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PokéWiki:Artikel der Woche/Archiv/2019

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Hier sind alle Artikel der Woche aus dem Jahr 2019 eingebunden! (Von Kalenderwoche 1 - 51)
KW01
Das schönste Feuerwerk Kalos’...

Das wohl prächtigste Gebäude der Pokémon-Welt befindet sich mit dem Magnum-Opus-Palast im Herzen der Kalos-Region. Der Palast wurde vor über 300 Jahren errichtet. Er befindet sich am nördlichen Ende der Route 6 und besitzt einen wunderschönen Garten. Für den Eintritt muss man 1.000 Pokédollar.gif bezahlen. Ein Preis, der sich definitiv lohnt!

Innerhalb der Handlungen von Pokémon X und Y muss man den Palast aufsuchen, nachdem man die Aufgabe bekommen hat, die Pokéflöte von dort zu besorgen. Diese wird von einem Schnösel aufbewahrt, dessen Coiffwaff im Palast verloren gegangen ist. Nachdem man es im Garten gemeinsam mit Sannah gefunden hat, belohnt der Besitzer das Duo mit einem wunderschönen Feuerwerk, sowie der wertvollen Flöte. Der eben erwähnte Garten ist wahrlich ein Wunderwerk. Zwei Statuen der Legendären Pokémon Zekrom und Reshiram, sowie einige Hecken in Form von Sonnfel, Pyroleo und Skelabra geben dem Garten eine einzigartige Kulisse. Der Palast an sich ist mit viel Gold und teurem Stoff geschmückt. Statuen von Caesurio und Milotic sind hier ebenfalls verteilt und glänzen ebenso in güldener Farbe.

Der Magnum-Opus-Palast wurde vom gigantischen Schloss VersaillesWikipedia icon.png in Frankreich inspiriert. Auch der Palastgarten hat eine ähnliche Struktur wie der von Versailles, da auch dieser viele verschiedene Hecken und einen großen Brunnen im Zentrum besitzt. Der Name Magnum OpusWikipedia icon.png hat ebenfalls einen Hintergrund. So bezeichnet man nämlich das bedeutendste Werk eines Künstlers. Im Englischen ist der Name „Parfum Palace“ eine Anlehnung an Parfum, welches einst ein Statussymbol für Wohlstand war.

verfasst von: SwowoJonny

KW03
Fractalia City im Anime

Mit Fractalia City findet sich im Osten von Kalos einer der kältesten Orte der Region. Das Stadtgebiet ist ganzjährig von Schnee bedeckt, bereits am Stadtrand und auch in den angrenzenden Arealen wie dem Irrwald oder dem Dernier-Weg ist jedoch kein Eis mehr zu finden. In der Ortsbeschreibung auf der Karte wird dazu die Theorie genannt, das Klima werde lokal durch kalte Luft, die der Arena im Zentrum der Siedlung entweicht, geprägt.

Der Leiter dieser Arena ist Galantho. Er ist ein fülliger Mann mittleren Alters, der mit Eis-Pokémon kämpft. Wird er besiegt, verleiht er den Eisbergorden. Bevor der Protagonist in den Spielen gegen ihn antreten kann, muss er Galantho zunächst im nahegelegenen Pokémon-Dorf antreffen, wo der Arenaleiter häufig nach dem Rechten sieht. Ist dies getan, entpuppt sich besonders sein Signaturpokémon Arktilas als starker Gegner. Diese Erfahrung muss im Anime auch Ash machen, bei seiner ersten Herausforderung in Es hagelt in der Eis-Arena! unterliegt er dem mächtigen Taschenmonster. Beim Rückkampf führt das Rexblisar des Eis-Meisters sogar die Mega-Entwicklung durch, Ash kann dieses Mal trotzdem siegen.

Doch Galantho ist nicht die einzige wichtige Person in Fractalia City. So ist dort auch der Attacken-Lehrer beheimatet, welcher den vollentwickelten Starter-Pokémon ihre Spezialattacken Aquahaubitze, Fauna-Statue bzw. Lohekanonade beibringt. Auch ist in der Stadt eine Trainerin anzutreffen, welche ihr Caesurio für ein Pummeluff zum Tausch anbietet. Ein weiterer NPC dort lehrt Keldeo und Meloetta ihre für den Formwechsel benötigten Angriffe Mystoschwert oder Urgesang.

verfasst von: TM Master

KW05
Ashs Smettbo M20.jpg

Neben Pikachu gibt es noch weitere Pokémon, zu denen Ash eine besondere Bindung aufweist. Ein emotionales Band hat er auch zu seinem Smettbo. Dies liegt vor allem daran, dass dessen Vorstufe Raupy sein erstes selbst gefangenes Pokémon war, aber auch das Erste, das sich entwickelte und das er freiließ. Wegen dieser Erfahrung für Ash kommt es auch im Film Du bist dran! vor.

Nach dem Fangen von Raupy in Ash im Jagdfieber ist Ash sehr stolz und präsentiert es Misty, die aber Angst vor Käfern hat. Dies verletzt Raupy, das Misty offenbar mag. Schon von Anfang an hatte es den Traum ein Smettbo zu werden. Nach seinem ersten Sieg gegen Team Rocket entwickelt es sich zu Safcon und das, als Misty anfing sich an Raupy zu gewöhnen. Kurz darauf in Die Herausforderung wird Safcon von Bibor verschleppt, Ash kann es aber wiederfinden. Er schwört es nie wieder im Stich zu lassen und daraufhin wird es zu Smettbo. Es wird danach in einigen wichtigen Kämpfen eingesetzt. Auf der MS Anne tauscht Ash es gegen ein Rattikarl, aber macht kurze Zeit später diesen Tausch rückgängig, weil er an die gemeinsamen Erlebnisse denken musste. Schließlich lässt er Smettbo schweren Herzens frei, als es sich verliebt hat und Ash dem Paar eine gemeinsame Zukunft geben möchte. Diese Erfahrung hat Ash geprägt, weshalb es auch öfter in Rückblicken auftaucht.

Auch im Pocket Monsters: Dengeki Pikachu-Manga kommt es vor. Hier ist Raupy das zweite Pokémon, das Ash fängt. Im Arena-Kampf gegen Misty entwickelt es sich von Safcon zu Smettbo. Es wird allerdings nicht gezeigt, ob es ebenso freigelassen wird.

verfasst von: Isso08-15

KW07
Mondberg Anime.png

Wenn man Piepi erblickt, die um Mondsteine tanzen, dann befindet man sich im Mondberg. Dabei handelt es sich um ein Höhlenmassiv, das sich in der Kanto-Region zwischen Route 3 und Route 4 befindet. Es muss durchquert werden, um von Marmoria City nach Azuria City zu gelangen. Aufgrund Piepis' Verbindung zu Mondsteinen führen sie hier in der zweiten und vierten Generation Montagnacht ihren Tanz auf.

Die felsige Höhle ist mit Kratern durchzogen, die durch eingeschlagene Mondsteine entstanden sind, jedoch hat sich der Aufbau des Mondbergs im Laufe der Generationen verändert. So sind in der zweiten und vierten Generation nur das Erdgeschoss und die Spitze des Berges betretbar, auf der in einem kleinen Markt Items erworben werden können. Außerdem findet in dem Berg lediglich ein einziger Kampf gegen den Rivalen statt, während sich in der ersten, dritten und siebten Generation auch andere Trainer auf den drei erforschbaren Ebenen aufhalten. Nach einem Sieg gegen einen Streber kann sich der Spieler zwischen einem Domfossil und einem Helixfossil entscheiden, wodurch entweder Kabuto oder Amonitas im Zinnoberinsel-Labor reanimiert werden können. In Pokémon: Let’s Go, Pikachu! und Let’s Go, Evoli! treibt auch Team Rocket hier sein Unwesen und versucht, dem Spieler das Fossil abzuluchsen.

verfasst von: Cliffichen

KW09
Verschiedene Z-Kristalle im Anime

Mit den Z-Kristallen wurde in Pokémon Sonne und Mond eine gänzlich neue Gruppe von Items eingeführt. In Kombination mit einem Z-Ring ermöglichen sie es, einmal pro Kampf einen besonders starken Angriff, genannt Z-Attacke, einzusetzen. Dazu muss das angreifende Pokémon einen der Kristalle tragen. Dieser wird beim Vergeben nicht verbraucht oder aus dem Beutel entfernt, sodass eine unbegrenzte Anzahl an Taschenmonstern ein Exemplar erhalten kann.

Welche Z-Attacke ausgelöst wird, hängt dabei unter anderem von der Art des Kristalls ab. Diese lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen, die typspezifischen und die pokémonspezifischen Z-Kristalle. Erstere werden oft als Belohnung für den Erfolg bei einer Inselprüfung vergeben. Sie werten jeden beliebigen Angriff ihres Typs, welchen das tragende Pokémon beherrscht, zu einer offensiven Z-Attacke oder zu einer Z-Statusattacke auf. Ihre pokémonabhängigen Pendants hingegen benötigen eine festgelegte grundlegende Attacke und ermöglichen den Einsatz von exklusiven Z-Attacken. Diese Art der Kristalle ist meist als Geschenk nach wichtigen Erfolgen oder beim Vorzeigen der zugehörigen Pokémon-Spezies bei einem NPC erhältlich.

Auch im Anime sind die mächtigen Kräfte der Z-Kristalle zu bestaunen. Erstmals ist einer in der Folge Alola, neue Abenteuer! im Besitz von Kiawe zu sehen, im Laufe der Episoden erhalten immer mehr Charaktere verschiedene Exemplare. So verfügen neben Ash beispielsweise Gladio, Team Rocket, Mask Royale und Lilly über die mysteriösen Items.

verfasst von: TM Master

KW11
Ist Mr. Fuji wirklich nur ein alter Mann aus Lavandia?

Trifft man in Lavandia auf Mr. Fuji, der sich um verwaiste Pokémon und die Grabpflege im Pokémon-Turm kümmert, bleibt einem die Vielschichtigkeit dieses tragischen Charakters vollkommen verborgen. Erst durch das Verknüpfen verschiedener Hinweise wie alter Fotos und Tagebücher wird die gesamte Geschichte des alten Mannes offenbart. Bei ihm handelt es sich um den ehemaligen Wissenschaftler Dr. Fuji, der maßgeblich an den Klonversuchen von Mew beteiligt war.

In Pokémon – Der Film arbeitet sein Pendant für Giovanni an den beschriebenen Versuchen. Sein primäres Ziel bei diesen Arbeiten ist jedoch das Klonen und damit Wiedererwecken seiner verstorbenen Tochter Amber. Alle seine Versuche scheitern aber und nur Mewtu als Klon von Mew überlebt die Experimente. Mit Mewtu schafft er das „stärkste Pokémon“, welches das gesamte Labor auf New Island zerstört. Dieses Labor ist in den Spielen als Pokémon-Villa auf der Zinnoberinsel auffindbar, welches Mr. Fuji einst mit seinem Freund Pyro führte. Fujis Forschung im Bereich des Klonens trägt aber auch Früchte. So stiftete er das Zinnoberinsel-Labor, in dem Fossilien wiedererweckt werden können, ebenfalls eine Art des Klonens aus versteinerter Erbsubstanz.

Besonders interessant sind die unterschiedlichen Darstellungen seines Charakters. In Pokémon – Der Film erscheint er als skrupelloser Wissenschaftler, der in Giovannis Auftrag arbeitet, allerdings auch, um eigene Interessen zu verfolgen. In den Spielen und Pokémon Origins hingegen hat er die Forschung aufgegeben und erscheint freundlich und fürsorglich und widersetzt sich sogar Team Rocket.

verfasst von: Killuu und Isso08-15

KW13
Rot streift in Pokémon Origins durch das verlassene Gebäude, welches als Pokémon-Villa bekannt ist.

Obwohl die Kanto-Region schon seit Jahrzehnten bekanntes Terrain für erfahrene Pokémon-Trainer darstellt, so gibt es dort immer noch Orte, die auf ihre Art ein Rätsel darstellen. Einer dieser Orte ist die Pokémon-Villa, eine abgebrannte Ruine, welche auf der Zinnoberinsel zu finden ist. Lediglich alte Tagebücher zeugen von einer Zeit, in der sie als Labor genutzt wurde, um die Geheimnisse um das mysteriöse Pokémon Mew zu ergründen. Was man aber durch diese Tagebücher ebenfalls erfährt, ist, dass dies der Geburtsort des legendären Mewtu ist, einem Klon von Mew.

Unter den Personen, die mit dem Mewtu-Projekt in Verbindung stehen, stechen drei Namen besonders heraus: Dr. Fuji war einer der leitenden Forscher, im Pocket Monsters SPECIAL-Manga lieh Pyro, der Arenaleiter der Zinnoberinsel, sogar seine DNA für die Experimente und zudem war der Auftraggeber und Investor hinter dem Projekt niemand Geringeres als Giovanni, der Boss von Team Rocket. Ziel dieses Experimentes war es, aus Zellmaterial von Mew ein neues Wesen zu erschaffen. Jedoch neigte Mewtu bereits in den ersten Monaten seines Lebens zu unkontrollierbaren Wutausbrüchen, was dazu führte, dass das Genmutant-Pokémon das gesamte Gebäude zerstörte und an einen unbekannten Ort floh.

Seitdem ist die Pokémon-Villa nicht mehr als eine Ruine. Neben einiger seltener Pokémon findet sich hier auch das Transform-Pokémon Ditto, welches an allen Orten zu finden ist, an denen Mewtu war oder ist. Dies ist der Grundstein für die unter Fans verbreitete Theorie, dass es sich bei Ditto um fehlgeschlagene Klonversuche von Mew handeln soll – was die Villa ebenfalls zu deren Geburtsort machen würde.

verfasst von: JustRotty

KW15
Aktionsauswahl Relaxo-GX.jpg

Das Pokémon Sammelkartenspiel Online ist ein kostenloses Online-Spiel zu den Pokémon-Sammelkarten, das sowohl alleine als auch zu zweit gespielt werden kann. Die erste Version des Spiels erschien im März 2011, damals noch als Browsergame konzipiert, bevor ein Jahr später die erste herunterladbare Version für WindowsWikipedia icon.png und MacWikipedia icon.png verfügbar war. Mittlerweile werden auch AndroidWikipedia icon.png- und iOSWikipedia icon.png-Tablets unterstützt und das Spiel wird mit fortlaufenden, technischen, als auch inhaltlichen Updates aktuell gehalten.

Das Gameplay verfolgt grundsätzlich die gleichen Regeln wie im Sammelkartenspiel, wobei beispielsweise Münzwürfe jeglicher Art automatisch stattfinden. Ein Tutorial zu Beginn des Spiels führt neue Nutzer an die Grundlagen heran, während erfahrene Spieler dieses überspringen können.

Die Kampf-Modi erstrecken sich von einfachen Testkämpfen, in denen man sein neu erstelltes Deck prüfen kann, über die Trainer-Herausforderung, in welcher der Spieler gegen NSCs antritt, bis hin zum Versus-Modus. In diesem spielt man gegen andere Spieler und gewinnt Versus-Punkte, die wiederrum nötig sind, um gewisse Gewinnstufen zu erreichen. Je nach erreichter Stufe erhält man Belohnungen wie z. B. Trainer-Chips oder seltenen Sammelkarten. Die Belohnungen werden im 3-Wochen-Rhythmus ausgetauscht.

Neben den Kampf-Modi kann auch das Sammeln der Karten in den Vordergrund gestellt werden. Im Shop können Boosterpacks oder Themendecks mit Spielwährung gekauft oder im Tausch-Menü Karten gegen andere gehandelt werden, um so die Sammlung zu vervollständigen. Zudem können QR-Code-Karten aus real gekauften Boostern im Spiel gegen virtuelle eingetauscht werden.

verfasst von: ShortyBuzz

KW17
Amalia

Als in der Delta-Episode, welche die Handlung von Pokémon Omega Rubin und Alpha Saphir abschließt, ein Komet auf die Erde zu stürzen droht, tritt mit der jungen Drachenexpertin Amalia ein außergewöhnlicher Charakter auf den Plan.

Unauffällig infiltriert sie zunächst als einfacher Rüpel das jeweilig aktive Verbrecherteam Magma oder Aqua. Bald schon zeigt sich, dass sie es ist, die den Teams das Wissen vermittelt hat, wie die Legendären Pokémon Groudon und Kyogre erweckt werden können, wohlwissentlich, dass der uralte Kampf beider Pokémon unzählige Leben kosten würde. Sie bezweckt, dadurch Rayquaza zu beschwören, welches den Kometen vernichten soll. Amalia gehört zum uralten Volk der Meteoraner, welches die Geschicke der Hoenn-Region schon Jahrhunderte lenkt und das Legendäre Pokémon verehrt. Ihr Amt als Wissenshüterin empfindet sie als Bürde, weiß jedoch um dessen Wichtigkeit und führt es mit größter Willensstärke aus.

Als ihr Plan am Protagonisten scheitert, tritt Amalia aus den Schatten heraus. Sie erfährt, dass der Meteor mittels moderner Technologie in eine Paralleldimension ohne Mega-Entwicklung verfrachtet werden soll, was eine Anspielung auf Pokémon Rubin und Saphir darstellt. Sie verabscheut Technologie, die sie für rücksichtslos hält, und zerstört die Maschine unter den bestürzten Augen der Menschen. Auf dem Himmelturm ruft sie Rayquaza mithilfe dreier gestohlener Schlüssel-Steine herbei. Es erlernt die Mega-Entwicklung und bekämpft erfolgreich ein boshaftes Deoxys, welches sich im Meteor verbirgt. Die Welt ist gerettet. Von ihrer lebenslangen Pflicht befreit, verschwindet Amalia.

verfasst von: Maxmiran

KW19
Nouvaria City im Anime

Für angehende Trainer in Kalos stellt Nouvaria City einen wichtigen Anlaufpunkt dar. Denn in der Stadt, welche im Südosten der Region liegt und erstmals über den Nouvaria-Wald erreichbar ist, kann der Protagonist erste Erfahrungen mit Pokémon sammeln. Des Weiteren bestreitet er seinen ersten Arenakampf und kann im weiteren Verlauf seiner Reise auch von dort aus über Route 22 die Siegesstraße erreichen.

Nouvaria City gehört zu den größeren Städten von Kalos und verfügt als solche über eine Vielzahl verschiedener Einrichtungen. Diese umfassen beispielsweise drei verschiedene Cafés, ein Pokémon-Center und eine Boutique. Südlich des zentralen Platzes findet sich des Weiteren die Trainerschule, an der Grundlagen über Pokémon und Kämpfe zu lernen sind. Auch von vielen Bewohnern kann man sich neues Wissen aneignen. Nah an der Schule befindet sich die Arena von Nouvaria City. In dieser wird mit Taschenmonstern des Typs Käfer gekämpft. Für den Sieg über die Leiterin Viola wird der Krabbelorden verliehen. Der gesamte Ort ist aufwendig dekoriert, so finden sich an den meisten Häusern Blumenkästen, auf vielen öffentlichen Flächen wurden Rosensträucher gepflanzt. In der Stadtmitte befindet sich außerdem ein Springbrunnen in Form eines Roselia. Diese Dekorationen verleihen der Stadt eine zu Frühling und Sommer passende Atmosphäre.

In der Gestaltung der Stadt spiegeln sich einige Merkmale des JugendstilsWikipedia icon.png wider. Der Name weist dazu ebenfalls Bezug auf, in einigen Sprachen, darunter auch der deutschen, leitet er sich von der französischen Bezeichnung des Stils, Art nouveau, ab. In anderen Sprachen geht er auf das SandelholzWikipedia icon.png zurück.

verfasst von: TM Master

KW21
Einige Charaktere des Spiels

Am 4. August 2009 wurden erstmals Spiele der Pokémon Mystery Dungeon-Spielreihe für eine Heimkonsole veröffentlicht. Es handelt sich um die drei Versionen Pokémon Fushigi no Dungeon: Susume! Honō no Bōkendan, Ikuzo! Arashi no Bōkendan und Mezase! Hikari no Bōkendan, welche einzig und allein in Japan für die WiiWare erschienen sind. Wären die Spiele in Deutschland erschienen, wären die Titel großer Wahrscheinlichkeit nach „Mach weiter! Flammendes Abenteuerteam, Los gehts! Stürmisches Abenteuerteam und Nichts wie ran! Leuchtendes Abenteuerteam“. Sie stellen den dritten Teil der Reihe dar und wurden von Chunsoft entwickelt.

Die drei Versionen haben einige Unterschiede zueinander. Der Haupthandlungsort variiert zwischen dem Pokémon-Dorf, dem Pokémon-Strand und dem Pokémon-Garten. Allgemein hat eine der Versionen eher ein kahles Design, während die anderen beiden ein Insel-Thema oder ein Flora-Thema tragen. Im Großen und Ganzen geht es in allen drei Versionen um die Moral, dass Freunde stets untereinander teilen sollen und immer zusammenhalten müssen, wie es die Handlung einen verstehen lässt. Im jeweiligen Ort gibt es als Bürgermeister ein Laschoking, welches das Abenteuerteam an die Hand nimmt und als Mentor agiert.

Trotz der Tatsache, dass die Spiele relativ unbekannt sind, sind sie keinesfalls in Vergessenheit geraten. So sah man in zukünftigen Ablegern einige Items, welche in den dritten Teilen der Reihe eine Rolle spielten, oder einige Charaktere, wie Laschoking, welche in Pokémon Super Mystery Dungeon aufzufinden waren.

verfasst von: SwowoJonny

KW23
Raissa Generationen.png

Als Protagonist, der die Wunder der vielfältigen Pokémon-Welt durchstreift, ist man es gewohnt, finstere Höhlen, himmelhohe Berge und auch malerische Städte im Alleingang mit den eigenen, treuen Pokémon zu erkunden. Durchstreift man jedoch die Sinnoh-Region und zieht an den blumenreichen Auen von Flori vorbei, gelangt man an einen düsteren, sehr alten Wald; der Ewigwald. Kaum hat man die ersten mutigen Schritte in diesen altehrwürdigen Hain getan, da erscheint vor einem eine junge Frau. Ihr Name ist Raissa.

Ihr langes, grünes Haar, das sie zu einem Zopf geflochten hat, und ihr ebenso grünes Kleid, lassen einen tiefe Beziehung zu diesem Ort vermuten. So verwundert es auch nicht, dass sie weniger aus Furcht vor dem dunklen Wald, sondern viel mehr aus Angst vor dem berüchtigten Team Galaktik den Protagonisten bittet, sie zu begleiten. Mit ihrem Chaneira kämpft sie hierbei in Doppelkämpfen an dessen Seite und heilt die verletzten Pokémon stets zuverlässig. Geleitet man sie erfolgreich durch den Wald, dankt sie dem Spieler und verlässt ihn, sodass man die weitere Reise nach Ewigenau wieder alleine beschreiten muss. Doch es gibt ein Wiedersehen! Hat man die Pokémon-Liga bezwungen, steht sie einem im Duellturm als Partnertrainerin beiseite.

In der Miniserie Pokémon Generationen wird ihr die Folge Die Alte Villa gewidmet. In jener durchschreitet sie den Ewigwald, nur von ihrem Chaneira begleitet, bis sie auf eine alte Villa stößt. Dort wird sie zunächst freundlich von einem älteren Herrn empfangen, der ihr Essen anbietet. Doch nichts ist, wie es scheint und sie begibt sich nichts ahnend in die Fänge übernatürlicher Mächte...

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

KW25
Das deutsche Filmplakat zum Spielfilm

Als im Frühjahr 2018 sehr viele Pokémonfans vom Videospiel Meisterdetektiv Pikachu sehr begeistert waren, beschloss die Pokémon Company mit dem Filmstudio Warner BrosWikipedia icon.png eine Filmadaption namens Pokémon Meisterdetektiv Pikachu auf die große Leinwand zu bringen. Ein kleiner Trailer zum Endprodukt wurde am 14.11.2018 auf YouTube veröffentlicht und viele Weitere folgten, bis am 9.5. des Folgejahres der Film offiziell in den deutschen Kinos erschien. Außerdem weist der Film eine Besonderheit auf: Es ist der erste Live Action-Spielfilm der gesamten Pokémonreihe! Schauspieler wie Justice SmithWikipedia icon.png, Kathryn NewtonWikipedia icon.png oder Ryan ReynoldsWikipedia icon.png haben einige Charaktere des Films vertont und/oder gespielt.

Wie auch im Videospiel geht es im Film um den Jungen Tim Goodman, welcher nach Ryme City, einer großen Metropole der Pokémon-Welt, reist, um mehr über seinen für tot erklärten Vater Harry Goodman herauszufinden. Dort trifft er auf ein Pikachu, welches Tim verstehen kann und eine krankhafte Sucht für Kaffee entwickelt hat. Sie schließen sich zusammen, um Tims Vater zu finden und mehr über die sonderbare Wunderdroge R zu erfahren. Dabei stoßen die Helden auf wunderschöne Ortschaften, gut gestaltete Naturgebiete und epische Hochhäuser.

Kurz nach der Veröffentlichung des Filmes machte Pokémon Meisterdetektiv Pikachu anderen Filmen schon besorgniserregende Konkurrenz. Er überholte Avengers: EndgameWikipedia icon.png, einen Film, welcher zur selben Zeit im Kino erschien und sich als großer Rivale herausstellte, in den Anfangswochen und ist inzwischen sogar die erfolgreichste Videospiel-Filmadaption aller Zeiten.

verfasst von: SwowoJonny

KW27
Der Kältekern

Als einer von wenigen Endgegnern ist derjenige von Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit weder ein Taschenmonster noch ein Trainer. Die Rede ist vom Kältekern, einem sagenumwobenen Kristall aus Eis, welcher die Welt der Pokémon zu vernichten droht.

Unter dem Namen Riesenkristall ist er einigen wenigen Pokémon bereits vor den Ereignissen des Spiels als mystisches Objekt bekannt. Ihm wird die Fähigkeit zugeschrieben, Dinge in seiner Nähe schweben zu lassen. Tatsächlich bewahrheiten sich jene Mythen, welche jedoch nicht die finstere Seite des Kernes umfassen. Denn der im Riesenkristallturm des Eispalastes auffindbare Kältekern wird gespeist aus allerlei negativen Emotionen, welche sich im sogenannten Wind der Enttäuschung manifestieren. Dieser Wirbelsturm verfügt über eine im höchsten Maße zerstörerische Natur. Ferner schnürt die geballte Energie von Gefühlen wie Trauer und Hass allen Taschenmonstern, welche sich ihm nähern, wortwörtlich die Luft ab. Daher können sie nicht gegen ihn antreten.

Um diese tückische Gefahr abzuwehren, wird der Protagonist des Spiels, eigentlich ein Mensch und daher demgegenüber weniger anfällig, in die Pokémon-Welt gerufen. Auf seiner Mission zur Rettung der Welt muss er die Hindernisse des Riesengletschers überwinden und eine Gruppe von Taschenmonstern bekämpfen, deren Mitglieder sich äußerst verbittert zeigen und daher das Ende der Welt herbeisehnen. Angeführt werden diese vom Legendären Pokémon Kyurem höchstpersönlich. Dennoch gelingt es dem Protagonisten, gemeinsam mit seinem Partner zum Kältekern vorzudringen, diesen zu zerstören und damit den Weltuntergang abzuwenden.

verfasst von: TM Master

KW29
Ashs Quajutsu

Im Heimatdorf des Ninja-Jungen Sanpei erzählt man sich die Legende eines Quajutsu in einer besonderen Form, das einst einen großen Konflikt beendet habe. Nicht zuletzt deshalb ist das Ninja-Pokémon ein beliebter Partner der Menschen des Dorfes. Auch Ash lässt sich von der alten Sage begeistern, als er gemeinsam mit seinem Amphizel das Dorf besucht. In einem Kampf mit feindlichen Ninjas entwickelt es zu Ashs Quajutsu. Es nimmt eine bislang unbekannte Form an, bei welcher es von einer gigantischen Wassersäule eingehüllt wird, und offenbart sich als jener Held der alten Sagen.

Ashs Quajutsu stellt sich als mächtiger Partner heraus, kann seine Kräfte jedoch nicht lange aufrechterhalten. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht Ash, die Geheimnisse von Quajutsus Form zu ergründen, die der Mega-Entwicklung nicht unähnlich ist. Sie entdecken, dass Ash seine Gedanken und Empfindungen mit Quajutsu synchronisieren muss. Es gelingt immer besser, Quajutsus Kräfte zu beherrschen, woraufhin sogar Diantha und ihr Mega-Guardevoir in Bedrängnis geraten. Im Kampf gegen Galanthos Mega-Rexblisar meistern Ash und Quajutsu die Verwandlung schließlich und die Wassersäule formt sich zu einem riesigen Shuriken aus, der Quajutsus gefährlichste Waffe wird. Gemeinsam kämpfen sie sich bis ins Finale der Kalos-Liga, wo Quajutsu seinem größten Konkurrenten, Alains Glurak, unterliegt.

Nachdem Flordelis, der die Kalos-Region bedroht, besiegt ist, schließt Quajutsu sich Zygarde an, um die Region zu beschützen, und Ash lässt es schmerzerfüllt frei. Spielern der Spezial-Demoversion von Sonne und Mond jedoch lieh er seinen Liebling zur Unterstützung aus.

verfasst von: Maxmiran

KW31
HGSS Erika.png

Wer die Pokémon-Liga in Kanto bezwingen will, muss sich – wie in den meisten Regionen – zunächst acht Arenaleitern stellen. In der „Stadt der Regenbogen-Träume“, Prismania City, leitet die junge Erika die ansässige Arena. Spezialisiert hat sie sich auf Pokémon des Typs PflanzeIC.png. Sie scheint dabei Tangela, Giflor und Sarzenia zu bevorzugen, so dass man diese drei durchaus als ihre Signaturpokémon bezeichnen könnte. Kann ein Trainer sie besiegen, erhält dieser von ihr den bunten Farborden.

Erika liebt die Natur und sie weiß deren Kräfte auch gut zu nutzen. So stellt sie unter anderem Parfüms aus pflanzlichen Stoffen her. Wobei ihr ihre Pokémon aus der Myrapla-Linie besonders behilflich sind. Die Arbeit scheint die junge Parfümeurin jedoch oft müde zu machen, weshalb es oft vorkommt, dass sie in ihrer eigenen Arena einschläft. Ihr insgesamt eher stilles Wesen, lässt einen leicht vergessen, dass sie eigentlich eine Berühmtheit ist und sogar als „Prinzessin“ betitelt wird. In wie weit sie jedoch adelig ist oder ob sie von den Leuten aus anderen Gründen als solche bezeichnet wird, bleibt dem Protagonisten aber unbekannt. Im Sammelkartenspiel kann man zumindest sehen, dass das werte Fräulein aus der gehobenen Gesellschaft zu kommen scheint, da sie zusammen mit ihren Zofen dargestellt wird. Ihre farbenfrohen und oft mit Pflanzenmotiven bestickten Kimonos, bestätigen ihren vornehmen Hintergrund.

Im Pocket Monsters SPECIAL-Manga kämpft Erika mit Rot und anderen Arenaleitern aktiv gegen Team Rocket. Zusammen mit Rocko und Misty vertreibt sie so diese Verbrecherbande aus Saffronia City und verteidigt danach ebenso tapfer ihre Heimatstadt.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

KW33
WM Logo.png

Bereits seit dem Jahre 2004 werden die Pokémon-Weltmeisterschaften, ein jährlich stattfindender Pokémon-Kampf-Wettbewerb mit Spielern aus der ganzen Welt, ausgetragen. Play! Pokémon, eine Abteilung von The Pokémon Company international, organisiert dieses, im August in den USA stattfindende, Event. Die ersten Austragungen beinhalteten noch ausschließlich Wettkämpfe im Sammelkartenspiel. Schon damals wurden die Teilnehmer in drei Altersklassen unterteilt: Junioren, Senioren und Meister. Die Weltmeisterschaften im Videospiel wurden 2009 erstmalig und auf der Pokémon Platin-Edition gespielt. 2015 wurde dann auch Pokémon Tekken aufgenommen.

Das Turnier findet über drei Tage statt, wobei am letzten Tag nur die Finalspiele ausgefochten werden. An den ersten beiden Tagen treten alle Spieler, die sich während der Saison über Turniere oder am Vortag zur WM qualifiziert haben, im Schweizer SystemWikipedia icon.png und bei einer verbliebenen Teilnehmerzahl von 32 im K.-o.-SystemWikipedia icon.png gegeneinander an, bis schließlich in jeder Klasse zwei Personen übrigbleiben. Die Teilnehmer können Preise im Gesamtwert von mehr als 500.000 US-Dollar gewinnen.

Mit der WM 2014 wurde das Event zum ersten Mal auf der Onlineplattform twitch.tv gestreamt. Dieses Angebot wurde bis heute beibehalten und sogar ausgeweitet. So hat jeder Bereich zusätzlich zum Hauptstream seinen eigenen Stream. Die berühmtesten Teilnehmer sind die dreifachen Gewinner Ray Rizzo (VGC) und Jason Klaczynski (TCG); einziger deutscher Sieger ist bislang Vorjahressieger Robin Schulz.

Die Pokémon-Weltmeisterschaften 2019 finden vom 16. bis 18. August in Washington, D.C.Wikipedia icon.png statt.

verfasst von: ShortyBuzz

KW35
Pokémonsprite 152 GS Spaceworld Beta 1997.pngPokémonsprite 155 GS Spaceworld Beta 1997.pngPokémonsprite 158 GS Spaceworld Beta 1997.pngPokémonsprite 247 GS Spaceworld Beta 1997.png
SGB-Titelbild Pokémon Silber (Space World Beta 1997).png

Der Schritt zur zweiten Generation war für das Pokémon-Franchise nicht einfach und von vielen verworfenen Ideen begleitet. Ein Gefühl für das Ausmaß der Veränderungen im Entwicklungsprozess bekommt man, wenn man sich die Space World 1997-Demo der Goldenen und Silbernen Editionen anschaut. Diese war auf der gleichnamigen Nintendo-Veranstaltung spielbar. Lange Zeit verschollen, tauchte sie 2018 wieder auf und wurde von mehreren Leuten analysiert.

Das Legendäre Ho-Oh prangte auch auf dem Start-Bildschirm der Silbernen Edition. Lugia war wohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht von GAME FREAK erschaffen worden, denn es befindet sich auch nicht in den Spieldaten. Dafür ist der Pokédex dieser Vorabversionen gefüllt mit allerhand bekannten, bis dato unbekannten und später umgestalteten Pokémon. Von den Startern hat es nur Endivie in die fertigen Spiele geschafft, wobei es damals noch Happa hieß. Der Feuer-Bär Honōguma und das Wasser-Wesen Kurusu mussten hingegen Feurigel und Karnimani weichen. Es gab Baby-Pokémon, die bis heute nicht offiziell existieren und welche, die erst in späteren Generationen in die Spiele kamen. Auf manche Weiterentwicklungen trifft dasselbe zu. So konnte man mit einem Blattstein eine frühe Version von Folipurba entwickeln. Teilweise verschwanden jedoch wieder ganze Linien, wie die eines kugeligen Tigers oder eines stark behaarten Werwolfs.

Die Orte der Demo sind völlig anders: Johto gab es nicht und die Region ähnelte dem ganzen Japan. Kanto wurde in ihr zu einer einzigen Stadt zusammengepresst. Dazu kommen weitere Städte mit rätselhaften Gebäuden, deren einst geplante Inhalte uns bis heute verborgen bleiben.

verfasst von: Kenaz-Hagalaz

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