Sandkontinent

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Der Sandkontinent ist einer der Kontinente in der Welt von Pokémon Mystery Dungeon und wurde in Pokémon Super Mystery Dungeon eingeführt, wo er bislang als einziges bereisbar ist. Er kann durch Lapras Interkontinental erreicht werden, nachdem man den Sand-Pass im Kecleon-Laden für 3000 Itemicon Poké PMD.png erworben hat. Auf ihm liegen die Stadt Ramal und die mystischen Seelendünen.

Geographie

Der Sandkontinent befindet sich im Südwesten der Pokémon-Welt und grenzt im Osten an das Mysteriöse Meer. Nördlich lieht der Nebelkontinent. Er ist der flächenmäßig zweitkleinste Kontinent und der kleinste der Großkontinente. Neben der Hauptlandmasse hat der Sandkontinent insgesamt 24 kleinere Inseln, welche sich jeweils in verschiedene Inselgruppen unterteilen. Die größte ist die Inselkette im Norden, welche den Sandkontinenten mit dem Nebelkontinenten verbinden. Die nördlichste dieser Inseln ist nur wenige Kilometer vom Südkap des Nebelkontinentes entfernt. Die Inselgruppe hat nur eine benennte und bewohnte Insel: die Insel des Lichts. Diese ist auch die größte aller Inseln des Kontinentalbereiches. Eine weitere Inselgruppe befindet sich im Süden des Sandkontinentes und sind größtenteils durch die Nähe zum Südpol von Eis und Schnee überzogen. Hier befindet sich nur eine bewohnte Insel, welche die Rätselhaften Geoglyphen beinhaltet.

Ausblick von den Seelendünen

An der Ostküste liegt die Hafen- und Basarstadt Ramal, welcher als Knotenpunkt der Seereise für den Kontinenten eine wichtige rolle spielt. Südlich der Stadt liegt ein Gebirge, wo die Güldenen Kammern und der Geheime Steinbruch liegen. Nördlich Ramals zieht sich eine große grüne Landschaft über den Kontinenten. In dessen Zentrum befinden sich die Holperwiesen, eine der wenigen fruchtbaren Orte des Kontinenten. Weiter nördlich liegt ein mit Wüsten verzogenes Gebirge, welches dem Kontinenten seinen Namen gibt. Hier liegen die Seelendünen, die Sandhöhle und die große Rieselwüste. Zentral liegt ein hohes Gebirge, an welchem sich der Bergpass der Vollendung,das Ockerlabyrinth und die sagenumwobene Juwelenstraße befindet. Am verschneiten westlichen Südkap des Kontinentes befinden sich weitere Strukturen. Zu diesen gehören die gut erhaltene Fossilstätte, die Schneehöhle und die Magische Halle.

Städte

Ramal

Ramal, die Basarstadt
→ Hauptartikel: Ramal

Ramal ist eine Oasen-Basarstadt an der Ostküste des Kontinenten. Sie ist die bislang einzige bekannte Stadt des Kontinenten und beinhaltet einige Dienstleistungen, wie den Kecleon-Laden, das Attacken Zack Bumm und das Pokémon-Café. Ramal hat Zugriff auf das Lapras-Interkontinental und ist daher einer der Knotenpunkte der Seereise. In Ramal lässt sich das Plagegeistgefäß auffinden, welches das Mysteriöse Pokémon Hoopa versiegelt.

Dungeons

Auf dem Sandkontinent lassen sich 16 Mysteriöse Dungeons vorfinden.

Demographie

Wilde Dungeon-Gegner und Stadtbesucher fallen nicht unter die Demographie. Es zählen nur Pokémon, welche festgeschrieben sind.

Ort Demografie
Pokémon Super
Mystery Dungeon
Ramal 24
Inselkette 1
Hauptkontinent (außer Ramal) 3
Südliche Inselgruppe 1
Gesamtbevölkerung 29

Handlung

Nachdem die Dunkle Materie vernichtet wurde, verschwand die Partnerin, da sie ihre Aufgabe abgeschlossen hatte. Der Protagonist war schwer traurig über den Verlust seiner Partnerin und erfährt von seinem Teamleiter Ampharos, dass das Xatu der Seelendünen wissen könnte, ob es möglich ist die Partnerin zurückzuholen. Als der Held die Seelendünen erreicht, trifft er dort Xatu. Dieser erklärt, dass ein Mew im Geheimnisdschungel lebt. In diesem könnte die Partnerin weiterleben. Der Protagonist macht sich augenblicklich auf dem Weg, während sich ein weiteres Pokémon in der Nähe versteckt und lauscht. Xatu bemerkt jenes Pokémon und macht darauf aufmerksam, dass es sich nicht verstecken braucht.

Mythologie und Kultur

Der Sandkontinent ist eine dünn besiedelte Landmasse, welche einige Geheimnisse und Legenden wirkt. Ramal, die Hafenstadt der Ostküste, ist eine wichtige Basarstadt und versorgt die Pokémon mit vielen Lebensgütern. Die Bewohner der Stadt bauten ihre Häuser aus Sandgestein und versuchen damit der Wüstenhitze entgegenzuwirken. Jedoch wohnen hier größtenteils Pokémon, welche der Wüstenhitze trotzen können oder sie sogar angenehm finden. Die meisten Pokémon sind von den Typen Feuer oder Boden. Neben Ramal ist keine andere Siedlung auf dem Kontinenten bekannt, was wohl den schwierigen Lebensverhältnissen zu verdanken ist. Die Bewohner sind Liebhaber von Orient-ähnlichen Kunstwerken. So sammeln viele von ihnen Teppiche oder Tonkrüge. Das bekannteste dieser Gefäße ist das Plagegeistgefäß, in welchem aus unbekannten Gründen das Pokémon Hoopa verbannt wurde. Es taucht des Öfteren in Ramal auf und bietet sich seinem Finder als Unterstützung an.

Das legendäre Zygarde am Bergpass der Vollendung

Weit über den Sandkontinenten hinaus erzählen sich Pokémon die Geschichte eines weisen Xatu welches in den Seelendünen leben soll. Es weist große Ähnlichkeiten zu dem Xatu der Riesenschlucht auf dem Windkontinenten auf. Ob es dasselbe ist, ist nicht bekannt. Davon ab ist dieses Xatu jedoch genau so weise und besitzt die selben Fähigkeiten. So kann es in die Zukunft und Vergangenheit blicken und hat gleichzeitig die Gabe alles auf der Welt im Auge zu haben. So kennt es auch Mysterien anderer Kontinente, von denen kein Pokémon ansonsten etwas weiß. Mit dieser Gabe ist es sehr bekannt und gerade durch angesehene Forscher in aller Munde.

Der Sandkontinent beinhaltet viele Legenden und Geschichten. Die Anwesenheit von legendären Pokémon, wie Zygarde am Bergpass der Vollendung ist ein Geheimtipp unter Forschern. Zygarde bewacht einen der mysteriösesten Schätze der Welt: den Zeit-Ringel. Auch besondere Pokémon, wie Raikou oder Diancie nutzen die dünne Besiedlung des Kontinenten, um sich vor der Bevölkerung zu verstecken. Fernab jener Pokémon lassen sich auch Ruinen längst vergangener Zivilisationen vorfinden. Sie sind verborgen in der Tiefe anderer Dungeons. Zu diesen gehören beispielsweise die Güldenen Kammern oder die Magische Halle. Der genaue Bauzweck jener Strukturen ist nicht bekannt, jedoch sind sie zur Heimat einiger seltener Pokémon geworden. Ein weiterer Schatz von unermesslichem Wert, ist die Goldbanane in den Tiefen der Fossilstätte.

Wichtige Persönlichkeiten

Xatu

Xatu ist ein Bewohner der Seelendünen, welches mit einer besonderen Gabe Dinge in weiter Ferne sehen kann. Dazu kann es Raum und Zeit überwinden. Diese allsehende Gabe macht Xatu weltweit populär. Xatu ist für viele ratlose Forscher eine große Beratungshilfe aber ebenso von Zivilisten gefürchtet.

In den verschiedenen Medien

In den Spielen

Der Sandkontinent konnte das erste mal am 17. September 2015 in Pokémon Super Mystery Dungeon betreten werden. Bislang ist dies der einzige Auftritt der Welt innerhalb irgendeines Mediums.

Artworks und Karten vom Sandkontinent

In anderen Sprachen

Sprache Name
Deutsch Sandkontinent
Englisch Sand Continent
Japanisch 砂の大陸 Suna no Tairiku
Spanisch Continente Arena
Französisch Terre du Sable
Italienisch Terra della Sabbia

Trivia

  • Aufgrund der Tatsache her, dass alle Großkontinente auf die Spielwelten verschiedenster Ableger der Reihe basieren und wenn man beachtet, dass die Wii-Ware-Ableger nicht zu den anderen Großkontinenten zugesprochen sind, ist davon auszugehen, dass der Sandkontinent die Spielwelt jener Spiele ist. Nachweisen kann man dies jedoch nicht, da keine Karte jener Spielwelt bekannt ist.
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