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PokéWiki:Artikel der Woche/Archiv/2015

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Hier sind alle Artikel der Woche aus dem Jahr 2015 eingebunden! (Von Kalenderwoche 2 - 52)

KW02

Alle Elektro-Nager als Kampfhintergrund

Der Fan-Begriff Elektro-Nager bezeichnet ElektroIC.pngElektro-Pokémon, die auf Pikachu basieren. Bisher kam in jeder Generation mindestens ein solches Pokémon hinzu, das einem NagerWikipedia icon.png ähnelt. Zur Zeit gibt es acht Pokémon, die zu dieser Gruppe gehören: Pikachu sowie seine Weiterentwicklung Raichu und seine Vorstufe Pichu, die alle auf MäusenWikipedia icon.png basieren, Plusle und Minun, welche HasenWikipedia icon.png zum Vorbild haben, Pachirisu, welches ein EichhörnchenWikipedia icon.png darstellt, Emolga, ein GleithörnchenWikipedia icon.png-ähnliches Pokémon, und Dedenne, das von der HaselmausWikipedia icon.png inspiriert wurde.

Diese Gruppe zeichnet sich durch mehrere Gemeinsamkeiten aus. Man merkt es schon an ihrer Erscheinung: Sie besitzen Knopfaugen, große Ohren und einen auffälligen Schwanz, der den Elektro-Typ widerspiegelt, indem er z.B. wie ein Blitz oder ein Kabel aussieht. Charakteristisch sind ihre markanten Backentaschen, über die sie Elektro-Attacken aussenden können. Dadurch begründet sich ihre Spezialattacke Wangenrubbler, welche alle Elektro-Nager außer Raichu und Pichu erlernen können. Bis auf Pikachus Entwicklungsreihe können sich die restlichen Nager nicht entwickeln. Dies ist nur dem ursprünglichen Nager vorbehalten.

Im Anime besitzen einige Hauptcharaktere Pokémon dieser Gruppe. Ashs Pikachu ist das bekannteste Pokémon und spielt eine besondere Rolle, weil es sich u.a. als erstes Pokémon dauerhaft außerhalb des Pokéballs aufhält. Außerdem tritt es dort zum ersten Mal als Starter-Pokémon auf, welches sich nicht entwickeln will. Neben Ash haben auch einige seiner Begleiter Elektro-Nager gefangen: Lucia besitzt Pachirisu, Lilia Emolga und Citro ein Dedenne.

verfasst von: Isso08-15

KW04

Die Ritter der Redlichkeit (v. l.): Viridium, Kobalium, Keldeo und Terrakium.

Die Ritter der Redlichkeit sind ein Quartett legendärer Pokémon, die seit der fünften Generation existieren. In Pokémon Schwarz und Weiß begegnet man zunächst dem Anführer Kobalium in der Kammer der Weisung, erst danach kann man zwei weitere Mitglieder des Quartetts antreffen, nämlich Viridium auf dem Feld der Besinnung und Terrakium in der Kammer der Prüfung. Das vierte Mitglied schließlich, Keldeo, war bisher nur via Event erhältlich. Den Pokémon gemeinsam sind der Zweittyp Kampf, die Fähigkeit Redlichkeit und die Attacke Sanctoklinge, die in der fünften Generation die Spezialattacke des Quartetts ist.

Ihre Legende, von der man in der Kammer der Weisung erfährt, berichtet von einem Krieg unter den Menschen, bei dem ein Wald in Brand geriet. Um die dort lebenden Pokémon zu retten, nutzten die Ritter der Redlichkeit, damals noch zu dritt, ihre spezifischen Eigenschaften: Terrakium schlug mit großer Kraft einen Fluchtweg in den Fels, Viridiums hohe Geschwindigkeit bewahrte die Pokémon vor Funkenflug, und Kobalium schließlich führte sie sicher aus dem Wald. Dabei entdeckte das Trio das verletzte Keldeo, dessen Eltern verstorben waren, nahmen es in ihre Gruppe auf und kümmerten sich um es. Seither misstrauen die Ritter der Redlichkeit allen Menschen und verstecken sich vor ihnen, bis Kobalium auf den freundlich gesinnten Protagonisten trifft.

Die vier Pokémon treten gemeinsam im Film Kyurem gegen den Ritter der Redlichkeit auf, wobei sich die Handlung auf Keldeo konzentriert. Dieses wird von den anderen dreien für den Kampf gegen Kyurem trainiert, welchen es schlussendlich gewinnen kann, sodass es von Kobalium, Viridium und Terrakium als vollwertiges Mitglied der Gruppe anerkannt wird.

verfasst von: Jaci

KW06

Verschiedene Orte haben verschiedene Auswirkungen

Fetter Text''Geheimpower ist neben Natur-Kraft und Tarnung eine von drei Attacken, die von der Umgebung abhängig sind. Je nach Untergrund besitzt diese Attacke eine andere Wirkung und Animation. Dabei bleibt sie trotzdem vom Typ NormalIC.pngNormal und hat immer die Stärke 70. Der Nebeneffekt, der zu 30% auftritt, ist allerdings von der Kampfumgebung abhängig: Kämpft man z.B. im Schnee, kann diese Attacke den Gegner eventuell einfrieren, wohingegen auf sandigem Terrain manchmal die Genauigkeit gesenkt wird. Durch den Einsatz von Gras-, Elektro- und Nebelfeld wird die Umgebung verändert und somit auch diese Attacke beeinflusst. Ist beispielsweise Elektrofeld aktiv, sieht Geheimpower aus wie Donnerschock und kann paralysieren. Diese Attacke hat daher die meisten unterschiedlichen Zusatzeffekte.

Auch außerhalb des Kampfes findet sie Anwendung: In Pokémon Rubin, Saphir und Smaragd sowie auch in den Remakes Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir zählt sie zu den Terrain-Attacken. An verschiedenen Stellen in Hoenn, den sogenannten Geheim-Stellen, findet man Einkerbungen in Wänden oder große Büsche und Bäume, in denen man mit Hilfe dieser Attacke dort eine Geheimbasis errichten kann.

Geheimpower ist in der dritten und vierten Generation eine TM, die fast jedes Pokémon erlernen kann. Damit sie auch als TM in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir erhältlich ist, ersetzt sie die Attacke Zertrümmerer als TM94 in der sechsten Generation. Zertrümmerer ist dafür dort als VM vorhanden. Es gibt seit der fünften Generation ein Pokémon, das diese Attacke durch Levelanstieg erlernen kann, und das ist Ohrdoch.

verfasst von: Isso08-15

KW08

Maike und Papinella bei ihrem ersten Pokémon-Wettbewerb

Die Koordinatorin Maike ist Tochter des Arenaleiters Norman und seiner Frau Caroline. Zusammen mit ihrem Bruder Max und Rocko begleitet sie Ash während der Advanced Generation und ist von der sechsten bis zur neunten Staffel in jeder Folge des Animes zu sehen.

Maikes Reise beginnt in der Folge Pikachu in Not, in der sie sich zu Beginn der Episode zunächst selbst vorstellt. Die Zehnjährige ist Pokémon am Anfang ihrer Reise eher skeptisch gegenüber, fasst aber schnell Vertrauen zu diesen. Anders als Ash ist Maike nicht auf Arena-Kämpfe, sondern auf Pokémon-Wettbewerbe spezialisiert. Ihre Begeisterung für die grazilen Bewegungen der Pokémon entdeckt sie, als sie der Koordinatorin Janet mit ihrem Papinella bei einem Pokémon-Wettbewerb zuschaut. Seitdem ist Maike verrückt nach dem Pokémon Papinella, was dazu führt, dass sie sich ein Waumpel fängt, es zu Papinella entwickelt und mit diesem an ihrem ersten Wettbewerb in Graphitport City teilnimmt, in dem sie ihrem Rivalen Drew unterliegt. Ihr erstes Band gewinnt sie in Laubwechselfeld. Ihr größter Wettbewerbs-Erfolg ist der zweite Platz beim Großen Festival von Kanto.

Abseits der Wettbewerbe hat sie eine Vorliebe fürs Shoppen und Essen, insbesondere Nudelgerichte haben es ihr angetan. Sollte ihr allerdings jemand das ersehnte Essen entwenden, wird Maike schnell aufbrausend und lässt sich kaum noch beruhigen. Darüber hinaus zeigt sie Interesse daran, Menschen bei ihren Liebesproblemen zu helfen, was man in der Folge Liebe auf den zweiten Blick sehen kann.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW10

Ein Tauschvorgang in der vierten Generation, in dem Dialga und Palkia ihre Besitzer wechseln.

Seit es Pokémon-Spiele gibt, bietet sich ihren Besitzern die Möglichkeit, ihre Pokémon untereinander zu tauschen. Dafür benötigen die beiden Tauschpartner jeweils ein Taschenmonster, das den Trainer wechseln soll, und je ein Spiel – wichtig dabei ist, dass beide Editionen miteinander kompatibel sind. Diese werden für den Tauschvorgang miteinander verbunden, was in der ersten und zweiten Generation noch physisch mit einem Linkkabel geschieht, während in jüngeren Spielen Internet- und andere drahtlose Verbindungen verwendet werden – durch erstgenannte ist es seit der vierten Generation möglich, mit Spielern auf der ganzen Welt zu tauschen. Diese technischen Voraussetzungen müssen allerdings nicht beim Ingame-Tausch gegeben sein, bei dem man von einem NPC ein Pokémon im Austausch gegen ein bestimmtes anderes erhält.

Die Nutzung dieser Funktion ist rein optional, allerdings ist es ohne Tausch unmöglich, den Pokédex zu vervollständigen. In jeder Edition sind nämlich nur bestimmte Pokémon fangbar, die auch innerhalb einer Spielgeneration variieren. Beispielsweise kann in Pokémon Weiß kein Skallyk gefangen werden, weshalb es zwecks Vervollständigung des Pokédexes ertauscht werden muss, etwa aus Pokémon Schwarz, wo es angetroffen werden kann. Ferner ist es für die Weiterentwicklung einiger Pokémon erforderlich, dass diese den Besitzer wechseln. Besonders interessant ist dieser Umstand im Fall von Laukaps und Schnuthelm, die sich nur entwickeln, wenn diese beiden Pokémon untereinander getauscht werden. So geschieht es in der Anime-Episode Eine spannende Tausch-Entwicklung!, in der Bell ihr Schnuthelm gegen Professor Esches Laukaps tauscht und sich beide Käfer anschließend zu Hydragil und Cavalanzas weiterentwicken.

verfasst von: Jaci

KW12

Geradaks benutzt seine Backentaschen zur Mitnahme.

Mitnahme ist eine Fähigkeit, die es seit der 3. Generation gibt und hauptsächlich von NormalIC.pngNormal-Pokémon beherrscht wird. Ein Pokémon mit Mitnahme trägt mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% nach dem Kampf ein Item. Während man noch in Pokémon Rubin, Saphir, Feuerrot und Blattgrün eine überschaubare Übersicht an Items hatte, die unabhängig vom Level aufgelesen werden konnten, wurde ab Pokémon Smaragd eine Levelabhängigkeit eingeführt. Seitdem variiert alle zehn Level die Chance ein bestimmtes Item zu finden. Während ein Pokémon mit niedrigem Level eher Supertränke u. ä. findet, kann eines mit hohem Level Items wie Sonderbonbons finden. Außerdem können in der Kampfpyramide ganz andere Gegenstände, die im Kampf nützlich sind wie z. B. das Wahlband, gefunden werden. Dies hängt hier davon ab in welcher Ebene man sich befindet. Seit der 5. Generation hat Mitnahme auch im Kampf einen Nutzen: So kann das Pokémon Einweg-Items auflesen, die der Gegner zuvor benutzt hat, wie z. B. Beeren. Diese Fähigkeit kommt auch in Mystery Dungeon vor und hat dort die gleiche Wirkung.

Mitnahme kann auch das Geradaks von Kimmy in der Anime-Folge Frust macht Diebe. Es sammelt, seitdem es sich entwickelt hat, jede Menge Gegenstände. Allerdings geht es soweit, dass es sogar Items stiehlt, wie z. B. die Pokébälle von Maike, und in einem Baumstumpf hortet. Nachdem Team Rocket wieder einmal Pokémon zu stehlen versucht und mit ihrem kugelrunden Ballon flüchten, rennt das Geradaks hinterher. Kimmy erkennt dadurch, dass er sein Pokémon etwas vernachlässigt hat und es deshalb vorwiegend runde Gegenstände klaut, um wieder mit seinem Trainer Ball spielen zu können.

verfasst von: Isso08-15

KW14

Mithilfe seiner Fähigkeit Variabilität hat Arceus den Geist-Typ angenommen.

Variabilität ist eine Fähigkeit, die in der vierten Generation eingeführt worden ist, und die Spezialfähigkeit des Schöpfers Arceus. Dieses zählt eigentlich zu den Normal-Pokémon, kann aber dank Variabilität seinen Typ wechseln, wenn es eine Tafel trägt. Solche existieren zu allen 17 Elementklassen abseits des Normal-Typs, weshalb Arceus jedem beliebigen Typen angehören kann.

Nicht nur Variabilität, auch der Typ von ArceusSpezialattacke Urteilskraft wird von der getragenen Tafel beeinflusst, sodass diese Attacke stets den STAB erhält und somit großen Schaden anrichten kann. Darüber hinaus ist es dem Gegner in einem Kampf unmöglich, Variabilität durch Fährte, Wertewechsel oder auf irgendeine andere Art zu übernehmen, oder die Fähigkeit beispielsweise mit Sorgensamen oder Zwango zu überschreiben. Auch kann der durch Variabilität bestimmte Typ Arceus’ nicht durch Fremdeinwirkung ersetzt werden, da sowohl Überflutung als auch sämtliche Attacken und Fähigkeiten, durch die es seine Tafel verlieren könnte, fehlschlagen. Es ist lediglich möglich, ihm durch Waldesfluch oder Halloween einen Zweittyp zu geben. Durch diese zahlreichen Eigenschaften ist Variabilität maßgeblich für Arceus’ großes Potenzial im Kampf verantwortlich.

Während Arceus in den Spielen nur außerhalb des Kampfes seinen Typ wechseln kann, ist ihm dies im Anime auch mitten in einer Auseinandersetzung mit Gegnern möglich. So aktiviert es Variabilität im zwölften Pokémon-Film, während Palkia die Kampf-Attacke Aurasphäre einsetzt, um zu einem Geist-Pokémon zu werden und so dem Angriff zu entgehen.

verfasst von: Jaci

KW16

Der Einsatz von Silberhauch im Anime.

Silberhauch ist eine Attacke vom Typ KäferIC.pngKäfer, die seit der dritten Spielgeneration existiert und der Schadensklasse Spezial angehört. Die Attacke mit einer Stärke von 60 und einer Genauigkeit von 100% hat den Spezialeffekt, dass mit 10%iger Wahrscheinlichkeit alle Statuswerte des Anwenders mit Ausnahme von Genauigkeit und Fluchtwert um je eine Stufe erhöht werden. Damit stimmt Silberhauch in allen Aspekten außer dem Typ mit den Attacken Antik-Kraft und Unheilböen überein und ist damit eine Attacken-Variation dieser. In Pokémon Mystery Dungeon schädigt Silberhauch alle Gegner, welche sich in demselben Raum wie der Anwender befinden und erweist sich somit besonders in Monsterräumen als nützlich. Im Pokémon-Wettbewerb Live! ist Silberhauch eine Schönheits-Attacke, die einen Ausdruckskraftpunkt gibt und den Anwender vor Lampenfieber schützt.

Wie auch in vielen anderen Sprachen setzt sich ihr deutscher Name aus den Worten Silber und Windhauch, einer starken Windböe, zusammen. Dies wird auch in der Anime-Darstellung der Attacke aufgegriffen, bei der der Anwender schnell mit den Flügeln schlägt und einen Luftstoß mit silbernen Windklingen erzeugt.

Durch Levelanstieg können größtenteils falterähnlicheWikipedia icon.png Pokémon Silberhauch lernen. Darüber hinaus ist die Attacke in der vierten Spielgeneration durch eine Technische Maschine erlernbar, sodass viele geflügelte Pokémon oder solche vom Typ Käfer sie beherrschen können.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW18

Monsentiero.png

Monsentiero ist ein kleines Dorf im Osten der Einall-Region, westlich von Ondula gelegen. Der Ort, der nur in Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 betreten werden kann, wird vom Protagonisten im Rahmen der Handlung nur einmal kurz besucht, nachdem er den Jetorden von Géraldine gewonnen hat. Diese fliegt ihn, Bell und Professor Esche nach Monsentiero, von wo aus sie zu Fuß Richtung Twindrake City aufbrechen. Dazu muss unter anderem der Janusberg überwunden werden, der sich östlich des Städtchens erhebt. Passend zu seiner Lage am Fuß eines Berges lässt sich der Name des Ortes im Deutschen und Japanischen mit „Bergpfad“ oder „Bergstraße“ übersetzen.

Der Ort liegt sehr abgeschieden und kann nur über den Janusberg oder den Luftweg erreicht werden. Dies und diverse andere Auffälligkeiten verleihen Monsentiero die Atmosphäre eines klischeehaften mexikanischenWikipedia icon.png Dorfes, wie etwa die staubigen Wege, die von der Lage in einem Wüstengebiet herrühren, die von Trompeten und Maracas geprägte Hintergrundmusik und die wenigen steinernen Häuser. In einem von ihnen lebt ein Attacken-Lehrer, der den Pokémon des Protagonisten im Austausch gegen bis zu zehn Indigostücke neue Attacken beibringt. Andere Bewohner stellen laut Kartenbeschreibung verschiedene Keramikerzeugnisse her, wofür Monsentiero bekannt ist.

verfasst von: Jaci

KW20

„Ich werde von Generation zu Generation besser! Oder etwa nicht?“

Seit Pokémon Platin tritt LeBelle von der Internationalen Polizei immer wieder auf der Jagd nach den Köpfen der Verbrecherorganisationen in den Spielen auf. LeBelle ist eigentlich nur sein Deckname, der soviel wie „der Schöne“ bedeutet, aber auch gleichzeitig an eine Figur aus dem Roman „Der Schakal“ – Inspektor Claude Lebel – angelehnt ist. Um hochrangige Mitglieder verschiedener Teams festzunehmen, wie Charon von Team Galaktik, die sieben Weisen von Team Plasma und Xeros aus Team Flare, nutzt er u. a. sein Talent als Verkleidungskünstler, aber auch die Hilfe von talentierten Trainern. So ernennt er in z. B. in Pokémon X und Y den Protagonisten und Matière zu Assistenten und später zu Leitern seines Büros in Illumina City. Auch in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir taucht er auf, hat jedoch sein Gedächtnis verloren. In Pokémon Platin scheint er noch ein Glibunkel besessen zu haben, welches auf dem Kraterberg zu sehen ist, jedoch deutet einiges in Pokémon X und Y darauf hin, dass er es verloren hat.

Auch im Anime verfolgt er die Ganoven von Team Galaktik und Team Plasma. Dabei kann er sich nicht nur auf die Hilfe von Ash und Co. verlassen, sondern sogar auf die Team Rocket-Mitglieder Jessie, James und Mauzi, seitdem er ihnen freundlicherweise Essen geschenkt hat.

Im Manga benutzt er ein Glibunkel, um die Machenschaften der Organisationen zu durchkreuzen. In Sinnoh ist es zum ersten Mal zu sehen, während es in Einall auch im Kampf zum Einsatz kommt.

verfasst von: Isso08-15

KW22

Die Karte von Ransei.

Ransei ist eine der zahlreichen Regionen der Pokémon-Welt und der Schauplatz von Pokémon Conquest. In politischer Hinsicht ist sie an Japan während der Sengoku-ZeitWikipedia icon.png im 16. Jahrhundert angelehnt: Ransei ist in 17 kleine Reiche zerfallen, deren Kriegsherren mit verbündeten Kriegern und ihren Pokémon regelmäßig in benachbarte Reiche einfallen, um diese nach einer gewonnenen Schlacht zu annektieren und so die eigenen Herrschaftsgebiete zu erweitern. Nahezu jeder dieser Kriegsherren wurde nach einer bedeutsamen Person der Sengoku-Zeit benannt, allen voran Hideyoshi aus Ignis, Valoras Kriegsherr Ieyasu und Oda Nobunaga, Kriegsherr von Dragnor, deren reale Pendants die Reiche Japans unter sich vereint haben.

Die 17 Reiche Ranseis, das von oben wie Arceus aussieht und einer Legende zufolge auch von diesem erschaffen wurde, thematisieren je einen von 17 der 18 Pokémon-Typen, einzig Fee ist nicht dabei. Beispielsweise vertritt Avia (lat.: Flügel) den Flug-Typ, sodass dort viele wilde Flug-Pokémon leben und sich der dortige Kriegsherr Masamune auf Taschenmonster dieser Elementklasse spezialisiert hat. Wenn die Reiche unter einem Herrscher vereint werden, soll Arceus vor diesem erscheinen; Nobunaga plant, dieses zu besiegen, um den Bewohnern Ranseis die Nichtigkeit seiner Legende zu beweisen und so Frieden über die Region zu bringen. Der Held erstrebt ebenfalls die Vereinigung von Ransei und das Ende der Kriege, will jedoch die Legende erhalten, weshalb er Nobunagas Plan vereiteln muss.

verfasst von: Jaci

KW24

Käfersammler scharen leidenschaftlich gerne Käfer-Pokémon um sich.

Käfer (KäferIC.pngKäfer) ist einer der 15 Typen, die seit der ersten Generation existieren, und eine der 18 heute bekannten Elementklassen. Er zählt als Grundlage für die Pokémon-Spiele, da der Pokémon-Erfinder Satoshi Tajiri fasziniert von Insekten ist und sie in seiner Kindheit mit großer Begeisterung sammelte, sodass seine Freunde ihn „Dr. Bug“ nannten. Auch die Idee der Entwicklung eines Pokémon hängt mit dem Käfer-Typen zusammen, da sie der MetamorphoseWikipedia icon.png von beispielsweise SchmetterlingenWikipedia icon.png sehr ähnelt.

Vor der Veränderung des Attackensystems in der vierten Generation waren alle Attacken des Typs Käfer ausschließlich der Schadensklasse physisch zugeteilt. In der ersten Spielgeneration waren Angriffe dieses Typs zudem die einzigen, welche gegen Psycho-Pokémon sehr effektiv wirkten. Ebenfalls nur in der ersten Generation waren Käfer-Pokémon einzigartigerweise schwach gegen Gift-Attacken und gleichzeitig Gift-Pokémon schwach gegen Käfer-Attacken. Heutzutage sind Käfer-Attacken gegen sieben Typen nicht sehr effektiv und weisen somit die meisten offensiven Schwächen auf. Außerdem besitzen zwar zahlreiche Käfer-Pokémon den Zweittyp Flug, doch kann keines von diesen Fliegen erlernen – dazu sind mit Ramoth und Genesect sogar nur zwei der bisher 67 Pokémon des Typs Käfer in der Lage.

Bekannte Pokémon-Trainer, die sich auf Käfer-Pokémon spezialisiert haben, sind die Arenaleiter Kai, Artie und Viola sowie Herbaro von den Top Vier aus Sinnoh, und auch die jungen Käfersammler, die erwachsenen und erfahreneren Käfermaniacs, die jedoch ausschließlich durch die Hoenn-Region streifen, und die Ninjajungen favorisieren Pokémon des Käfer-Typs.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW26

Troys Mega-Anstecker

Ein Schlüssel-Stein ist ein Item, welches seit der sechsten Generation existiert. Er befähigt seinen Träger, im Einklang mit einem Mega-Stein und einem starken Band zwischen Trainer und Pokémon, bei einem seiner Pokémon die Mega-Entwicklung auszulösen. Meistens tragen ihn Trainer am Körper oder arbeiten ihn in Gegenstände ein, wie zum Beispiel einem Gehstock. Diesen Gehstock besitzt übrigens Magda, eine ältere Dame, die in der Episode Das Band der Mega-Entwicklung! auftritt.

Laut einer Legende aus der Kalos-Region fand ein junger Mann mit seinem getreuen Lucario vor Tausenden von Jahren zwei merkwürdige Steine auf einer weit entfernten Insel. Einer der beiden Steine schimmerte in den Farben des Regenbogens und der andere Stein besaß ein seltsames Muster und Lucarios Farben. Der Mann hob beide Steine auf und sah sie sich genauer an. Lucario nahm sich den Stein, der seine Farben besaß. Plötzlich fingen beide Steine an grell zu leuchten und Lucario wurde in ein gleißendes Licht gehüllt. Der Mann konnte seinen Augen nicht trauen, als das Pokémon plötzlich seine Form änderte und seine Aura drastisch verstärkt wurde. Jedoch verwandelte sich Lucario augenblicklich wieder zurück in seine ursprüngliche Form.

Den ersten Schlüssel-Stein und somit auch die erste Mega-Entwicklung sieht man im Anime in der Episode Das Geheimnis der Mega-Entwicklung!. Hier ist es Diantha, die ihr Guardevoir mit Hilfe ihres Megaillons mega-entwickelt, um es aus Team Rockets Fängen zu befreien. In den Spielen erhält man den Schlüssel-Stein von Connie in Pokémon X und Pokémon Y bzw. von Troy in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir.

verfasst von: Akuroma

KW28

Ein Käfersammler mit einigen Pokémon seines Lieblingstyps. Bewaffnet ist er unter anderem mit einem Schmetterlingsnetz und einem Netzball, dem effektivsten Pokéball zum Fangen von Käfer-Pokémon.

Käfersammler sind junge Pokémon-Trainer, welche sich leidenschaftlich gerne mit Käfer-Pokémon beschäftigen. Um diese einzufangen, halten sie sich meist, mit einem Schmetterlingsnetz und einem Behälter ausgestattet, in Gebieten mit Vorkommen schwächerer Käfer-Pokémon wie z. B. Raupy auf, also relativ früh innerhalb eines Pokémon-Spiels. Dies macht den Käfersammler häufig zu einer der ersten Trainerklassen, gegen die der Protagonist in Kampf antreten muss. In diesem setzen die jungen Trainer ausschließlich auf Pokémon ihres favorisierten Typs und schicken nicht selten auch ganze Sammlungen von Taschenmonstern einer Kategorie in den Kampf. Weiterhin sind Käfersammler bekannt für ihre Versuche, den Protagonisten von den Vorzügen der Käfer-Pokémon zu überzeugen; ein Argument, das gerne genannt wird, ist die Entwicklung vieler Exemplare auf einem sehr niedrigen Level und die daraus resultierende Möglichkeit, ohne großen Aufwand ein relativ starkes Pokémon zu erhalten.

Wie ein Käfersammler hat auch Pokémon-Erfinder Satoshi Tajiri in seiner Kindheit gerne Insekten eingefangen. Als jedoch die Gebiete, in denen er seinem Hobby nachging, bebaut wurden, entwickelte er die Idee zu einem Spiel, in dem Kinder auch in der Stadt Lebewesen suchen, einfangen und sammeln könnten – aus dieser Idee heraus entstanden schließlich die Pokémon-Spiele. Dies zeigt die Bedeutung dieser Trainerklasse und seines Lieblingstyps für das Franchise, doch soll das Fangen und Sammeln von Insekten nicht nur Kindern vorbehalten sein, wie der Käfermaniac genannte erwachsene Käfersammler zeigt. Dieser streift bisher jedoch ausschließlich durch die Hoenn-Region.

verfasst von: Jaci

KW30

Bell als Assistentin von Prof. Esche im Trailer zu Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2.

Bell ist einer der zwei Rivalen aus Pokémon Schwarz und Weiß und lebt mit ihren Eltern in Avenitia. Sie beginnt ihre Reise am selben Tag wie der Protagonist und Cheren und erhält genau wie diese ein Starter-Pokémon von Professor Esche. Dabei wählt sie stets das Pokémon, welches dem des Protagonisten vom Pokémon-Typ her unterlegen ist.

Zu Beginn ihrer Reise hat Bell jedoch eine Auseinandersetzung mit ihrem Vater, der strikt dagegen ist, dass seine Tochter allein durch die Einall-Region reist. Dies geht sogar so weit, dass er sie in Rayono City abfängt und wieder nach Avenitia zurückbringen will. Erst durch eine Ansprache der ansässigen Arenaleiterin Kamilla kann er überzeugt werden, Bell ziehen zu lassen.

Zwei Jahre nach den Ereignissen in Pokémon Schwarz und Weiß, in den Nachfolgern Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2, ist Bell die Assistentin von Professor Esche und überreicht dem Protagonisten dieser Spiele an ihrer Stelle in Eventura City sein Starter-Pokémon. Weiterhin unterstützt sie den Spieler beim Durchqueren des Janusberges und kann ihm per Viso-Caster mitteilen, wie sehr seine Pokémon ihn mögen. Anders als in den Vorgängern kann man im normalen Spielverlauf nicht gegen sie kämpfen, jedoch ist sie eine mögliche Gegnerin im Pokémon World Tournament und kann per Mementolink einmalig herausgefordert werden, wobei sie exakt das Pokémon-Team in den Kampf schickt, welches sie im Vorgänger benutzt hat.

verfasst von: JustRotty

KW32

Erst hinsurfen, dann abtauchen!

In der dritten Generation gab es erstmals die Gelegenheit die Unterwasser-Welt zu erkunden. In Hoenn und Einall entdeckt man gelegentlich dunklere Stellen im Wasser, die tief genug sind, um abzutauchen. Dafür benötigt man die VM- und Terrain-Attacke Taucher. Es ist anfangs die einzige Möglichkeit Xeneroville zu erreichen. Am Meeresboden findet man einige Schätze. Während man in Pokémon Rubin, Saphir und Smaragd diese mit dem Itemradar ausfindig machen konnte, funktioniert dieser in Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir unter Wasser nicht. In Einall liegen die Wertgegenstände und Tafeln in der Unterwasserruine verstreut.

In Hoenn gibt es viel mehr solcher Tauchstellen, in denen man u. a. die Tiefseehöhle und Siegelkammer erreicht, die mit Legendären Pokémon in Zusammenhang stehen. In dieser Region findet man am Meeresboden häufig Seegras, in dem sich auch Pokémon verstecken, die man ausschließlich dort findet. Mit den Remakes Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir gab es auch ein paar Neuerungen: Man benötigt nun eine Taucherausrüstung. Des Weiteren trifft man unter Wasser auf Taucher, gegen die man kämpfen kann.

Im Anime spielt besonders der Unterwassertempel in Meloetta und der Unterwassertempel! eine wichtige Rolle. Dieser beinhaltet den Wahrspiegel, der nur durch Meloettas Lied erscheint. Eine Legende besagt, dass Meloetta diesen Tempel hat versinken lassen, damit sich die Menschen nicht mehr um diesen Spiegel bekriegen, um die Kräfte der Natur zu kontrollieren.

verfasst von: Isso08-15

KW34

Matisse im Trailer zu Pokémon Schwarz und Weiß 2

Matisse ist der Rivale aus Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2 und lebt wie der Protagonist mit seiner Familie in Eventura City. Jedoch muss er nicht zwingend Matisse heißen; er ist nach dem Rivalen aus Sinnoh der vierte, den man selbst benennen kann. Er fordert den Spieler sofort, nachdem er sein Starter-Pokémon von Bell erhalten hat, zu einem Pokémon-Kampf heraus. Er wird dabei wie die meisten anderen Rivalen immer das Starter-Pokémon besitzen, welches dem des Protagonisten vom Pokémon-Typ her überlegen ist.

Anders als die anderen Rivalen treibt Matisse auf seiner Reise durch die Einall-Region ein anderes Ziel als die Pokémon-Liga an: Er hegt eine tiefsitzende Verachtung gegenüber Team Plasma, weil das Verbrecherteam seiner kleinen Schwester ihr Felilou entrissen hat. Deswegen ist sein Ziel, Team Plasma zu finden und das Felilou zu befreien. Aus diesem Grund verhält er sich Team Plasma Rüpeln gegenüber sehr feindselig und schreit sie des Öfteren an, weswegen ihn ein Rüpel aus Angst und Einschüchterung sogar als Monster betitelt. In der Riesengrotte erfährt er schließlich von Rubius, dass das Finstrio das Pokémon seiner Schwester bei sich hat. Als er sie anschließend auf der Plasma-Fregatte stellt, muss er feststellen, dass das Felilou sich zu Kleoparda entwickelt hat und nun dem Finstrio gehorcht. Nachdem G-Cis jedoch gestürzt ist, bringt Matisse das gestohlene Kleoparda wieder in seinen Besitz und übergibt den Pokéball seiner Schwester. Zufrieden, das Ziel seiner Reise erreicht zu haben, beschließt er, dem geläutertem Team Plasma in Marea City dabei zu helfen, die „befreiten“ Pokémon ihren Trainern zurückzubringen.

verfasst von: JustRotty

KW36

Auf Blattsteine reagieren ausschließlich Pflanzen-Pokémon.

Evolutionssteine (Itemicon Blattstein.png) sind besondere Items, von denen einige bereits seit der ersten Generation existieren. Während die meisten Pokémon sich nach dem Erreichen eines bestimmten Levels weiterentwickeln können, benötigen 36 der 720 heute bekannten Taschenmonster eine gewisse Art von Evolutionsstein, um eine Entwicklung vollziehen zu können. Dazu wählt der Trainer einen solchen Stein aus seinem Beutel und wendet diesen auf das Pokémon seiner Wahl an – anschließend vollzieht es seine Weiterentwicklung, ohne dass diese vom Trainer abgebrochen werden kann. Dieser Vorgang ist unabhängig vom aktuellen Level des Pokémons durchführbar, sodass es theoretisch möglich ist, vollentwickelte Exemplare wie Arkani, Starmie oder Kokowei bereits auf Level 1 zu besitzen. In der Praxis jedoch erlernen nahezu alle Pokémon nach der Entwicklung durch einen Evolutionsstein wenige bis gar keine neuen Attacken per Levelaufstieg, sodass die Anwendung eines derartigen Steines erst empfehlenswert ist, wenn ein Pokémon die vom Trainer erwünschten Attacken beherrscht. Die Ausnahme ist Evoli, das erst nach der Entwicklung mit einem Feuer-, Wasser- oder Donnerstein überhaupt Attacken erlernt, die seinem Typ entsprechen.

Im Anime werden mehrere Evolutionssteine gezeigt, einer davon ist ein Donnerstein, den Ash in der Episode Vorsicht Hochspannung! von Schwester Joy erhält. Er bietet seinem Pikachu an, sich damit zu Raichu zu entwickeln, um jenes des Arenaleiters Major Bob besiegen zu können, doch Pikachu lehnt ab. Dennoch trägt Ash den Stein noch 528 Episoden lang bei sich, bevor er schließlich von Team Rocket gestohlen wird.

verfasst von: Jaci

KW38

Saphir mit ihrem Flemmli.

Saphir ist eine Protagonistin aus dem Pocket Monsters SPECIAL-Manga des Rubin und Saphir Arcs und Omega Rubin und Alpha Saphir Arcs, die auf Maike aus den Pokémon-Editionen Rubin, Saphir, Smaragd und dessen Remakes Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir basiert. Ihr Name leitet sich von dem blauen EdelsteinWikipedia icon.png SaphirWikipedia icon.png ab, der der Geburtsstein des Septembers ist, dem Monat, in dem Saphir geboren wurde.

Saphir ist ein junges verwildertes Mädchen, das gerne Pokémon-Kämpfe austrägt und sich an Lianen fortbewegt. Ihre Kleidung besteht zu Beginn, angelehnt an ihre Nähe zur Natur, aus Blättern. Trotz allem hat Saphir auch eine mädchenhafte Seite, die sie Rubin während ihrer Reise zeigt. Ihre Reise beginnt sie in dem Kapitel Vs. Flemmli, in dem sie mit Rubin wettet, dass sie in 80 Tagen alle Orden der Hoenn-Region sammeln kann. Ihr persönliches Idol ist die Arenaleiterin Wibke, die nach Saphirs Niederlage Saphir als Schülerin annimmt. Anfangs nimmt Saphir Rubin nicht ernst, da er Pokémon-Kämpfe verabscheut, sodass es zwischen den beiden immer wieder zum Streit kommt. Jedoch gesteht sie Rubin im Kapitel Vs. Rayquaza (Teil 2), dass sie sich in ihn verliebt hat, und erzählt, dass es schon mal einen Jungen gab, den sie sehr mochte und der sie vor einem Brutalanda rettete. Rubin erkennt, dass er selbst dieser Junge ist.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW40

Die Rüpel aus Schwarz und Weiß sind an Kreuzritter angelehnt

Wie in jeder Region der Pokémon-Welt gibt es auch in Einall eine Verbrecherorganisation: Team Plasma. Erklärtes Ziel der Bande ist es, die ihrer Meinung nach unterdrückten Pokémon zu „befreien“, also von ihren Trainern zu trennen. Das versuchen sie durch Reden, wie der Spieler sie in der Schwarzen und der Weißen Edition erlebt, zu erreichen; sie wenden aber auch Gewalt an, indem sie Trainer besiegen und ihnen dann die Pokémon wegnehmen. Viele Rüpel und auch N, der König des Teams, sind davon überzeugt, dass sie dies zum Wohl der Pokémon tun. In Wahrheit zieht aber G-Cis, Adoptivvater und engster Berater des jungen Königs, die Fäden – und seine Motive sind andere: Er will Einall regieren und, damit sich ihm niemand in den Weg stellt, alle Trainer dazu bringen, ihre Pokémon freizulassen.

N wendet sich von Team Plasma ab, weil er durch die Kämpfe gegen den Spieler erfahren hat, dass Pokémon ihre Trainer mögen und man sie deshalb nicht trennen sollte. G-Cis dagegen strebt weiterhin sein Ziel an. In der Schwarzen und der Weißen Edition 2 kehrt die Organisation unter seiner Führung nach zwei Jahren Abwesenheit wieder zurück. Aber nachdem der Spieler in der Riesengrotte das schwarze bzw. das weiße Kyurem und G-Cis besiegt hat, löst sich das Team endgültig auf.

Neben den Rüpeln, die vorwiegend mit Normal-, Unlicht- und Gift-Pokémon kämpfen, gehören Team Plasma sieben Weise, zu denen auch G-Cis gehört, Minna und Elfriede, die Musen der Liebe bzw. des Friedens, sowie das Finstrio an. Die meisten dieser Personen sind in Schwarz und Weiß 2 keine Mitglieder der Bande mehr und versuchen, ihre schlimmen Taten wiedergutzumachen.

verfasst von: Despotar1

KW42

Der Diamantstaub stellt eine sehr seltene Wettererscheinung dar.

Mit der 2. Generation wurden Wetter-Erscheinungen in Form der Attacken Regentanz, Sonnentag und Sandsturm in den Spielen eingeführt, welche das Kampfgeschehen beeinflussen. So werden z. B. bei Sonne WasserIC.pngWasser-Attacken geschwächt und FeuerIC.pngFeuer-Attacken verstärkt, aber auch einige Fähigkeiten zeigen erst bei bestimmtem Wetter Wirkung. Im Normalfall hält eine Wetterlage fünf Runden lang, jedoch kann durch verschiedene Brocken die Rundenzahl auf acht verlängert werden.

Eine zentrale Rolle spielt das Klima in der Hoenn-Region, in der Team Aqua bzw. Team Magma versuchen Einfluss auf jenes zu nehmen, um die Verteilung der Lebenräume zu verändern, in dem Glauben der Welt damit was Gutes zu tun. Dabei erwecken sie Kyogre bzw. Groudon, die mit ihrer Fähigkeit das Wetter in Hoenn in verschiedene Extrema ändern. Seit der 3. Generation treten an einigen Orten bestimmte Witterungen auf. Von einigen der Wetterlagen gibt es Abwandlungen. So kann Hagel ganz selten als Diamantstaub auftreten, dieser wird – so sagt man – von Glaziola erzeugt. In Pokémon X und Y erscheint dieses Phänomen sogar nur am Geburtstag des Spielers.

Neben den üblichen Wetterlagen Sonne, Regen, Sandsturm und Hagel, treten noch Weitere auf. In Sinnoh gibt es Nebel, welcher die Treffergenauigkeit senkt, und in Pokémon XD das Cryptowetter, welches allen Nicht-Crypto-Pokémon schadet. Aber auch in Spin-offs wie der Pokémon Mystery Dungeon-Serie treten verschiedene Witterungen auf.

verfasst von: Isso08-15

KW44

Wettbewerbssternchen Xenia

Xenia ist ein Wettbewerbssternchen aus der Hoenn-Region und Wassilis Nichte. Sie und ihr Altaria „Xeblu“ sind bei den Zuschauern sehr beliebt und haben eine riesige Fangemeinde.

Der Protagonist begegnet ihr zum ersten Mal in Graphitport City vor der Wettbewerbshalle, wo sie auf der Suche nach neuen Talenten ist. Dort bekommt der Protagonist von ihr das Pokériegel-Set, den Live-Anzug und sie weist den Spieler in die Welt der Wettbewerbe ein. Der Spieler findet sie jedesmal, wenn er einen Wettbewerbsrang abgeschlossen hat, in einem Nebenzimmer der Wettbewerbshalle und kann ihr Fragen bezüglich der Wettbewerbe stellen oder von ihr konstruktive Kritik bekommen. Der Spieler kann sie außerdem nach einem Kampf fragen, wobei sie jedoch die Anfrage stets ablehnt. In diesem Zimmer lernt der Protagonist ebenso ihren selbsternannten Rivalen Clett kennen, welcher ein Maschock namens „Mascha“ besitzt. Sobald der Spieler in allen Wettbewerbskategorien den Meisterrang absolviert hat, wirkt sie bei jedem Wettbewerb der Meisterklasse mit.

Ihr Altaria ist dazu fähig die Mega-Entwicklung auszuführen. Dies wird einerseits durch den von Altaria getragenen Altarianit möglich gemacht und andererseits durch Xenias Schlüssel-Stein, welcher sich in ihrem Diadem befindet. Außerdem gibt ihr Altaria nie seinen richtigen Namen als Laut von sich, sondern seinen Spitznamen „Xeblu“.

verfasst von: Akuroma

KW46

Alle gut festhalten!

Die Kampfmetro ist eine U-Bahn mit einem weit verzweigten Liniennetz unter Einall. In der Weichenstation, dem zentralen Knotenpunkt dieses Netzes, in Rayono City lässt sich dies auf Karten einsehen.

Auf den Linien der Kampfmetro kann man sich verschiedenen Kampfherausforderungen stellen, wobei auf jeder Linie unterschiedliche Kampfmodi angeboten werden. Einige Modi werden jedoch erst im Verlaufe des Spiels freigeschaltet. Meistert man die Kämpfe, so erhält man Gewinnpunkte, die man wie in anderen Kampfeinrichtungen gegen Items eintauschen kann. Außerdem werden besonders gute Trainer von den Metromeistern Hin und Her herausgefordert. Allerdings lässt sich in einer Linie der Kampfmetro nicht kämpfen: Die braune Linie fährt nach Ferrula und stellt damit die einzige Möglichkeit dar, zu dieser Stadt zu gelangen. Hier befindet sich ein Wagenlager der Kampfmetro und auf der Zugdrehscheibe lassen sich jeden Tag unterschiedliche Züge betrachten. Am Wochenende befinden sich hier außerdem viele Touristen, mit denen Items getauscht werden können.

Im Anime handelt es sich bei der Kampfmetro um ein öffentliches Transportmittel, in dem nur auf wenigen Linien Kämpfe ausgetragen werden. Team Rocket nutzt sie in der Episode Geisterzug auf Abwegen! als Fluchtfahrzeug, kann jedoch in der folgenden Episode von Ash und seinen Begleitern gestoppt werden.

verfasst von: Killuu

KW48

Manaphy präsentiert Regentanz, eine Attacke der Kategorie Schönheit.

Wettbewerbe sind eine Alternative zu den Pokémon-Kämpfen, die in der Hoenn- und Sinnoh-Region populär sind. Den Teilnehmern eines Wettbewerbes, Koordinatoren genannt, geht es darum, eines ihrer Pokémon einer Jury zu präsentieren und diese zu beeindrucken – auf welche Weise dies geschieht, unterscheidet sich zwischen den Spielen der verschiedenen Generationen und dem Anime.

In den Spielen ist jeder Wettbewerb einer von fünf Kategorien – Coolness, Schönheit, Putzigkeit, Klugheit oder Stärke – zugeordnet, und Ziel ist es, das Pokémon im Hinblick auf eine jener Kategorien ansprechend zu präsentieren. Dafür werden passende Attacken vorgeführt. Außerdem füttert der Koordinator seinen Schützling mit Pokériegeln oder Knurspen, damit es beispielsweise besonders cool erscheint. In Sinnoh stattet man sein Pokémon zudem mit thematisch passenden Accessoires aus und lässt es Tänze vorführen.

Im Anime nehmen die zwei Koordinatorinnen Maike und Lucia regelmäßig an Wettbewerben teil, die aus zwei Runden bestehen. Zuerst findet eine Vorführungsrunde statt, in der Attacken präsentiert werden, während ab der zweiten Runde Kämpfe ausgetragen werden. Der Gewinner eines Pokémon-Wettbewerbs erhält ein Band – sobald der Koordinator fünf solcher Bänder in einer Region gewonnenen hat, ist er dazu berechtigt, am Großen Festival teilzunehmen, einem besonderen Wettbewerb, dessen Teilnehmer um den Titel „Top-Koordinator“ kämpfen.

verfasst von: Jaci und Der Sternendiamantritter

KW50

Der Pokédex von Maike auf ihrer Kantoreise

Der Pokédex ist ein High-Tech-Lexikon für Pokémon. Ihn durch Fangen von inzwischen 721 Pokémon mit Einträgen zu füllen, ist eine der Hauptaufgaben eines Pokémon-Trainers in allen Spielen der Hauptreihe. Die Mehrzahl der Pokémon sind in der Wildnis zu finden, andere müssen zum Beispiel entwickelt oder mit anderen Spielern oder NPCs getauscht werden. Der Pokédex enthält zahlreiche Informationen zu den einzelnen Pokémon und kann zu jedem eine genaue Beschreibung liefern. So können Informationen wie zum Beispiel der Typ, die Größe, das Gewicht und der Ruf eines Pokémon nachgelesen werden. Außerdem enthält der Pokédex-Eintrag allgemeine Informationen zu dem entsprechenden Pokémon. Manche Informationen werden bereits bei einer Begegnung mit dem Pokémon eingefügt, für weitere muss der Spieler das Pokémon fangen.

Im Laufe der Generationen ist der Pokédex ständig weiterentwickelt worden und neue Funktionen wurden ergänzt. Die Modelle der verschiedenen Pokédexe basieren vom Aussehen her auf dem für ihre Generation aktuellen Nintendo-GerätWikipedia icon.png. So basiert zum Beispiel das erste Modell aus Pokémon Rot und Blau auf einem Game Boy oder das vierte Modell aus Feuerrot und Blattgrün auf einem Game Boy Advance SP.

Im Anime nutzen die Trainer den Pokédex, um unbekannte Pokémon kennenzulernen oder Informationen über bereits bekannte Pokémon aufzurufen. Im Gegensatz zu den Spielen muss der Trainer das Pokémon nicht gefangen haben, um alle Informationen zu erhalten.

verfasst von: Der Sternendiamantritter

KW52

„Wenn ich es dir doch sage! Ganz Ehrlich!“

Herr Reichedel ist der Besitzer des Pokémon-Landguts, zu dem auch der Trophäengarten gehört, sowie der Eigentümer des Platzes der Treue. Man trifft ihn in seinem Landgut an, wo er aufschneiderisch davon erzählt, ein seltenes Pokémon in seinem Trophäengarten getroffen zu haben. Sein Butler aber meint darauf, dass es ein solches Pokémon dort gar nicht gibt. Nach einem Plausch der Beiden verschwindet der Butler und setzt offenbar das genannte Pokémon aus, um die Unwahrheit zu vertuschen. Dadurch ist es möglich in Sinnoh einige seltene und nicht einheimische Pokémon zu fangen. Im Pokémon Platin liegt in seinem Büro ein Buch offen, das Manaphy zeigt. Das stellt eine Möglichkeit dar, dessen Pokédex-Eintrag zu bekommen. Außerdem kann man dort gegen fünf Zofen kämpfen, die man in der angegebene Anzahl an Runden besiegen muss, um einen weiteren Trainer bekämpfen zu können, was eine Menge Geld einbringt. Eine seiner Zofen trifft man auch in den Hotels in Kalos an. Nach mehrtägigen Gesprächen kann man mit ihr ein Pokémon aus dem Trophäengarten tauschen, das den Originaltrainer Reichedel besitzt.

Im Anime hat er einen Auftritt in Ein liebenswürdiger Vielfraß!. Auch hier besitzt er ein Anwesen mit seltenen Pokémon, um die sich seine Angestellte kümmert. Nachdem Team Rockets Plan die Pokémon zu stehlen vereitelt wird, schließt sich sein Quiekel später Lucia an.

verfasst von: Isso08-15

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