalk, dem des Menschen sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist hier die auffallend dünne Taille. Im Vergleich zu seiner Vorentwicklung ist Strepoli vor allem größer und besitzt mehr Muskeln. Diese Muskeln erreicht Strepoli insbesondere durch intensives Krafttraining. Unter anderem das durchgängige Tragen seines Stahlträgers ist ein Teil dieses Übungsprogrammes. Eine Motivation zum Trainieren stellt für Strepoli vornehmlich die Konkurrenz mit seinen Artgenossen dar, vor denen es gerne mit seiner Kraft angibt. Da diese enorm groß ist, und laut Pokédex sogar ausreicht, um sich mühelos gegen einen Profiringer zu verteidigen, ist Strepoli in der Pokémon-Welt beim Einsatz für schwere körperliche Arbeiten wie auf Baustellen oder in Fabriken sehr beliebt.

Auch im Pokémon-Kampf ist Strepolis hohe körperliche Stärke zu erkennen, so setzt es größtenteils physische Attacken ein. Am häufigsten vertreten sind hierbei Attacken der Typen Kampf, Normal sowie Gestein. Durch Strepolis Fähigkeit, starke Gesteins-Attacken zu erlernen, verfügt es über Möglichkeiten, auch gegen Flug-Pokémon anzukommen. Auch die Basiswerte von Strepoli sind besonders in den physischen Bereichen sowie im Bereich der KP hoch, während die Basiswerte für spezielle Attacken sowie Initiative eher niedrig ausfallen.

verfasst von: TM Master

KW24
In Wäldern fühlen sich Bauz anscheinend am wohlsten.

Im November des Jahres 2016 wurde mit dem Erscheinen der Spiele Pokémon Sonne und Mond die 7. Generation eingeläutet — und mit diesen Spielen wurde der Protagonist erneut vor die Wahl zwischen drei Starter-Pokémon gestellt. Eines davon ist das PflanzeIC.png FlugIC.png-Pokémon Bauz, welches unter den Starter-Pokémon insgesamt einer der beiden Vertreter ist, der bereits vor der Entwicklung über zwei Typen verfügt.

Ihrem Vorbild eines WaldkauzesWikipedia icon.png entsprechend, sind Bauz nachtaktiv, sie jagen also ausschließlich in der Dämmerung und der Nacht nach Beute. Hierbei nutzt es sowohl sein hervorragendes Sehvermögen, durch das es sogar nachts problemlos sehen kann, sowie seine Fähigkeit, sich geräuschlos im Schutz der Nacht zu bewegen, um potentielle Beute mit mächtigen Tritten zu beharken. Dabei verhält es sich stets sehr wachsam und behält ständig seine Umgebung im Blick, was ihm dank seiner Fähigkeit, seinen Kopf um bis zu 180 Grad zu drehen, problemlos möglich ist. Tagsüber ruht es meistens und sammelt per PhotosyntheseWikipedia icon.png Energie für die nächste Nacht.

In der Fangemeide erfreut sich Bauz großer Beliebtheit. So dominiert es verschiedene Umfragen bezüglich der Beliebtheit der Starter-Pokémon aus Alola und lässt Flamiau und Robball oftmals hinter sich. Außerdem ist Bauz der einzige Alola-Starter, das als Pikachu-Cape-Plüschtier verewigt wurde, und es existiert sogar ein Twitter-Bot, der das Laubflügel-Pokémon in der realen Welt simuliert.

verfasst von: JustRotty

KW26
Ramoth

Manche Pokémon sind so selten und mit so geheimnisvollen Kräften ausgestattet, dass man sie für Legendäre Pokémon halten könnte. Zu diesen Pokémon gehört auch Ramoth, ein falterartiges Pokémon, dessen Entwicklungsreihe sich durch die einzigartige Typenkombination KäferIC.png und FeuerIC.png auszeichnet. Es wurde in Einall erstmalig beobachtet, wo es den Alten Palast im Wüstenresort bewohnt.

Um Ramoth ranken sich dutzende Legenden. Wie seine Kategorie andeutet, ist sein Wesen eng mit der Sonne verbunden. Schon seine Vorstufe Ignivor ist so selten und an für Käfer-Pokémon ungewöhnlich heißen Orten wie Vulkanen anzutreffen, dass die Menschen lange Zeit glaubten, sein Nest befände sich auf der Sonnenoberfläche selbst. Entwickelt es sich, hüllt es sich in einen 3000° C heißen Flammenkokon. Sobald es schlüpft, prägt es drei große Schwingenpaare aus, welche im Muster an Sonnenflecken erinnern und vermutlich an die SeraphimWikipedia icon.png, flammende Engelsgestalten des Alten Testaments, angelehnt sind. Auch in seinem Namen finden sich Anspielungen an uralte Sonnengottheiten wie den ägyptischen RaWikipedia icon.png.

Wenn Ramoth über das Land gleitet, schüttelt es glimmenden Staub aus seinen Flügeln. Wegen der Feuersbrünste, die seine Heimat heimsuchen, wurde es als „Zorn der Sonne“ lange gefürchtet. Jedoch verweisen viele Mythen auf seine sanfte Seite: In harten Wintern tritt es an die Seite von Kälte bedrohter Menschen und Pokémon, um sie zu wärmen. Die ältesten Legenden berichten von einem gigantischen Vulkanausbruch, der die Sonne verdunkelte. Ramoth sei dann an die Stelle der Sonne getreten und habe die Bewohner des Landes vor dem Tode bewahrt.

verfasst von: Maxmiran

KW28
Jung und frei

Folipurba ist ein Pokémon von Typ PflanzeIC.png, welches zusammen mit Glaziola für die vierten Spielgeneration als zusätzlich mögliche letzte Entwicklungsstufe von Evoli eingeführt wurde. Vom Aussehen her basiert diese Evolition-Entwicklung auf einer Mischung aus FuchsWikipedia icon.png, KatzeWikipedia icon.png und einer PflanzeWikipedia icon.png. Die Zellstruktur des Unreif-Pokémon ähnelt sehr der von Pflanzen, so kann es ebenfalls wie diese Photosynthese betreiben, um sich so mit Nährstoffen zu versorgen. Es ist ständig an klaren Tagen von reiner sauberer Luft umgeben, die bei jungen Exemplaren stark nach frischem Gras riechen, bei älteren hingegen nach herabgefallendem Laub. Folipurba kämpft sehr ungerne gegen andere Pokémon, aber sollte sich einer seiner Kameraden in Gefahr befinden, verwendet es seinen blattartigen Schweif wie eine Klinge, um seine Freunde vor Feinden zu schützen.

In Anime besitzt die Koordinatorin Zoey ein Folipurba, welches erstmals zusammen mit Zoeys Kirlia kurz in der Episode Gegensätze ziehen sich an! in einem Trainingskampf gegen Lucia eingesetzt wird. In der Folge Versprochen ist versprochen! kommt es im großen Festival zusammen mit Zoeys Traunmagil gegen Nando zum Einsatz. Auch Virgil von Pokémon-Rettungsteams besitzt ein Folipurba, welches nur kurz in einer Reihe mit den ganzen anderen Evolitionen gezeigt wird.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW30
Kabuto

Bereits seit den Anfängen von Pokémon kroch mit Kabuto eine sehr urtümliche Kreatur durch die Kanto-Region. Ein braunes Schaltier mit den Typen GesteinIC.png und WasserIC.png, welches sich später zum zweibeinigen Kabutops weiterentwickelt. Es gehört zu der kleinen Gruppe von Fossil-Pokémon, da man es in den Spielen bisher nur über ein Domfossil erhalten kann. Dieses findet man an unterschiedlichen Orten der Pokémon-Welt, wie dem Mondberg.

Obwohl Kabuto seit 300 Millionen Jahren als ausgestorben gilt, behauptet der Pokédex, dass es noch lebende Populationen in freier Wildbahn geben soll. Zumindest im Anime ist dies eine Tatsache, denn in den Folgen Angreifer aus der Urzeit und Auf der Suche nach Fossilien begegnen Ash Ketchum und seinen Freunden mehrere Kabuto, die die Jahrmillionen in Höhlen überdauert haben. Letztere dieser Episoden zeigt uns zudem, dass diese Urwesen, zumindest auf den Orange-Inseln, über längere Zeit in einer Art „Schlafstarre“Wikipedia icon.png verbringen und dass sie am Ende dieser erst nachts und bei Vollmond auf die offene See hinaus schwimmen. Sie sind also keine reinen Strand- und Meeresbodenbewohner, wie es der Pokédex vermittelt.

Seinen Namen erhielt dieses Taschenmonster vom japanischen 兜 kabuto, welches „Helm“ bedeutet. Denn Kabutos Design scheint maßgeblich durch die PfeilschwanzkrebseWikipedia icon.png inspiriert worden zu sein, von denen eine Art auf Japanisch 兜蟹 kabutoganiWikipedia icon.png(en) heißt. Jene gelten als sogenannte lebende FossilienWikipedia icon.png, da sie sich – genau wie dieses Pokémon – über Millionen von Jahren kaum oder gar nicht verändert haben.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

KW32
Flunkifer Attacken.png

Auch wenn es mit gerade mal 60 cm Größe klein und wehrlos wirkt, sollte man sich nicht Flunkifer, einem StahlIC.png FeeIC.png-Pokémon der dritten Generation, nähern, da es mit seinem großen, bedrohlichen Kiefer aus Stahlhörnern einem gefährlich werden kann.

Diese Gliedmaße ist ein essenzieller Teil des Taschenmonsters, was man an einer großen Anzahl an Attacken, die mit einem Mund ausgeübt werden, wie Knirscher oder Feuerzahn sehen kann. Da sein Gebiss in der Regel nach hinten zeigt, ist es eines der wenigen Pokémon, die ihrem Trainer in Kämpfen ihr Gesicht zuwenden. Im Gegensatz zu seinem mächtigen Kiefer steht sein kleiner, humanoider, hauptsächlich gelb gefärbter Körper. In seiner Mega-Entwicklung erhält Flunkifer ein zusätzliches Maul und wird fast doppelt so groß wie ein normales Exemplar. Die erhöhte Angriffskraft spiegelt sich in der Fähigkeit Kraftkoloss wider, die den Angriff verdoppelt und dadurch diesen Statuswert auf eine verhältnismäßig hohe Stufe anhebt. Eine ebenso wichtige Rolle wie beim Aussehen und den Angriffsmöglichkeiten, spielt der große Kiefer in der Benennung des Pokémon, was man beispielsweise am deutschen Namen und der englischen Bezeichnung Mawile erkennen kann.

Flunkifer basiert vermutlich auf einer Futakuchi-onnaWikipedia icon.png, einem fiktiven Wesen des japanischen Volksglaubens. Diese Kreatur erscheint als Frau mit langem, schwarzem Haar, welches nach Essen schnappt und einen, am Hinterkopf platzierten, Mund damit versorgt.

verfasst von: DeXter

KW34
Floink

Das Feuerferkel-Pokémon Floink ist ein FeuerIC.png-Pokémon der fünften Generation und bildet zusammen mit Serpifeu und Ottaro das Starter-Trio der Einall-Region. Auch im Spin-off Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit sowie dessen Nachfolger kann es als Starter-Pokémon ausgewählt werden. Mit genügend Training entwickelt es sich zu Ferkokel und schlussendlich zu Flambirex weiter.

In freier Wildbahn lebt das Taschenmonster in Wäldern oder – passend zu seinem Typ – in der Nähe von Vulkanen. In diesen Gebieten findet es seine Nahrung, welche unter anderem Beeren und Nüsse umfasst. Letztere röstet Floink gerne mit den Flammen, welche es aus seinem Rüssel werfen kann. Ist seine Vorfreude auf das Schlemmen jedoch zu groß, verkohlt es seine Speise laut Pokédex manchmal versehentlich.

Einen tragischen Auftritt macht Floink im Anime. In der Episode Der Pokémon-Kampfklub! findet Ash ein ausgehungertes und schmutziges Exemplar auf, welches er wegen dessen schlechter Verfassung zunächst sogar für ein Nachtara hält. Es stellt sich heraus, dass dieses nach einem verlorenen Kampf von seinem Trainer an einen Pfahl gebunden und zurückgelassen wurde. Als sich das Feuer-Pokémon befreite, blieb ein Stück des Seils an seiner Schnauze hängen, sodass es nicht mehr fressen konnte und abmagerte. Nachdem Ash es aufpäppelt und die beiden gegen Team Rocket kämpfen, beschließt Floink, sich Ash anzuschließen, und reiht sich damit neben Glumanda und Panflam in die Gruppe der von ihren ursprünglichen Trainern verstoßenen und von Ash aufgenommenen Feuer-Starter ein.

verfasst von: TM Master

KW36
Hauptartikel

Meistagrif ist ein KampfIC.png-Pokémon, welches seit der fünften Spielgeneration existiert. Es ist die finale Stufe der Entwicklungsreihe um Praktibalk. Auslöser für die Weiterentwicklung von Strepoli zu Meistagrif ist ein Tausch des Taschenmonsters.

Seine Inspiration findet das Pokémon, dessen Körperbau an den eines muskulösen Menschen erinnert, in einem Bauarbeiter mit Betonsäulen. Der Pokédex sagt ihm nach, es habe der Menschheit vor langer Zeit beigebracht, Beton zu mischen. Doch das Muskel-Pokémon hilft den Menschen nicht nur mit theoretischem Wissen, sondern ist auch bei praktischen Arbeiten stets zur Stelle. Dies fällt ihm dank seiner enormen Kraft, die sogar ausreicht, um seine Betonsäulen ohne jegliche Anstrengung umherzuschleudern, sehr leicht.

Jene Kraft macht sich Meistagrif auch in Kämpfen zunutze. Dort greift es hauptsächlich mit der Vielzahl an physischen Attacken, die ihm zur Verfügung stehen, an. Neben seinen obligatorischen Kampf-Attacken kann es ebenfalls einige Angriffe des Typs Gestein erlernen, was zur Verteidigung gegen Flug-Pokémon sehr hilfreich ist. Mit seinen Status-Attacken oder seinen Fähigkeiten ist es des Weiteren in der Lage, seine Statuswerte zu erhöhen oder die seines Gegners zu senken. Dieses Können wissen auch einige berühmte Trainer zu schätzen. So besitzt zum Beispiel Eugen, ein Mitglied der Top Vier aus Einall, ein Exemplar des mächtigen Kampf-Pokémon. Auch Johto-Arenaleiter Hartwig sowie der ehemalige Einall-Champ Lauro setzen es beim Pokémon World Tournament ein.

verfasst von: TM Master

KW38
Xerneas

Von den stehenden Steinen Cromlexias bis hin zu den Tälern Mosaias hört man in der ganzen Kalos-Region von einem Legendären Pokémon, das vor Urzeiten über das Land geschritten sei. Dieses sagenumwobene Wesen ist Xerneas. Verehrt als Pokémon des Lebens gilt es als Gegenspieler des zerstörerischen Yveltal, gegen jenes es in der Vergangenheit immer wieder gestritten hat. Sein Typ FeeIC.png sowie seine Fähigkeit Feenaura verschafften ihm dabei stets einen Vorteil, da sie jene Attacken vielfach verstärken und so dem Geschöpf des Unlichts Einhalt gebieten können. Nach diesem Kampf verfiel es in einen tausendjährigen Schlaf.

Erstmals erscheint es in der sechsten Generation. Dort, in Pokémon X, versucht Team Flare, unter der Leitung von Flordelis, Xerneas zu kontrollieren und mit ihm die Ultimative Waffe anzutreiben. Denn dessen Endlosenergie kann gleichermaßen Leben erschaffen oder zerstören. So liegt es am Protagonisten, die Welt vor dem Flare-Boss zu retten und das erwachte Xerneas zu bezwingen.

Xerneas' Gestalt ist voller Bedeutung: In vielen Teilen der Welt gelten HirscheWikipedia icon.png als Symbol für den Kreislauf der Natur und der Jahreszeiten. Denn diese werfen meist im Spätwinter ihr Geweih ab, so dass es im Frühling sogleich neu wachsen kann. In FrankreichWikipedia icon.png, auf welches Kalos basiert, wurde früher der Fruchtbarkeitsgott CernunnosWikipedia icon.png verehrt, der als Erneuerer des Lebens ebenfalls ein Geweih trug und Xerneas wohl seinen Namen lieh. Wie das Hirschgeweih so wächst auch der Baum des LebensWikipedia icon.png, an den Xerneas in seiner schlafenden Form erinnert. Bekannt ist er in vielen Kulturen und in Frankreich befindet sich dieser sogar bis heute auf den EuromünzenWikipedia icon.png.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

KW40
Diese eine Palme sieht irgendwie verdächtig aus...

Owei, owei... Was kommt denn da angetrampelt? Es ist nichts geringeres als ein Alola-Kokowei! Normalerweise sind Kokowei nicht allzu groß, aber die Vertreter aus Alola sind da schon ein ganz anderes Kaliber. Über 10 Meter erstrecken sich diese Titanen in die Höhe! Das macht sie nicht nur zu den größten Pflanzen-Pokémon, sondern auch zu den zweitgrößten uns bekannten Pokémon überhaupt!

In der Regionalform trägt Kokowei die Typen PflanzeIC.png und DracheIC.png. In der „Originalform“ verzichtet es auf den Drachentypen und besitzt anstelle den Typen PsychoIC.png. Wobei man das Kokowei aus Kanto nicht wirklich Originalform nennen kann, denn die Pokédex-Einträge lassen sehr darauf deuten, dass Kokowei gar nicht ursprünglich aus Kanto kommt, sondern tatsächlich aus Alola! Dabei gilt es anzumerken, dass nur das Kokowei eine Alola-Form besitzt, seine Vorentwicklung Owei nicht. Bei den Alola-Inseln befindet sich sogar ein Ort namens Kokowei-Eiland, eine Insel, die dafür bekannt ist, eine große Population von Kokowei zu haben. Auch viele fähige Trainer sind im Besitz eines Alola-Kokowei, dazu gehört unter anderem Heinrich Eich mit seinem Exemplar.

Obwohl der Typ Drache erst etwas fehl am Platz wirkt, hat er tatsächlich einen Hintergrund. Denn Alola-Kokoweis Design basiert vermutlich auf einen DrachenbaumWikipedia icon.png, eine besondere Art der Palmen. Alola-Kokowei wurde von Fans durch sein langgestrecktes Design oft in Witze verpackt. Aber auch Entwickler sind sich dessen bewusst und bauen Kokowei in kleinere Späße ein, wie beispielsweise stupide große Darstellungen in Status-Bildschirmen oder größenbezogene Witze im Anime.

verfasst von: SwowoJonny

KW42
Folikon

Wenn im Herbst die Blätter fallen, blickt nicht jeder melancholisch dem Winter entgegen. Denn zwischen all dem Laub fühlen sich Pokémon wie Folikon pudelwohl. Das Schneider-Pokémon mit den Typen KäferIC.png und PflanzeIC.png beginnt schon als Strawickl, sich für Blattwerk zu interessieren. Es beißt sich Blätter zu einer Haube zurecht, die es mit Klebefäden vernäht. Sein Blätterumhang schützt es vor Wind und Wetter, wenn es schläft. Und überkommt Strawickl ein plötzlicher Hungeranfall, ist der Snack auch nicht weit und es knabbert das Blatt einfach an.

Strawickl schließt sich bei seiner Entwicklung zu Folikon ganz in sein kunstvolles Blätterkleid ein. Es durchstreift daraufhin kühle Wälder der Einall-Region, um den feuchten Waldboden nach herabfallendem Laub abzusuchen. Dabei wandelt es diese Nahrung nicht nur in Nährstoffe für sich selbst um, sondern pflegt auch andere Pflanzen damit. Daher sind Wälder, in denen Folikon lebt, oft sehr gesund und lebendig. Im Anime wird Ash von einem Strawickl begleitet, dass sich im Kampf gegen den Käfer-Arenaleiter Artie zu Folikon weiterentwickelt, woraufhin es dessen Lithomith und auch dessen Rollum schlagen kann. Artie selbst zählt die Entwicklungsreihe medienübergreifend zu seinen Favoriten.

Hat Folikon genügend Kraft gesammelt, entwickelt es sich zu Matrifol weiter. Dabei stellt es das einzige Käfer-Pokémon dar, welches sich nur bei hoher Freundschaft weiterentwickeln kann. Danach kleidet es auch andere Pokémon in wärmendes Laub ein. Nun kann der Winter kommen!

verfasst von: Maxmiran

KW44
Es ist der Schrecken, der die Nacht durchflattert!

Nachts, in absoluter Dunkelheit, wenn noch nicht einmal der Mond am Himmel zu sehen ist, werden sie aktiv. Fliegende Ungeheuer, denen es nach Blut – sei es von Mensch oder Pokémon – dürstet. Die Rede ist von Golbat einem GiftIC.png FlugIC.png-Pokémon aus der 1. Generation. Mit seinen hohlen, spitzen Zähnen kann es selbst die dickste Haut durchbeißen, um dann sein Opfer Schluck für Schluck von dessen Blut zu berauben. Dabei ist das Taschenmonster alles andere als zurückhaltend. Mit beachtlichen 300ml pro Schluck – in etwa so viel wie eine übliche TasseWikipedia icon.png – saugt es sein Zielobjekt aus.

Sein gigantisches Gebiss spielt nicht nur für seine Ernährung eine wichtige Rolle, sondern auch für seine Angriffsmöglichkeiten und sein Aussehen. So ermöglicht ihm sein Kiefer Attacken wie Biss, Knirscher oder Giftzahn auszuüben. Mit seinen Flügeln kann es sich ebenfalls verteidigen oder Gegner angreifen. Sei es durch einen direkten Flügelschlag oder einen Windschnitt aus der Entfernung. Seine Schwingen können ihm allerdings auch den Dienst versagen. Dies passiert, wenn Golbat zu viel Blut aufgesaugt hat. In diesem Zustand kann es nur behäbig bis gar nicht fliegen, was es anfällig für Fressfeinde macht.

Im Anime hat das Taschenmonster sein Debüt in der Episode Die Arena der Ninjas. Unter anderem spielt es als Rockos Golbat eine Rolle. Dieses wurde von Ashs ehemaligem Begleiter – als es noch ein Zubat war – off-screen gefangen, was es damals im Anime noch nicht zuvor gegeben hat.

verfasst von: DeXter

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Die schöne Albtraum-Vertreiberin der Nacht.

Das Legendäre Lunar-Pokémon Cresselia, das seit der vierten Generation existiert, ist ein Taschenmonster vom Typ PsychoIC.png. Sein Aussehen basiert auf einer MondsichelWikipedia icon.png und bildet das helle Gegenstück zu Darkrai. Die Flügel von Cresselia geben schimmernde Partikel ab, die wie ein Schleier herabrieseln. Man sagt, sie verkörpern die Mondsichel am Himmel. Hält man eine seiner sogenannten Lunarfedern, träumt man süß und vertreibt dabei die Albträume. In den Nächten mit zunehmendem Mond streckt sich das Licht von Cresselias Schweif und wellt sich wunderschön. Mit Hilfe seiner Spezialattacke Lunartanz geht Cresselia k. o. und an seiner Stelle werden bei dem neu eingewechselten Pokémon dafür die Kraftpunkte sowie Angriffspunkte aufgefüllt und es wird von allen Statusproblemen geheilt.

Seinen einzigen Animeauftritt hat Cresselia in der Episode Ein Legendäres Pokémon, wo es gegen Darkrai kämpft und es letztendlich verscheucht.

In Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Zeit, Dunkelheit und Himmel spielt Cresselia eine wichtige Hauptrolle in der Nachgeschichte des Spiels, in der es sich das Ziel setzte, Darkrai und dessen bösen dunkle Machenschaften aufzuhalten. Es schließt sich, nachdem man den Dunkelkrater gemeistert hat, dem Team an.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

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Molunk Lebensraum TCG.jpg

Auf Akala in der Alola-Region lässt sich in und um den Wela-Vulkanpark die Giftechse Molunk entdecken. Dieses sonderbare Pokémon verfügt über einige Eigenschaften, die es von anderen Pokémon abheben. So ist seine Entwicklungslinie die einzige, mit dem Doppeltypen GiftIC.png und FeuerIC.png. Eine passende Kombination für ein Wesen wie Molunk, das vor allem vulkanische Lebensräume bevölkert. Der Pokédex verrät uns zudem, dass es bestimmte Körperflüssigkeiten verbrennen kann, um so giftige Gase zu erzeugen. Diese helfen ihm besonders im Kampf und bei der Jagd. Verfügt es über die Fähigkeit Korrosion erzeugt es sogar so starke Toxine, dass sie selbst Stahl- und Gift-Pokémon vergiften können, die eigentlich gegen jene immun sein sollten.

Ebenso außergewöhnlich ist, dass sich nur die Weibchen, von denen es deutlich weniger gibt, in die Endform Amfira entwickeln. Erklärt wird dies oft damit, dass dominante Amfira eine Gruppe von männlichen Molunk durch Lockstoffe so gefügig machen, dass diese sich selbst vernachlässigen und ihre Beute überwiegend an die Gruppenführerin abgeben. Durch dieses Verhalten unterernährt, sollen sie sich deshalb nicht weiterentwickeln können. Da sich jedoch bisher selbst Männchen mit der versteckten Fähigkeit Dösigkeit, welche jede Anziehung verhindert, nicht entwickelt haben, bleibt diese Frage weiterhin offen.

Wohl damit sich diese 60 Zentimeter große, schwarze Kreatur überhaupt in der Welt behaupten kann, besitzt es im Spezial-Angriff und in der Initiative Werte, die für ein Pokémon der niedrigsten Entwicklungsstufe vergleichsweise hoch sind. Einige Strategen schätzen es deshalb auch sehr im Turnierformat „Little Cup“.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

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Girafarig

Wenn man es hinterrücks überraschen will, könnte es bei Girafarig, einem NormalIC.png PsychoIC.png-Pokémon der zweiten Generation, ziemlich schwer werden, da es über einen zweiten Kopf an seinem Schweif verfügt, der potenzielle Angreifer attackieren kann.

Diese Verteidigung beschränkt sich allerdings nicht nur auf physische Reaktionen. Auch psychische Gegenangriffe, wie Psystrahl oder Psychokinese sind möglich. Zusätzlich ist anzumerken, dass Girafarigs zweites Haupt keinen Schlaf benötigt, was sich in der Fähigkeit Frühwecker widerspiegelt. Die vordere Körperhälfte des Pokémon ist eher auf körperliche Angriffe ausgelegt, welche zum Beispiel Stampfer oder Doppelschlag sind. Trotz dieser Auswahl an Angriffsmöglichkeiten ernährt sich das Taschenmonster rein pflanzlich, wodurch die Fähigkeit Vegetarier zustande kommt. Diese Lebensweise können Girafarig in Schutzreservaten wie der Safari-Zone oder dem Naturschutzgebiet und in freier Wildbahn ausleben, wobei dieses Pokémon ein recht kleines Verbreitungsgebiet – das Grasland in der Johto-Region – hat.

In der Vorabversion von Pokémon Gold und Silber hatte Girafarig ein Design, das aus zwei Giraffen-Vorderteilen aufgebaut ist. Abgesehen von kleineren Änderungen wurde der hintere Teil des Taschenmonsters in den finalen Versionen von Pokémon Gold und Silber durch die hintere Hälfte einer Giraffe – ergänzt mit Girafarigs markantem, kleinerem Kopf – ersetzt. Die Zweiteiligkeit im Aussehen spiegelt sich ebenfalls im Namen wider, welcher ein PalindromWikipedia icon.png ist.

verfasst von: DeXter

KW52
Botogel

Mit seinem Beutel in der Hand und dem langen Bart stapft es durch den Schnee. Selbst im tiefsten Winter bereitet dieses Wesen Pokémon eine Freude, indem es sie mit Geschenken bereichert. Es geht allerdings nicht um den Weihnachtsmann. Die Rede ist von Botogel, einem EisIC.png FlugIC.png-Pokémon der zweiten Generation.

Blind Vertrauen sollte man ihm allerdings nicht, wenn es einen beschenken möchte. Besonders bei jungen Artgenossen kann es passieren, dass anstelle von Nahrung oder heilenden Kräutern ein Paket mit einer Bombe überreicht wird. Botogel sind aber keines Falls böswillige Wesen, sie haben stattdessen eine freundliche Persönlichkeit. So hat eines einem berühmten Wanderer einst dazu verholfen einen der höchsten Berge der Pokémon-Welt zu erklimmen, indem es sein Hab und Gut mit ihm teilte. Sollte aber mal ein möglicher Feind auftauchen, wird dieser durch Botogels Spezialattacke Geschenk vertrieben. Dies wird planmäßig über die aufbewahrten Sprengsätze gemacht, aber auch hier kann dem Pokémon ein Missgeschick passieren. So kommt es hin und wieder vor, dass dem Gegner mit der Attacke kein Schaden zugefügt, sondern er sogar geheilt wird.

Im Anime spielt es als Team Rockets Botogel eine Rolle. Hierbei wird es einer möglichen Namensherkunft als Botenvogel und seiner Kategorie „Lieferant“ gerecht und taucht bei Jessie und James immer wieder auf, um deren Mitgliedschaftsgebühren einzusammeln und an das Verbrecherteam zu überliefern.

verfasst von: DeXter

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