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PokéWiki:Pokémon der Woche/Archiv/2012

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Hier sind alle Pokémon der Woche aus dem Jahr 2012 eingebunden! (Von Kalenderwoche 1 - 52)

KW01

zum Vergrößern klicken Dieses Fanartwork stammt von der Filb.de-Benutzerin Kiuna, die es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den ersten Platz mit 333 von 863 Stimmen.
PdW-Fanart-Wettbewerb 2011 Logo.png
Die weiteren Gewinner werden über den Januar verteilt an dieser Stelle präsentiert.

Ho-Oh ist ein legendäres Pokémon mit den Typen FeuerIC.png und FlugIC.png und schmückt das Cover sowohl der Goldenen Edition als auch deren Remake. Es steht dem Trio der legendären Raubkatzen als Anführer vor.

Um Ho-Oh ranken sich in der Johto-Region viele Legenden: Eine besagt, dass das „Regenbogen-Pokémon“, wie Ho-Oh aufgrund seiner regenbogenfarbig schimmernden Flügel auch genannt wird, die drei Raubkatzen wiederbelebte, nachdem sie in einem Feuer in einem der beiden Türme Teak Citys umgekommen waren. Seit dieser Begebenheit sollen Entei, Raikou und Suicune rastlos durch die Lande ziehen, während ihr Anführer über den verbliebenen Glockenturm wacht.

Dass die Legenden auch Wahres an sich haben, kann der Protagonist in den Spielen selbst erleben – wenn er Ho-Oh fangen möchte, findet er es auf der Spitze des Glockenturms, sofern er die Buntschwinge, eine einzelne Feder des legendären Vogels, zuvor erhalten hat.

Sein auf einem FenghuangWikipedia icon.png, einem chinesischem Feuervogel, dem PhönixWikipedia icon.png nicht unähnlich, basierendes Design („Hō-ō“ ist die japanische Bezeichnung für den Fenghuang) wird unter anderem auch durch seine Spezialattacke Läuterfeuer unterstützt, die alles versengen kann, was ihr in den Weg kommt. Der Pokédexeintrag aus Pokémon Schwarz und Weiß besagt außerdem, dass Trainern, die Ho-Oh erblicken, ewiges Glück beschieden ist.

verfasst von: DagobertDuck

KW02

zum Vergrößern klicken Dieses Fanartwork stammt von der Filb.de-Benutzerin Charaky, die es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den zweiten Platz mit 209 von 863 Stimmen.
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Die weiteren Gewinner werden über den Januar verteilt an dieser Stelle präsentiert.

Das NormalIC.pngFlugIC.png-Pokémon Tauboss existiert seit der ersten Generation. Als die letzte Entwicklungsstufe von Taubsi wird es von einigen berühmten Trainern sowohl in der Anime-Serie als auch in den Spielen und sogar im Manga eingesetzt. So hat es einen Platz im Team von Ash, der es als Tauboga im Wald hinter Vertania City in der Episode Ash im Jagdfieber fängt. Im Gegensatz zu Falk, der im Anime und außerdem in den Remakes der Goldenen und Silbernen Edition ebenfalls ein Tauboss besitzt und mit diesem seine Heimatstadt Viola City gegen Team Rocket verteidigt, lässt Ash sein Exemplar jedoch frei, damit es einige Taubsi beschützen kann.

In den Spielen verwendet Blau in den Kämpfen gegen den Protagonisten als Leiter der Pokémon-Arena von Vertania City ebenfalls ein Tauboss; genau wie auch Blau im Manga, der es konstant in seinem Team hält und vorwiegend zur Übermittlung von Botschaften nutzt.

Tauboss’ Fluggeschwindigkeit, die laut Pokédex bei Mach 2Wikipedia icon.png liegt, sowie die Kraft seines Flügelschlags, unter dem sich sogar große Bäume beugen, könnten auch eine Anspielung auf sein Vorbild in der NaturWikipedia icon.png sein, den FischadlerWikipedia icon.png. Wenn Tauboss seine starke Orkan-Attacke entfesselt und damit zuschlägt, haben die Gegner meist das Nachsehen.

verfasst von: DagobertDuck

KW03

zum Vergrößern klicken Dieses Fanartwork stammt von der Filb.de-Benutzerin Lucariolu, die es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den dritten Platz mit 57 von 863 Stimmen.
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Die weiteren Gewinner werden über den Januar verteilt an dieser Stelle präsentiert.

Aeropteryx, ein Urzeitvogel-Pokémon mit den Typen GesteinIC.png und FlugIC.png, existiert seit der 5. Generation und entwickelt sich auf Level 37 aus dem Fossil-Pokémon Flapteryx, welches wiederum aus einem Federfossil entsteht. Der Einfluss der realen Vorbilder für sein Design, ArchaeopteryxWikipedia icon.png und MicroraptorWikipedia icon.png, zeigt sich nicht nur im Aussehen, sondern auch darin, dass es laut Pokédex zu Fuß schneller ist als in der Luft; dabei soll es bei der Jagd sogar mit den Geschwindigkeiten von Autos mithalten können.

Aeropteryx’ Nummer im Nationalen Pokédex ist 567 und damit zufällig mit seinen aufaddierten Basiswerten identisch. Damit hat es die höchste Basiswertsumme aller Fossil-Pokémon und außerdem den höchsten Spezialangriff aller Gestein-Pokémon mit einer Basis von 112. Diese Stärke wird jedoch durch seine negative Fähigkeit, Schwächling, gedämpft, die es sich mit seiner Vorentwicklung teilt. Weiters ist interessant, dass, obwohl es nicht den Typ Wasser hat und keine einzige Wasser-Attacke erlernen kann, Aeropteryx dennoch wie die meisten Fossil-Pokémon der Ei-Gruppe „Wasser 3“ angehört.

In Pokémon Schwarz und Weiß setzt der Antagonist N am Ende der Hauptstory, neben vielen anderen besonderen Pokémon, ein Aeropteryx ein. Auch im Anime tritt es auf, als Professor Esche Ash und seinen Freunden zeigt, wie aus einem Federfossil ein Flapteryx entsteht. Noch in derselben Folge entwickelt sich dieses zu Aeropteryx.

verfasst von: TiMauzi

KW04

zum Vergrößern klicken Dieses Fanartwork stammt von Filb.de-Benutzer Ruediger, der es im Rahmen des „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerbs“ erstellt hat. Es belegte nach einem Votum durch die Benutzer und Besucher von Filb.de den
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vierten Platz mit 47 von 863 Stimmen.

Swaroness ist ein Pokémon der fünften Generation mit den Typen WasserIC.png FlugIC.png und erinnert an einen SingschwanWikipedia icon.png mit teilweise blau gefärbtem Gefieder. Der deutsche Name wird aus „Schwan“ und „Baroness“, welches die Bezeichnung für die Tochter eines Barons ist, gebildet.

Swaroness und dessen Vorentwicklung Piccolente führen eine Tradition fort, die bereits in der ersten Pokémon-Generation ihren Ursprung genommen hat. Denn Garados, Mantax, Wingull und Pelipper sowie Mantirps haben eines gemeinsam: Nur diese fünf Pokémon können sich bislang, neben Piccolente und Swaroness, des Typs Wasser/Flug rühmen, wobei in jeder neuen Generation ein weiteres Pokémon oder eine zusätzliche Evolutionsfamilie mit dieser seltenen Kombination ergänzt wird.

Der Pokédexeintrag der schwarzen Pokémon-Edition verrät, dass die Swaroness während der Morgendämmerung einen gemeinsamen Tanz aufführen, wobei dieser vom Pokémon in der Mitte der Gruppe angeleitet wird. Als Officer Rocky es in der Anime-Folge „Die verlorene Welt von Morbitesse!!“ einsetzt, um eine dichte Nebelwand aufzulösen, fügt Ashs Pokédex hinzu, dass Swaroness durch seinen langen, starken Hals gnadenlose Pick-Attacken durchzuführen vermag. Sein Anime-Debüt hat es jedoch bereits in der ersten Folge der 14. Pokémon-Staffel, als Ash gerade in Einall angekommen ist und ein ganzer Schwarm Swaroness an ihm vorbeizieht.

verfasst von: Gonner

KW05

zum Vergrößern klicken Dieses handgezeichnete Fanartwork stammt von
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PokéWiki-Benutzer Fipoki, der es als Gastbeitrag zum „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerb“ erstellt hat.

Frosdedje ist ein Pokémon aus der 4. Generation mit einer bislang einmaligen Kombination der Typen EisIC.png und GeistIC.png. Das ausschließlich weibliche Pokémon entwickelt sich mithilfe eines Funkelstein aus Schneppke desselben Geschlechts und bietet so eine Alternative zu Firnontor. Die Evolutionsbedingungen ähneln stark denen Galagladis, des anderen von zwei Pokémon, die sich durch den Funkelstein entwickeln.

Frosdedjes Design wurde von der japanischen Sagengestalt Yuki OnnaWikipedia icon.png inspiriert; laut Pokédex, und seinem mythologischen Vorbild nicht unähnlich, friert Frosdedje seine Opfer mit einem -50 Grad kalten Atem ein und stellt die so konservierte Beute heimlich aus. Auf eine wohlwollendere Darstellung der Yuki Onna spielt eine Frau auf der verschneiten Route 217 an, die dem Protagonisten einen Bannsticker schenkt: Ihr seltsames Verhalten und plötzliches Verschwinden sowie ihre Verbindung zu Geistern legen nahe, dass sie selber einer, womöglich sogar ein Frosdedje, sein könnte.

Zusammen mit Gengar zählt Frosdedje zu den schnellsten Pokémon vom Typ Geist. In den Spielen wird es von Arenaleiterin Frida und außerdem in den Rückkämpfen gegen Leiter Norbert und Top Vier Anissa eingesetzt. In der Sinnoh-Liga im Anime schickt Ashs Rivale Paul sein Frosdedje in der Folge Ein Strategiekampf, der es in sich hat! in den Kampf.

verfasst von: Fipoki und Wenlok Holmes

KW06

Ottaro

Ottaro ist ein WasserIC.png-Pokémon der 5. Generation und in den Spielen Pokémon Schwarz und Weiß, neben Serpifeu und Floink, als Starter-Pokémon erhältlich. Als bisher einziger Wasser-Starter basiert es auf einem Säugetier, genauer einem OtterWikipedia icon.png, welcher auch Bestandteil seines Namens ist; dieser setzt sich aus den Begriffen Otter und mare (lat.: Meer) zusammen. Außerdem ist Ottaro der einzige Starter und eines der wenigen Pokémon überhaupt, die stets einen Gegenstand bei sich tragen und diesen im Kampf gebrauchen: Laut dem Pokédex benutzt es die Muschel, die sich auf seinem Bauch befindet, für Schnitt-Attacken, was sich besonders in seiner Spezialattacke Kalkklinge widerspiegelt, die fast ausschließlich von ihm und seinen weiterentwickelten Formen Zwottronin und Admurai erlernt werden kann. Gerade im Anime macht es von seiner Muschel regelmäßig Gebrauch.

Seinen ersten Auftritt im Anime hat Ottaro in der Episode Im Schatten von Zekrom! als ein mögliches Starter-Pokémon für Ashs neuen Rivalen Diaz. Da dieser sich jedoch für Serpifeu entscheidet, beschließt Ottaro, Ash heimlich zu folgen, da er es zuvor sehr gelobt hat. Später schließlich, in der Episode Gefahr im Verzug!, bekommt Ash es von Professor Esche geschenkt, sodass es nun schon der dritte Wasser-Starter in seinem Besitz ist.

verfasst von: Blaziken Mistress

KW07

Gallopa… warm und kuschelig… spektakulär… hinreißend…

Gallopa ist ein FeuerIC.png-Pokémon der 1. Generation und die Entwicklung von Ponita. Es basiert auf dem FabelwesenWikipedia icon.png EinhornWikipedia icon.png, einem PferdWikipedia icon.png mit einem Horn auf dem Kopf. Sein Name stammt in fast allen Sprachen von gallopierenWikipedia icon.png, einer Gangart des Pferdes, ab. Einzig im Englischen setzt er sich aus rapid (schnell) und dash (stürmen) zusammen, was zwei Eigenschaften des Pferdes bzw. Gallopas beschreibt. Denn in seinen Pokédexeinträgen wird Gallopas Schnelligkeit immer wieder hervorgehoben, wobei seine Höchstgeschwindigkeit bei 240 km/h liegt, die es bereits nach zehn Schritten erreicht. Sein hoher Initiative-Statuswert und die fünf Sterne, die es bei der Pokéathlon-Kategorie Tempo erreicht, unterstreichen ebenfalls diese Geschwindigkeit.

Obwohl sich Gallopa erst auf Level 40 aus Ponita entwickelt, ist es in den meisten Spielen, oft in der Nähe von Bergen oder Vulkanen, fangbar und muss nicht durch Entwicklung oder Tausch erarbeitet werden. Bei einigen Feuerspezialisten, wie Pyro oder Ignaz, ist Gallopa ein fester Bestandteil des Teams, aber auch der Rivale der 4. Generation Perl setzt auf die Fähigkeiten dieses Pokémon. Besonders angetan von der majestätischen Grazie Gallopas ist der Präsident des Pokémon-Fanclubs von Orania City: Beginnt er, von seinem Lieblingspokémon zu sprechen, kann er kaum noch aufhören zu schwärmen. Im Anime taucht es erstmals in der Folge Das Pokémon-Rennen auf, in der Ash mit dem Gallopa einer anderen Trainerin an einen Rennen teilnimmt, das er dank Gallopas Schnelligkeit auch gewinnen kann.

verfasst von: GoPika

KW08

PGL-Artwork Kabutops.png

Kabutops ist ein Fossil-Pokémon der 1. Generation mit den Typen GesteinIC.png und WasserIC.png. Es ist die Entwicklung von Kabuto, das Forscher aus dem Domfossil erschaffen können. Neben seinem Namen basiert auch sein Aussehen auf einem PfeilschwanzkrebsWikipedia icon.png, allerdings hat es anders als dieser einen humanoiden Körperbau und an den Armen zwei scharfe Sicheln, mit denen es Attacken wie Schlitzer oder Nachthieb ausführen kann. In seiner schillernden Form ist Kabutops grün, mit seinen Sensen erinnert es dann an Sichlor. Letztere werden außerdem auch in den Pokédex-Einträgen angesprochen, laut denen es seine Beute attackiert und aufschlitzt. Ferner wird dort erwähnt, dass es sich entwickelte, um seiner Beute an Land zu folgen.

Im Museum von Marmoria City gibt es ein Skelett von Kabutops, das vor allem wegen seiner Verbindung zu dem Bug Missingno. berühmt wurde: Hat man in Pokémon Rot und Blau an dritter, fünfter oder siebter Stelle im Namen des Protagonisten ein kleines „w“, so sieht Missingno. wie dieses Skelett aus.

Kabutops ist bei Gestein-Arenaleitern beliebt: So besitzt es Rocko im Arena- und Rückkampf und Felizia im Rückkampf. Im Anime hat es seinen ersten Auftritt in Angreifer aus der Urzeit. Im 5. Film hat es auch eine kleine Rolle, während derer es zusammen mit Aerodactyl die Stadt Alto Mare verwüstet.

verfasst von: Palkia1999

KW09

Sugimori 647.png

Keldeo ist ein Pokémon der fünften Generation mit den Typen WasserIC.png und KampfIC.png und zählt zu den wenigen Vertretern der Mysteriösen und Legendären Pokémon. Es ist außerdem einer der vier Angehörigen der Legendären Musketiere, zu denen neben ihm noch Kobalium, Terrakium und Viridium gehören. Um dieses Quartett ranken sich einige Legenden, die in der Einall-Region seit langer Zeit erzählt werden. So soll Keldeo während eines Waldbrands, der durch einen von Menschen verursachten Krieg hervorgerufen wurde, seine beiden Eltern verloren haben. Nachdem es von Kobalium, Terrakium und Viridium aus dem betroffenen Gebiet gerettet wurde, beschlossen Letztere, das Pokémon der Spezies Fohlen aufzuziehen. Deutlich wird die Beziehung vor allem während eines besonderen Events auf einer speziellen Waldlichtung in Einall: Dort nämlich wollen die drei Pflegeeltern ihrem Schützling dessen Spezialattacke Mystoschwert beibringen.

Namentlich basiert Keldeo auf einem KelpieWikipedia icon.png, einem Wasserwesen aus der britischen Mythologie, das in Flüssen lebt und sich vorbeiziehenden Wanderern als Reittier zur Überquerung des Gewässers anbietet – nur, um diese danach bis an dessen Grund zu ziehen. Äußerlich ist es an Charles de Batz-Castelmore d'ArtagnanWikipedia icon.png(en), vielen besser als einfach d'Artagnan bekannt, angelehnt, der im Roman „Die Drei Musketiere“ den titelgebenden Helden als Letzter beitritt. Sein Markenzeichen ist eine Feder an seinem Hut, die in etwa so aussieht wie Keldeos Schweif.

Im Anime oder Manga hatte Keldeo bislang noch keinen Auftritt, es soll aber eine Hauptrolle in Pokémon 15 - Kyurem VS Seikenshi Keldeo (frei übersetzt so viel wie „Kyurem gegen den Träger des heiligen Schwertes - Keldeo“), dem 15. Film des Pokémon-Franchises, spielen.

verfasst von: DagobertDuck

KW10

PGL-Artwork Wadribie.png

Wadribie ist ein KäferIC.png FlugIC.png-Pokémon der 4. Generation, das auf einer Mischung aus BienenwabeWikipedia icon.png und HonigbieneWikipedia icon.png basiert. Passend dazu gibt es ähnlich wie beim realen Insekt Geschlechtsunterschiede: Die weiblichen Exemplare heben sich nicht nur durch einen roten Fleck am unteren Kopf hervor, sondern können sich auf Level 21 auch zur Bienenkönigin Honweisel entwickeln (bei dem dieser Fleck zu einem Juwel wird).

Wadribie hat von allen Flug-Pokémon die niedrigste Basiswert-Summe. Zusammen mit Teddiursa zählt es zu den wenigen Taschenmonstern, welche die Fähigkeit Honigmaul besitzen können, durch die das Pokémon nach Ende eines Kampfs in den Besitz von Honig gelangen kann. Der Pokédex besagt dazu, dass Moterpel diesen gerne von Wadribie stiehlt; der Eintrag Honweisels stellt heraus, dass Wadribie den Honig als Nahrung für Honweisels Larven sammelt. Laut dem Eintrag aus Diamant und Platin besteht es aus drei einzelnen Pokémon; kann aber, anders als andere „dreiköpfige“ Pokémon, nicht Triplette erlernen. Außerdem ist es das einzige Pokémon mit mehreren Köpfen, das sich in eines mit einem Kopf verwandelt. Wadribie kann durch Level-Anstieg nur drei Attacken erlernen und durch TM/VM gar keine; jedoch werden die Attacken Heilbefehl, Schlagbefehl und Blockbefehl (die Spezialattacken Honweisels) von mehreren ihrer Art ausgeführt, da die Bienenkönigin ihren Schwarm mit Pheromonen kontrolliert.

verfasst von: TiMauzi

KW11

Bissbark

Bissbark ist einer der zahlreichen Vertreter der NormalIC.png-Pokémon und existiert seit der 5. Generation. Es ist in vielerlei Hinsicht einem HundWikipedia icon.png nachempfunden, was sich zunächst an seinem gebellartigen Ruf offenbart:

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. Sein Körperbau basiert auf einer Mischung aus dem Yorkshire TerrierWikipedia icon.png und dem Scottish TerrierWikipedia icon.png – diese beiden Hunderassen waren auch die Vorlage für Bissbarks Vorstufen Yorkleff und Terribark –, während dagegen sein langes Fell an einen MalteserWikipedia icon.png oder einen Shih TzuWikipedia icon.png erinnert. Sein Verhalten wiederum ist an das des BernhardinersWikipedia icon.png angelehnt: so ist Bissbark dem Pokédex nach bekannt dafür, Menschen, die im Gebirge in Not geraten sind, zu retten. Es ist also ein Pokémon, das Attribute verschiedener Hunderassen in sich vereint und so den Facettenreichtum der Haushunde aufzeigt. Sein Name ist ebenfalls an Attribute des Hundes angelehnt; dieser setzt sich aus Biss und bark (engl.: bellen) zusammen. Gleichzeitig spielt der Name auf Otto von BismarckWikipedia icon.png an, was auf den Bart des Großmut-Pokémons zurückzuführen ist. Weiterhin lernt es eine Vielzahl von Attacken, die sein Design untermauern, durch Level-Up oder kann sie vererbt bekommen. Beispiele dafür sind Schlecker, Jauler, Biss oder Brüller.

In Pokémon Schwarz und Weiß befindet sich Bissbark im Besitz der Rivalin Bell, während es im Anime, wo es seinen ersten Auftritt in der Episode Großes Wiedersehen in Rayono! hat, ein Pokémon der angehenden Pokémon-Kennerin Tramina ist.

verfasst von: Blaziken Mistress

KW12

Das K-Icognito

Icognito ist der Name eines PsychoIC.png-Pokémon, das in 28 verschiedenen Formen auftritt. Deren erste 26 stammen aus der 2. Generation und stellen die Buchstaben des lateinischen AlphabetsWikipedia icon.png dar, die letzten beiden, gestaltet nach dem Vorbild von Frage-Wikipedia icon.png und AusrufezeichenWikipedia icon.png, aus der 4. Generation. Zusammengesetzt aus icon (engl.: Piktogramm) und inkognito spielt der Name auf ihr Dasein als mysteriöse Hieroglyphen an, das sie in antiken Ruinen fristen. Dort übermitteln die Icognito nicht nur Botschaften, wie z. B. in den Trostu-Ruinen, wo sie in der Reihenfolge ihres Erscheinens als wilde Pokémon das Wort friend (engl.: Freund) buchstabieren, sondern sind über diese Orte auch mit legendären Pokémon verbunden: So kann Arceus sich in HeartGold und SoulSilver aus den Alph-Ruinen in Johto zu den Sinjoh-Ruinen teleportieren, wo es mit Unterstützung der Icognito eines der Pokémon des Dimensions-Trios erschafft. Eine weitere Verbindung zeigt sich im FilmIm Bann der Icognito“: Darin wird der Forscher Spencer Hale in die Dimension dieser Pokémon gesogen und die Icognito erschaffen für seine zurückgelassene Tochter eine illusorische Wunschwelt, in der die Raubkatze Entei ihren Vater ersetzt.

Neben solch starken telepathischen Kräften werden jedem Icognito laut Pokédex auch individuelle Fähigkeiten zugeschrieben. In den Spielen zeigt sich dies in der für diese Pokémon einzigen erlernbaren Attacke: Für die Kraftreserve berechnen sich Typ und Stärke aus den DV des Anwenders, die für jedes Pokémon anders sind.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW13

Loturzel

Loturzel ist ein WasserIC.pngPflanzeIC.png-Pokémon der 3. Generation. Es basiert auf einer Victoria-SeeroseWikipedia icon.png, was sich vor allem an dem großen Blatt auf seinem Körper äußert (die Victoria-Seerose wird wegen diesem auch Riesenseerose genannt). Auch Loturzels Namensgebung entspringt der BotanikWikipedia icon.png, da Loturzel aus dem Wort Lotus, einer anderen Bezeichnung für HornkleeWikipedia icon.png, und -urzel, stammend von WurzelWikipedia icon.png, gebildet wird. Diese Endung teilt es mit Samurzel, seinem editionsspezifischen Gegenstück aus Rubin und Saphir; sie soll bei beiden Pokémon ausdrücken, dass sie sich noch in ihrer Entwicklung befinden und erst weiter reifen müssen, bevor sie schließlich ihre Endform erreichen, so wie eine Pflanze zunächst Wurzeln schlägt, bevor sie wächst.

Obwohl Loturzel teils ein Wasser-Pokémon ist, kann es mit Blubbstrahl erst seit der 4. Generation durch Levelanstieg eine Wasser-Attacke erlernen, die dem Gegner auch Schaden zufügt. Neben diesem Mangel an Attacken, die es durch Training erlernt, ist es von den Basiswerten her auch noch eines der schwächsten Pflanzen- und Wasser-Pokémon. Wie man aus verschiedenen Pokédexeinträgen erfährt, hindert dies Loturzel jedoch nicht daran für kleinere Pokémon als Fähre zu fungieren, indem es sie auf seinem Blatt sitzend von einem Ufer zum anderen bringt.

Rocko nimmt in der Anime-Folge Rocko und das kleine Loturzel ein Loturzel in sein Team auf, nachdem er dem Pokémon half Aquaknarre, die es eigentlich nur durch Zucht erlernt, perfekt einzusetzen.

verfasst von: GoPika

KW14

Schlapor
Das grazile Hasen-Pokémon Schlapor ist vom Typ Normal und existiert seit der 4. Generation. Sein Name spielt in jeder Sprache auf seine Schlappohren und die damit verbundene Ähnlichkeit zu einem WidderkaninchenWikipedia icon.png an. Allerdings steckt noch mehr in Schlapors Aussehen: Es erinnert stark an ein ModelWikipedia icon.png, das Fell-Handschuhe und -Stiefel trägt und sieht damit dem Häschenkostüm des bekannten Männermagazins PlayboyWikipedia icon.png und den daran angelehnten KemonomimiWikipedia icon.png sehr ähnlich. Ein weiteres Indiz dafür stellt Schlapors betörender Ruf dar (
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). Trotz all diesen Tatsachen ist die Geschlechtsverteilung, von Haspiror ausgehend, genau ausgeglichen, und es besteht eine 50 prozentige Chance einem männlichen Schlapor zu begegnen.

Schlapors Vorentwicklung Haspiror entwickelt sich durch Freundschaft weiter, was aber ein schwieriges Unterfangen ist, da es, als eines der wenigen Pokémon, eine Start-Freundschaft von 0 hat. Schlapor hingegen hat eine extrem hohe (theoretische) Start-Freundschaft von 140. Es gibt auch noch andere Punkte, in denen die Entwicklungslinie in verschiedene Richtungen geht. So erlernt Haspiror, als einziges Pokémon durch Levelaufstieg, auf Level 13 die Attacke Frustration, die besonders stark ist, wenn die Freundschaft niedrig ist. Schlapor hingegen erlernt, ebenfalls als einziges durch Levelaufstieg, auf gleichem Level die Attacke Rückkehr, die exakt die umgekehrte Wirkung von Frustration hat; sie ist stärker, umso mehr Freundschaft das Pokémon für den Trainer empfindet.

verfasst von: Sprayduck

KW15

Owei

Owei ist ein Pokémon aus der 1. Generation mit den Typen PflanzeIC.png und PsychoIC.png. Es besteht aus sechs individuellen EiernWikipedia icon.png, die telepathisch verbunden stets eine Gruppe bilden. Eines der Eier wird dabei auf Sprites und Artworks grundsätzlich mit einer angebrochenen Schale dargestellt – laut Pokédex aber kein Problem für Owei, da es das Innere nicht verschüttet. Des Weiteren sollen Risse in der Schale Anzeichen für eine bevorstehende Entwicklung sein, was im Widerspruch dazu steht, dass dazu eigentlich ein Blattstein benötigt wird.

Oweis Spezialattacke ist das Stakkato. „Staccato“ ist italienisch, bedeutet „abgetrennt“ und bezeichnet in der Regel eine SpielweiseWikipedia icon.png in der Musik. In Oweis Fall jedoch ist der Name wörtlich zu nehmen, denn bei dieser Attacke lösen sich einzelne Eier von der Gruppe und stürzen sich auf den Gegner. Seine Psychokräfte zeigt Owei z. B. in der Anime-Folge Angriff der Kokoweis, als es dem glücklosen Zauberkünstler Melvin mittels Hypnose die Kontrolle über Ash verschafft.

Warum das Pokémon der Kategorie Ei nun vom Typ Pflanze ist, verrät der Pokédex-Eintrag aus Pokémon Stadium, denn die Eier sind eigentlich eher Samen einer Pflanze. Vor diesem Hintergrund erscheint auch die Entwicklung zu Kokowei nicht mehr so eigenartig, bei der aus den Eiern Kokosnüsse werden. Befremdlich bleibt aber die Zucht eines Owei, bei der schließlich sechs Eier aus einem einzelnen schlüpfen.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW16

PGL-Artwork Metagross.png

Metagross ist ein StahlIC.pngPsychoIC.png-Pokémon der 3. Generation, das aus zwei Exemplaren seiner Vorentwicklung Metang entsteht, welches sich wiederum aus zwei Tanhel zusammensetzt. Es ist das fünftschwerste aller Pokémon, kann sein Gewicht aber mit seiner Versteckten Fähigkeit Leichtmetall halbieren. Laut Pokédex sorgt die Zusammenarbeit der vier Gehirne dieses Pokémon dafür, dass es schlauer als ein Supercomputer ist. Seine Beute soll es mit seiner Masse erdrücken und fliegen, indem es seine vier Beine einklappt, was man auch in Pokémon Colosseum, Pokémon XD und Pokémon Battle Revolution bei einigen Attacken beobachten kann. Es besitzt zusammen mit Metang und Piepi die Spezialattacke Sternenhieb. Zudem sind es und seine Vorentwicklungen die einzigen nicht-legendären Pokémon mit einer Fangrate von 3. Auch kann es in Super Smash Bros. Brawl als Trophäe ergattert und dort aus einem Pokéball gerufen werden, worauf es Erdbeben einsetzt, was Gegnern in der Nähe Schaden zufügt.

Im Anime taucht es unter anderem im 7. Film auf, in dem es hilft, den Kampf zwischen Rayquaza und Deoxys zu beenden. In der Folge Das Super-Nudeltalent! taucht es als schillerndes Pokémon auf; dort versucht James, es zu fangen, was allerdings misslingt.

Es wird von einer Vielzahl von Elite-Trainern eingesetzt, darunter von Arenaleiterin Jasmin, den Kampfkoryphäen Tasso und Anabel, Top Vier-Mitglied Kattlea und Champ Troy Trumm.

verfasst von: Palkia1999

KW17

Hundemon

Das Hades-Pokémon Hundemon existiert seit der 2. Generation und teilt seine Typkombination UnlichtIC.pngFeuerIC.png einzig mit seiner Vorentwicklung Hunduster. Nicht nur sein Name, der sich aus den Worten „Hund“ und „Dämon“ zusammensetzt, und sein auf einem KerberosWikipedia icon.png basierenden Aussehen, sondern auch sein Verhalten lassen auf Bösartigkeit und Kampfkraft schließen.

Der Pokédex verrät, dass ein jedes Pokémon, welches das Gebrüll eines Hundemon hört, erschaudert und in früheren Zeiten dachten Menschen gar, dies sei der Ruf des Todes. Eine durchaus berechtigte Furcht, denn zu alledem ist es in der Lage Flammen zu spucken, die noch Ewigkeiten nach der Attacke fürchterliche Schmerzen und Verbrennungen bewirken. Hundemon leben in Rudeln, jeweils geleitet von einem, nach internen Kämpfen festgelegten, Anführer.

In der Anime-Episode „Ausgebüxt!“ zeigt ein Hundemon jedoch auch seine gutmütige Seite. Es ist eigentlich nur auf Botengang und trifft zufällig auf Mistys, mal wieder von der Gruppe getrenntes, Togepi, das ihm schließlich Leid tut, sodass Hundemon ihm hilft, zu Misty, Ash und Rocko zurückzukommen. Hierbei zeigt sich die Fähigkeit Frühwecker von Hundemon, da es ungemein tatkräftig und vor allem ausdauernd ist.

verfasst von: Michinido

KW18

TCG Flunschlik Shin Nagasawa.jpg

Flunschlik ist ein Pokémon, das seit der 5. Generation existiert und die einzigartige Typkombination BodenIC.pngElektroIC.png besitzt. Aufgrund dieser ist es eines von nur vier Pokémon, die, ohne von einer bestimmten Fähigkeit abhängig zu sein, gegen einen ihrer eigenen Typen immun sind und unter diesen sogar das einzige, das gleichzeitig auch eine Schwäche gegen Attacken seines eigenen Typen aufweist.

Flunschliks Name setzt sich aus den Begriffen FlunderWikipedia icon.png und SchlickWikipedia icon.png zusammen. Dabei war es ursprünglich einem SeeteufelWikipedia icon.png nachempfunden und besaß die Typen Wasser und Elektro, jedoch wurden diese Ideen verworfen. Nun basiert es auf einer Flunder und ist aufgrund dessen, trotz seiner Wasser-Schwäche, ausschließlich im Wasser anzutreffen. Ähnlich wie sein reales Vorbild versteckt es sich, dem Pokédex nach, im Morast, was sich auch in Attacken wie Lehmsuhler oder Tarnung widerspiegelt. Von dort aus greift es seine Beute mit Stromschlägen an.

Im Anime erscheint Flunschlik erstmals in der Episode Stell dich der Angst mit offenen Augen!, wo es von Benny eingefangen wird. Seitdem setzt der Arenaleiter das Fallen-Pokémon regelmäßig in Kämpfen ein, wie zum Beispiel im „Don“-Kampfturnier. Dort verliert es jedoch gegen Luke und sein Ignivor.

verfasst von: Blaziken Mistress

KW19

20120815173853!Ramoth_%28Erforscher_der_Finsternis_22%29.jpg

Ramoth ist ein Pokémon der 5. Generation mit den Typen KäferIC.png und FeuerIC.png, dessen Aussehen – wie der Namensbestandteil moth (engl. „Falter“) bereits andeutet – einem Falter, genauer einem AtlasspinnerWikipedia icon.png, nachempfunden wurde. Dieses Pokémon der Klasse Sonne trägt mit Ra außerdem auch den altägyptischen SonnengottWikipedia icon.png im Namen, zu dem sich noch weitere Bezüge finden lassen: Denn ähnlich wie Ra, der die Sonne selbst ist, soll Ramoth laut Pokédex, als einst der Himmel von Vulkanasche verdunkelt war, die Rolle der Sonne übernommen haben. Auch ist es in Pokémon Schwarz und Weiß in den Ruinen des alten Palasts zu fangen, wo die Sarkophage wilder Echnatoll das Ägypten-Thema unterstreichen. Angespielt wird in Ramoths Namen aber auch auf MothraWikipedia icon.png, eine riesige Monstermotte aus Filmen derselben japanischen Studios, die auch Godzilla erfanden.

Entwickelt sich Ramoth auf Level 59 aus der Raupe Ignivor, richten sich die Stärken des Taschenmonsters neu aus: Während Ignivor vorrangig physisch ausgerichtet ist, verfügt Ramoth über die höchste Spezialangriffs-Basis aller Käfer und macht sich diese bei den meisten seiner Attacken zunutze; darunter auch seine Spezialattacke Feuerreigen, die es erst auf Level 100 erlernt. Zudem ist Ramoth das einzige Käfer-Pokémon, das Fliegen erlernen kann. In den Spielen ist es das stärkste Pokémon im Team von Einall-Champ Lauro. Dennoch – und obwohl Ramoth und Lauro sich mit ihren rotgezackten Flügeln/Haaren sogar ähneln – gilt es nicht als sein Signaturpokémon, da Lauro es in Anime und Manga bisher nicht eingesetzt hat, sondern sich meist mit seinem Bisofank zeigt.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW20

Kirlia

Kirlia ist ein PsychoIC.png-Pokémon der 3. Generation, dessen Aussehen von einer BallerinaWikipedia icon.png inspiriert worden ist. Während die grüne Kopfbedeckung und die beiden pinkfarbenen Hörner eine Frisur darstellen, symbolisiert sein Körper ein TutuWikipedia icon.png, das sehr häufig bei Tanzauftritten genutzt wird.

Darüber hinaus bestätigen verschiedene Pokédex-Einträge das Verhalten einer Tänzerin. So führt es aus Liebe zu seinem Trainer einen Tanz auf, um ihm seine Zuneigung zu zeigen. Außerdem geht aus weiteren Pokédex-Einträgen hervor, dass es angeblich zukünftige Ereignisse vorhersehen kann. Sein Name leitet sich von der KirlianfotografieWikipedia icon.png ab, die angeblich die Aura verschiedenster Gegenstände und Lebewesen sichtbar werden lässt. Einige Kirlia besitzen zudem die Fähigkeit Fährte. Mit dieser seltenen Fähigkeit kopiert es die seines Gegners und kann sie für sich nutzen.

Mit der 4. Generation haben die männlichen Exemplare dieses Pokémon der Spezies Emotion die Möglichkeit, sich mithilfe eines Funkelsteins zu einem Galagladi weiterzuentwickeln. Damit gehört es, zusammen mit weiblichen Schneppke, zu den einzigen beiden Pokémon, die sich mithilfe eines solchen Entwicklungssteins entwickeln können. Es ist durchaus beachtlich, dass seine Statuswerte durch seine nächste Entwicklung enorm steigen. Während ein Kirlia Platz 40 aller Psycho-Pokémon einnimmt, landet es nach seiner Entwicklung zu Guardevoir oder Galagladi auf Platz vier.

verfasst von: Fipoki

KW21

Rockos Glibunkel.jpg

Glibunkel ist ein Pokémon der vierten Spielgeneration, das mit den Typen GiftIC.png und KampfIC.png ausgestattet ist. Obwohl es damit zwei Typen besitzt, kann es neben einigen Gift-Attacken, wie Giftschock oder Gifthieb, mit Vergeltung aber nur einen Kampf-Angriff durch Levelaufstieg erlernen. Auch seine Spezies Giftmund, das Item Giftschleim, das es als wildes Pokémon tragen kann, und seine versteckte Fähigkeit Giftgriff deuten eher auf einen stärkeren Fokus auf den Gift-Typ hin. Ähnlich verhält es sich bei seinen Pokédexeinträgen, in denen vorwiegend das Gift, das es in seinen Backen sammelt und aus seinen Fingern absondert, beschrieben wird. Letzteres kann dabei sogar als heilender Wirkstoff gegen KreuzschmerzenWikipedia icon.png verwendet werden, was dem üblichen negativen Bezug zu Gift und Gift-Pokémon entgegenwirkt.
Glibunkel selbst basiert auf einem FroschWikipedia icon.png, während sein Name sich aus Glib(ber), einem Synonym für SchleimWikipedia icon.png, und UnkeWikipedia icon.png zusammensetzt. Obwohl Unken zur Gattung der FroschlurcheWikipedia icon.png gehören, werden sie im Volksmund als Frösche bezeichnet, was wiederum die Verbindung zwischen Glibunkels Design und seiner Namensgebung erklärt.

Im Anime hat es sein Debüt in der Episode Prinzessin Powerzone, in der Team Rocket eine Arena eröffnet, in der Jessie mit einem Glibunkel einige Trainer besiegt und deren Pokémon behält, um sie angeblich zu trainieren. Erst Ash gelingt es mit seinem Griffel, Jessie und ihr Glibunkel zu besiegen. Nachdem Team Rocket dann endgültig in die Flucht geschlagen wurde, schließt sich das Glibunkel Rocko an und wird sein neues Pokémon.

verfasst von: GoPika

KW22

PGL-Artwork Nebulak.png

Nebulak ist ein GeistIC.png GiftIC.png-Pokémon der 1. Generation. Sein Name leitet sich vom lateinischen nebula (lat.: Nebel) ab, denn sein Aussehen basiert auf einer GaswolkeWikipedia icon.png und sein Körper soll laut Pokédex zu 95% aus Gasen bestehen. Daher sind es und seine Entwicklung Alpollo die leichtesten Pokémon mit einem Gewicht von je 0,1 kg. Es soll außerdem die Fähigkeit haben, seine Gegner in Tiefschlaf zu versetzen, indem es ihn einhüllt, weshalb es auch Attacken wie Hypnose, Traumfresser und Nachtmahr erlernen kann. Zudem ist es ab der 3. Generation eines der wenigen Pokémon, das gegen drei Typen immun ist, was an seinem Geist-Typ und der Fähigkeit Schwebe liegt. Man findet es oft an gruseligen Orten, wie zum Beispiel in der Alten Villa oder im Turm der Ruhenden.

Im Anime sieht man es zum ersten Mal in Die verlorene Seele, wo es sich in die Abbilder von Personen, Tieren und Dingen verwandelt. So kann es die Attacken der Pokémon von Ash, seinen Freunden und Team Rocket abwehren. In der Folge Von Geist zu Geist kämpft Jens unter anderem auch mit einem Nebulak gegen Ash. Es besiegt Ashs Pikachu, verliert dann aber gegen sein Feurigel. Auch in den Spielen besitzt Jens ein Nebulak; es wird darüber hinaus auch von Exorzistinnen bzw. Medien eingesetzt.

verfasst von: Palkia1999

KW23

Aquana

Das WasserIC.png-Pokémon Aquana existiert seit der 1. Generation und ist eine der mittlerweile sieben Evolitionen, wie die Weiterentwicklungen Evolis bei Fans auch genannt werden. Innerhalb dieser Gruppe gehört es mit Blitza und Flamara zu den Evolitionen, für deren Entwicklung ein Evolutionsstein, in Aquanas Fall ein Wasserstein, benötigt wird. Bemerkenswert ist, dass der Aufbau der Zellen Aquanas dem von Wassermolekülen entspricht und es sich deshalb in WasserWikipedia icon.png auflösen kann. Infolgedessen sorgt auch seine Fähigkeit H2O-Absorber dafür, dass es durch Wasser-Attacken keinen Schaden nimmt, sondern stattdessen in Höhe desselben geheilt wird (nicht aber, wenn dies mehr als einem Viertel seiner Gesamt-KP entspräche).

Seinen ersten Auftritt im Anime hat es in der Folge Die ungleichen Brüder, in der es zu Rainer, einem Mitglied der Evoli-Brüder, gehört. Rainers Haare sehen aus wie eine Flosse, ähnlich der seines Markenzeichen Aquana. Außerdem besitzt auch Ursula ein Aquana, das erstmals in der Folge Das Große Festival beginnt! als Evoli, gemeinsam mit einem anderen Artgenossen, auftauchte. Die beiden entwickelten sich mitten in der Vorführung beim Großen Festival zu Aquana und Flamara. Durch diesen gelungenen Auftritt brachten sie Ursula in die zweite Runde.

verfasst von: 'Hikari'

KW24

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Vulpix, das Fuchs-Pokémon, ist ein Feuer-Pokémon, das aus der 1. Generation stammt. Es entwickelt sich mit einem Feuerstein zu Vulnona und ist wie dieses zu 75 % weiblich, was einzigartig bei Pokémon seines Typs ist. Vulpix basiert, wie Vulnona auch, auf einem neunschwänzigen Fuchs aus der japanischen Mythologie, dem Kitsune, dem viele übernatürliche Kräfte nachgesagt werden. So soll er unter anderem die Fähigkeiten besitzen, seine Gestalt zu wandeln oder mit seiner Schnauze und Schwanzspitze Feuer zu erzeugen. In Anlehnung daran besitzt Vulpix die Fähigkeit Feuerfänger, die seine Feuerattacken bei Kontakt mit dem Element weiter verstärkt. Außerdem ist Vulpix das einzige Nicht-Geist-Pokémon, das Irrlicht oder Nachspiel durch Levelanstieg erlernen kann.

Seinen Namen hat es vom lateinischen vulpes (Fuchs) und dem englischen six (sechs) als Anspielung auf seine sechs Schweife. Diese sollen laut Pokédex lichterloh glühen, wenn es kurz vor der Entwicklung zu Vulnona steht. Es wird dort auch gesagt, dass es bei der Geburt nur einen Schwanz besitzt – dabei hat es sowohl im Anime als auch in den Spielen seine sechs Schweife schon, wenn es aus einem Ei schlüpft.

Im Anime besitzt Susi ein Vulpix, das sie in Modezeit – Eitelkeit Rocko anvertraut, weil sie glaubt, dass er sich eventuell besser um es kümmern könne. Macey besitzt ebenfalls ein Vulpix, welches von Ash vor Team Rocket beschützt wird; dieses Exemplar kommt ebenso im Manga vor. Dort hat Vulpix seinen ersten Auftritt in der Runde Gegen Kicklee! als Gefährte von Bill. Auch Flavia besitzt ein Vulpix, das seinen ersten Auftritt in Gegen Vibrava! hat. Es kämpft gegen Kordulas Kappalores und verliert schnell.

verfasst von: Lombrero

KW25

Muntier

Muntier ist ein NormalIC.png-Pokémon der dritten Generation und die zweite Stufe aus seiner Entwicklungsreihe. Im Gegensatz zu seiner Vorform Bummelz und seiner Endstufe Letarking ist es kein faules und behäbiges, sondern überaus flinkes und aufgedrehtes Taschenmonster, was unter anderem auch an seiner Fähigkeit deutlich wird: Munterkeit verhindert, dass Muntier im Kampf einschlafen kann. Auch seine Spezies Wildaffe sowie sein Name, der sich aus den Worten „munter“ und „Tier“ zusammensetzt, passen in dieses Bild, das auch der Pokédex unterstreicht: Laut ihm schlägt Muntiers Herz schneller als das anderer Lebewesen, wodurch es ständig über Felder und Berge rennen muss, um sich nicht nervös und schlecht zu fühlen. In Pokémon Schwarz und Weiß sieht man die Bewegungsfreude erstmals auch in Aktion: Dort hüpft es ununterbrochen und rasend schnell auf und ab und kommt nicht zur Ruhe. Zu Muntiers Vitalität und Unermüdlichkeit passen außerdem seine Attacken wie Schlitzer, Aufruhr und Power-Punch. Dabei ist es in der dritten und vierten Generation sogar das einzige Pokémon, das letztgenannten Angriff durch Level-Up erlernen kann.

Seine Kraft wissen die Menschen indes nicht mehr nur in kämpferischen Auseinandersetzungen zu schätzen: Zu Beginn des Spiels Pokémon Smaragd helfen einige fleißige Muntier etwa dabei, das Haus der Familie des Protagonisten einzurichten, was wohl auch damit zu tun hat, dass Norman, gleichzeitig Vater der Familie und Arenaleiter von Blütenburg City, einen Vertreter dieser Art gegen seine Herausforderer einsetzt. Im Anime erreicht selbiges in seiner Debüt-Episode Nervensäge Max sogar ein Unentschieden im Duell gegen Ashs Pikachu.

verfasst von: DagobertDuck

KW26

Nidoking auf der Verpackung des Themendecks „Königliche Garde“

Nidoking ist ein Pokémon, das bereits seit der 1. Generation existiert und das man erhalten kann, indem man Nidorino einen Mondstein zur Entwicklung gibt. Nidoqueen, das immer weiblichen Geschlechts ist, bildet das Gegenstück zum ausschließlich männlichen Nidoking. Beide sind die einzigen Pokémon mit der Typkombination GiftIC.pngBodenIC.png.

Mit 140 cm Körpergröße ist Nidoking zwar kein Riese, trotzdem wird seine körperliche Kraft oft betont. So gibt der Pokédex als seine wohl gefürchtetste Waffe den Schweif an. Durch eine einzige Wickelbewegung mit diesem ist es in der Lage, mühelos das Rückgrat seines Gegners zu brechen. Eine ebenso große Gefahr stellt sein gigantisches Horn dar. Nidoking nutzt es, um mit Hornbohrer Gegner sofort außer Gefecht zu setzten und verdankt ihm seine Spezies „Bohrer“. Vor diesem Horn ist zusätzlich Vorsicht geboten, da es nicht nur als rasiermesserscharfe Stoßwaffe zu gebrauchen ist, sondern zudem noch hochgiftiges Sekret absondert. Eine stahlharte Haut und die vergiftende FähigkeitGiftdorn“ zählen zu Nidokings defensiven Stärken.

Im Sammelkartenspiel ist Nidoking vielfach vertreten: Es sind bisher neun verschiedene Karten von ihm erschienen. Auch dort zeichnet es sich durch starke Attacken, die den Gegner vergiften können, aus. Es ziert sogar die Verpackung des Themendecks Königliche Garde aus der Erweiterung Triumph. Im Anime ist Gary Besitzer eines Nidoking. Er setzt es in der Indigo Liga und in der Episode Der Kampf um den Erdorden gegen Giovanni ein. Im Manga dagegen nutzt Giovanni selbst ein Nidoking. Um zu verhindern, dass Rot ihn besiegt, versucht er, mit Nidoking seine eigene Arena zu zerstören.

verfasst von: Michinido

KW27

PGL-Artwork Matrifol.png

Matrifol ist ein Pokémon mit der Typkombination KäferIC.pngPflanzeIC.png und unter diesen, gemeinsam mit seinen Vorentwicklungen Strawickl und Folikon, eines der drei Pokémon mit diesen Typen, die in der 5. Generation erschienen sind. Außerdem ist es das einzige Käfer-Pokémon, das sich aufgrund einer hohen Zuneigung entwickelt hat. Der Name dieses auf einem wandelnden BlattWikipedia icon.png oder einer GottesanbeterinWikipedia icon.png basierenden Pokémon setzt sich aus den Begriffen matri (Dativ von lat. mater, Mutter) + FoliumWikipedia icon.png zusammen. Passend zu seinem Namen hat es die Spezies Kinderpflege und verhält sich dem Pokédex zufolge sehr mütterlich: So näht es für junge Pokémon wie Strawickl unter Gebrauch seiner Scheren und klebriger Fäden Kleidung aus Blättern. Erstere verwendet es auch für zahlreiche Schneide-Attacken wie zum Beispiel Kreuzschere oder Laubklinge.

Sowohl in den Spielen der 5. Generation als auch im Anime befindet sich Matrifol im Besitz von Artie, dem auf Käfer-Pokémon spezialisierten Arenaleiter von Stratos City. Ash, Benny und Lilia begegnen den beiden erstmals in der Episode Strawickl und Artie im Ewigenwald!, in welcher Matrifol ein neues Blätterkleid für Ashs Strawickl näht, was seinem im Pokédex beschriebenen Verhalten und Fähigkeiten entspricht. Dies zeigt sich auch bei Lukes Matrifol, welches die Kostüme für den jungen Filmemacher näht. Weiterhin besitzt auch Ash ein Matrifol, da sich sein Folikon in Den Blätter-Dieben auf der Spur! weiterentwickelt.

verfasst von: Blaziken Mistress

KW28

Anime AG 326.jpg

Groink ist ein PsychoIC.png-Pokémon der 3. Generation. Es basiert auf einem SchweinWikipedia icon.png, der ausgewachsenen Form eines FerkelsWikipedia icon.png, woran wiederum die Designidee seiner Vorstufe Spoink angelegt ist. Dazu passend wurden aufgrund des bekannten BibelspruchsWikipedia icon.png „Eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen.“ ironischerweiseWikipedia icon.png schwarze Perlen direkt auf Groinks Stirn und Brust platziert. Groinks Name setzt sich aus zwei typischen Schweinelauten, nämlich gr(unzen) und oink, zusammen. Auch seine schwächeren Initiative-Werte sowie die zwei Sterne, die es bei der Tempo-Kategorie des Pokéathlon vorzuweisen hat, sind zusammen mit den Fähigkeiten Speckschicht und Völlerei entsprechende Attribute eines Schweins.
Laut einigen Pokédexeinträgen benutzt Groink die wertvollen schwarzen Perlen auf seinem Kopf dazu, seine psychischen Kräfte zu verstärken, mit deren Hilfe es Psycho-Attacken, wie Psystrahl und Psychokinese, anwenden kann. Im Einklang mit seinen Kräften nutzt es einen mysteriösen Tanz, um seine Gegner zu kontrollieren, wodurch es die Spezies Manipulator verdient.

Im Anime hat Groink sein Debüt in der Episode Vladimer, der Angreifer!, wo es als Pokémon der Koordinatorin Kelly im Wettbewerb von Seegrasulb City eingesetzt wird. Dabei überzeugt es mit einer Darbietung seiner Psycho-Kräfte in der Vorführungsrunde und schafft es bis ins Finale, wo es schließlich gegen Maikes Jungglut den Kürzeren zieht.

verfasst von: GoPika

KW29

Flamara Gen 1.png

Flamara aus der ersten Generation ist das FeuerIC.png-Pokémon, das sich mithilfe eines Feuersteins aus Evoli entwickelt. Sein Aussehen basiert auf einer Mischung aus FuchsWikipedia icon.png und KatzeWikipedia icon.png mit orangenem Fell, das an Flammen erinnert. Von diesen hat es auch seinen Namen, der mit dem allen Evoli-Entwicklungen gemeinsamen a endet. Laut Pokédex kann das Pokémon der Spezies Feuer in seinem Körper Temperaturen von bis zu 1700 °C aufnehmen, was weit mehr ist als jene bei typischen FlammenWikipedia icon.png(en), die zwischen 1000 und 1200 °C liegen. Diese Eigenschaft wird auch in seiner Fähigkeit Feuerfänger deutlich, mit der es in Pokémon-Kämpfen die Feuer-Attacken des Angreifers absorbieren und dadurch seine eigenen Feuer-Attacken verstärken kann.

Zwar hat Flamara die höchste Angriffs-Basis alle Evolitionen und sogar die zweithöchste aller Feuer-Pokémon, doch sticht es damit eher negativ hervor: Seine bescheidene Auswahl starker physischer Feuer-Angriffe (der stärkste ist aktuell Feuerzahn) macht die Ausnutzung seines enormen Angriffswertes in Kombination mit STAB schwierig. Auch mit der fünften Spielgeneration wurde dieses Problem nicht behoben, da das Moveset nicht verändert wurde. Da Flamara bereits seit seinem Erscheinen unter dieser Problematik leidet, halten es einige Fans mittlerweile für ein von den Spielentwicklern äußerst ungeliebtes Taschenmonster.

verfasst von: Fipoki und Wenlok Holmes

KW30

Quaputzi

Quaputzi ist ein aus der 1. Generation stammendes WasserIC.png-Pokémon. Es gehört neben Duflor und Kirlia zu den drei entwickelten Pokémon, die eine verzweigte Evolution besitzen, also je nach Entscheidung des Protagonisten zu zwei unterschiedlichen Pokémon werden können. Gibt man Quaputzi einen Wasserstein, entwickelt es sich so zum kämpferischen Quappo, tauscht man es dagegen mit einem King-Stein, erhält man den Frosch Quaxo.

Laut verschiedenen Pokédex-Einträgen dreht sich das Muster auf Quaputzis Bauch langsam und fortwährend, was bei zu langer Betrachtung zu Schwindelgefühlen und ÜbelkeitWikipedia icon.png führen kann. Ferner lebt es, obwohl seine Beine im Vergleich zu seiner Vorform Quapsel so gut entwickelt sind, dass es als ein „geschickter Läufer“ bezeichnet wird, lieber im Wasser als an Land und ist durch seinen glitschig-feuchten Körper dort nur schwer fangbar.

Quaputzi ist im Pocket Monsters SPECIAL-Manga das Starterpokémon der Hauptfigur Rot. Dieser Fakt könnte eine Anspielung darauf sein, dass es nach Angaben von Junichi Masuda, dem Erfinder des Pokémon-Franchises, sein persönliches Lieblingsexemplar ist.

verfasst von: DagobertDuck

KW31

Ampharos

Das ElektroIC.png-Pokémon Ampharos existiert seit der zweiten Generation und ist die letzte weiterentwickelte Form von Voltilamm und Waaty. Ebenso wie diese trägt Ampharos, passend zu seinem Typen, eine physikalische Einheit in seinem Namen, nämlich AmpèreWikipedia icon.png. Weiterhin basiert es, ähnlich seinen Vorstufen, auf einem geschorenen Schaf, weist aber auch Elemente eines LeuchtturmesWikipedia icon.png auf, von dem der zweite Teil seines Namens abgeleitet ist: PharosWikipedia icon.png. So hat es dem Pokédex zufolge den Menschen schon seit jeher mit dem Licht aus seiner Schwanzspitze, das sogar vom Weltraum aus sichtbar sein soll, als Leuchtfeuer gedient.

In einem Leuchtturm trifft man auch das wohl bekannteste Exemplar des Leuchte-Pokémon, nämlich auf Amphi, das Ampharos der Arenaleiterin Jasmin. Man begegnet ihm im Leuchtturm von Oliviana City, wo es normalerweise mithilfe der Attacke Blitz Schiffen den Weg weist, doch es ist erkrankt und wird nun von Jasmin versorgt. So muss der Spieler in Pokémon Gold, Silber und Kristall sowie in deren Remakes, Pokémon HeartGold und SoulSilver, zwecks Beschaffung des Geheimtrankes nach Anemonia City reisen, um Amphi zu heilen und die Arenaleiterin von Oliviana City herausfordern zu können.

Im Anime, wo Ampharos in Das kranke Ampharos debütiert, ist die Handlung ähnlich: auch hier nimmt Jasmin die Herausforderung von Ash aufgrund von Amphis Krankheit zunächst nicht an.

verfasst von: Blaziken Mistress

KW32

Somniam

Wenn es um das PsychoIC.png-Pokémon Somniam aus der 5. Generation geht, steht das Thema Träume stets im Vordergrund: Bereits sein Name leitet sich von somnium, dem lateinischen Wort für Traum, ab. Auch kann es laut Pokédex die Träume anderer fressen, was ihm die Zuordnung zur Kategorie Traumfresser und außerdem die gleichnamige Attacke beschert. Diese Eigenschaften und auch sein an einen TapirWikipedia icon.png angelehntes Aussehen erinnern an Traumato aus der 1. Generation. Grund dafür ist, dass beide Pokémon nach dem Vorbild des japanischen Fabelwesens BakuWikipedia icon.png geschaffen wurden: Dieser wird nicht nur oftmals als Tapir dargestellt, sondern soll laut Mythos Menschen vor Albträumen schützen, indem er diese verschlingt.

Frisst Somniam einen Traum, kann es diesen in Form von Traumdunst darstellen, der in Pokémon Schwarz und Weiß in der Traumbrache erhältlich ist. Die Traum-Forscherin Vivian kann dem Protagonisten damit Zugang zur Pokémon Dream World verschaffen. Auch im Anime wird der Traumdunst thematisiert: In Wo Träume brachliegen! wird herausgestellt, dass Vivian daraus Energie gewinnen wollte. Das Experiment schlug jedoch mit einer großen Explosion fehl und hinterließ die Laborruine, die als Traumbrache bekannt ist. Team Rockets Versuch, die dort verbliebene Energie zur Übernahme Einalls zu nutzen, wird von Vivian und ihrem Somniam vereitelt.

Eine Andeutung auf Somniam lässt sich sich im Übrigen bereits in den Spielen der 1. Generation finden: Auf Route 10 wünscht sich eine Trainerin ein rosa Pokémon mit Blumenmuster. Zwar ist unklar, ob dieser Wunsch bereits damals von den Spielentwicklern selbst kam, 14 Jahre später haben sie ihn jedenfalls erfüllt.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW33

Anime AG 261.jpg

Fiffyen ist ein UnlichtIC.png-Pokémon der dritten Spielgeneration, das sich auf Level 18 zu Magnayen weiterentwickelt. Beide Pokémon sind sehr beliebt bei Team Aqua und Team Magma, den finsteren Gruppierungen der Hoenn-Region. Fiffyens Design orientiert sich an einem HundWikipedia icon.png bzw. einer HyäneWikipedia icon.png mit schwarzem Fell. Auch sein Name setzt sich in vielen Sprachen aus zumindest einem dieser beiden Tiere zusammen. So auch im Deutschen, wo er aus Fiff(y), einem typischen Hundenamen, und (h)yen(a), dem englischen Wort für Hyäne, zusammengesetzt wurde. Passend zu den Attributen einiger Hyänenarten verlässt sich auch Fiffyen bei der Jagd nach Beute auf seine Ausdauer – laut Pokédex bedroht es seine Gegner und läuft ihnen so lange hinterher, bis es erschöpft ist – weshalb es passend dazu auch fünf Sterne beim Ausdauer-Wert des Pokéathlons hat. Sollte es jedoch dazu kommen, dass sich die Beute widersetzt oder zurückschlägt, gibt Fiffyen sofort klein bei und flieht, seiner Fähigkeit Angsthase entsprechend.

Im Anime hat es seinen ersten Auftritt in der Episode Pikachu in Not, wo Professor Birk von einigen wilden Fiffyen angegriffen wird. Einige Folgen später freundet sich Max in Das letzte Bisschen mit einem Fiffyen an und will ihm unbedingt zu seiner Entwicklung verhelfen, was schließlich auch gelingt. Im Manga war Rubin Trainer eines Fiffyen namens Nana, das sich in Gegen Flunkifer! zu Magnayen entwickelt.

verfasst von: GoPika

KW34

Relaxo Gen 1.png

Relaxo ist ein aus der ersten Generation stammendes NormalIC.png-Pokémon, dessen Bequemlichkeit schon an seinem Namen deutlich wird: „relaxo“ bedeutet im Lateinischen „ich entspanne“ – und viel mehr macht Relaxo meist auch nicht. Laut mehrerer Pokédexeinträge lebt es nach einem Essen-Schlafen-Essen-Rhythmus und wird kontinuierlich dicker. Sein Schnarchen oder auch das Grummeln seines Magens werden oft fälschlicherweise für seinen Ruf (

Sound abspielen
) gehalten. Da sich Relaxo nur sehr wenig bewegt und noch dazu überaus zutraulich ist, nutzen Kinder seinen Bauch gerne als SpielplatzWikipedia icon.png.

Relaxos geringe Unternehmungslust wird auch in den Editionen der Hauptreihe aufgegriffen: Dort stellt es oftmals eine Wegblockade dar, die dem Protagonist das Vorankommen temporär erschwert – etwa in der ersten und zweiten Generation. Der einzige Weg an Relaxo vorbei führt häufig über die Melodie der Pokéflöte oder einen vergleichbaren Klang, durch den es sich in seinem Schlaf gestört fühlt und angreift. Da Relaxo im hohen Gras generell nicht angetroffen werden kann, ist diese Begegnung oftmals die einzige Gelegenheit, seinem Team ein Exemplar hinzuzufügen. Seit der vierten Generation kann man alternativ dazu allerdings auch die Vorentwicklung Mampfaxo mit viel Liebe trainieren.

Im Anime hat Relaxo seinen ersten Auftritt in der Folge Relaxo im Tiefschlaf, in der es in der Mitte eines Flusses schläft. Dass ein anliegendes Dorf dadurch über kein Wasser mehr verfügt, ist keine böse Absicht seinerseits, und nachdem Ash und seine Begleiter es mithilfe eines alten Hippies aufwecken können, schlurft es davon, um sich einen neuen Schlafplatz an einem friedlicheren Ort zu suchen. In Der Fruchtdieb! fängt sich auch Ash auf den Orange-Inseln ein Exemplar, das ihn in einigen wichtigen Kämpfen unterstützt. Später übergibt er dieses Professor Eich, holt es aber hin und wieder in sein Team zurück.

verfasst von: DagobertDuck

KW35

Wonneira

Wonneira ist ein Pokémon vom Typ NormalIC.png. Es kam in der vierten Generation dazu, wodurch Chaneira eine Vorentwicklung bekam. Es trägt immer einen eiförmigen Stein mit sich, den es, laut Pokédex, den Menschen gibt, die es liebt. Diesen benötigt es auch, um sich zu entwickeln. Züchten lässt sich Wonneira ebenso nicht ohne Item, denn zur Zucht Wonneiras müssen Chaneira oder Heiteira das Item Glücksrauch tragen.

Sein Name leitet sich von Wonne und (Chan)eira ab und es basiert, genauso wie Chaneira und Heiteira, auf einem Ei. Eier gelten in vielen Kulturen als Symbol des Lebens, worauf die hohen KP-Basiswerte der Pokémon zurückzuführen sind: Die letzte Entwicklungsstufe Wonneiras, Heiteira, hat, dicht gefolgt von seiner Vorentwicklung Chaneira, die höchsten KP-Basiswerte aller Pokémon, deshalb hat Wonneira die höchsten KP-Basiswerte aller Baby-Pokémon. Als Lebensträger können Eier aber auch die Begründung für die Heilkräfte der Entwicklungsfamilie sein, was sich zum Beispiel an ihrem Attackenset, wie bei der Spezialattacke Weichei oder in Attacken wie Heilung oder Heilwoge, oder auch in den Fähigkeiten Innere Kraft und Heilherz zeigt. Ihre niedrigen Verteidigungswerte sind dabei auf die dünnen Eierschalen zurückzuführen, welche sehr zerbrechlich sind.

Im Anime hat Rocko ein Wonneira, das aus einem Ei schlüpfte. Letztendlich entwickelte es sich zu Chaneira, um kranken Pokémon zu helfen.

verfasst von: Rey K

KW36

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Formeo ist ein NormalIC.png-Pokémon der dritten Generation. Es basiert auf einer WolkeWikipedia icon.png und kann als solche – wie sein Name bereits andeutet – verschiedene Formen annehmen: Bei Sonnenschein zeigt es sich als weiße Schönwetterwolke, verdunkelt sich, wenn es regnet, und legt bei Hagel eine grüne Färbung an den Tag, die für heftige Hagelgewitter typischWikipedia icon.png(en) ist. Mit seinem großen Kopf, der als Sonne, Tropfen oder Hagelkorn die aktuelle Witterung verdeutlicht, erinnert es außerdem an einen japanischen Talisman namens Teru teru bōzuWikipedia icon.png, der benutzt wird, um – je nach Bedarf – heiteres oder trübes Wetter zu erbitten.

Wie eine echte Wolke auch unterliegt Formeo, dessen Moleküle wie Wasser sind, jedoch nicht nur dem Einfluss des Wetters, sondern kann dieses auch selbst verändern. Dazu erlernt es auf Level 30 die Attacken Sonnentag, Regentanz und Hagelsturm. Diese lassen sich außerdem gut mit seiner ehemaligen Spezialattacke Meteorologe kombinieren: Der Angriff verdoppelt bei Wettereffekten nicht nur seine Stärke, sondern ändert – wie Formeo auch – seinen Typ. Dem wechselhaften Pokémon ist somit fast immer der STAB sicher; lediglich Sandstürme deckt es weder mit Attacken noch Formen ab: Solche werden nämlich von Winden verursacht und haben mit Wolken nichts zu tun.

Mit Formeos Debüt in Pokémon Rubin und Saphir wurde auch das Prinzip der Formwandler eingeführt; seine Wetterabhängigkeit knüpft dabei hervorragend an die Handlung der Spiele an, in denen die Teams Aqua bzw. Magma das Klima Hoenns zu manipulieren versuchen. Passend dazu erhält man Formeo im Klimainstitut, in dessen Nähe es auch Ash und seine Begleiter in seiner Debütepisode im Anime antreffen.

verfasst von: Wenlok Holmes

KW37

Zoeys Galagladi.jpg

Galagladi ist ein Pokémon mit der Typkombination PsychoIC.png KampfIC.png und existiert seit der 4. Generation. Es entwickelt sich mithilfe eines Funkelsteines aus männlichen Kirlia, welche sich in der 3. Generation nur zu Guardevoir, Galagladis Gegenstück, entwickeln konnten. Da männliche Exemplare dieses aufgrund seines Kleides sehr weiblich wirkenden Pokémon die Fans irritierten, wurde mit dem Klingen-Pokémon eine alternative Entwicklungsform für männliche Kirlia kreiert. Diese Form der Splitterentwicklung findet man ansonsten nur bei weiblichen Schneppke vor.

Galagladi erinnert in vielerlei Hinsicht an einen Schwertkämpfer; passend dazu setzt sich sein Name aus den Begriffen galant und gladius (lat.: Schwert) zusammen. Weiterhin besitzt es mit einem Basiswert von 125 eine überdurchschnittlich hohe Angriffs-Basis und führt mit den Klingen an seinen Armen, mit denen es dem Pokédex zufolge meisterhaft umgehen kann, Attacken wie Laub-, Zorn- oder Psychoklinge ein. Erstere kann Galagladi übrigens als eines von nur zwei Pokémon, die nicht dem Typ Pflanze angehören, erlernen.

Im Anime debütiert Galagladi in der Episode Die Entscheidung! unter der Führung von Zoey, die es und ihr Charmian im Finale des Großen Festivals gegen Lucias Plinfa und Togekiss einsetzt und mit ihnen einen Sieg erringen kann. In den Spielen und im Manga setzen auch Perenus und Kattlea auf Galagladi; in letztgenanntem debütiert es in Gegen Porygon-Z!. Weiterhin befindet es sich in Pokémon Platin im Besitz von Lucian und gehört mit Level 75 zu den levelhöchsten von einem Top Vier-Mitglied eingesetzten Pokémon überhaupt.

verfasst von: Blaziken Mistress und Galagladi12

KW38

Ninjatom mit seiner Parallelentwicklung Ninjask in einer Stadt

Ninjatom ist ein Pokémon der dritten Spielgeneration, das mit der einzigartigen Typkombination KäferIC.png GeistIC.png ausgestattet ist. Auch Ninjatoms Entwicklungsweg sucht seinesgleichen: Entwickelt sich seine Vorstufe Nincada zu Ninjask und hat der Spieler sowohl einen Pokéball als auch einen leeren Platz im Team, taucht Ninjatom auf mysteriöse Weise darin auf. Bei diesem Pokémon handelt es sich eigentlich um den zuvor leblosen Kokon des Ninjask, der nun ins Leben zurückkehrt, wie auch der über ihm schwebende Heiligenschein und der neue Geist-Typ verdeutlicht. Basierend auf dieser Designidee besitzt es nur einen Kraftpunkt, was es zum Pokémon mit dem niedrigsten KP-Wert macht. Die Fähigkeit Wunderwache, mit der Ninjatom ausgestattet ist, erlaubt es ihm durch mysteriöse Kraft aber selbst mit nur diesem einen Kraftpunkt zumindest jeder nicht effektiven Attacke standzuhalten. Getroffen wird es daher nur von Angriffen, die eine Stärke gegenüber Ninjatoms Typen aufweisen sowie von Statusveränderungen, Wettereffekten, Angriffen mit typunabhängigen Schaden oder Verzweifler.

Auch im Anime ist Ninjatom nur durch seine Spezialfähigkeit vor einem sofortigen K.O. geschützt, was man an Gasputin Hansens Exemplar sehen kann. Sein Ninjatom hält den meisten Attacken von Ash Ketchums Pokémon und denen seiner Freunde stand, wird aber schließlich durch einen Flammenwurf von Mistys Garados besiegt.

verfasst von: GoPika

KW39

Sichlor

Sichlor ist ein KäferIC.png FlugIC.png-Pokémon der 1. Generation. Es basiert auf einer GottesanbeterinWikipedia icon.png und zeichnet sich, laut Pokédex, zum einen durch seine Schnelligkeit und zum anderen durch die scharfen Sensen aus. Dies schlägt sich nicht nur in den Basiswerten nieder, dort sind der Angriff und die Initiative am höchsten, sondern auch in seinem Namen. So leitet sich der japanische Name von dem englischen Wort strike (Angriff) ab und sowohl der deutsche als auch der englische Name nehmen Bezug auf die Sensen des Mantis-Pokémon; die Sich(e)l (im Deutschen), bzw. scythe (Sense) (im Englischen).

Mit der Einführung der 2. Generation bekam Sichlor mit dem Käfer/Stahl-Pokémon Scherox nun auch eine Weiterentwicklung, die zudem die Besonderheit aufweist, dass sich die Basiswert-Summe der beiden Pokémon nicht unterscheidet. Des Weiteren ist Sichlor das Signaturpokémon von Kai, einem Arenaleiter aus der Johto-Region, der auf Käfer-Pokémon spezialisiert ist, den man nicht nur in den Spielen antrifft, sondern auch im Manga und im Anime.

Sichlors Anime-Debüt war aber bereits in der 1. Staffel, in der Folge Duell in Dark City, in der es um eine Rivalität zwischen zwei inoffiziellen Arenen geht und in der die Wirkung der Farbe RotWikipedia icon.png auf Sichlor gezeigt wird. Nachdem das Mantis-Pokémon Ketchup in die Augen bekommt, nimmt es alles in roter Farbe wahr, was dazu führt, dass es aggressiv wird und es ihm unmöglich ist zwischen Freund und Feind zu unterscheiden.

verfasst von: Taisuke

KW40

Sugimori 645.png

Das BodenIC.png FlugIC.png-Pokémon Demeteros ist ein legendäres Taschenmonster der fünften Generation und gehört gemeinsam mit Boreos und Voltolos dem Kami-Trio an. Durch den Wahrspiegel, ein besonderes Item, das in Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 erstmals eingeführt wurde, ist es allen Mitgliedern dieses Dreigespanns möglich, zwischen ihren Inkarnations- und Tiergeistformen zu wechseln. Dabei verändert sich nicht nur ihr Aussehen, sondern auch die Verteilung der Statuswerte – im Fall von Demeteros erhöht sich der physische Angriff. Aktuell können die Tiergeistformen ausschließlich in der Download-Software Pokémon Traumradar eingefangen und anschließend von dort auf die neuen Editionen übertragen werden.

Demeteros' Name leitet sich von DemeterWikipedia icon.png ab, der griechischen Göttin der Fruchtbarkeit und Ernte. Dazu passend beherrscht es einige mächtige erdbezogene Attacken wie Erdbeben, Sandsturm, Geofissur und Hammerarm. Auch seine Fähigkeiten, etwa Sandgewalt, fügen sich in dieses Bild ein. Der Pokédex verrät, dass an Orten, an denen der „Herr des Ackerbaus“ auftaucht, meist mit einer besonders fruchtbaren Ernte zu rechnen ist.

An sich basiert sein Design auf dem japanischen Äquivalent zu Demeter, InariWikipedia icon.png. Auch, wenn Demeteros nur dann am Schrein der Ernte auftaucht, wenn der Protagonist gemeinsam mit Boreos und Voltolos im Team vor diesem steht, und es so in gewisser Weise als Anführer des Trios gesehen werden kann, lässt sich diese Beziehung nicht zwischen den Vorbildern der japanischen Mythologie (Boreos basiert auf FujinWikipedia icon.png, Voltolos auf RaijinWikipedia icon.png) feststellen.

verfasst von: DagobertDuck

KW41

Die normale Form von Kyurem ist bereits seit dem Erscheinen von Pokémon Schwarz und Weiß bekannt.

Kyurem ist ein Legendäres Pokémon, das seit der fünften Generation existiert und die einzigartige Typkombination DracheIC.png EisIC.png besitzt. Gemeinsam mit Reshiram und Zekrom, welche Yin und YangWikipedia icon.png symbolisieren, bildet das Schwelle-Pokémon, dessen Konzept auf Wuji (Das Fehlen von Yin und Yang)Wikipedia icon.png basiert, das Tao-Trio. Entsprechend setzt sich der Name des Eis-Pokémon aus 急冷 Kyuurei (schnelle Abkühlung) und 無 Mu (Nichts) zusammen.

In Pokémon Schwarz und Weiß kann man Kyurem nach Abschluss der Hauptstory in der Riesengrotte begegnen. Diese befindet sich nahe der Stadt Tessera, in der man sich eine Sage über das Legendäre Pokémon erzählt. Sie besagt, dass sich Kyurem im Inneren eines Meteors befunden habe, der einst bei Tessera eingeschlagen ist. Seitdem, so heißt es, ziehe es des Nachts durch die Straßen, um Menschen und Pokémon zu verschlingen.

In den neuen Spielen Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 spielt Kyurem eine weitaus bedeutendere Rolle. Team Plasma hat es eingefangen und benutzt es, um seine Pläne umzusetzen, und schreckt dabei auch nicht davor zurück, das Schwelle-Pokémon mit Zekrom in Pokémon Schwarz 2 bzw. mit Reshiram in Pokémon Weiß 2 verschmelzen zu lassen. Die dabei entstehenden neuen Formen des Legendären Pokémon, das Schwarze und das Weiße Kyurem, zieren auch die Cover von Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 und besitzen Attribute, die eher an Zekrom oder Reshiram als an die normale Form von Kyurem erinnern. Zwar bleibt der Zweittyp Eis erhalten, jedoch wird seine ursprüngliche Fähigkeit Erzwinger durch Teravolt bzw. Turbobrand ersetzt; ebenso beherrscht es mit dem paralysierenden Frostvolt oder dem verbrennenden Frosthauch neue Spezialattacken.

verfasst von: Blaziken Mistress

KW42

Arkani Sugimori2.png

Das vom Pokédex als legendär klassifizierte Feuer-Pokémon der ersten Generation Arkani ist die durch einen Feuerstein hervorgerufene Weiterentwicklung des Hunde-Pokémon Fukano. Es heißt, Arkani könne an einem Tag eine Strecke von 10000 km zurücklegen, was einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 417 km/h entspricht, und möglicherweise ein Hinweis auf seine, in der zweiten Generation, Spezialattacke Turbotempo ist.

Arkani wird von den Menschen aber vor allem wegen seiner Anmut, seines schönen Fells und seines majestätischen Bellens verehrt. Alle diese Eigenschaften, sowie sein Aussehen, treffen auch auf einen ShisaWikipedia icon.png(en), ein hundeartiges Fabelwesen der chinesischen Mythologie, zu, das eindeutig das Vorbild für Arkanis Design, und der Grund für seine Spezies legendär ist. Sein Name setzt sich aus den beiden Wörtern arkan und canis zusammen, was in etwa geheimnisvoller Hund bedeutet.

Obwohl Arkani kein echtes legendäres Pokémon ist, hat es trotzdem Bezug zu diesen. In der zweiten Episode des Animes In letzter Minute hängt im Pokémon-Center von Vertania City eine Steintafel, auf der Arkani zusammen mit den legendären Vögeln Arktos, Zapdos und Lavados zu sehen ist. Außerdem sind Arkanis Basiswerte, die die zweithöchsten aller Pokémon der ersten Generation und die höchsten aller Feuer-Pokémon sind (legendäre Pokémon jeweils ausgenommen) bemerkenswert.

verfasst von: Sprayduck

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Rots Sandan.png

Sandan ist das erste im Nationaldex aufgeführte BodenIC.png-Pokémon und die Vorstufe von Sandamer. Passend zu seiner Art Maus und seinem Typ lebt Sandan vorwiegend in trockenen, sandigen Gefilden, was auch im Einklang mit seiner Namensgebung, bei der zweimal das Wort SandWikipedia icon.png aneinandergereiht wurde, steht. Das Design des fast in jeder Region zu findenden Pokémon ist außerdem stimmig an eine SpitzmausWikipedia icon.png bzw. ein GürteltierWikipedia icon.png angelehnt. Wie letztgenanntes Tier ist auch Sandan laut Pokédex dazu in der Lage sich in gefährlichen Situationen, wie bei seiner Attacke Einigler, zusammenzurollen und so feindlichen Pokémon zu entkommen. Diese Technik wird von Sandan aber auch zum Angriff mithilfe von Walzer und Gyroball benutzt. Beides spiegelt sich auch in den Statuswerten des Pokémon wieder, da Angriff und Verteidigung zusammen mit KP seine stärkeren Werte bilden. Für ein Basis-Pokémon sind diese außerdem vergleichsweise hoch.

Im Anime hat das Boden-Pokémon seinen ersten Auftritt gleich in der Pilot-Folge Pika – Pikachu. Doch erst in Harte Schale – weicher Kern als Pokémon des Trainers A.J., der mit ihm gegen Ash Ketchum und dessen Pokémon antritt, spielt es eine größere Rolle. Weiterhin wird in Gut Ding hat keine Weile! ein Sandan von Ash und seinen Freunden aus einem See gerettet und seiner Besitzerin Orisa übergeben. Im Manga besitzen Rot und Gold ein Sandan, wobei es erstmals als Pokémon eines normalen Trainers in Gegen Onix! auftaucht.

verfasst von: GoPika

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Alpollo

Das GeistIC.png GiftIC.png-Pokémon Alpollo stammt aus der 1. Generation und besteht zur Gänze aus Gas. Verschiedene Pokédexeinträge aus den Spielen verraten weitergehende Details über seinen Körper: So soll es aus einer anderen Dimension stammen, was es dazu befähigt, durch Wände zu schweben. Seine Hände rufen bei Berührung endloses Schaudern hervor, und sollte eines seiner Opfer gar von seiner Zunge abgeschleckt werden, verliert es sofort alle Lebenskraft. Alpollo nutzt diese Eigenschaften, um seinen Opfern bewusst Schaden zuzufügen, wobei düstere Attacken wie Hypnose, Groll, Horrorblick, Nachtnebel und Abgangsbund seine Unbarmherzigkeit noch zusätzlich unterstreichen. Auf Alpollos Stärken verlassen sich in den Editionen mehrere berühmte Trainer, wie etwa Agathe von den Top Vier, Arenaleiter Jens aus Teak City sowie seine Kollegin Lamina aus Herzhofen.

Dass jedoch nicht alle Alpollo finstere Absichten verfolgen, bekommen die Helden des Anime rund um Ash Ketchum in der Episode Der Terror-Turm zu spüren. Ebendort lässt ein Exemplar der Reisegruppe zusammen mit seiner Weiterentwicklung Gengar nämlich zwar den Boden unter den Füßen wegbrechen und einen Kronleuchter auf sie herabfallen, tut dies aber ohne böse Hintergedanken und nur, um sich zu amüsieren. Die beiden Taschenmonster genießen das Spektakel und freuen sich gemeinsam mit Nebulak darüber. Am Ende der Folge entscheidet sich das Alpollo aber dazu, sich Ash anzuschließen. Die beiden reisen allerdings nicht lange gemeinsam, da sein neuer Besitzer Alpollo an Arenaleiterin Sabrina verschenkt, die durch die gute telepathische Verbindung zu diesem zum ersten Mal seit langer Zeit lachen muss. Ash erhält dafür letztendlich den Sumpforden.

verfasst von: DagobertDuck

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„Is’ da was auf meiner Stirn?“

Das KäferIC.png-Pokémon Safcon stammt aus der ersten Generation. Es entsteht auf Level 7 aus Raupy und entwickelt sich bereits auf Level 10 zu Smettbo weiter. Die Entwicklungsreihe stellt die natürliche MetamorphoseWikipedia icon.png einer RaupeWikipedia icon.png zum SchmetterlingWikipedia icon.png dar und begründet durch die niedrigen Level ein wiederkehrendes Prinzip, nach dem Käfer-Pokémon sich besonders schnell entwickeln.

Wilde Safcon sind häufig in Wäldern wie dem Vertania-Wald anzutreffen. Dort äußert sich ein Käfersammler, Safcon sei cool, weil es kämpfe, indem es sich verteidige; eine Ansicht, die wohl kaum ein Spieler teilen kann. Denn von sich aus erlernt das Kokon-Pokémon nur Härtner und beherrscht auch nur diese eine Attacke, wenn man es in freier Wildbahn fängt. Man muss es also aus einem Raupy entwickeln, damit es mit dessen Tackle überhaupt Schaden anrichten kann. Eine Problematik, die auch im Anime in Die Herausforderung aufs Korn genommen wird, als Ash sein Exemplar gegen das des Samurai-Käfersammlers antreten lässt: Es kommt zu einem überaus langweiligen Kampf, bei dem niemand gewinnen kann, weil beide Käfer sich nur gegenüberstehen und immer härter werden. Offensiver geht es da in der Folge Die Arena von Azalea City! zu, in der Arenaleiter Kai sein Safcon gegen Ash in den Ring schickt. Dieses zeigt sich besonders agil und springt flink umher, um auszuweichen oder anzugreifen. Es stellt allerdings dadurch, dass es sich überhaupt bewegt, eine große Ausnahme unter den Safcon dar: Diese bewegen sich eigentlich nahezu nie und warten – so der Pokédex – stattdessen geduldig ihre Entwicklung ab.

verfasst von: Wenlok Holmes

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Scherox

Scherox ist ein seit der zweiten Generation existentes Pokémon mit den Typen KäferIC.png und StahlIC.png. Es entwickelt sich aus dem bereits aus der ersten Generation bekannten Sichlor, sofern dieses während eines Tausches das Item Metallmantel trägt. Auffällig ist, dass ScheroxBasiswert-Summe identisch ist mit der von Sichlor, was es unter den weiterentwickelten Pokémon einzigartig macht. Jedoch besticht es durch eine erhöhte Angriffs-Basis, welche nun identisch ist mit der von Ho-Oh, und dem Zusammenspiel der Attacke Patronenhieb mit Techniker, einer von ScheroxFähigkeiten: in Kombination mit dem Typ-Bonus erhält man so eine Attacke mit einer Stärke von 90 und erhöhter Priorität. Weiterhin weist es nur noch eine einzige Typ-Schwäche auf, nämlich gegenüber Feuer-Attacken.

Der Name dieses auf einer fliegenden, roten FeuerameiseWikipedia icon.png basierenden Pokémon setzt sich aus den Begriffen Schere und ferox (lat.: wild) zusammen. Alternativ zu ferox wird auch der Begriff OxidWikipedia icon.png genannt, welcher sich vor allem auf die rötliche Farbe von EisenoxidWikipedia icon.png bezieht.

Seinen ersten Auftritt im Anime hat Scherox in der Episode Verkabelter Pokémon-Kampf, in welcher es, wie auch in zahlreichen weiteren Episoden, als äußerst schnelles Pokémon dargestellt wird. Tatsächlich aber ist seine Initiative-Basis deutlich niedriger als die von Sichlor, da es aufgrund der Metallschicht nicht mehr fliegen kann und doppelt so schwer geworden ist. Auch im Pokéathlon erreicht es in der Kategorie Tempo eine Maximalleistung von lediglich zwei Sternen.

verfasst von: Blaziken Mistress

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Barrys Impoleon.jpg

Das Kaiser-Pokémon Impoleon ist ein Taschenmonster mit der einzigartigen Typkombination WasserIC.png StahlIC.png, das seit der 4. Generation existiert. Es ist die letzte Entwicklungsstufe des Starter-Pokémons Plinfa. Impoleon basiert, wie seine gesamte Entwicklungsreihe, auf einem Pinguin, genauer einem GoldschopfpinguinWikipedia icon.png. Diese bevorzugen einen kalten Lebensraum, weshalb Impoleon in PokéPark Wii die kalte Gegend der Eiszone bevorzugt, die es, wie auch die Strandzone, leitet.

Der Name Impoleons kommt von ImperatorWikipedia icon.png und Napoleon BonaparteWikipedia icon.png, was auch die Spezies Kaiser erklärt. Aber nicht nur das, sondern auch der „Dreizack“, der von seinen Schnabel ausgeht spielt dabei eine Rolle, denn er symbolisiert PoseidonWikipedia icon.png, den Gott des Meeres aus der griechischen Mythologie.

Impoleon kommt wie viele andere Pokémon auch im Anime vor, darunter das Exemplar des Pokémon-Trainers Barry. Sein Impoleon wird in vielen Trainerkämpfen, so auch in seiner DebütepisodeTrainer, Trainer!“ eingesetzt. Ihren letzten gemeinsamen Kampf bestreiten Barry und sein Impoleon in „Barrys großer Kampf!“ gegen Paul in der Sinnoh-Liga ein, wo es aber Elevoltek unterliegt. Auch der Koordinator Kenny besitzt ein Impoleon, das er zusammen mit seinem Bojelin während des Großen Festival einsetzt. Wegen einer Panne während seiner Vorführung scheidet Kenny jedoch aus.

verfasst von: Galagladi12

KW48

Saphirs Stollunior.png

Stollunior ist ein seit der dritten Generation bekanntes StahlIC.png GesteinIC.png-Pokémon und die Vorstufe von Stollrak. Passend zu seinem Zweittyp ist es zwar oft in Höhlen zu finden, kann allerdings durch Levelanstieg keine einzige Gestein-Attacke erlernen. Trotzdem trägt es in freier Wildbahn zu fünf Prozent einen Granitstein, der Gestein-Attacken verstärkt. Außerdem ist es in der Lage die Fähigkeiten Steinhaupt und Robustheit zu beherrschen, die vor allem bei den Gestein-Pokémon sehr weit verbreitet sind. Seine versteckte Fähigkeit Schwermetall begünstigt hingegen beispielsweise den Stahl-Angriff Rammboss, den Stollunior erlernen kann. Sein Äußeres, das auf einem DinosaurierWikipedia icon.png mit metallüberzogener Haut basiert, verstärkt das Stahl-Element des Pokémon, weshalb auch die Hervorhebung dieses Typen im Sammelkartenspiel, in der Art und dem Pokédex, nach dem es sich vor allem von Eisen ernährt, gerechtfertigt ist.

Im Anime ist Stollunior als Pokémon von Troy Trumm in der Episode Höhlen-Ärger bekannt geworden, wo es seinem Trainer bei der Suche nach seltenen Steinen hilft. Auch im Pocket Monsters SPECIAL-Manga spielt Stollunior als Pokémon der Protagonistin Saphir eine große Rolle. Es war offiziell ihr erstes Pokémon und kämpft so bereits lange Zeit mit ihr, bis es sich zu Stollrak und schließlich Stolloss weiterentwickelt.

verfasst von: GoPika

KW49

Advent, Advent, ein Lichtel brennt…

Das GeistIC.png FeuerIC.png-Pokémon Lichtel entstammt der 5. Generation. Sein Name leitet sich von Licht und Wichtel ab und sein Aussehen basiert auf einer KerzeWikipedia icon.png. Als solche bildet es den Anfang einer dreistufigen Entwicklungskette, die fortgeführt mit Gaslampe Laternecto und dem Kronleuchter Skelabra immer raffinierte Leuchtkörper hervorbringt. Ursprünglich war Lichtels Erscheinung dabei nach Angaben der Spielentwickler primitiver angelegt: Es sollte ein offenes Feuer darstellen und erst mit der Entwicklung zu Laternecto eine Kerze werden.

Lichtels Design als Kerze wird an verschiedenen Stellen umgesetzt: So kann es Rauch erzeugen und erlernt Smog und mit Dunkelnebel als einziges Feuer-Pokémon auch eine Eis-Attacke. Zudem trifft man es ausschließlich im Turm des Himmels an, was an Grabkerzen erinnert, aber auch zu seinem Geist-Typ passt.

Wie In-Game-Pokédex und auch der Ash Ketchums thematisieren, hat Lichtel die Fähigkeit, Menschen ihre Lebensenergie abzusaugen. Diese nutzt es auch bei seinem ersten Anime-Auftritt in Schrecken ohne Ende im Anwesen der Lichtel!, wo vier Lichtel scheinbar Team Rocket helfen. So können sie das Trio ihrer Lebensenergie berauben und versuchen es letztendlich in die Welt der Geister zu schicken. Einen weiteren Auftritt hat Lichtel in der Folge Erklimm den Turm des Erfolges!: Dort findet ein Wettrennen mit Lichtel-Kerzen statt; Stefan erhält aber versehentlich ein echtes Lichtel, welches die Kerzen der Konkurrenten auspustet und ihm so zum Sieg verhilft.

verfasst von: mecanno-man

KW50

20120812112656!Maracamba_%28Hoheit_der_Drachen_16%29.jpg

Maracamba ist ein PflanzeIC.png-Pokémon der fünften Generation, das auf der Opuntia microdasysWikipedia icon.png basiert, einem KaktusWikipedia icon.png, der im Englischen auch als bunny ears cactus (Hasenohrenkaktus) bezeichnet wird. Aufgrund dessen hat es selbst auch Ähnlichkeit mit einem HasenWikipedia icon.png. Weiterhin ist Maracamba, das passend zu seinem Design als dornige Pflanze die Attacke Nietenranke erlernen kann, hauptsächlich in wüstenartigen Gebieten heimisch. Dort überlebt es, wie auch andere Vertreter der SukkulentenWikipedia icon.png, durch die Aufnahme und Verwertung kleinster Wassermengen, was sich auch in seiner Fähigkeit H2O-Absorber zeigt. Außer Maracamba und die ebenfalls kaktusartigen Taschenmonster Tuska und Noktuska besitzen für gewöhnlich nur Wasser-Pokémon diese Fähigkeit.

Maracamba ist sehr musikalisch: So tanzt es dem Pokédex zufolge, um Fressfeinde zu vertreiben, und erzeugt dabei Laute, die dem Klang von Rumbarasseln ähneln. Entsprechend setzt sich sein Name aus MaracasWikipedia icon.png und dem Ausruf ¡Ay, caramba!Wikipedia icon.png(en) zusammen. Dieses musikalische Talent möchte sich im Anime ein Trainer namens Tobi zunutze machen; In der Episode Ein Maracamba-Musical!, in der Maracamba debütiert, möchte Tobi mit drei Exemplaren des Kaktus-Pokémon an einem Musical teilnehmen.

verfasst von: Jass

KW51

Xatu

Das PsychoIC.png FlugIC.png-Pokémon Xatu stammt aus der 2. Generation und besitzt die Spezies Mystik. Da es von Natur aus sehr in sich gekehrt ist und meist wenig anderes tut, als den ganzen Tag über den Lauf der Sonne zu beobachten, halten es manche Menschen – vor allem Südamerikaner – für den Abgesandten aus einer anderen Welt, der laut Pokédex mit seinem rechten Auge in die Zukunft und mit dem linken in die Vergangenheit sehen kann. Diese Eigenschaft macht es sich auch in Kämpfen zunutze, indem es unter anderem Attacken wie Seher wirken lässt, um seinen Gegnern in der nahen Zukunft zu schaden.

Doch nicht nur in der Welt der Menschen hat Xatu den Ruf, ein Wesen mit übernatürlichen Kräften zu sein: So muss man es in Pokémon Mystery Dungeon - Team Rot und Blau im Verlauf der Hauptgeschichte in der Riesenschlucht aufsuchen, um von ihm wichtige Details über einen Meteoriten zu erfahren, der die gesamte Pokémon-Welt bedroht. Zudem sendet es die Protagonisten per Teleport in den finalen Dungeon Himmelsturm. In den Nachfolgerspielen besitzt es dagegen die Xatu-Begutachtung in Schatzstadt, bei der man geheimnisvolle Boxen auf ihren Inhalt prüfen lassen kann.

Im Anime werden drei Xatu in ihrer Debüt-Episode Die Xatu und die Zukunft von Meteorologin Clarissa hauptsächlich für die ganz praktische Aufgabe genutzt, das Wetter vorherzusagen. Hier zeigt sich anhand ihrer teils falschen Vorhersagen allerdings, dass auch Xatu nicht unfehlbar sind. Als ein Exemplar später außerdem einen Blick in Jessies Vergangenheit wirft, wird klar, dass Xatu durch zu verwirrende Visionen ebenfalls überfordert und außer Gefecht gesetzt werden können.

verfasst von: DagobertDuck

KW52

Rossana kann es kaum glauben, Pokémon der Woche geworden zu sein.

Rossana ist ein Pokémon der ersten Generation. Es bewohnt kalte Orte wie die Riesengrotte, die Panula-Höhle oder den Eispfad und kann von Trainern, die es dort antreffen, leicht am längsten aller Pokémonrufe erkannt werden

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. Dieser soll der menschlichen Sprache ähneln, wenngleich niemand ihn zu verstehen vermag. Zur Kommunikation nutzt Rossana laut Pokédex auch eher seinen Körper, indem es rhythmisch die Hüften schwingt und so alles um sich herum in seinen Bann schlägt. Trotz solch aufreizender Bewegungen weiß das immer weibliche Rossana, wie seine Fähigkeit Dösigkeit zeigt, aber mit dem anderen Geschlecht eigentlich nur wenig anzufangen. Paart man es jedoch mit einem Männchen der Ei-Gruppe Humanotyp, erhält man sein in der zweiten Generation eingeführtes Baby Kussilla. Beide Pokémon, welche die einzigen Vertreter der Typkombination EisIC.png PsychoIC.png sind, nutzen ihre markanten Lippen, um Gegner mit ihrer Spezialattacke Todeskuss in Tiefschlaf zu versetzen.

Laut offizieller Angaben Nintendos basiert Rossanas Aussehen auf der YamaubaWikipedia icon.png, einer hässlichen Berghexe, und soll vor allem aber den nach ihr benannten ModetrendWikipedia icon.png parodieren, bei dem sich Mädchen ihre Gesichter erst stark bräunen, um dies dann mit viel heller Schminke an Augen und Mund und gelb gefärbten Haaren zu kontrastieren. Eine afroamerikanische SchriftstellerinWikipedia icon.png(en) jedoch sah darin die rassistische BlackfaceWikipedia icon.png-Darstellung von „Negern“Wikipedia icon.png und erwirkte vor Gericht ein Verbot des Designs. Zur Änderung gezwungen färbte Game Freak Rossanas Haut dauraufhin violett und ältere Episoden wurden in den USA gebannt; darunter auch Rossanas Debüt-Episode Rossanas Odyssee, in der es als GehilfeWikipedia icon.png des Weihnachtsmanns auftritt.

verfasst von: Wenlok Holmes

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