Ryuichi (Benutzerseite wurde zuletzt aktualisiert am 28.11 2025)
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| Start | Ryuichi ist gerne dazu bereit, Neulingen bei ihren ersten Schritten zu helfen. | |||||||||||||||
| ♂ | Ryuichi ist männlich. | Mein Name ist Ryuichi, ich bin ein männlicher Trainer aus dem Bundesland Bayern in Deutschland und hier möchte ich dir einfach mal einen kleinen Überblick zur mir geben. Ja warum eigentlich Ryuichi, dies setzt sich zusammen aus dem japanischem 龍 ( Ryu ) welches „Drache“ bedeutet und aus 一 ( ichi ), was japanisch für „erster“ ist. In Kanji 竜一. Ausgesprochen wird es ɽju͍ːitɕi. Die Wahl liegt daran das ich Pokémon seit der ersten Spielgeneration spiele und obwohl ich über die ständige Entwicklung davon Begeistert bin, sowohl Grafisch, Missionstechnisch und auch von vielen Pokémon. Ist mein Lieblingspokémon immer noch das Basis-Pokémon Glumanda vom Typ Feuer gefolgt von seinen Entwicklungen Glutexo und Glurak. Leider hat es Glurak mit Ausnahme der Mega-Entwicklung zu „Mega-Glurak X“ nie zum Typ Drache geschafft. Dennoch ist er für mich der erste Drache im Nationalen Pokédex. Somit ist Ryuichi eine Anspielung auf die letzte Entwicklung von Glumanda. Tja und nun bin ich auch schon seit dem 26. November 2014 unter diesem Namen im PokéWiki aktiv und bearbeitete mit Vorliebe Seiten zum Orte-Projekt. Seit dem 04. September 2016 leitete ich zusammen mit So aber nun genug von mir und zu dir! Solltest Du nun offene Fragen haben oder Hilfe bei deiner Arbeit im PokéWiki benötigen so kannst du dich gerne über meine Diskussionsseite. Dies sollte erst einmal als kurze Einführung reichen. — * Ryu ~ | ||||||||||||||
| Ryuichi war ein Projektmitglied und Projektleiter im Orte-Projekt des PokéWikis. | ||||||||||||||||
| Ryuichi war ein Projektmitglied und Projektleiter im Manga-Projekt des PokéWikis. | ||||||||||||||||
| Ryuichi war ein Projektmitglied im Attacken-Projekt des PokéWikis. | ||||||||||||||||
| Ryuichi ist ein Äußerst Wertvoller Mitarbeiter des PokéWikis. | ||||||||||||||||
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Stellungnahme
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung – Warum ich mich zu diesem Essay genötigt fühle; Anlass der Stellungnahme
- 2 Vorgeschichte
- 2.1 Projektleiterzeit
- 2.2 Missbrauch der moderativen Löschrechte
- 2.3 Änderungen der Orte Infobox – oder: Warum man erst alles zerschlagen muss, bevor man merkt, dass es funktioniert hat
- 2.3.1 Die fehlerhafte Analyse – oder: Wenn Zahlen nur so tun, als wären sie welche
- 2.3.2 Statt Fragen zu stellen, wurden Fronten aufgebaut oder auch Tarnmodus, sobald Arbeit anfällt
- 2.3.3 Die Parameter-Debatte – ein Zahlenvergleich, der keiner sein wollte
- 2.3.4 Die VE-Illusion – Einfacher für Neueinsteiger? Kaum.
- 2.3.5 Abschnittsfazit: Was war nun die Verbesserung?
- 2.4 Discord: Wenn Regeln zu Kulisse werden
- 2.5 Durchbrechen der vierten Wand
- 2.6 Chaos im Hauptspiel – oder: Wenn man Ordnung rückgängig macht, um Chaos zu „vermeiden“
- 3 Wenn Kommunikation zur Sollbruchstelle wird
- 3.1 Wahrnehmung von Ryuichi oder auch warum die Wurzel des Übels nun einmal ist wie sie ist
- 3.2 Wenn Diskussionen zur Belastungsprobe werden
- 3.3 Fachliche Kritik ≠ Respektlosigkeit
- 3.4 Wenn Regeln existieren – aber nur zur Dekoration (Discord-Brainstorming vs. Wiki-Dokumentation)
- 3.5 Ein strukturelles Problem am Beispiel einer einzelnen Diskussion
- 4 Ein notwendiger Abschnitt zum Abschluss
Dieses Statement dient der sachlichen Aufarbeitung einer über mehrere Monate gewachsenen Konfliktsituation innerhalb des PokéWiki-Projekts. Es ist weder als Anklage noch als Rechtfertigung gedacht, sondern als Versuch, die beteiligten Vorgänge (nicht Personen!) chronologisch, nachvollziehbar und möglichst objektiv darzulegen.
Ziel ist die inhaltliche Auseinandersetzung – nicht die emotionale Bewertung!
Die Länge dieses Texts ist bewusst gewählt: Komplexe Sachverhalte lassen sich nicht in Kurzform auflösen, ohne wesentliche Zusammenhänge zu verlieren. Dennoch ist mir bewusst, dass die Textmenge für viele eine Herausforderung darstellt. Jeder Abschnitt kann daher für sich gelesen werden – eine vollständige Lektüre ist nicht zwingend erforderlich, um einzelne Themenfelder nachzuvollziehen. Ich hoffe damit die bestmögliche Rücksicht auf die individuelle emotionale Verarbeitungskapazität genommen zu haben so, dass jeder es in seinem Tempo lesen und verarbeiten kann ohne einen Antwortdruck zu haben.
Was diese Stellungnahme leisten soll:
- Transparenz schaffen: Vorgänge dokumentieren, die bisher fragmentiert oder nur in Teilen sichtbar waren
- Muster aufzeigen: Strukturelle Kommunikationsprobleme benennen, die über Einzelfälle hinausgehen
- Selbstreflexion ermöglichen: Meinen eigenen Anteil an Eskalationen nicht ausblenden
- Grundlage für Veränderung bieten: Nicht Schuld zuweisen, sondern Lösungsansätze vorbereiten
- Eine sachliche Intention
- Eine präzise Formulierung
- Nicht verletzend sein auch wenn ich diese Wirkung nicht antizipieren kann
Was dieses nicht leisten kann:
- Absolute Objektivität: es bleibt meine Perspektive, auch wenn ich um Ausgewogenheit bemüht bin
- Konsens erzwingen: es ist ein Hilfestellung zur Diskussion, keine abschließende Wahrheit
- Emotionen ausblenden: auch wenn ich sachlich formuliere, ist Frustration Teil der Entstehungsgeschichte
- Eine verletzende Wirkung
Hinweise zur Lektüre:
- Spoiler-Tags ermöglichen es, Details bei Bedarf zu überspringen
- Erklärungen zum Text selbst dienen der Einordnung, nicht der Rechtfertigung
- Sarkasmus und Ironie sind bewusste Stilmittel zur Verdeutlichung – sie sollen illustrieren, nicht beleidigen (auch wenn diese Grenze fließend sein kann)
Besonders wichtig:
- Diese Stellungnahme kritisiert Verhalten in Einzelsituationen, nicht Personen oder deren Funktionen!
- Ich respektiere jede Form freiwilliger Arbeit – Moderation, Projektleitung, Administration eingeschlossen.
Ohne diese Rollen würde das Wiki nicht funktionieren, und das erkenne ich ausdrücklich an! Die nachfolgenden Punkte richten sich nicht gegen „das Team“, sondern gegen konkrete Kommunikationssituationen, in denen Entscheidungen unklar, unausgeglichen oder unglücklich verlaufen sind. - Es geht nicht um Schuldzuweisung – sondern darum, Muster sichtbar zu machen, damit sie sich nicht wiederholen. Wenn manche Formulierungen scharf wirken: Sie zielen auf strukturelle Probleme, nicht auf die Menschen dahinter!
- Ich fordere weder Rücktritte, noch Konsequenzen für Einzelne, noch organisatorische Umstürze. Ich fordere nur das, was jede funktionierende Community braucht: klare Regeln, klare Kommunikation und klare Grenzen. Alles andere ist Interpretationslotterie.
Diese Stellungnahme richtet sich an alle, die bereit sind, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen – unabhängig davon, ob sie meine Sichtweise teilen oder ablehnen und unabhängig davon ob sie involviert waren oder nicht. Ich lade somit jeden ein, diesen Text mit der Bereitschaft zu lesen, Inhalte von Wirkungen zu trennen.
Die Form mag unkonventionell sein. Was für mich nun Klarheit schafft, wirkt auf emotional lesende Personen womöglich wie Herabsetzung. Die Absicht ist es definitiv nicht. Ich will Probleme benennen, um sie lösen zu können! Nicht jede kritische Formulierung ist ein Vorwurf. Nicht jede Analyse ist eine Anklage. Und nicht jede Detailtiefe ist Rechthaberei – manchmal ist sie schlicht der Versuch, Missverständnisse durch Vollständigkeit zu vermeiden.
Sollten Passagen dennoch verletzend wirken, bitte ich um die Reflexion: Ist es der Inhalt, der verletzt – oder die Tatsache, dass er ausgesprochen wurde?
Diese Stellungnahme befindet sich hier und ist nicht als offene Diskussion über meine Sichtweise angelegt, sondern eine Reflektion der unveränderlichen Vergangenheit in welcher man nicht verharren soll. Wichtig bleibt nur eins. Der Blick nach vorne und wie dieser zu schaffen ist. Diese Stellungnahme ist mein Versuch, den Nebel zu lichten. Was danach sichtbar wird, liegt nicht mehr allein in meiner Hand.
Diese Stellungnahme fasst die wesentlichen strukturellen, kommunikativen und regelbezogenen Widersprüche zusammen, die zu den nun schon chronisch wiederkehrenden Konflikten untereinander (unabhängig meiner Beteiligung) geführt haben von denen ich mich letztendlich dennoch nicht ausschließe. Der Fokus liegt auf klaren Abläufen, belegbaren Vorgängen und dokumentierten Diskrepanzen. Ziel ist es, eine konsistente und nachvollziehbare Darstellung vorzulegen, die die zentralen Probleme bündelt.
Also sorry für die kommende „Wall of Text“ – oder doch nicht? Ich weiß, zwei Wörter, ein Emoji und ein beliebiger moralischer Zeigefinger wären vermutlich angenehmer, aber die Realität und somit differenzierte Gedankengänge, Regelinterpretationen und gesunder Menschenverstand passt nun mal selten in eine begrenzte Chatblase und das schon gar nicht gleichzeitig.
Ich nehme zwei Dinge Prinzipiell vorweg:
- Bevor jemand in den nachfolgenden Abschnitten nach persönlicher Abwertung sucht: Das hier ist keine Generalabrechnung mit Moderatoren, Projektleitungen, Administratoren oder sonst jemanden der sich involviert fühlt.
Ich weiß sehr gut, wie viel freiwillige Arbeit hinter diesem Wiki steckt, und ich schätze diesen Einsatz — unabhängig von allem, was im Detail schiefgelaufen ist. Was folgt, richtet sich nicht gegen Rollen oder Menschen, sondern gegen einzelne Vorgänge, die in ihrer Summe ein Muster ergeben, das niemandem guttut. Weder mir, noch der Community, noch der Qualität des Wikis. Es geht nicht darum, Positionen infrage zu stellen, sondern bestimmte Entscheidungen zu beleuchten, die in der Wirkung problematisch waren, auch wenn sie in der Intention gut gemeint gewesen sind. Wer also versucht, aus Einzelfallkritik eine Pauschalkritik zu stricken, irrt. Ich greife keine Personen an – ich beschreibe Strukturen, Abläufe und Kommunikationsbrüche, die über Jahre hinweg entstanden sind. Und ja, sie sind unangenehm zu lesen. Das macht sie aber weder falsch noch persönlich. - Bevor wieder jemand glaubt oder anfängt zu suchen: Ich schreibe hier weder in Trotz, Ärger oder sonstigem emotionalen Zustand. Fehlanzeige! Ich bin nicht wütend, nicht beleidigt, nicht verletzt. Nur konsequent – was heutzutage offenbar als Provokation gilt. Ich bin nicht emotional, aber dass man das heute erklären muss, ist eigentlich schon der Beweis dafür, dass die Diskussion längst entgleist ist. Folglich ist der Text weder auf 180, noch persönlich oder emotional aufgeladen, er ist analytisch und wahrscheinlich wie üblich etwas zu ausführlich, um in ein Emoji gepresst zu werden. Allerdings und das lässt sich nicht bestreiten führten Verletzungen bzw. der Umgang mit mir dazu dies hiermit sichtbar zu machen.
Um zu vermeiden, dass sich erneut jemand persönlich getroffen fühlt, verzichte ich – sofern nicht zwingend notwendig – auf Namensnennungen und klassifiziere Beteiligte neutral als „Benutzer“ – selbst, wenn die entsprechenden Passagen öffentlich längst dokumentiert sind. Die Faktenlage ändert das ohnehin nicht. Mir geht es um das Wie und Was. Das Wer ist dabei irrelevant.
Vielleicht ist es ja am Ende nur mein Fehler, dass ich immer noch glaube, komplexe Probleme lassen sich nicht im Messengernachrichtenstil lösen.
Erstaunlich bleibt: Sachliche Kritik, die nicht weichgespült ist, verwandelt sich hier schneller in persönliches Drama als man „PokéWiki“ sagen kann, sobald jemand wagt, fachliche Kritik nicht in Watte zu verpacken.
Für Außenstehende mag manches schwer nachvollziehbar wirken. Warum ich angeblich aggressiv sei. Warum ich angeblich „immer gleich auf 180“ sei. Warum ich angeblich beleidigend bin. Diese Behauptungen ziehen sich quer durch Diskussionsseiten, Projektseiten und öffentliche wie nicht-öffentliche Discord-Kanäle. Alles ist schön verteilt, kaum jemand liest alles, und am Ende bleibt nur ein Eindruck hängen – selten der richtige. Vieles ist wild verstreut, das was möglich ist versuche ich auf meine Diskussionsseite für eine zusammenhängende Nachvollziehbarkeit zu duplizieren.
Deshalb folgt diese Stellungnahme hier: Nicht, um den Staub erneut aufzuwirbeln, sondern um ihn endlich einmal chirurgisch sauber von der Oberfläche zu entfernen. Den Nebel zu lichten, der sich hier breitgemacht hat und wie so oft dauerhaft festsitzt. Denn irgendwann muss jemand anfangen, das Puzzle zusammenzusetzen, das hier seit Monaten oder auch Jahren bewusst oder unbewusst wieder auseinandergezogen wird. Es ist eine Sammlung, keine Debatte. Eine Einordnung, kein Schlagabtausch. Und vor allem eines: Der Versuch, ein Gesamtbild herzustellen, das bisher konsequent fragmentiert wurde. Daher befindet sich die Stellungnahme an dieser Stelle rein lesbar und nicht in einem Diskussions- oder Kommunikationsbereich, denn mir ist völlig bewusst das dieser Text zu lang für eine praktische Rezeption und zu konfrontativ für Deeskalation ist auch wenn er ausreichend detailliert für Dokumentationszwecke und Strukturell nachvollziehbar sein wird aber dennoch in seiner Länge ermüdend werden kann. Und angemessen in Bezug auf Community-Kontext wie er auf Discord üblich ist wird er wohl auch nicht – er verschärft dort womöglich auch hier vermutlich eher die Fronten statt zu deeskalieren. Die Form wäre dafür nicht zielführend und verhindert inhaltliche Auseinandersetzung auch wenn die Frustration nachvollziehbar sein sollte – aber Frustration ist keine Rechtfertigung für diese Form auf Discord. Davon ab das ich dafür dem PokéWiki-Discord-Server wieder beitreten müsste. Eine Executive Summary (wie man es Neudeutsch nennt) von 2–3 Seiten mit Verweis auf detaillierte Abschnitte wäre vermutlich auch im PokéWiki deutlich effektiver. Dafür müsste ich das ganze allerdings durch eine KI jagen, weil ich die ganze Problematik für mich nicht in 500 Wörtern erörtert bekomme und zusätzlich meine Stillmittel von Sarkasmus und Ironie, Rhetorische Fragen sowie Metaphorische Überspitzungen aufgrund von generischem Aufbau und Neutralitätsgehabe zu sehr verloren gehen würde. Es findet sich an einem Nicht Diskussionsort. Folglich hat es keine Antwort- oder Reaktionsfrist. Jeder Abschnitt wurde für sich vervollständigt (auch wenn es Redundanzen erzeugt) so, dass jeder Abschnitt für sich individuell verarbeitet werden kann und man nicht alles auf einmal lesen muss um es zu verstehen. Das Dokument ist Inhaltlich auch einzelnen internen wie externen vorab bekannt gegeben worden. Interessant ist, dass selbst jene, die heute kritisch auf mich schauen, rückblickend feststellen, dass meine Sorge vor „Gefahr der Eskaltion“ mehr ein Produkt der Stimmung ist als meines tatsächlichen Verhaltens. Wenn selbst einige Beteiligte inzwischen eingestehen, dass man mir hier unbewusst Unrecht getan hat, zeigt das, wie stark die Wahrnehmung durch das Umfeld verzerrt war.
Einleitung – Warum ich mich zu diesem Essay genötigt fühle; Anlass der Stellungnahme
Hier beginnt das, was man landläufig eine ‘unschöne Notwendigkeit’ nennt. Nicht, weil ich Langeweile habe, sondern weil sich über Monate genug Widersprüche, Doppelstandards und kommunikative Absurditäten angesammelt haben, um einen eigenen Themenpark zu eröffnen. Wer sich fragt, warum diese Stellungnahme existiert: Weil Wegsehen irgendwann anstrengender wurde als Hinschauen. Und bevor sich jemand auch fragt, warum dieses Dokument länger ist als manche Bachelorarbeit: Komplexität entsteht nicht durch Textlänge, sondern durch die Menge an Problemen, die vorher niemand sortiert hat. Denn manchmal entsteht ein langer Text nicht, weil jemand gern schreibt, sondern weil der Haufen an ungeklärten und wiederkehrenden Problemen so groß wurde, dass er nicht mehr unter den Teppich passt. Diese Einleitung erklärt also weniger warum dieses Dokument existiert – sondern warum es so dick wurde. Spoiler: Nicht, weil mir langweilig war.“
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesWer glaubt, Kommunikation sei eine Kunstform, wird in den folgenden Zeilen feststellen: Es gibt Menschen, die malen mit Worten – und es gibt Menschen, die werfen Tinte an die Wand und nennen es „Moderation“, „Administration“ oder „Projektleitung“. Letzteres durfte ich leider in mehreren Varianten beobachten und selbst erleben.
Diese Stellungnahme hat daher ein einfaches Ziel:
Darzustellen, was passiert ist, warum es passiert ist und warum so manche Entscheidung weniger auf Regeln als auf spontanen Bauchgefühlen basiert, die man im besten Fall je nach Tageslaune „unglücklich“ im schlechteren als „willkürlich“ bezeichnen könnte.
Diese Beurteilung erfolgt zur sachlichen Einordnung einer Kommunikationssituation zwischen diversen Autoren. Ziel soll die mir bestmögliche objektive Darstellung der Vorgänge sein, sowie ihrer sprachlichen Wirkung und auch eine Bewertung im Hinblick auf Kommunikationsstruktur, Tonalität und Missverständnisse. Und ja ich weiß die Verwendung von Sarkasmus wirkt selten objektiv. Dient allerdings als verdeutlichendes Stilmittel. Worum geht es also?
Um eine Kommunikationsstruktur, in der Inhalte zweitrangig und Tonalitäten der bequemere Aufhänger sind. Statt Fakten wie bei einem Enzyklopädie-Projekt üblich zu prüfen, wird Stimmung bewertet. Statt Argumente zu verarbeiten, wird die Art der Formulierung kritisiert. Und statt Konflikte zu lösen, werden sie verwaltet.
Genau darin liegt die Ursache der Konflikte mit eskalierender Dynamik. Fehlende Trennung zwischen Faktendarstellung und Wirkungsinterpretation. Die wiederholte Reduktion meiner Beiträge auf angebliche „Schärfe“, „Tonprobleme“ oder „Emotionalität“ hat jede sachliche Ebene nachhaltig blockiert und eine Spiralwirkung verursacht. Das führte zu Fehlinterpretationen, verzerrten Darstellungen und im Fall der Discord-Verwarnung aus August 2025 zu einer offenkundigen Ungleichbehandlung, die das Vertrauen gegenüber Benutzer der Administrativen, Redaktionellen wie auch Moderativen Ebene dauerhaft beschädigt hat.
Der anschließende Timeout auf Discord – ohne jegliche Beleidigung meinerseits – markierte dann den Punkt, an dem nicht mehr von „Kommunikation“ gesprochen werden konnte. Man hat mir buchstäblich das sachliche Wort abgeschnitten. Und wenn derartige Kommunikation einseitig verhindert wird, nennt man das nicht mehr Diskussion, sondern Machtausübung.
Dies gipfelte in meiner Entscheidung, den PokéWiki-Discord-Server zu verlassen, er war daher keine impulsive Entscheidung, sondern eine logische Konsequenz aus einem unausgewogenen, zunehmend autoritären Kommunikationsverhältnis. Nicht mangelnde Gesprächsbereitschaft, sondern die Erkenntnis, dass Gesprächsbereitschaft ohne Gesprächspartner wertlos ist.
Doch auch nach diesem Vorfall reißt die Thematik nicht ab weshalb ich dies nun zum Anlass für diese Stellungnahme nehme.
Für alle, die es gern kurz mögen, hier ein paar Thesen:
- Wenn Entscheidungen bereits als „stehend“ bezeichnet werden, bevor eine sachliche Klärung stattfindet, ist das keine Diskussion — das ist Verwaltung. Man sollte dann wenigstens den Mut haben, es auch so zu benennen.
- Wenn Komplexität plötzlich ein Fehler oder auch Chaos ist. Über Neun Jahre lang hat sie funktioniert, jetzt wird sie zum Problem – offenbar nicht wegen der Struktur, sondern wegen der Erwartung, sie verstehen zu müssen.
- Ich hätte gern an Lösungen mitgearbeitet. Dafür müsste es allerdings zunächst eine geben, die über „wir machen’s jetzt anders“ hinausgeht.
- Zeitaufwand ist keine Qualität. Dass fünf Leute „wochenlang“ an etwas gearbeitet haben, beweist nicht, dass es stimmt – nur, dass es lange gedauert hat.
- Die Diskussion wurde nicht beendet, weil sie resultatlos war. Sie wurde beendet, weil man sie nicht mehr führen wollte. Das ist ein Unterschied.
- Wenn analytische Arbeit als „herablassend“ wahrgenommen wird, dann liegt das Problem wohl weniger in der Lautstärke, sondern im Spiegel, den man sich dabei selbst nicht anschauen will.
- Ich habe nie aufgehört, zu diskutieren. Ich habe aufgehört, mit Wänden zu reden. Das ist ein Unterschied, den man ruhig verstehen darf.
- Vielleicht kommt meine Hartnäckigkeit nicht daher, dass ich mich für unfehlbar halte, sondern daher, dass ich über Jahre gelernt habe, Verantwortung nicht nur zu tragen, sondern ernst zu nehmen.
- Viele der späteren Konflikte wären vermeidbar gewesen, wenn ich nicht über Monate hinweg das Gefühl gehabt hätte, in einem luftleeren Raum zu arbeiten. Schweigen ist kein Feedback – aber es erzeugt das perfekte Vakuum für Missverständnisse.
- Dass Kommunikation oft abbricht, ist kein neues Phänomen – weder bei mir noch bei anderen. Mein Fall ist nicht die Ausnahme, sondern ein Brennglas.
- Rückblickend wird klar, dass die Verwarnung weniger auf den konkreten Vorgang reagierte, sondern auf bereits gewachsene Vorbehalte, die sich dort erstmals entluden.
Mir ist bewusst, dass die folgende Offenheit mich angreifbar macht. Dennoch halte ich sie für notwendig, wenn man ein systemisches Problem verstehen will – auch wenn einige nur das lesen werden, was sie lesen wollen. Wenn selbst Beteiligte rückblickend sagen, dass die Eskalation nicht allein von mir ausging, sondern aus der Situation entstand, dann sollte man vielleicht die Erzählung überdenken, wer hier eigentlich „schwierig“ war. Denn nur wenn man sich die ganze Geschichte anhört lässt sich ein Urteil bilden.
Vorgeschichte
Bevor ich über einzelne exemplarische Vorfälle schreibe, muss man verstehen, wie man überhaupt hier gelandet ist. Keine Sorge: Es ist keine epische Tragödie – nur ein sehr vorhersehbarer Verlauf, wenn man Kommunikation, Erwartung und Realität konsequent aneinander vorbeilaufen lässt. Somit finden sich nachfolgend in chronologischer Reihenfolge die einzelnen Punkte in denen ich aus eigener Erfahrung berichten kann, welche mit Ursache dieser Stellungnahme sind und Hintergrundinformationen liefern. Ich weiß dies verlängert diese Stellungnahme ungemein und eine Auslagerung wäre angebracht jedoch würden dadurch wichtige Zusammenhänge verloren gehen, wenn diese im Nachgang unberücksichtigt blieben nur weil es hier nicht steht.
Projektleiterzeit
Grob Neun Jahre Projektleitung klingen nach Stabilität, Vertrauen und Expertise. Tatsächlich war es eher ein Langzeitversuch, wie viel man zu dritt im Alleingang stemmen kann, bevor Strukturen irgendwann implodieren – oder stillschweigend verschwinden.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesIch bin seit dem 26. November 2014 im PokéWiki aktiv – also mittlerweile elf Jahre. In dieser Zeit habe ich viele Dinge verändert, aber sicher nicht meinen Diskussionsstil. Warum auch, bisher gab es dazu keine Veränderungswünsche. Wer sich meine Beiträge aus 2016 oder früher ansieht, wird feststellen: sachlich, analytisch, direkt, ehrlich – und hin und wieder ein Hauch Sarkasmus, nicht als Angriff, sondern als Katalysator, wenn Diskussionen wieder einmal im Kreis liefen oder Ventil, um Diskussionsstillstand zu durchbrechen. Das funktionierte jahrelang problemlos.
Bis zu dem Punkt, an dem plötzlich jemand entschied, dass analytische Kommunikation „anstrengend“ sei.
Interessant daran ist: Das störte zuvor gemessen an Beschwerden exakt niemanden. Keine Ermahnungen, keine Hinweise, keine Gesprächsversuche. Und jetzt – nach über einem Jahrzehnt – wird daraus ein strukturelles Problem?
Die entscheidende Frage lautet deshalb momentan nicht: Was hat sich verändert? Sondern: Wer hat sich verändert?
Denn auffällig ist, dass diese vermeintlichen „Probleme“ erst seit Juli 2025 auftreten – exakt zu dem Zeitpunkt, an dem ich den Projektleiterposten niederlegte. Zufall ist möglich, aber sehr unplausibel.
Noch absurder wird es, wenn gleichzeitig behauptet wird, mein Stil würde „seit Langem stören“. Wenn etwas seit Jahren stört, warum hat in all den Jahren niemand etwas gesagt? Keine DM, kein Hinweis, keine „Kannst du deinen Ton bitte anpassen?“-Nachricht. Nichts. Und dann soll ich plötzlich glauben, das Problem sei ich?
Ich könnte jetzt natürlich zugespitzt formulieren, dass durch die veränderte Teamzusammensetzung mit dem Nachrücken jüngerer Mitglieder aus einer oftmals negativ deklarierten Generation und ihren oft beobachtbaren woken Diskursmustern – also der Haltung, dass Direktheit gleich Aggression sei und Kontext weniger zählt als persönliche Befindlichkeit – eine gewisse kulturelle Verschiebung stattgefunden haben könnte. Bei dieser Form der Kommunikationskultur wird angeblich alles, was nicht in Watte gepackt ist, gern als Übergriff gewertet. Bzw. sollen hier die häufig aberkannten Fähigkeiten der Kommunikation Diskussionen zwischen Wie wirkt es und Was ist der Inhalt zu trennen eine Rolle spielen. Dies sind Dinge die ich allgegenwertig dazu höre und lese. Macht es sie deshalb war? Ich kann es nicht beurteilen denn ich stamme nicht aus dieser Generation. Es klingt zumindest plausibel, allerdings wäre sich darauf zu verlassen und als einzige potenzielle Ursache zu werten reine Spekulation, und Spekulationen sind nichts anderes als Stigmata in hübscher Verpackung. Erfahrungswerte sind keine Statistik. Ursachen muss abschließend jeder für sich selbst reflektieren – oder eben auch nicht. Ich beschränke mich daher nicht darauf, sondern suche neben möglichen Faktoren auch überprüfbare, die Vorgeschichte ist bereits voll mit einigen Stigmata das muss man da nicht mit potenziellen erweitern. Man kann derartiges auch nüchtern als Option betrachten ohne dies als Fakt zu bewerten.
Die nüchterne Vorgeschichte
Hier die Kurzversion, ohne Pathos, aber mit dem Charme kalter Zahlen: Wer jahrelang Systeme mitträgt, die kaum jemand erklären kann, weil er augenscheinlich nicht bereit ist diese verstehen zu wollen, ist nicht unentbehrlich – er ist ein Risikofaktor für zukünftige Konflikte. Die Ironie: Genau das holt einen später ein.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesVom 4. September 2016 bis zum 7. Juli 2025 – also knapp neun Jahre – war ich jedenfalls Co-Leiter des Orte-Projekts. „Co-Leiter“ deshalb, weil die Leitung von Anfang an aufgrund des Projekt-Umfangs geteilt war: erst zu zweit mit Jones und dann mit ShortyBuzz als dritten und später mit Vircrapae als Nachrücker für Jones.
Die Beteiligung der Co-Leiter sank über die Jahre zunehmend – ohne irgendeine Erklärung die sich auf mich als Problem zurückführen lassen. Ablösegesuche wurden ignoriert. Das letzte Chattreffen am 30. November 2024 änderte daran nichts, obwohl der letzte meiner Co-Leiter ging und drei neue potenzielle Co-Leiter hinzukamen. In der Praxis wirkte das allerdings eher symbolisch. Einer davon half einmal an einer Abschnittsvorlage – und das war’s dann auch. Der Rest wurde mit „Klausuren“, „Prüfungen“ oder „Priorität in anderen Projekten“ begründet.
Ein bemerkenswerter Punkt: Keine dieser Personen äußerte je Kritik an meiner Tätigkeit. Kein einziger Hinweis, ich würde etwas falsch machen oder müsste meinen Stil überdenken. Keine Konflikte, keine Beschwerden. Absolute Ruhe. Das einzige was es gab waren öfters Hinweise zu offenen Baustellen und wo man sich vorstellen könnte wie zu helfen.
Bis ich das Amt niederlegte!
Die Entscheidung zur Niederlegung folgte aus einem einfachen Grund: Es gab keine spürbare Beteiligung mehr.
Wie soll man ein so umfangreiches Projekt leiten, wenn keiner mehr mitmacht?
Als auch der Vorschlag zusätzlicher Unterstützung in Schweigen endete, habe ich das einzig logische getan und die Administratoren kontaktiert – mit dem Hinweis, dass das Projekt ansonsten stillgelegt werden müsste.
Ihre Antwort: ein sofortiges Übernahmeangebot.
Daraus schloss ich, dass es einen Plan zur Reaktivierung gäbe. Ich bot an, für Rückfragen und Übergaben jederzeit zur Verfügung zu stehen.
Bis heute – über vier Monate später – kam keine einzige Nachfrage.
Nicht eine einzige.
Das lässt zwei Interpretationen zu:
- Alles war so klar verständlich, dass keinerlei Rückfragen nötig waren. Oder
- man hat nie wirklich vorgehabt, auf der Arbeit der bisherigen Projektleitung aufzubauen.
Ich lasse offen, welche dieser beiden Varianten zutrifft. Damit soll weder Desinteresse noch Inkompetenz impliziert werden!
Missbrauch der moderativen Löschrechte
Ein Abschnitt darüber, wie man eine völlig regelkonforme Handlung in ein Drama verwandelt, wenn man unbedingt eins braucht. Für mich die reine Lehrbuchvorlage dafür, wie man Fakten ignoriert, wenn die Interpretation besser ins eigene Narrativ passt. Wenn Regeln existieren – aber nur dann gelten, wenn man gerade Lust darauf hat. Dann gibt es Regeln, und es gibt das, was man bekommt, wenn man Regeln je nach Befindlichkeit an- oder ausschaltet. Dieser Abschnitt zeigt ein Paradebeispiel dafür, wie man Ordnung vorgibt, Chaos bekommt und sich dann wundert, warum jemand darauf hinweist.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesIm August 2025 kam es dann zu einer mehrstufigen Diskussion und es folgte die nächste Eskalationsstufe – diesmal im Rahmen der strukturellen Änderungen an den Regionsartikeln, insbesondere der Wiedereinführung der Region-Infobox und dem Umgang mit den dazugehörigen ImageMaps. Die Diskussion startete ganz klassisch im PokéWiki… und endete – nachdem dort schlicht niemand reagierte – per Ping auf Discord mit Beispielbildern. Kommunikation über zwei Plattformen hinweg ist ja grundsätzlich kein Problem, sofern irgendwo wenigstens ansatzweise Kommunikation stattfindet.
Ich kritisierte die geplanten Änderungen mehrfach – fachlich korrekt, belegbar, auf die Funktionalität bezogen. Keine Emotion, kein Drama, nur nüchterne Analyse: Datenmenge, Layout, Navigationslogik.
Der erste Stolperpunkt zeigte sich bereits, als die ImageMap aus der Infobox in die Abschnitte der integrierten Karten verschoben wurde – offenbar in der Annahme, sie sei bloß ein dekorativer Bilderrahmen. Dass die ImageMap im PokéWiki eine angepasste Navigationskarte mit zugeschnittenen Segmenten und zusätzlichen Markierungen für Klickpunkten ist, schien niemandem bewusst zu sein. Man erklärt jemandem A und B sind nicht das gleiche und wenn man sich nur auf eines von beiden Beschränkt dann verliert man logischer Weise das andere. Sowas klassifiziere ich als Informationsverlust und benannte es auch so. Das wurde dann durch beteiligte von Informationsverlust zu Informationsvernichtung kommunikativ höher deklariert. Fachlich macht es keinen Unterschied ob Vernichtung oder Verlust, denn weg ist weg! Hier begann eine sich abermals zeigende Eskalationsspirale. Es war nicht mehr wichtig was der Inhalt war. Im Raum stand nur noch der durch mich ausgelöste emotionale Angriff „Du vernichtest endgültig! Du bist schädlich!“ Auch wenn ich diese Höherklassifizierung selbst nicht vorgab. Auch wenn ich diese Anschuldigung nie mit klaren Worte so geschrieben haben, so habe ich sie mitgetragen da es mir nicht möglich war dieses Wie ist der Inhalt auf Was ist der Inhalt zurückzulenken, weil mir zum einen der Emotionale Unterschied bei dem Fachlichen Fazit von weg ist weg weder logisch nachvollziehbar war. Noch war es unter dieser Situation möglich beim Gegenüber Gesprächsbereitschaft hervorzurufen durch eine Schweige- und Blockadehaltung, weil man sich für Dinge verletzt fühlte die man selbst Hineinfühlte ohne sich mit dem Inhalt weiter auseinander setzen zu wollen. Damit war die Diskussion fürs Erste beendet – nicht etwa gelöst, sondern schlicht abgebrochen.
Ein themenfremder Link – und die Geburt eines neuen „Problems“
Eigentlich war es nur ein gefühlter Off-Topic-Link. Dann wurde daraus – durch eine bemerkenswerte Mischung aus Überinterpretation und Unterreaktion – der Startschuss für ein künstliches Problem, das vorher niemand hatte. Ich frage mich, wenn ich diesen themenfremden Link direkt gelöscht hätte ohne darauf zu reagieren wäre dann die selbige Reaktion des Machtmissbrauchs aufgrund womöglich vorzeitigen Handelns entstanden?
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesKurz nach der Diskussion zur Informationsvernichtung stellte ein bis dato vollkommen unbeteiligter Benutzer einen Link in den Projektkanal – ohne jeden inhaltlichen Bezug zum Thema. Vermutlich wollte er subtil andeuten, dass die vorherige Diskussion „nicht gewaltfrei“ gewesen sei, weil das Wie über das Was gestellt wurde. Ironischerweise löste dieses themenfremde Einschreiten genau das aus, was er eigentlich anzuklagen meinte: eine neue, noch themenfremdere Diskussion.
Ich wies – kurz und knapp, sachlich und zum ersten Mal – darauf hin, dass der Kanal für Projektinhalte gedacht ist. Ergebnis? Die themenfremde Diskussion ging erst richtig los. Moderationsmitglieder sowie einzelne Nutzer empfanden meinen Ton plötzlich als „aggressiv“ oder „konfrontativ“. Die Begründung dafür blieb nebulös wie Londoner Herbstnebel – denn da für mich Sarkasmus, Ironie und Rhetorik ein Stilmittel ist das ich seit über einer Dekade ohne Einwände verwende blieb ich aus meiner Sicht durchgehend sachlich. Ich verwies mehrfach darauf, dass meine Aussagen nachprüfbaren Fakten aufzeigen, nicht meine Gefühlslagen darlegen. Und ich verwies – nun zum zweiten Mal – darauf, dass das Kanalthema verfehlt wird. Die Diskussion driftete weiter ab. Der Linksender spekulierte, interpretierte, diskutierte und warf fortlaufend neue Nebelkerzen, die alles taten – außer zum Kanalthema zurückzuführen. Die Diskussion verlies immer weiter die Sachebene und der Linksender machte in seinen Ausführungen und Spekulationen weiter. Ich verwies zum dritten Mal auf Regel 4: „Achtet auf Kanalthemen.“ Und das diese Kanalfremde Diskussion einzustellen ist. Trotz drei (!) Hinweisen eines Redakteurs – also mir – ignorierte der Nutzer jede Aufforderung und schrieb weiter Off-Topic.
Bemerkenswert dabei: Kein Eingriff eines anderen Benutzers mit Moderativen Rechten. Keine Warnung, kein Hinweis, nichts. Nicht einmal ein „Ey stimmt schon, falscher Kanal“. Niemand dessen moderative Aufgabe es gewesen wäre wies diesen Benutzer zurecht. Im Gegenteil: Durch die Ausführungen des Nutzers wurden weitere Personen in die themenfremde Diskussion hineingezogen. Aus reiner Prozesslogik stellte sich daher eine einfache Frage: Wie stellt man die Kanalintegrität wieder her, wenn niemand moderiert, außer man selbst, allerdings auch noch in den Kontext involviert wurde? Es gab in diesem Momente für mich drei Möglichkeiten:
- Benutzer in ein Time-Out schicken
- Benutzer vom Server kicken
- Neue Kanalfremde Nachricht löschen
Die ersten beiden Optionen hätten andere Benutzer weiter animieren können auf diese Nachricht zu reagieren oder eine größere Eskalation ausgelöst. Also wurde hier das aus meiner Sicht mildeste Mittel zur Wiederherstellung des Kanalthemas genutzt und diese Nachricht unabhängig des Inhaltes (ich weiß nicht mehr was darin stand es war jedenfalls eine Fortsetzung der Diskussion und keine Rückkehr zum Kanalthema) gelöscht. Damit war die Diskussion beendet. Oder besser: beendet geglaubt.
Die Verwarnung – oder: Wenn Logik durch Bauchgefühl ersetzt wird
Der Moment, in dem man merkt, dass Regeln zwar existieren, aber offenbar optional sind. Besonders dann, wenn man sich für Logik entscheidet und die moderativen und auch administrativen Benutzer für… etwas anderes. Das folgende kritisiert Entscheidungen, nicht die Personen, die sie trafen – wer Verantwortung übernimmt, trifft zwangsläufig auch mal Fehleinschätzungen. Ob dies hier zutrifft muss jeder für sich selbst bewerten.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin Administrator meldete sich einige Zeit später mit einer Verwarnung wegen angeblichen „Missbrauchs von Moderationsrechten“.
Die Nachricht lautete wie folgt:
„Moin, klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber wir möchten an dieser Stelle doch noch mal deine Aktion im Orte-Kanal ansprechen. Wir können verstehen, dass du mit der aktuellen Situation unzufrieden bist, aber einfach ne Nachricht löschen, wo dir der Inhalt nicht gefällt, ist halt auch nicht der richtige Weg. Und bevor du damit kommst, nein, es zu löschen, weils nichts mehr mit dem Kanal-Thema zu tun hat lassen wir an dieser Stelle nicht gelten. Die ganze Diskussion hat jetzt ziemlich für erhitzte Gemüter gesorgt und wir denken, dass beide Seiten erstmal eine Abkühlung brauchen. Nichtsdestotrotz wollen wir eine solche Löschung nicht noch mal sehen. Diskutier bitte anständig und respektvoll, dann werden deine Vorschläge auch gehört und wir können uns vernünftig darüber austauschen, ob eine Mehrheit sie sinnvoll findet oder nicht. Aber voreilige Reaktionen - egal in welcher Form - bringen uns nicht weiter. Sieh das also als Verwarnung, wenn sowas noch mal vorkommt, wird das definitiv Konsequenzen in irgendeiner Form haben.“
Die Einzelnen Punkt der Begründung lauteten zusammengefasst:
- Löschen sei der „falsche Weg“, ohne den richtigen zu benennen
- Die Löschung sei folglich nicht gerechtfertigt
- Die Diskussion sei „hitzeerzeugend“
- Beide brauchen erstmal „Abkühlung“
- „Überreaktionen“ würden nicht weiterhelfen
- Meinung und Entscheidung wurde heimlich im Hintergrund gefällt und lediglich als hinzunehmende Maßnahme bekanntgegeben
Dazu einige Anmerkungen:
- Die „Abkühlung“, die nur für eine Seite gilt
Der Mod-Log zeigt eindeutig: Verwarnung erhalten habe nur ich. Die andere Seite, die dreimal den Kanalregeln widersprach? Keine Spur einer Verwarnung. Keine Ermahnung. Nicht einmal ein Emoji. - Die Begründung ist aus meiner Sicht inhaltlich nicht haltbar
Ich: dreimal auf Regelverstoß hingewiesen, das mildeste Mittel genutzt und den Kanal wiederhergestellt.
Der „Off-Topic-Schreiber“: dreimal Regelverstoß, fortgesetzte Eskalation, themenfremde Spekulationen.
Wer genau hätte hier verwarnt werden müssen? Er, Ich oder Wir? - Die entscheidende Nachfrage blieb unbeantwortet
Ich fragte nach: „Welches andere mildere Mittel hätte ich nutzen sollen, wenn niemand von euch eingreift?“ Antwort? Keine
Eine doppelte Maßmessung. Der Benutzer der den fremden Link sandte wurde vor einer Entscheidung des Sachverhalts angehört. Der Verwarnte nicht. Eine Entscheidung folglich unter einseitiger Betrachtung. Eine Entscheidung von Benutzern wo einer mindestens einer in die Vorherige Diskussion involviert war und in den Tarnmodus ging.
Später (Ich greife nun kurz etwas vor um den Zusammenhang herzustellen) – in einer anderen Diskussion – erklärte man mir, ich hätte „als Redakteur eine besondere Außenwirkung“, weshalb für mich „strengere Maßstäbe“ gelten würden. Bemerkenswert daran ist: Der Linksender war ein ehemaliger Administrator. Wenn irgendjemand „besondere Außenwirkung“ hat, dann wohl jemand mit Ex-Administrator-Status. Die Maßnahme in Form einer Verwarnung wurde von einem Administrator mitentschieden und ich betone hier klar mit entschieden der in der vorherigen Diskussion sachlicher Kritik ausgesetzt war welche Emotional wahrgenommen wurde. War es hier richtig jemand betroffenen nicht nur mitwirken, sondern auch mitentscheiden zu lassen? Ist dies ein zulässiger Maßstab? Seltsamerweise galten diese Maßstäbe dort aber nicht. Ich überlasse es jedem selbst, das Verhältnis zwischen Anspruch und tatsächlicher Umsetzung zu interpretieren.
Nach diesem Vorfall reduzierte ich meine Discord-Aktivität stark. Nicht aus Kränkung, nicht aus Trotz – sondern aus reiner Risikoabwägung. Wenn regelkonformes Verhalten als Regelbruch gewertet wird und Regelbruch als „Diskussionsbeitrag“, dann ist die Wahrscheinlichkeit für weitere haltlose Vorwürfe schlicht zu hoch um dort noch sinnvoll zu kommunizieren. Also konzentrierte ich mich auf das, was ich immer tat: sachliche, inhaltliche Arbeit im PokéWiki, soweit es mir möglich sein sollte. Leider war es damit eben nicht getan sein – wie spätere Ereignisse gezeigt haben.
Abschnittsfazit der Verwarnung wegen Löschrechten: Wenn Kontrolle Vertrauen ersetzt
Hier zeigt sich ein Kernproblem von vielen: Vertrauen wird eingefordert, aber nicht gewährt. Und wer eine Regel anwendet, braucht plötzlich nicht mal mehr erklären, warum er es gewagt hat. Ein Lehrstück in ironischer Verkehrung.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesDie Verwarnung wegen angeblichen „Missbrauchs der Löschrechte“ steht beispielhaft für das, was danach noch folgen sollte – und bestätigt im Rückblick exakt das Kommunikationsmuster, über das ich hier schreibe. Für mich bleibt diese Verwarnung eine Fehlinterpretation, basierend nicht auf Fakten, sondern auf einer gefühlten Erwartungshaltung, die sich erst nach der Anwendung der Regel materialisiert hat. Ich habe eine Nachricht gelöscht, weil sie offenkundig themenfremd war. Punkt. Nicht aus Trotz! Nicht aus Willkür! Sondern gemäß der Regel: „Achtet auf Kanalthemen! Für alle spezifischen Themenbereiche sind Kanäle eingerichtet.“ Eine klare Regel, eindeutiger Fall, sauberes Vorgehen. Kein Regelverstoß, keine Unklarheit, keine Grauzone. Und doch wurde daraus eine Verwarnung konstruiert – allerdings ohne belegbaren Regelverstoß, ohne konkrete Argumentation, nur auf Basis eines Narrativs, dass ich so zusammenfassen würde:
„Wir müssen ein Zeichen gegen diese Person setzen – egal welches.“
Das Problem solcher Zeichen ist einfach: Sie sind symbolisch, nicht lösungsorientiert. Sie bauen kein Vertrauen auf – sie ersetzen es durch Kontrolle. Und sie beantworten nicht die Frage, warum eine klare Regel plötzlich optional wurde, sobald sie von der „falschen“ Seite angewendet wurde. Die Entscheidung wirft daher weniger Fragen zur Löschung selbst auf, sondern vielmehr zu folgendem: Wenn man jemandem Löschrechte gibt, erwartet man dann nicht, dass diese Rechte auch ausgeübt werden – insbesondere dann, wenn sie der Ordnung dienen? Wenn das Ausüben einer vergebenen Verantwortung plötzlich als Regelverstoß gilt, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht im System. Regelanwendung darf nicht abhängig davon sein, wer sie durchsetzt, sondern nur davon, ob sie korrekt angewendet wurde. In diesem Fall war sie entsprechend des Verlaufs korrekt. Aber offenbar war das mildeste Mittel zur Wiederherstellung des Kanalthemas dann doch zu viel der Ordnung. Oder anders formuliert: Ordnung war gewünscht – bis sie jemand (oder vielleicht doch treffender bezeichnend ich) herstellte. Vielleicht sollte dieses Zeichen auch dazu dienen Macht und Stärke zu demonstrieren um weitere Kritik zu unterbinden, weil man diese Person als Problem wahrnimmt und sich mit Inhalten dieser nicht auseinandersetzten will da sie zu klar und zu ehrlich formuliert sind und einem das Wie über das Was geht. Doch wie erwartet man sich Diskussionsfortschritt, wenn man die Diskussionsbereitschaft mit Maßnahmen angreift?
Änderungen der Orte Infobox – oder: Warum man erst alles zerschlagen muss, bevor man merkt, dass es funktioniert hat
Dieser Abschnitt erklärt, wie man funktionierende Strukturen erst demontiert, dann stolz feststellt, dass sie ‘kompliziert’ werden – und zum Schluss überrascht sein kann, dass das ursprüngliche System stabiler und sauber war. Ich ziehe jedoch ein wichtiges generelles Projektfazit. Menge wird mit Komplexität gleichgesetzt. Hier stelle ich eine Hypothese auf die sich auch auf meinen Diskussionsstil anwenden lässt. Es findet Verwechslung von Menge (Viele gleichartige, wiederholbare Elemente) mit Komplexität (Verschachtelte Abhängigkeiten, unklare Strukturen, fehlende Muster) statt.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesIm Großen und Ganzen sind es immer wieder die vier gleichen Dinge:
- Die Cognitive Load Fallacy: Viel = unübersichtlich (nicht immer wahr)
- Die Action Bias: Lieber etwas tun als analysieren
- Die Neuheitsillusion: Neue Struktur = bessere Struktur
- Das Übersehen von implizitem Wissen: Die alte Struktur trug jahrelange Erfahrung
Das landet dann immer in den Problemen „Zu lang, muss aufgeteilt werden (ohne es zu lesen)“, „Zu viel, niemand liest das (ohne Inhalte zu prüfen)“, „Zu viele Köche (ohne Zusammenarbeit zu analysieren)“. Hier hilft es also nicht die Methode „Das ist zu viel" → sofort aufteilen“ anzuwenden, sondern: „Wo genau ist das Problem? → gezielt lösen“. Das schafft man in dem man beispielsweise Stakeholder befragt. "Welche Teile sind unklar?" Wichtig ist nicht Länge direkt als Problem zu deklarieren, sondern zu schauen welche Orientierung vielleicht fehlt. Minimal-invasive Lösung suchen. Was ist die kleinste Änderung, die hilft? Können wir navigieren statt zerlegen? Und wichtig. Erfolg messen. Wie prüfen wir, ob es besser wurde? Was ist unser Rollback-Plan? Implizites explizit machen. Welches Wissen steckt in der aktuellen Struktur? Was geht bei Änderung verloren? Wichtig ist sogenannten „Cognitive Overload“ zu vermeiden. Dies führt zu Vermeidungsverhalten – allerdings Komplexität kann nicht einfach wegorganisiert werden. Ausführlichkeit hat für mich nichts mit Komplexität zu tun, sondern Invest in Verständlichkeit. Die Alternative (alles ultrakurz) kann paradoxerweise nämlich komplizierter sein, weil der Kontext fehlt. Die Diskussion rund um die Neustrukturierung der Orte-Infobox ist ein Paradebeispiel dafür. Und nicht nur dafür, sondern auch, wie man Aufwand erzeugt, wo keiner nötig wäre – und wie man Erkenntnisse verspätet feiert, die von Anfang an auf dem Tisch lagen. Die neue Infobox ist inzwischen im Einsatz. Und das Überraschende daran? Die Neuerstellung bzw. Splittung in Region und Orte Infobox zeigt erfreulich, dass 70 – 80 % der ursprünglichen Informationen (ohne die neu geplanten) weiterhin enthalten sind – trotz vorheriger Aussagen, man werde „gefühlt über 60 % streichen“ (zumindest war dies meine Annahme entsprechend des ausgearbeiteten Parameter-Mappings das veröffentlicht wurde). Das ist bemerkenswert bedenkt man das was gestrichen werden sollte. Die Behauptung hielt ungefähr so lange, bis die Realität begann, sich einzumischen. Ja, es gibt in der neuen Vorlage Darstellungsfehler, Inkonsistenzen, Redundanzen sowie andere Probleme und Inhaltlich bietet sie weniger als die geplante – aber das ist nebensächlich. Wichtig ist: Man hat erkannt, dass die „zu komplexe“ Vorlage Inhaltlich wohl doch nicht so unbrauchbar war, wie behauptet. Und genau hier beginnt in den Unterabschnitten der analytische Teil – und der sarkastische.
Die fehlerhafte Analyse – oder: Wenn Zahlen nur so tun, als wären sie welche
Dieser Abschnitt ist ein Beispiel dafür, wie man mit halben Berechnungen ganze Entscheidungen trifft. Und wie man Zahlen für objektiv hält, wenn sie ohne Prüfung kopiert wurden.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin Benutzer der Interims-Projektleitung führte eine Analyse durch, basierend auf einem Tool, das Bytezahlen und Parameter sowie deren Zählungen auswarf. Das Resultat: Zahlen, die nicht nur falsch waren – sie waren auf mehreren Ebenen falsch.
Die wesentlichen Fehler:
- Die Bytezahlen waren nachweislich falsch.
- Das Parameter-Mapping war falsch.
Das Tool spülte 3874 (!) Parameter an. Welche als zutreffend deklariert worden sind. Die neue Infobox hätte laut realem Stand ~517 Parameter gehabt (Tendenz fallend). Dies kann dennoch nach noch viel klingen, wenn man die Aktuelle mit 97 (+ 23× X) Parametern sieht. 23× X deshalb, weil eine Untervorlage erstellt wurde die mehrfach (aktuell bis zu zehnmal) verwendet werden kann. Jedenfalls Beeindruckende Differenz zwischen 3874 und 517. Es wirkt wie fast schon Kunst. Dass diese Analyse unhaltbar war, wurde im Diskussionsverlauf mehrfach belegt. Einsicht? Keine. Korrektur? Fehlanzeige. Stattdessen wich man auf die emotionale Ebene aus. Ich wurde mit Aussagen zitiert, kommentiert mit „Nein, Das ist unwichtig!“ und ähnlichen Pauschaldeklarationen, die mMn unter „argumentative Bankrotterklärung“ laufen, weil es hierzu an empirischen Daten fehlt. Ironisch daran ist. Genau die Punkte, die damals in der bisherigen Vorlage als „unwichtig“ abgetan wurden, sind heute wieder in der Infobox enthalten. 70 – 80 % der Inhalte wurden übernommen – ein Schelm, wer hier logische Schlüsse zieht.
Statt Fragen zu stellen, wurden Fronten aufgebaut oder auch Tarnmodus, sobald Arbeit anfällt
Hier geht es um das seltene Talent, sachliche Nachfragen als persönlichen Angriff zu interpretieren. Wer eine Diskussion verweigert und in den Tarnmodus wechselt, schafft kein Verständnis – nur unnötige Lagerbildung.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesAnstatt mich (oder andere Beteiligte) zu fragen, warum bestimmte Parameter existieren oder wie sie funktionieren, wurde lieber eine Analyse mit inkompletter Vorkonfiguration zum Fundament weiterer Entscheidungen gemacht. Wodurch die Analyse faktisch falsch war. Dabei hätte genau ein Blick genügt, um zu erkennen, dass das Mapping offenkundig nicht stimmen konnte. Statt hier auf die Finger in der Wunde zu warten. Spätestens an diesem Punkt wären Fragen sinnvoll gewesen. Stattdessen bekam die vorherige Leitung und somit auch ich eine rhetorische Keule: „Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Gegenüber der Arbeit der bisherigen Projektleitung ist das ein wundervoller Einstieg in jede sachliche Debatte: erst mal die Kompetenz des Gegenübers kategorisch bestreiten. Ich antwortete sachlich – warum auch nicht, man hat ja Hoffnung – und wies darauf hin, dass ich durchaus weiß, was ich tue und warum bestimmte Parameter genau dort stehen, wo sie stehen. Reaktion? „Admins kontern mit – ja, allerdings nur du und niemand sonst.“ Was für mich bedeutet: Ich weiß angeblich nicht, was ich tue, bis man feststellt, dass ich es doch weiß – und dann wechselt man einfach zur nächsten Unterstellung. Anstelle einer Entschuldigung für die vorherige Unterstellung wurde einfach ein neues Fass geöffnet: „Niemand außer dir versteht das.“ Was unweigerlich impliziert: Auch die Admins nicht. Eine Aussage, die man höflich als „fragwürdig diplomatisch“ bezeichnen kann. Eine Entschuldigung? Natürlich nicht. Das Muster ist wieder einmal einfach:
- Erst Kompetenz absprechen.
- Dann falsche Analyse liefern.
- Dann die Korrektur der Analyse ignorieren.
- Und am Ende doch die alten Inhalte übernehmen.
Es hätte nicht geschadet, zu irgendeinem Zeitpunkt einfach zu fragen. Das wäre effizienter gewesen als ein monatelanger Nachbearbeitungslauf der noch nicht beendet ist. Denn es gibt immer noch Darstellungsfehler und unklare Kategorien, aber das bestätigt immerhin, dass Diskussionsprozesse nicht völlig umsonst waren. Der öffentliche Tarnmodus und das klären in einer kleinen Gruppe die sich zuvor nie mit der Bauweise auseinandergesetzt haben aus meinem Blickfeld aus nur einem einzigen Grund der seit mehreren Jahren immer wieder Hauptkritik war. Die Automatische Einleitung wo sich eine Front zeigte die über die Jahre gewachsen ist was nie hätte passieren müssen. Ursache war hier ein wiederkehrendes Muster das sich in den letzten Jahren abzeichnet – nicht nur bei der Orte-Infobox, aber dort besonders sichtbar. Sobald eine Diskussion an den Punkt kommt, an dem Argumentation in tatsächliche Arbeit münden müsste, wird es plötzlich still. Sehr still. Der berühmte wiederholt Tarnmodus. Ein Beispiel ist die Diskussion rund um die automatische Einleitung. Kritik daran gab es reichlich – Lösungen dagegen kaum. Das einzige „Angebot“ das als Allheilmittel verkauft wurde, das mir mehrfach entgegengebracht wurde, lautete im Kern. „Dann mach es halt manuell.“ Mein Gegenangebot war entsprechend einfach (und das auch schon bevor dies in Masse, allerdings nicht überall umgesetzt worden ist): Entweder man nennt mir eine zukunftssichere Alternative – oder ich gebe das Format heraus und die Kritiker setzen es um. Reaktionen? Von dreimal aktiv gewollt, Keine. Absolute Funkstille. Wenn Kritik zur Pflicht wird, selbst tätig zu werden, löst sich die Kritik regelmäßig in Pixelstaub auf. Das gleiche Muster zeigte sich erneut, als ein weiterer Benutzer die manuelle Überarbeitung übernehmen wollte und auch schon anfing wo es direkt nachfragen meinerseits gab. Nicht weil er es tat, sondern weil er mit Schritt 2 begann, bevor Schritt 1 überall überhaupt existierte. Der Hinweis auf diesen logischen Fehler wurde nicht als Unterstützung verstanden, sondern als persönlicher Affront – mit entsprechend verletzter Emotionalität. Das Ergebnis war kein Fortschritt, sondern Rückzug. Dieses Verhalten – lautstarke Forderungen, gefolgt von lautloser Abwesenheit, sobald die Forderung Arbeit bedeutet, auch Teilarbeit welche man selbst nicht tun will – ist kein Einzelfall. Wir haben es beim Artikel „Durchbrechen der vierten Wand“ gesehen wo ich nochmal näher darauf eingehen werde, wir sehen es bei Infoboxen, wir sehen es in Projektkanälen. Wenn jede Diskussion endet, sobald Verantwortung verteilt wird. Sobald es Arbeitsaufträge gibt die man nicht machen will, weil das Hobby ausschließlich aus Spaß und nicht (Teil-)Pflichtaufgaben bestehen soll und sich derer verweigert kann man keine Struktur verbessern – nur Symptome beschreiben.
Die Parameter-Debatte – ein Zahlenvergleich, der keiner sein wollte
Wenn zwei Seiten über Parameter sprechen, aber jede Seite sie tatsächlich verstanden haben will. Es wäre fast lustig – wenn es nicht Entscheidungen beeinflusst hätte. Bei Zahlen wurde nur über die Menge gestritten statt sich darüber Gedanken zu machen wie und wo will man sie auf welche Art nutzen um Verbesserung zu ermöglichen. Die schiere maschinell ermittelte Menge endete in Komplexitätsgefühlen die man nicht mehr beleuchten wollte.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin besonders beliebtes Argument war die „viel zu hohe Anzahl an Parametern“. Was dabei gern übersehen wurde:
Alte Vorlage (effektive Basisparameter): 1363 technische Parameter, effektiv ~273 Basisparameter (durch Multiplikatoren wie Bewohner(1)–Bewohner20)
Neue Vorlage (Planungsstand): ~517 Basisparameter, Höher, ja – aber logisch strukturiert mit mehr Inhalt und Funktion
Tatsächliche neue Vorlage (real umgesetzt): 97 + 23× X = 327 Parameter (bei 10-facher Nutzung der Untervorlage)
Am Ende ständen also im Vergleich: Alt = 273 (geplant 517) vs. Neu = 327
Eine moderate Erhöhung. Keine „Explosion“, keine Unübersichtlichkeit. Und vor allem: nichts, was man nicht durch eine vollständige TemplateData elegant gelöst hätte. Stattdessen haben wir heute:
- Unvollständige TemplateData
- Fehlende strukturelle Standards
- Uneinheitliche Einleitungen
- Formatierungsfehler
- Neue Inkonsistenzen
- Kategorien, die nur über zusätzliche Suchmodule sinnvoll nutzbar sind
- Parameter, die teilweise nicht funktionieren
- Und eine Spin-Off-Problematik, weil relevante Parameter gestrichen wurden
Kurz: Mehr Chaos bei gleichzeitig höherem Wartungsaufwand.
Aus meiner Sicht wurde hier mit einer riesigen Welle aus Parametern für jeden Leser die Erkenntnis „Ja das ist zu kompliziert und zu viel zu komplex“ zwangsweise erzeugt. In solchen steht jemand alleine mit dem Rücken an die Wand und muss nicht einem einzigen +188.351 Bytes die vorrangig aus Parameterlisten bestehen erläutern. Er muss jeden Leser davon überzeugen das die gewonnene Erkenntnis nicht stimmt. Genauso gut könnte man einen Christen vom Meinungsbild des Atheisten oder umgekehrt überzeugen wollen. Es mag im Einzelnen funktionieren allerdings nicht gegen eine derartige Front die geschaffen wurde. Das Meinungsbild wurde erzwungen ohne das die Fakten stimmen.
Die VE-Illusion – Einfacher für Neueinsteiger? Kaum.
Eine Idee, die angeblich alles vereinfachen sollte, am Ende aber nur neue Komplexität generiert hat. Ein Paradebeispiel für gut gemeint und schlecht gemacht.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin Punkt der mich in dieser Vorlagen-Diskussion auch fragend zurück lässt ist das sich ständig auf die schiere Anzahl der Parameter berufen wurde. Wenn man sich die Zusammensetzung der Anzahl allerdings ansieht dann gab es beispielsweise nicht nur den einen Parameter „Bewohner“, sondern die 20 Parameter „Bewohner“, „Bewohner2“, „Bewohner3“, ……. bis „Bewohner20“. Einfach damit entsprechend der Struktur die Basisparameter mehrfach genutzt werden können um Formatierungsfehler zu vermeiden. Das Ganze wurde damals vorausschauend gebaut. Bedeutet wir hatten bereits durch Kanto eine Region wo es Demografie mindestens fünfmal brauchte, also wurde standardisiert bei vielen Parametern einfach eine höhere Zahl als bisher genutzt angegeben um die Vorlage nicht ständig erweitern zu müssen. Hier ist es richtig, dass dies natürlich die Gesamtanzahl der Basisparameter im Durchschnitt mehr als verfünffacht (manche gab es nur einmal und manche sogar 15× und mehr). Soweit das Ganze mit zutreffenderen Zahlen ins Verhältnis gesetzt. Ich schrieb ja das mich das ganze Fragend zurück lässt. Denn zum einen sind es in Summe nun mehr Parameter als davor (ALT 273 versus NEU 327) zum anderen stellt sich mir die Frage wo ermangelt es an der Übersichtlichkeit der Parameter? Wo wird die Menge unübersichtlich? Ich gebe zu das die Dokumentation etwas veraltet war und nicht alle dort aufgeführt waren. Die Beseitigung des Mangels war auf jeden Fall eines der Ziele im Zuge meiner Neuausarbeitung. Doch wo könnte es unübersichtlich werden? Meiner Meinung nur an einem Punkt und das ist der VE. Doch warum sollte man dort den VE mit ins Spiel bringen? Auf Discord wird regelmäßig darauf verwiesen lieber den Quelltext-Editor zu verwenden, weil dieser besser funktioniert.
Ein Argument lautete: „Wir wollen es für neue Bearbeiter einfacher machen.“ Das Gegenteil wurde erreicht. Die neue Infobox erfordert nun: Vorlagenkenntnisse, CSS-Kenntnisse, Wissen über externe Untervorlagen und Manuelles Nachbauen von Parametern im VE, weil sie dort nicht angezeigt werden. Die alte bzw. geplante Vorlage war bzw. wäre vollständig VE-kompatibel – inklusive möglicher TemplateData. Die Ironie daran es gäbe sogar Formatierungswege (vielleicht sogar für alles) beides bestmöglich zu erreichen. Dies wurde allerdings nie debattiert da die Diskussion auf Grund des Wie gegenüber dem Was bereits gescheitert war bevor es Lösungsvorschläge gab.
Abschnittsfazit: Was war nun die Verbesserung?
Eine einfache Frage, für die es erstaunlich wenig Antworten gibt. Manchmal zeigt die Analyse: Ein „Upgrade“ war nur ein neues Etikett für alte Probleme.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesIch suche die Antwort bis heute. Objektiv betrachtet:
- Die neue Vorlage benötigt mehr Parameter als die alte. Allerdings weniger als die geplant
- Sie ist ohne erweitertes Wissen schwerer zu bearbeiten oder auch zu nutzen.
- Sie produziert uneinheitliche Darstellung.
- Sie erzeugt neuen Wartungsaufwand.
- Kategorisierungssystem ist Fraglich da die Suchen innerhalb dieses nur mit Zusätzlichen Suchmodulen möglich sind
- Spin-Off-Kompatibilität wurde verschlechtert.
- Parameter-Mapping ist uneinheitlich und strukturell nicht nachvollziehbar.
- Die Einleitungen sind exkludiert und wieder inkonsistent und oft völlig unstrukturiert. Wenn auch Grammatikalisch besser.
- Die Geschwindigkeit sowie der Diff der Edits lässt darauf schließen das die Infobox vorgebottet wurde und dann lediglich eingefügt wurde und „Auffälligkeiten“ die ins Auge gefallen sind noch angegriffen wurden. Dadurch wurden viele der bestehenden Fehler nicht beseitigt. Im Gegenteil es wurden neue eingefügt. Und der Weg dorthin?
- Erst Unterstellung: „Denn sie wissen nicht, was sie tun.“
- Dann Begeisterung für eine Analyse, die im Ergebnis nachweislich falsch war.
- Dann Ablehnung aller Hinweise.
- Dann Übernahme von 70 – 80 % der ursprünglichen Inhalte.
- Und keine Entschuldigung – weder für die Unterstellung, noch für die Fehlanalyse, noch für die Anfeindungen.
Warum also immer erst „streiten“, bevor man fragt? Ja streiten in Anführungsstrichen, weil es meinerseits kein Streit war, sondern meinerseits immer Diskussionsbeiträge mit Fakten und nachvollziehbaren Argumenten. Allerdings die Diskussionsbeiträge anderer entsprechend Analyse unbeteiligter Personen eine starke Emotionalität und Anschuldigungen aufweisen weshalb davon ausgegangen werden kann das diese sie gegebenenfalls als Streit interpretieren. Jedenfalls statt auf die Expertise zu verzichten und das Rad neu zu erfinden hätte vieles durch Fragen vermieden werden können. Wohin dies dann geführt hätte ist zwar unklar allerdings wäre einiges an Zeit und Energie sinnvoller ins PokéWiki geflossen. Was definitiv ein Gewinn gewesen wäre. Heißt dies nun man muss mich immer Fragen, wenn man im Projekt etwas im Projekt verändern will? Natürlich nicht! Expertise holt man sich immer dann ein, wenn man von der Materie keine Ahnung hat, sie nicht versteht oder es andere nicht nachvollziehbare Dinge gibt. Wenn das alles nicht der Fall ist dann benötigt es keine. Allerdings bleibt für mich offen warum hier nicht gefragt wurde. Laut dem betreffenden Benutzer der die Analyse ausführte gäbe es keine Fragen. Okay eine Analyse ist komplett falsch, ich weise darauf hin und das ganze resultiert dann in öffentlicher Ablehnung, Anfeindung und Diskreditierung vergangener Arbeit. Und dies hätte wirklich durch Fragen nicht vermieden werden können? Wie auch in der Diskussionsseite aufgezeigt hätte beim Mapping bereits auffallen müssen das da etwas seltsam ist und spätestens da hätte es meiner Meinung Fragen geben müssen. Warum? Das bleibt das Geheimnis derer, die lieber im Nachhinein reparieren als im Vorfeld verstehen.
Ich nenne das Ganze jedenfalls: Kreislauf der Selbstbestätigung – mit obligatorischer Abwertung der Gegenposition.
Der bisherige „Pokémon-Legen: Z-A“-Release zeigt jedenfalls das selbst die Interims-Projektleitung die neuen Parameter uneinheitlich eingibt. Davon ab das nicht alle Parameter funktionieren oder neue Sammelobjekte nicht eingearbeitet wurden. Auch hat dies wie geschildert nun Auswirkungen auf Spin-Offs. Obwohl laut den Regelungen diverse Artikel aufgrund ihrer Inhaltlichen Struktur der Behandlung wie ein Artikel aus einem Hauptspiel behandelt werden sollen ist dies aufgrund gestrichener Parameter nun nicht mehr möglich. Es stellt sich die Frage: „Wird es hier nun weitere Infoboxen geben?“ Also ich frage mich da schon. „War das ganze nun eine Sinnvolle Verbesserung?“ Wenn ja, wo? Denn auch der angesprochene Release zeigt die negativen Auswirkungen der gestrichenen Einleitung welche nun von 5 Wörtern bis hin zu halben Romanen alles Mögliche an Informationen enthalten kann. Eine Struktur ist jedenfalls nicht erkennbar.
Discord: Wenn Regeln zu Kulisse werden
Ein Abschnitt darüber, wie man Regeln haben kann, sie aber primär für Dekoration nutzt. Und wie „gesunder Menschenverstand“ zum Joker wird, wenn man kein Argument hat.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesDer krönende Abschluss meiner PokéWiki-Discord-Server-Erfahrungen ereignete sich an meinem letzten Tag auf diesem. Auslöser: ein Server-Tag. Ja, tatsächlich. Kein Streit, keine Beleidigung, kein Ausfall – ein Server-Tag. Ein Tag, der auf eine Entwickler-Community verweist, die ein Tool zur Speicherdatenanalyse entwickelt. Kein Cheat-Tool, kein „Hack-Button für Arceus oder Zygarde auf Level 500“, nichts dergleichen. Selbst die Entwickler weisen aktiv darauf hin, dass Manipulation nicht der Zweck ist und in ihrer Community nicht toleriert wird. Man sollte also meinen: ein neutrales Analysewerkzeug. So neutral wie ein Küchenmesser – man kann damit kochen, oder man kann es als Brecheisen missbrauchen. Enthusiasmus entscheidet, nicht die Existenz des Werkzeugs. Doch statt Sachlichkeit bekam ich eine überraschende Diagnose: Der Server-Tag sei „regelwidrig“. Ich soll ihn entfernen und es müssen sofort Konsequenzen bzw. Maßnahmen erfolgen. Ich überlegte zwar kurz es zu ändern oder rauszunehmen um des Friedens willen allerdings war ich auch nicht der Einzige der einen fremden Server-Tag benutzt. Und da mir unklar war Welche Regel ich verletzt haben soll suchte ich die Klärung welche Regel ich verletzt haben soll? Stille. Ich wiederholte unsere und die relevanten Discord-Regeln: Keine Werbung. Kein Rom-Hacking. Nichts davon traf zu. Auch nur in Ansätzen nichts. Die Ironie dabei: Im Endeffekt wird dieser Community nun auf der einen Seite pauschal unterstellt das Böse aufgrund illegalen Aktivitäten einzelner zu sein (für das dieses Tool nicht autorisiert wurde). Auf der anderen Seite wird die Speicherdatenanalyse dieser Community mit Kusshand für das PokéWiki entgegengenommen, solch eine Doppelzüngigkeit kennt man sonst nur aus politischen Debatten. Jedenfalls zurück zum Server-Tag. Mir wurde erklärt, der Tag sei „problematisch“ mit zugehörigem Stigmata. Von einer Person, die – ironischerweise – selbst aus einer Community stammt, die gegen Stigmata kämpft. Umso erstaunlicher, dass man im gleichen Atemzug bereitwillig ein neues erschafft, diesmal gegen ein Tool, dessen Funktionsweise man offensichtlich weder kennt noch reflektiert hat wofür es gedacht ist und somit Vor- und Pauschalurteile verteilt statt diese wie sonst zu bekämpfen. Ich erklärte sachlich: Ein Server-Tag ist laut Discord keine Werbung, sondern Unterstützung. Ein Werkzeug ist kein moralischer Indikator. Regelverweise existieren, Anschuldigungen nicht. Die Reaktion? Das Ultimatum „Ich geb dir jetzt eine letzte Chance, sonst fliegst du erstmal.“ Ein Satz, der weniger nach Moderation klingt und mehr nach dem Kleinkind-Äquivalent von „Ich halte mir jetzt die Ohren zu!“ schhreit. Ich wies darauf hin, dass Gleichbehandlung auch für Moderatoren gelten müsste – insbesondere, wenn man die Werbungsregel plötzlich so breit interpretiert, dass sogar Server-Tags darunterfallen sollen. Denn wenn man diese Logik ernst nimmt, müssten alle Tags, die auf externe Communities verweisen, untersagt werden, auch die welche von diversen Benutzern mit moderativen Rechten selbst genutzt werden.
Halten wir nochmal fest:
- Sind Server-Tags generell Werbung? Nein.
- Sind Server-Tags auf dem PokéWiki-Discord-Server zulässig? Ja
- Kann das Tool (welches nur ein Teil der Community ist) auch zur Manipulation genutzt werden? Ja.
- Ist das Zweck des Tools oder wird dafür geworben? Nein.
- Bezieht sich ein Server-Tag automatisch auf ein Tool das von Usern dieses Servers entwickelt wurde? Nein.
- Wurde im Discord eine klare Regel genannt die verletzt wurde? Nein
Es kann – theoretisch – alles Mögliche sein. Intent spielt hier eine Rolle. Regeln ebenfalls.
Und dann – Timeout.
Ohne weitere Diskussion. Ohne Klärung. Ohne konkrete Regelbenennung.
Das ist interessant, denn die Begründung erfolgte erst nachträglich, mit der magischen Formel: „Regel des gesunden Menschenverstands.“ Eine Regel, die weder klar definiert noch operationalisierbar ist – also perfekt dafür geeignet, in alle Richtungen gedehnt zu werden. Per Definition ist „Gesunder Menschenverstand“ die Fähigkeit, in alltäglichen, unklar geregelten Situationen vernünftige, verhältnismäßige und sozial akzeptable Entscheidungen zu treffen, die den Gesamtkontext, die erwartbaren Auswirkungen und die Perspektiven anderer berücksichtigen. Wird dieser so auf dem PokéWiki-Discord-Server genutzt? Wohl kaum. Er ist mehr ein Joker, der nur dann gezogen wird, wenn man gerade keine sachliche Grundlage hat. Der Widerspruch fällt besonders auf, wenn man bedenkt, dass der angebliche „Verstoß“ nicht etwa in meinem Verhalten lag, sondern in der bloßen Existenz eines Server-Tags, der einem Moderator nicht gefiel.
Das hat mit Regelwerk ungefähr so viel zu tun wie Jack the Ripper mit chirurgischer Ethik: Er benutzt das Werkzeug, aber nicht so, wie es gedacht war. Das ganze Ungleichbehandlung als Stilmittel. Was mir im selben Atemzug erklärt wurde: „Du bist Red, du hast eine repräsentative Rolle.“ Aha. Da erinnern wir uns doch einfach einmal zurück an zwei Benutzer mit Administrator-Status (unabhängig ob noch vorhanden oder bereits abgegeben). Wenn ich also eine kanalfremde Nachricht lösche, ist das „Missbrauch“. Wenn ein befangener Administrator eine Maßnahme mit verhängt und ein Moderator ohne Regelgrundlage ein Timeout verhängt, ist das… Moderation? Wenn für mich strengere Maßstäbe gelten sollen, dann doch bitte auch für jene, die sanktionieren. Alles andere ist Willkür – oder, wie man es moderativer nennt: „Situative Auslegung des gesunden Menschenverstands“. Die Wahrheit ist wiederholt sehr einfach: Ein Timeout ohne Regelverletzung (denn es war nicht wegen dem Server-Tag sondern weil ich mich erdreistet habe dies zu hinterfragen, worauf man augenscheinlich keine Lust hatte) wirkt nicht wie Moderation, sondern wie eine Machtdemonstration, weil man sich inhaltlich nicht mit dem Diskurs befassen wollte oder fachlich nicht kann. Klar ich hätte auch den Tag einfach entfernen können und ruhe wäre gewesen was ich auch überlegt hatte. Jedoch wurde ich hier systematisch verfolgt und als zu maßregelndes Feindbild deklariert was für mich überhaupt nicht nachvollziehbar war weshalb ich den vergeblich den Diskurs suchte. Ich habe daraufhin den Server freiwillig verlassen – nicht aus Trotz, sondern aus Konsequenz. Denn, wenn „gesunder Menschenverstand“ das neue Regelwerk ist, dann wäre es schön, wenn man ihn nicht nur nachträglich zitiert, sondern auch von Grund auf anwendet. Solange das nicht passiert, bleibt mir nur, diese Situationen klar zu benennen. Wenn das unbequem wirkt, liegt es nicht an meinem gefühlten Tonfall, sondern an dem, was sich dahinter verbirgt. Dass man mir wegen diesem Server-Tag einen Regelverstoß konstruiert, während gleichzeitig von „gesundem Menschenverstand“ gesprochen wird, ist… sagen wir mal: ein mutiges Paradoxon. Auch Äußerungen wie „Du bist Red, du hast eine repräsentative Rolle.“ sind schon seltsam. Handle ich nach den Regeln ist es Machtmissbrauch, da stellt sich mir die Frage. Gab es da eine Verwarnung zwecks Missbrauch Moderativer Rechte gegenüber dieser Person? Ich glaube hier kann ich Wetten auf die Antwort abschließen. Wenn „gesunder Menschenverstand“ das neue Regelwerk ist, dann möge man ihn bitte auch anwenden – nicht nur als Phrase verwenden. Das Ganze ist für mich halt kein optionaler DLC. Solange das nicht passiert, bleibt mir nur, die Situationen klar zu benennen. Und wenn diese Analyse unbequem ist, dann liegt das nicht an ihrer Länge, sondern an ihrem Inhalt.
Nachträglicher Discord-Server-Modentscheid
Das Gesprächsangebot, das gleichzeitig eine letzte Warnung enthält – ein faszinierender Versuch, Vertrauen aufzubauen, indem man droht. Psychologisch interessant, kommunikativ absurd.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesDann hier einmal die Darstellung des Vorgangs aus meiner Sicht – ohne weichgespülte Filter.
Nach meinem freiwilligen Austritt aus dem PokéWiki-Discord-Server (ich betone: freiwillig – niemand hat mich gekickt, gebannt oder sonst wohin verfrachtet), erreichte mich eine Nachricht der Moderation im PokéWiki. Inhaltlich eine Einladung zur Rückkehr – atmosphärisch irgendwo zwischen Predigt, Belehrung und pädagogischem Zeigefinger vor der Bauchbinde „Letzte Chance!“.
Der Ton war dabei bemerkenswert: versöhnliche Einleitung, Entschuldigung im ersten Satz – gefolgt von einem Katalog an Vorwürfen.
Wenn man mich fragt: Ein klassischer Fall von „Wir entschuldigen uns, aber eigentlich bist du das Problem.“
Konkret wurde mir attestiert:
- Ich würde „bei jeder Kleinigkeit auf 180 gehen“
- Und „in ellenlangen Texten“ erklären, warum ich im Recht bin
Eine faszinierende Fehlwahrnehmung, die mehr über die Lesenden aussagt als über die Texte selbst. Ich vermute das der ein oder andere der dies hier überfliegt oder liest sich in der letzten Aussage bestätigt fühlt. Allerdings frage ich mich, wenn ja, wodurch? Stelle ich mich als die mit Löffeln gefütterte Weisheit dar? Wohl kaum. Ich schreibe über meinen Blickwinkel von Vorkommnisse. Ob ich damit im Recht bin oder nicht kann man erst feststellen, wenn alle Seiten beleuchtet wurden. Lässt sich erst feststellen, wenn jeder sachlich zu Wort kam. Und unabhängig davon. Man kann im weiteren analytische Ausführlichkeit nicht mit emotionaler Eskalation verwechseln – außer man tut es bewusst oder aus Gewohnheit.
Was ich aus dieser Nachricht der Moderation extrahiert habe (aus analytischer Perspektive, nicht emotionaler — auch wenn das gern verwechselt wird):
- Die Moderation versucht Konfliktbereinigung und Disziplinierung gleichzeitig – ein Konzept, das in der Praxis selten funktioniert.
- Die Entschuldigung im ersten Satz wird durch die nachfolgenden Vorwürfe vollständig entwertet.
- Der Verweis auf die „Regel des gesunden Menschenverstands“ dient nicht als gemeinsame Grundlage, sondern als Joker, wenn sachliche Argumentation fehlt.
- Mein Kommunikationsstil wird nicht inhaltlich bewertet, sondern emotional interpretiert.
- Die Nachricht wirkt formal versöhnlich, inhaltlich aber tadelnd.
- Die Kritik an der Textlänge zeigt ein grundlegendes Missverständnis dessen, was analytische Kommunikation bedeutet.
- Es wird ein Problem adressiert, aber nicht dessen Ursache.
Oder zusammengefasst: Inhaltliche Analyse wurde erneut als persönlicher Angriff interpretiert.
Meine Antwort – in Kürze (ironischerweise exakt das, was man von mir verlangt)
- Klare, kontrollierte Zurückweisung ohne jede Beleidigung.
- Ausdruck von Selbstbestimmung und Abstand – bewusst, nicht impulsiv.
- Die metaphorische Darstellung („Hund“) verdeutlicht meinen Wertebezug zu Ehrlichkeit, Instinkt und Prinzipientreue.
- Kein Versuch zur Eskalation, sondern bewusster Abschluss
- Der Austausch wurde von mir beendet – nicht von den Moderatoren.
- Die Antwort war vermutlich scharf, aber sachlich. Direkt, nicht persönlich. Somit deutlich, reflektiert und rhetorisch strukturiert.
- Sie markierte einen Abschluss, keinen Kampf. Inhaltlich grenze ich mich damit klar von weiteren Diskussionen ab und beende den Austausch auf eigene Initiative.
Eine Zusammenfassung, in der ich mit wenigen Zeilen mehr Klarheit schaffe als mancher Moderator-Chat in fünf Absätzen.
Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Bedingungen, solange sie transparent und eindeutig und für alle sind. Was ich nicht tun werde, ist auf einen Server zurückzukehren, auf dem jede sachliche Meinungsverschiedenheit als potenzieller Rauswurfgrund im Raum steht welche nicht nur meine PokéWiki-Discord-Server-Existenz in Gefahr bringt. Wenn wir eine gemeinsame Grundlage finden sollen, braucht es keine Drohung die über Discord hinaus geht und das PokéWiki als direkten Mitkriegsschauplatz (oder Ort für Folgemaßnahmen, weil ich den Server ja wieder verlassen könnte) vordefiniert – sondern klare Regeln, klare Definitionen und eine klare Erwartungshaltung auf beiden Seiten. Was ist Diskussion? Was ist Grenzüberschreitung? Was ist schlicht ein Missverständnis? Und was ist ein Konflikt, der sich im Ton legt, sobald man auf der Sachebene bleibt? Wenn eine Rückkehr davon abhängt, dass ich nicht „konfrontiere“, dann muss definiert werden, was das objektiv bedeutet. Sonst endet es genau dort, wo wir begonnen haben. Denn Momentan lese ich selbst ein „Ryuichi hat etwas gesagt oder getan, das uns nicht gefallen hat und sich eine Nachfrage erlaubt“ als potenziellen Grund zum Rauswurf raus. Was bleibt also übrig?
Faktisch:
- Ich habe keine Regeln gebrochen.
- Ich wurde dennoch mehrfach so behandelt, als hätte ich.
- Missverständnisse entstanden, weil analytische Texte emotional gelesen wurden.
- Ein strukturiertes Vermittlungsgespräch fand nie statt.
- Maßnahmen dienten der einseitigen Machtdemonstration
- Stattdessen gab es wiederkehrende Mutmaßungen über meine angebliche Emotionalität.
Und das führt zu einer nüchternen Feststellung: Ich verließ den Server freiwillig. Nicht aus Kränkung, nicht aus Ärger — sondern aus Einsicht, dass die Kommunikationsstrukturen keine konstruktiven Ergebnisse mehr ermöglichen und das leider nicht erst seit diesem Zeitpunkt. Discord ist entsprechend der Nutzungsart seit längerem Negativ für die Weiterentwicklung des PokéWikis. Die Nachricht der Moderation erfolgte jedenfalls nach meinem Timeout und auch Austritt. Sie war eine Einladung zur Rückkehr – aber stützte sich gleichzeitig wieder auf genau jene Fehlinterpretationen, wegen denen ich gegangen war. Die Situation lässt sich auf drei Punkte herunterbrechen:
- Analytische Ausdrucksformen wurden systematisch als Überreaktion gelesen. Nicht der Inhalt war das Problem, sondern die Interpretation.
- Faktenargumentation und persönliche Bewertung wurden verwechselt. Kritik an Strukturen wurde als Kritik an Menschen empfunden.
- Es mangelte an Gleichrangigkeit im Gespräch. Kritik nach oben war unerwünscht, Kritik nach unten wurde sanktioniert.
Ich stelle mir daher die Frage: „Wann wäre eine Zusammenarbeit überhaupt wieder möglich?“ Dazu habe ich mir bisher wenige Gedanken gemacht sehe allerdings drei wichtige Punkte die es für eine Rückkehr mindestens bräuchte:
- Analytische Kommunikation nicht länger mit Aggression verwechselt wird.
- Inhaltliche Kritik nicht als persönlicher Angriff ausgelegt wird.
- Beide Seiten auf Augenhöhe sprechen – nicht als Bittsteller und Autorität.
Da keiner dieser Punkte derzeit erfüllt ist, bleibt der Status Quo bestehen: Ich sehe keine Grundlage für eine erneute Rückkehr. Abermals wiederholt Nicht aus Trotz – sondern aus Konsequenz.
Durchbrechen der vierten Wand
Hier geht es um das altbekannte Prinzip: Laut für Löschung stimmen. Denn diese Arbeit ist dann überschaubar. Allerdings leise bei der Verbesserung werden und abtauchen und wie dieses Schweigen als „Diskussionsbeteiligung“ verkauft wird.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesIch kann mich hier tatsächlich kurzfassen – zumindest im Vergleich zu den Textmengen, die einige bereits als „ellenlang“ empfinden. Der Artikel „Durchbrechen der vierten Wand“ ist ein weiteres Paradebeispiel in jüngster Zeit für eine Kommunikationskultur, die gleichzeitig laut abstimmt und leise agiert. Wir hatten also eine Löschabstimmung. 23 Stimmen. Darunter meine. 11 davon Pro-Löschen. Direkt danach habe ich – entgegen dem „Er macht ja eh nichts“-Narrativ – einen Entwurf ausgearbeitet, ihn sauber strukturiert, alle Beteiligten gepingt und zur Diskussion eingeladen. Reaktionen? Zwei. Zwei Rückmeldungen. Von 22 weiteren beteiligten! Dies ist keine Kollektive Bloßstellung, sondern die Grundsatzfrage nach: Wie, ganz ehrlich, soll irgendjemand konstruktiv weiterentwickeln, wenn der Rest kollektiv in den Tarnmodus wechselt? Schweigen ist keine Diskussionsgrundlage. Man kann keinen Kurs bestimmen, wenn niemand auch nur ans Ruder fasst. Und man kann keine Mitarbeit erzwingen, wenn die einzige Form der Teilnahme darin besteht, eine Löschstimme in den Raum zu werfen und anschließend das Weite zu suchen. Der Artikel ist – leider – ein Symbol. Nicht für schlechte Qualität, sondern für eine Dynamik, die ich inzwischen zu gut kenne: Die gemeinsame Essenz der Pro-Lösch-Stimmen (welche ebenfalls auf viele andere vorherige Löschabstimmungen zutrifft). Fast alle Begründungen lassen sich auf vier Kernaussagen reduzieren:
- „Der Artikel ist schlecht.“
- „Der Artikel ist nutzlos.“
- „Theoretisch könnte ihn jemand verbessern, aber praktisch glauben wir nicht daran.“
- „Also bitte löschen – außer irgendwann kommt mal ein Wunder, dann gerne wieder neu.“
Mit anderen Worten: Man möchte ein gutes Ergebnis – aber bitte ohne Arbeitsaufwand. Wenn man aber weder Feedback gibt noch diskutiert, weder unterstützt noch konkretisiert, stellt sich die naheliegende Frage: Wie genau soll Verbesserung stattfinden? Durch Osmose? Spontane Selbstheilung? Göttliche Eingebung? Von 11 Pro-Lösch-Stimmen hat eine einzige Person reagiert. Ja es gab zwei Reaktion allerdings zähle ich hier nur wer Pro-Löschung war. Der Rest? Absolute Funkstille. Das PokéWiki ist auch kein Ort wo am Tag hundert Pings zu Themen erfolgen. Die Zeiten sind lange vorbei. Somit sollte auch jeder der Abgestimmt hat den Ping über den neuen Entwurf mitbekommen haben. Nachdem sie vorher gemeinsam betonten, wie „schlecht“ der Artikel doch sei ist simples Feedback zu viel Arbeit die keinen Spaß macht. Dieses Muster zieht sich durch unzählige Diskussionen:
- Große Bereitschaft zu urteilen, geringe Bereitschaft zu gestalten.
- Viele Stimmen, wenige Beiträge.
- Viele Meinungen, wenig Substanz.
Der Artikel „Durchbrechen der vierten Wand“ bricht damit ironischerweise eine ganz andere Wand: die zwischen Anspruch und tatsächlicher Beteiligung. Und das braucht keine lange Analyse – nur ein bisschen Ehrlichkeit. Die ich hiermit geliefert habe.
Chaos im Hauptspiel – oder: Wenn man Ordnung rückgängig macht, um Chaos zu „vermeiden“
Was passiert, wenn man funktionierende Strukturen als „zu komplex“ bezeichnet – und dann etwas einsetzt, das weder vollständig noch logisch ist? Genau das.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesUngefähr eine Woche vor Release von Pokémon-Legenden: Z-A lagen die Dataminings von der ach so Bösen Community (die ich unterstütze) vor. Zu diesem Zeitpunkt konnte man bereits sehr genau einschätzen, wie umfangreich die Spielwelt ausfällt. Drei Wochen später gab es immer noch keine vollständige Orte-Navigation. Also habe ich die Navigation für Illumina City aufgebaut – strukturiert, alphabetisch sortiert, sauber kategorisiert, mehrere Stunden Arbeit. Ergebnis? Zurückgesetzt. Begründung: „Chaos.“ Ironischerweise war die Zurücksetzung das eigentliche Chaos. Die vorherige und auch nachträgliche Version war und bleibt unvollständig, unverbunden, bruchstückhaft. Aber offenbar ist dieser Zustand lieber gesehen – denn er wirkt „weniger komplex“. (Vielleicht auch eine Erklärung warum die neue Orte Infobox so chaotisch ist.)
Die eigentliche Crux der Navigation ist: Nicht ich habe Chaos verursacht – die Komplexität des Spiels hat es. Wenn fast alle Orte aus Pokémon X und Y auch in Pokémon-Legenden: Z-A enthalten sind, wie soll dann bitte eine „nicht komplexe“ Navigation aussehen? Mit zwei Navigationsleisten für dieselbe Straße (oder bald auch drei, wenn der DLC kommt), abhängig vom gewählten Spiel? Mit Duplikaten, weil Integration zu „anstrengend“ ist? Wie genau wird das übersichtlicher? Spoiler: Ohne Konzept gar nicht. Die Zurücksetzung erfolgte am 30. Oktober. Seitdem? Erstmal Nichts. Drei Wochen ohne weiteren Fortschritt an einer Navigation, erst mit 21. November erfolgte eine wenn auch immer noch nicht vollständige Überarbeitung einer Navigation die für Releases von Hauptspielrelevanz eigentlich oberste Priorität haben sollte. Dauert es nochmal drei Wochen bis zur nächsten Überarbeitung? Dann wäre der DLC Pokémon-Legenden: Z-A – Mega-Dimension verfügbar. Bin gespannt wie es dann mit dem alternativen Illumina City ablaufen soll.
Der Release: Ein strukturelles Fiasko allein im Orte-Projekt
Ein Abschnitt, der zeigt, wie ein Release gleichzeitig viel Arbeit und wenig Struktur haben kann. Beeindruckend – nur leider in die falsche Richtung. Hier erkläre ich mit Fokus auf das Orte-Projekt da mir dort die Strukturen bekannt sind, wie Navigation aussehen könnte – und wie sie stattdessen umgesetzt wurde. Spoiler: Es ist nicht dieselbe Richtung. Dieser Teil zeigt auch, wie man Inhalte produziert, aber vergisst, sie miteinander zu verbinden. Informationsflut ohne Orientierung – ein Klassiker. Nebenbei ein Überblick, wie man Bilder einfügt, aber Metadaten ignoriert. Visuell viel, für eine Enzyklopädie strukturell wenig und Warum Information nicht automatisch Qualität bedeutet – besonders dann, wenn sie widersprüchlich oder inkonsistent vorliegt.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesWie ich bereits auf der Diskussionsseite der Orte-Nav Hauptspiel festgehalten habe: Der Release von Pokémon-Legenden: Z-A ist organisatorisch alleine für das Orte-Projekt ein Desaster. Nicht inhaltlich! – da steckt enorm viel Arbeit drin welche wertzuschätzen ist – sondern strukturell, redaktionell und formal. Einige Beispiele, stellvertretend für viele:
Navigation & Vorlagen
- Infoboxen werden uneinheitlich oder gar nicht aktualisiert (Terrain-Tools, Sammelobjekte, Ortsparameter).
- Identische Lagekonstruktionen werden willkürlich unterschiedlich verortet.
- Vorlagen aus ganz anderen Themenbereichen landen in Orten, wo sie schlicht nicht hingehören.
- Vorgegebene Vorlagen werden ignoriert oder durch Ad-hoc-Lösungen ersetzt.
- Auslagerungen in Einzelartikel werden nicht in der Navigation aktualisiert
- Es ist unklar welche Vorlage (Region oder Orte Infobox) für Illumina City überhaupt zu nutzen ist
Inhalt & Struktur
- Riesige Handlungsblöcke (z. B. Hotel Z) ohne (Haupt-)Missionsunterteilung, die dadurch vollkommen überladen wirken.
- Pokémon-Fundortbeschreibungen konzentrieren sich auf die Art eines Pokémon bzw. Fundortes, aber nicht darauf wie und wo man etwas konkret findet.
- Teil-Auslagerungen aus Illumina City ohne Strukturumbau
Medien & Konsistenz
- Massiv viele Bild-Uploads ohne Beschreibung und ohne vollständige Kategorisierung.
- Trainer-Pokémon, die sich „magisch“ Mega-entwickeln – ohne Item. (Auf Trainerseiten ist es teilweise da, auf Orteseiten nicht. Konsistenz? Fehlanzeige.)
Datenqualität
- Differente Informationen zum selben Sachverhalt auf unterschiedlichen Seiten.
- Strukturelle Doppelungen
- fehlende Verlinkung
- falsche Platzierungen von Vorlagen.
Abschnittsfazit: Das Problem ist nicht die Arbeit – sondern ihre Organisation
Damit das klar ist: Die Arbeit ist da, das sieht man. Was fehlt, ist System – und genau das macht chaotische Strukturen gefühlt unrettbar. Ich kritisiere nicht die Menge der eingepflegten Informationen. Die ist enorm. Entsprechend ist auch ein Projektheld logisch vertretbar. Ich kritisiere die fehlende redaktionelle Kohärenz, die daraus ein Sammelsurium macht, das an vielen Stellen eher an ein Puzzle ohne Bildvorlage erinnert. Wenn die Navigation eines Kernspiels drei Wochen nach Release bewusst unvollständig bleibt, weil eine vollständige Lösung „zu komplex“ wirkt, dann ist das kein Qualitätsanspruch – das ist Kapitulation vor der eigenen Struktur.
An der Stelle einfach mal ein plakatives Beispiel mit dem Illumina-Umspannwerk vs. Wildsektor 14. Laut Infobox des Umspannwerkes enthält dieses den Wildsektor 14. Was für jemanden der das Spiel gespielt hat völliger Nonsens ist. Der Wildsektor umschließt im Nachgang das Umspannwerk. Wer es nicht glaubt dem sollte die Datei:Wildsektor_14_außen.png es deutlich zeigen. Ist die Sektor-Mauer innen oder außen? Wer umschließt hier was und enthält folglich wen? Während der Sektor-Artikel sehr leer an Infoboxinformationen ist befinden sich im Umspannwerk falsche. Hier fehlt es an redaktioneller Nacharbeit. Wie konnte dies passieren? Diesen ganzen Verlauf nehme ich mit Starker Verwunderung wahr. Ich erinnere mich als jemand seine Überforderung und bereits jetzt schon bestehende Resignation offenbarte und man Abhilfe für den jetzigen Release schaffen wollte. Allerdings zeigte sich bereits damals schon das der Ablauf für viele bereits schon vordefiniert ist wo sie wie helfen wollen. Weil dies die Themenfelder sind die ihnen Spaß machen. Es ist klar das ein Release anstrengend ist das bestreitet niemand. Jedoch wenn man sich selbst nur auf seine möglichen Prozesse konzentriert hat das keinen Mehrwert. Es ist Stagnation mit Fortsetzung der alten Muster.
Wenn Kommunikation zur Sollbruchstelle wird
Dieser Abschnitt klärt für mich, warum nicht die Inhalte das Problem waren, sondern die Wahrnehmungen. Oder anders gesagt. Wie man mit denselben Worten drei völlig verschiedene Reaktionen auslösen kann. Bevor ich also auf die letzten Kernpunkte eingehe, braucht es eine einleitende Feststellung: Viele der hier beschriebenen Konflikte (einzelne Entscheidungen, Meinungsverschiedenheiten oder isolierten Moderationsakten) sind keine Einzelfälle und keine spontanen Missverständnisse, sondern Ausdruck eines strukturellen Spannungsfeldes zwischen fachlichem Anspruch und emotionaler Reizbarkeit sowie eine grundlegende strukturelle Kommunikationsstörung.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEs geht nicht darum, „wer Recht hat“. Ich argumentiere nicht, um zu gewinnen oder Recht zu haben, sondern um Fehler zu vermeiden. Es geht vielmehr darum, dass fachliche Themen im PokéWiki immer häufiger an Befindlichkeiten scheitern. Und genau dort beginnt das Problem. Über Jahre hinweg zeigt sich folglich ein Muster, das sich aus denselben Bausteinen zusammensetzt: Fehlinterpretationen, selektives Zuhören, Abwehrhaltungen gegenüber Fachargumentation und eine zunehmende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Was als konstruktiver Austausch gedacht war, entwickelte sich stetig zu einer Belastungsprobe – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Reaktionen darauf. Aus analytischer Präzision wurde „Rechthaberei“, aus strukturierten Hinweisen „Drama“, aus direkten Formulierungen „Unhöflichkeit“. Gleichzeitig wurden Versäumnisse und substanzielle Fehler lieber ignoriert oder übertüncht, als gemeinsam aufgearbeitet. Der eigentliche Konflikt dreht sich daher nicht um Regeln oder Fakten – sondern um Wahrnehmung, Projektion und den Umgang mit fachlicher Kritik. Es ist bemerkenswert. Ich habe zu viel geschrieben – andere haben gar nicht geschrieben – und am Ende war ich das Problem. Statt die Kommunikation auf ein Mittelmaß zu bringen. Ironischer geht’s kaum.
Wahrnehmung von Ryuichi oder auch warum die Wurzel des Übels nun einmal ist wie sie ist
Hier beschreibe ich, warum mein Stil zugleich logisch und provokativ wirkt – und warum man mich entweder für strukturiert oder anstrengend hält. Beides ist nicht falsch.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesDamit das ganze greifbar wird Zitiere ich eine Aussage aus der Diskussion Unklare Handlung der Interims-Projektleitung. Ich habe dem Hauptbearbeiter bzw. Benutzer der die Analyse durchführte in verschiedenen Worte und an verschiedenen Stellen aufgezeigt das seine Analyse fehlerhaft ist. Gab es dazu ein Eingeständnis? Nein. Entsprechend habe ich nach Aufforderung mit zu äußern einen Abschnitt wie folgt formuliert:
- „Da sich eine Erläuterung gewünscht wurde erde ich dennoch nochmal darauf eingehen und die genannten Beispiele erläutern damit vielleicht auf [NAME] seine Fehler versteht“
Sinn und Zweck ist für mich das ich mittels meinen Erläuterungen abermals aufzeigen will das diese aufgrund nicht beachteter Faktoren falsch sind und ich will das die Person es nachvollziehen kann da diese der sichtbare Hauptbearbeiter ist. Statt das hier der Diskussionsbeitrag auf fachlichen Inhalt gewertet wird, nutzt man diesen Satz um ihn mit den Worten:
- „da nur ein einziges Beispiel von mehreren, in denen du mehrfach mich beleidigst und im selben Atemzug forderst, dass man dich gefälligst wertzuschätzen hat.“
Halten wir also fest. Ich will aufklären und verdeutlichen das mein Ziel es ist das diese es auch versteht. Die Person nutzt diesen Satz als sogenannten emotionalen Konter aus und verdreht eine Tatsache der Unterstützung in eine Beleidigung da fehlendes Verständnis mit dem Vorwurf der Inkompetenz oder anderen Dingen gleichgesetzt wird. Ist es Respektlos zu wollen das andere einen verstehen? Ist es respektlos jemanden Dinge als Tatsachen vorzuwerfen die einem nicht gesagt oder geschrieben wurden, nur weil man es so fühlt? Diese emotionale Verdrehung hört damit nicht auf, sondern geht mit Blockadehaltung und Schuldzuweisung weiter:
- „Das lasse ich dir nicht mehr durchgehen […] Es ist totales Fehlverhalten in einer Diskussion, die du entfacht hast, in der du darum gebeten hast, die Änderungen erklärt zu bekommen. Wir bzw. ich erkläre sie und es folgt eine Beleidigung nach der anderen. Was erhoffst du dir dadurch?“
Was ich mir erhofft habe war jedenfalls Klarheit über die technischen Hintergründe und nicht berücksichtigten Faktoren bei der Analyse. Die Antwort darauf ist also erschreckend einfach: Sachlichkeit. Logik. Eine Diskussion, die nicht schon beim ersten Gegenargument implodiert. Aber gut – vielleicht war diese Hoffnung tatsächlich zu optimistisch für die derzeitige Generation der aktiven VB+. Dies soll keine Diskreditierung gegen Personen sein, auch wenn es so klingt. Die Kritik richtet sich gegen einen Kommunikationsstil in dem das Wie über dem Was steht. Was habe ich also stattdessen erhalten?
- „Das lasse ich dir nicht mehr durchgehen“
Klingt nach erhobenem Zeigefinger, Pädagogikstunde der siebten Klasse. Nur dass wir hier über eine sachliche Diskussion reden, nicht über ein Klassenzimmer und auch nicht über jemanden, der um Erlaubnis fragen muss Sachliche Argumente oder Fehler aufzuzeigen. Eine Diskussion ist kein Freigabeprozess, in dem jemand „durchgehen lässt“ oder nicht. Aber gut – manch jemand verwechselt Moderation offenbar mit Ordnungsamt. Das hatten wir ja hier schon öfters.
- „totales Fehlverhalten in einer Diskussion, die du entfacht hast“
Der Klassiker. „Du hast gefragt“ → also darf ich dir die Schuld geben, wenn mir die Antwort nicht gefällt. Eine elegante Art zu sagen, Diskutiere ruhig, aber wehe, du hast eine Meinung.
- „Wir erklären es, und es folgt eine Beleidigung nach der anderen“
Dies finde ich wieder Interessant, denn jede angebliche „Beleidigung“ stellte sich später als fachliche Kritik oder logische Nachfrage heraus. Wenn man Tatsachen und Fakten als Beleidigung empfindet, ist das kein Kommunikationsproblem – das ist eine Abwehrreaktion auf Inhalt. Der Subtext lautet für mich hier klar. Jede Form von Kritik ist eine Beleidigung, wenn sie nicht in mein Weltbild passt. Gehen wir in den Punkten weiter:
- „Und ja, die Umsetzung deiner Infobox ist eine Änderung, die Absprache bedarf. Auch die Änderung an Illumina City, die eine Diskussion übergeht. Wenn andere Leute das in der Vergangenheit gemacht haben, hast du diese regelrecht niedergemacht. Also ja, man könnte erwarten, dass du dann selber nach deinen Standards handelst.“
Das Problem beginnt bereits beim Fundament dieser Aussage. Die Infobox war bereits beschlossen. Nicht „im Gespräch“, nicht „vorgeschlagen“, nicht „unter Vorbehalt“ – beschlossen. Wenn ein Beschluss vorliegt, ist die Umsetzung keine Absprache, sondern Pflicht. Es wäre fachlich falsch gewesen, nicht umzusetzen, nicht zu standardisieren, nicht zu vereinheitlichen. Absprache verlangt man, wenn etwas verändert wird. Nicht, wenn etwas endlich wie besprochen umgesetzt wird. Lautet die Logik dieser Aussage nun: „Die bisherige Leitung hat zugestimmt, aber du hättest nun trotzdem nochmal um Erlaubnis fragen müssen auch wenn wir dir zugesichert hatten das es erstmal keine Änderungen im Projekt geben wird.“ Illumina City: „Eine Diskussion wurde übergangen“ Ich frage mich welche? Die Diskussion zu Illumina City fand statt. Der Konsens lag vor. Alle für eine Auslagerung relevanten Argumente wurden bereits ausgetauscht. Wenn eine Sache beschlossen ist und konsensfähig umgesetzt wurde, ist eine erneute Absprache so sinnvoll wie ein Baustopp, weil der Bagger gerade, zu effizient arbeitet. Hier entsteht ganz klar ein Muster, und das fällt auf – und zwar nicht erst seit gestern:
- Wenn ich diskutiere → „zu viel Diskussion“.
- Wenn ich umsetze → „Diskussion übergangen“.
- Wenn andere nicht diskutieren → „Alles gut, war ja nur schnell“.
Immer wieder lese ich Doppelstandard, Doppelmoral wie „Wenn andere das gemacht haben, hast du sie niedergemacht.“ Nein. Ich habe kritisiert, wenn ohne Beschluss Dinge im Alleingang eingeführt wurden, die weder abgestimmt noch fachlich solide in der richtigen Reihenfolge waren. Das ist ein Unterschied. Aber halten wir nochmal fest:
- Wenn eine Infobox beschlossen ist, benötige ich eine „Absprache“, um eine beschlossene Änderung umzusetzen.
- Wenn ein Konsens besteht, dann benötige ich irgendetwas (was genau habe ich nicht herauslesen können) um diesen umsetzten zu dürfen
Das Ganze will ich an dieser Stelle mit dem letzten Abschnitt aus dem Diskussionsbeitrag abschließen. Dieser ist etwas länger daher splitte ich es in die einzelnen wesentlichen Punkte:
- „Du siehst dein Wirken im Wiki massiv beschädigt, weil du aus einer Mücke einen Elefanten machst.“
Der Vorwurf, die gesamte Situation sei übertrieben, ist bequem, aber fachlich leer. Ich habe nie behauptet, irgendjemand würde meine Arbeit „abreißen“. Ich habe kritisiert, wie mit langwieriger Arbeit, Entscheidungen und Diskussionen umgegangen wird. Ich habe kritisiert wie ich als Person deklariert werde und entsprechend meine langjährige Mitwirkung infrage gestellt. Der Schaden liegt nicht in Löschungen – sondern in Kommunikation, Abläufen und Doppelstandards. Wenn man darauf mit „Mücke vs. Elefant“ antwortet, ist das keine Argumentation, sondern eine Abwertung der Inhalte, ohne sie zu adressieren. Und nach all den Worten die ich alleine hier verfasst habe frage ich mich schon mit welchen Maßstäben entspricht dies lediglich einer Mücke und keinem Elefanten?
- „Wir verändern nur einen Bruchteil davon.“
Das ist korrekt – und völlig irrelevant. Es ging nie um die Menge der Änderungen, sondern um:
- fehlende Rücksprachen wo es notwendig gewesen wäre,
- die Art der Kommunikation,
- die selektive Auslegung von Regeln oder Projektbeschlüssen,
- das Tempo, mit dem Dinge rückgängig gemacht wurden,
- und die Tonalität, in der meine Diskussionen beantwortet wurden.
Ein einziges falsch gesetztes Signal kann mehr kaputtmachen als hundert korrekte Änderungen reparieren. Hier kann es helfen einfach die Bündelung der Diskussionsbeiträge auf meiner Diskussionsseite im Abschnitt 2025 durchzulesen. Statt mich mit den indirekten Worten „Wir wollen eure Ausarbeitung nicht und machen was eigenes!“ zu stoppen hätte man auch schreiben können „Bevor du jetzt überall die Umsetzung durchführst wollen wir dir mitteilen das wir Probleme festgestellt haben über die wir gerade diskutieren. Wo dieser Beschluss ggf. nochmal neu definiert werden muss.“ Dies hätte ganz klar signalisiert das der Beschluss zwar da ist sich allerdings nun durch neue bzw. weitere Beteiligte offene Fragen oder Probleme ergeben haben die nicht berücksichtigt worden sind.
- „Wir löschen nicht alle Orte-Artikel und sagen ‚ist scheiße‘.“
Das hat niemand behauptet. Der Satz dient lediglich dazu, eine Position zu widerlegen, die ich nie vertreten habe. Sie schafft und verstärkt lediglich ein Feindbild. Ironischerweise ist das genau das Muster, das ich kritisiere: Statt auf die konkrete Kritik einzugehen, wird eine verzerrte Version davon verurteilt. Ein Strohmann bleibt ein Strohmann, auch wenn man ihn höflich formuliert.
- „Ich weiß echt nicht wohin mit diesen Vorwürfen, dass wir alles und jeden Grundstein abreißen würden.“
Wenn ein Team oder eine Interims-Projektleitung (bestehenden aus Administratoren) nicht versteht, worin die Kritik besteht, liegt das Problem meist nicht in der Kritik. Ich habe sogenannte Vorwürfe klar und strukturiert formuliert: Sie betreffen Kommunikationswege, Regelinterpretationen, Wertschätzung – nicht Abrissarbeiten. Wenn man sie trotzdem in diese Ecke schiebt, zeigt das vor allem eines. Man möchte nicht über das eigentliche Thema sprechen.
- „Rede wie jeder andere respektvoll und ohne Vorverurteilung.“
Respekt ist keine Einbahnstraße. Oder ist es Respektvoll jemandem davor zu sagen „Denn sie wissen nicht was sie tun?“ Und Vorverurteilung beginnt nicht beim Tonfall, sondern bei weiteren Aussagen wie:
- „Du bist wieder auf 180.“
- „Du machst Stress.“
- „Du reagierst über.“
- „Das ist Fehlverhalten.“
… bevor überhaupt eine inhaltliche Auseinandersetzung stattgefunden hat. Wer das als „Augenhöhe“ verkauft, sollte sich mal den Höhenmesser überprüfen lassen.
- „Wir möchten dir gerne auf Augenhöhe begegnen.“
Augenhöhe entsteht nicht durch Behauptung, sondern durch Verhalten. Auf Augenhöhe kommuniziert man, wenn:
- man Argumente beantwortet statt sie umzudeuten,
- man sachliche Kritik nicht als persönlichen Angriff labelt,
- man Regeln gleich auslegt – unabhängig vom Namen auf dem Profil,
- man Diskussionen nicht als Stress, Störung oder Problem klassifiziert,
- und man nicht im Nachhinein Konzepte wie „gesunder Menschenverstand“ als Joker benutzt, wenn eine konkrete Regel fehlt.
Ich sollte mich zurücknehmen, während andere sich der Rücksprache vollkommen entzogen. Eine interessante Definition von Augenhöhe. Wenn das Grundproblem „Tonfall versus Inhalt“ ist, dann liegt der Fehler nicht bei der Länge des Textes, sondern bei der Erwartungshaltung. Augenhöhe kann man nicht einfordern, während man gleichzeitig von oben nach unten bewertet. Wenn wir wirklich auf Augenhöhe kommunizieren wollen, müsste als Erstes anerkannt werden, dass meine Kritik nicht emotional, nicht persönlicher Natur und nicht destruktiv war – sondern analytisch, begründet und belegbar. Augenhöhe bedeutet:
- nicht, Kritik auszuhalten, weil ich sie formuliere,
- sondern Kritik anzunehmen, wenn sie stimmt.
Wenn das als „herablassend“ empfunden wird, liegt das nicht an der Analyse, sondern an der Erwartung, dass Kritik gefällig klingen müsse, um ernst genommen zu werden. So funktioniert Sacharbeit allerdings nicht.
Ich habe mich an dieser Stelle bewusst für diese Auszüge entschieden. Hierbei geht es mir nicht darum zu erläutern warum diese eine Person (stellvertretend für mehrere) falsch liegt bzw. liegen. Es geht mir darum aufzuzeigen mit welchen Darstellungen ich als Störfaktor deklariert werde die mangels Fakten wild aus der Luft gegriffen scheinen und als einziges Ergebnis eine völlig verzerrte Wahrnehmung meiner Diskussionsintension verbreiten. Jeder der dies ohne Kommentar, Kontext oder Beachtung der Faktenlage (Menge der Vorkommnisse, Art und Weise des persönlichen Umgangs, Ignorieren von Konsens und Beschlüssen, usw.) liest kommt zu dem Schluss das ich der Störfaktor und nicht der PokéWiki-Inhalt (welcher angeprangert wird) bin. Aus diesem Grund habe ich diese Zeilen hier noch einmal angefügt für einen sachlichen Kommentar ohne Namensbezug.
Nun stehe ich allerdings vor einem gravierenden Problem. Eine Kausalkette die sich mir aufzeigt welche ich gerne in den Raum stellen will allerdings ohne Namen nur schwierig wird. Wer es liest und Ahnung hat der weiß um wen es geht bzw. wer hier miteinander die Fronten austauscht. Ich versuche daher einen Kernpunkt meiner Aussage zu deklarieren ohne, dass dies als Individualproblem dieser beiden Parteien angesehen wird. Mir geht es nicht um die Person selbst sondern darum das wiederkehrende Konflikte ein emotionales Feindbild geschaffen haben und zu einem Ablauf führten der nicht von Sachlichen Problemen, sondern Kränkung und Verletztheit bestimmt wurde:
- Man sieht vor Jahren ein Problem mit Einleitungen
- Man bietet Unterstützung an und fängt ohne Abgesprochenen Fahrplan an
- Es folgen Nachfragen und Hinweise über eine Falsche Reihenfolge und unliebsame Arbeitsaufträge
- In Folge Kränkung, Verletzung und Tarnmodus
- Der der Hinweise gab ist der Schuldige und das Problem selbst
- Man Erhält Macht und Entscheidungsgewalt
- Das erste Thema das man angeht bezieht sich nicht auf die größten Probleme, sondern etwas wo starke negative Emotionen mit rein flossen.
Jetzt mag vielleicht der Großteil sagen so nachtragend kann doch niemand sein? Das kann doch nicht die Ursache sein das ein Diskurs mit solchen Worten und Fronten geführt wird. Dann empfehle ich einmal die zweite VB-Wahlrunde von Danee. Logische Handlungsbezüge durch Kritik aus der ersten VB-Wahlrunde. Wodurch unter anderem ein zurückfahren der Aktivität durchaus logisch war blieben unbeachtet. Auch spiegelt sich in den Wahlen ein Prozess der immer wieder auffällt. Man kann Tausend Dinge gut machen. Macht man allerdings einmal etwas mit starker negativer emotionaler Wirkung dann entsteht eine Nachtragen das sämtliche Objektivität verliert und es fraglich ist ob es überhaupt möglich ist diese Objektivität wieder herzustellen. Mir zeigt sich hier ein Muster wo es entbehrlich ist wer dies tat. Es geht um Feindbilder und Voreingenommenheit welche ohne Sachlichkeit jeden Diskurs ersticken.
Die folgenden Abschnitte beleuchten genau die Auswirkungen dieses Spannungsfeldes wie aus Diskussionen Belastungen werden, wie aus Kritik Respektlosigkeit gemacht wird und wie zwischen Anspruch und Realität ein immer größerer Graben entstanden ist und die Probleme der Belegschaft mit zweierlei Maß gemessen werden.
Wenn Diskussionen zur Belastungsprobe werden
Ein Abschnitt über das Missverständnis, dass lange Texte automatisch aggressive Texte seien. Und wie analytische Ausführlichkeit mit emotionaler Überreaktion verwechselt wurde
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesDer aktuelle Zustand ist nicht das Resultat einer einzelnen Meinungsverschiedenheit, sondern das Endprodukt einer langen Kette von Fehlkommunikationen. Ich habe – entgegen mancher fantasievoller Behauptungen – weder das Bedürfnis, Dinge unnötig zu verkomplizieren, noch ein besonderes Hobby darin, Diskussionen endlos auszuwalzen. Wer keine Bereitschaft zu konstruktivem Austausch hätte, würde schlicht nicht diskutieren. Mir geht es in dieser Länge nicht darum eine neue Diskussion zu entfachen. Sondern Probleme aus dem bisherigen sichtbar zu machen. Dass ich Themen früh, klar und strukturiert anspreche, ist definitiv kein Dominanzgehabe, sondern ein pragmatischer Ansatz: Probleme löst man, bevor sie wachsen – nicht erst, wenn die Ruine brennt. Dass einige dies als „zu viel, zu früh, zu direkt“ empfinden, sagt weniger über mich als über eine Kommunikationskultur aus, die zunehmend Inhalte nachrangig behandelt, während Befindlichkeiten zur Priorität erklärt werden.
Ein wiederkehrendes Missverständnis bildet das eigentliche Fundament der Eskalation: die Gleichsetzung von Textumfang mit Aggressivität. Ich begründe Sachverhalte ausführlich, weil logische Argumentation nur dann nachvollziehbar ist, wenn man die gedankliche Kette offenlegt. Das ist analytische Präzision, keine emotionale Entgleisung.
Die Moderation, Administratoren oder wer auch immer sich angesprochen fühlen möchte, interpretierten diese Ausführlichkeit jedoch wiederholt als „Rechthaberei“, „Negativität“ oder gar „Aggressivität“. Die Textlänge wird als ein Machtinstrument gewertet und ausgelegt. Weil mit dieser Menge an Text stelle ich sicher, dass:
- Niemand jeden Punkt widerlegen kann (zu aufwändig)
- Jeder, der antwortet, zwangsläufig Details auslässt (was ich dann als "mangelnde Auseinandersetzung" kritisieren kann)
- Die schiere Masse an Argumenten Recht suggeriert ("So viele Punkte können doch nicht alle falsch sein")
Aus diesem Grund befindet sich die Stellungnahme an dieser Stelle. Es geht mir schlicht nicht darum das jemand das ganze hier widerlegen oder darauf antworten soll und es damit mal wieder als Machtinstrument wertet. Die Länge mag zwar kommunikativ dysfunktional sein allerdings erfordert eine bestmöglich neutrale Stellungnahme aus meiner Sicht die sachliche Beleuchtung aller perspektiven so ermüdend es auch sein mag. Damit prallen nicht nur hier, sondern generell zwei Kommunikationswelten aufeinander: die eine ausführlich, faktenbasiert und strukturiert, die andere stark reaktiv und bewertend.
Dieses dauerhafte Missverhältnis führte konsequenterweise zur Erschöpfung der Gesprächsbasis – nicht, weil die Inhalte unklar gewesen wären, sondern weil ihre Form missverstanden wurde.
Fachliche Kritik ≠ Respektlosigkeit
Hier geht es um den Klassiker: Wenn jemand Fakten nicht mag, wird er den Ton kritisieren. Und plötzlich ist der Inhalt Nebensache. Das ist keine Abwertung anderer Kommunikationsstile – nur die Erklärung meines.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesFachliche Kritik ist kein Angriff – auch dann nicht, wenn sie unbequem ist. Wenn ich auf methodische Fehler hinweise, etwa auf Vermischungen alter und neuer Vorlagen oder auf fehlerhafte Parameterberechnungen, dann tue ich das nicht aus Prinzipienreiterei, sondern weil es notwendig ist Unklarheiten zu beseitigen. Die Reaktionen darauf waren jedoch häufig nicht fachlich, sondern emotional: „respektlos“, „unangemessen“, „angriffslustig“. Begriffe, die sich erstaunlich leicht verteilen ließen – meist ohne Bezug zum Inhalt, aber mit viel Gefühl. Ironischerweise wurden genau jene Punkte, deren Ansprache angeblich „respektlos“ war, später stillschweigend übernommen. Ein unfreiwilliges Kompliment an die inhaltliche Richtigkeit – und ein deutliches Zeichen dafür, dass das Problem nie die Fakten war, sondern ihre Unbequemlichkeit. Der Kern des Missverständnisses liegt im Umgang mit Kommunikationsformen. In schriftlichen Diskussionen zählt anders als in mündlichen Diskussionen der Inhalt, nicht die Tonhöhe. Schriftliche Analyse verlangt Präzision – und Präzision kostet nun einmal Zeichen. Wie das in ein Emoji passen soll weiß ich immer noch nicht. Der Versuch, das „Wie“ über das „Was“ zu stellen, ergibt in einem fachlichen Diskurs schlicht keinen Sinn. Diese Fähigkeit scheint jedoch zunehmend zu erodieren. Woran das liegt, darf jeder selbst interpretieren. Und genau an dieser Stelle wird es wieder interessant: Viele der Auseinandersetzungen, die später als „mein Fehlverhalten“ etikettiert wurden, wurden nicht dort behandelt, wo schriftliche Präzision möglich wäre – sondern wurden im Discord-Voicechat im kleinen Kreis ausgewertet und bewertet. Ein Medium, in dem Tonfall das „Was“ dominiert, die Lautstärke Argumente ersetzt und spontane Reaktionen systematisch die strukturierte Analyse verdrängen. Das Problem dabei. Voice-Diskussionen folgen nicht der Logik eines schriftlichen Diskurses, sondern der Psychologie eines Stammfeuers. Wer am präsentesten spricht, gewinnt; wer am präzisesten argumentiert, verliert – schlicht, weil Präzision Zeit und Ruhe braucht. Dass in solchen Gesprächsrunden niemand einen Moderationsleitfaden zückt oder einen Diskussionsfokus protokolliert, überrascht mich nicht. Voice ist das perfekte Medium, um Emotionen zu verstärken und Inhalte zu verzerren, weil sie unmittelbar wirken und später kaum nachvollziehbar sind. Wenn man schriftliche Analyse in ein mündliches Reaktionsformat zwängt, gewinnt nicht das Argument, sondern die Dynamik. Das Ergebnis ist vorhersehbar: Die Wahrnehmung dessen, was ich angeblich „gesagt“, „gemeint“ oder „ausgelöst“ habe, entsteht nicht aus dem Text, sondern aus einer mündlichen Rekonstruktion – und die ist lauter, schneller und weniger korrekt. Genau das ist das Problem. Direktheit ist kein Mangel an Respekt, sondern ein Zeichen intellektueller Redlichkeit. Hier muss man allerdings auch beachten in welcher Kommunikationsart dies genutzt wird. Wer schriftlichen Klartext mit Angriff verwechselt, verwechselt Ursache und Wirkung. Dass ich Entscheidungen nicht einfach abnicke, ist kein Affront, sondern Ausdruck des Anspruchs, Entscheidungen zu verstehen, bevor ich sie als Autor mittrage.
Dieser Unterschied ging in der Hitze mancher Beiträge der Interims-Projektleitung – einer stellvertretend für alle Administratoren – offenbar verloren. Da sollte man fairerweise sagen, dass diese Stellvertretung einer für alle zwar jeden Administrator mit listet, jedoch nicht jeder wirkliche Aktien im Prozess besitzt, sondern nur hier und da Kleinigkeiten mit absegne. Das große Ganze wird dann vom Rest vorangetrieben. Der Umfang jedes einzelnen ist daher unklar und kann von einem Nick bis zur neunzig prozentigen Ausgestaltung alles bedeuten. Verkauft wurde allerdings jedes Mal einer für alle was immer bedeutet jede Argumentation meinerseits steht im Verhältnis zu der Meinung von fünf anderen. Wer alleine gegen eine Masse ankämpfen muss wird immer versuchen auf selbiges Lautstärkenniveau zu kommen. In meinem Fall in noch ausführlicherer Analyse. Die Wirkung? Wurde nur allzu oft gezeigt: „respektlos“, „unangemessen“, „angriffslustig“. Eine Teufelsspirale die ich nicht beabsichtigte. Ich frage mich welcher Kurzkontext hätte hier besser Wirkung erzielen können? Was hätte ich tun können damit der Inhalt und nicht die Wirkung bewertet wird? Weniger Sarkasmus? Weniger Ironie? Hätte dies etwas an einem Feindbild geändert welches sich bereits manifestiert hat? Wohl kaum. Was war ich immer bereit zu geben? Das Verständnis das meine Art der Kommunikation Emotionen unbeabsichtigt wachrufen kann. Was habe ich mir gewünscht zu bekommen? Das Verständnis das auch jemand ohne eigene Emotionen etwas schreiben kann. Wurde mir dies entgegengebracht? Wohl kaum. Man verharrte nach über einer Dekade im Narrativ das meine Texte absolut nicht emotionslos wirken, sondern sehr stark mit negativen Emotionen befüllt sind. Es fällt da kein Weg ein. Man kann sich nicht sagen, dass es emotionslos ist, wenn das, was man macht, als schlecht hingestellt wird. Eine gute Aussage die genau das was ich hier schreibe beweist. Mangelnde Kritikfähigkeit und Verfehlung von Ziel und Wirkung. Man sagt eine Tat hat negative Auswirkung und das Einzige was hängen bleibt ist der Angriff gegen einen selbst und nicht die Bewertung der Tat. Ich stehe an einem Punkt wo ich nicht mehr weiß wie ich eine Tat überhaupt noch zur Diskussion stellen kann und diese dann sachlich bewertet wird ohne, dass alleine die pure Existenz schon eine Problematik darstellt
Ein besonders prägnantes erst kürzlich zurückliegendes Beispiel ist die Diskussion um die Meistersamen-Artikel. Meine Nachfrage zur Struktur wurde vom zuständigen Projektleiter laut Screenshot auf Discord unmittelbar kommentiert mit: „Okay, ich war schon halb dabei, die Artikel zusammenzulegen, und jetzt macht Ryu da wieder Stress. Jemand Lust, mit ihm zu diskutieren? Weil ich hab es nicht 😒“ – samt zustimmender Reaktion durch ein ✅-Emoji. Der Vorwurf „Stress“ basiert also nicht auf dem Inhalt meiner Frage, sondern darauf, dass überhaupt eine Frage gestellt wurde. Genau das ist der Punkt: Fachliche Kritik wird als Respektlosigkeit gelesen, weil man Diskussionen nicht führen möchte. Dass eine solche Äußerung öffentlich von jemandem kommt, der eine repräsentative Position bekleidet, wirft Fragen auf – insbesondere, wo die Stimmen bleiben, die bei anderen sehr schnell „unangemessen“ rufen. Wer nach außen Maßstäbe predigt, sollte sie auch selbst einhalten. Alles andere ist Willkür – und zwar die Sorte, die Vertrauen nachhaltig schädigt.
Dieses Muster zieht sich durch die Ereignisse der letzten Monate:
- Off-Topic trotz Regelverstoß → keine Verwarnung
- Löschung nach Regel → Verwarnung
- Sachanalysen → „zu lang“
- Nachfragen → „unerwünscht“
- Argumente → ignoriert
- Konsequenz → Verwarnung und Timeout
Und schließlich der Klassiker: die „Regel des gesunden Menschenverstands“. Ein Joker, der immer dann gezückt wird, wenn eine klare Regel fehlt oder ein Bauchgefühl zum Argument werden soll. Wäre echter gesunder Menschenverstand die Grundlage gewesen, müsste ich diese Zeilen gar nicht schreiben. Oft wird mir vorgeworfen, ich würde „zu viel diskutieren“. Aber wenn ich schweige und niemand antwortet, bleibt nur eines übrig: Analyse. Und wie jede Analyse ist sie nur so gut wie die Daten, die man hat. Der Rest ist Projektion. Fachliche Kritik ist keine Respektlosigkeit, war sie nie. Respektlos ist, Kritik als Störung zu framen, weil man ihr ausweichen möchte. Dies ist eine sehr einseitige Betrachtung, weil ich über die Gründe dieser Aussage lediglich spekulieren kann. Ich stelle daher folgende Option in den Raum. Ich habe eine Diskussion eröffnet wo es eine erste Reaktion gab. Weitere öffentliche Diskussionsbeteiligung blieb aus. Für mich ist der Artikel mit der Zurücksetzung erneut in den Fokus gerutscht und löste eine Nachfrage aus was ich allerdings nicht beurteilen konnte ist eine mögliche Entscheidung und Vorbereitung seitens desjenigen der meine Nachfrage als Stress bewertet. Hier gehört einfach klar gesagt, dass ich nicht Wissen kann was im Stillen passiert und das meine Nachfrage zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen sein kann. Dessen Frust mag daher durchaus verständlich sein. Allerdings entlud sich der Frust nicht gegen die Nachfrage selbst sondern die Person welche sie stellte. Das ist ein Unterschied den man sich eingestehen muss.
Beispiel: Die Item-Diskussion – oder: Wenn Logik plötzlich „Stress“ ist
Ein sehr kompaktes Beispiel dafür, wie man sachliche Fragen als persönliches Drama liest. Und warum Logik manchmal als Provokation empfunden wird.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin besonders bezeichnendes Beispiel für die Kommunikationsschieflage ist die Diskussion rund um die Meistersamen die ich zuvor ansprach wo man auch die Pokébälle oder vergangene Aufteilungsdiskussionen zum Bootstickets und andere Items (2018 bis heute) zusammen werten muss. Es gab in 2018 eine längere Diskussion zum Thema Unterschiedliche Namen für (un)gleiche Items, deren Strukturierung im Wiki seit Jahren inkonsequent gehandhabt hatten. Dies wurde damit „gerade gezogen“ und vereinheitlicht. Dann kam 2022 die Abstimmung: Auftrennung der Hisui-Pokébälle. Eine Diskussion die relativ kurz auf Discord gehandhabt wurde und dann in einer Abstimmung (ohne vorherige Diskussion im PokéWiki) endete. Dies markiert den Beginn einer erneuten Ungleichbehandlung. Welche sich in der Diskussion zum Meistersamen unter Unklarheit zur Erstellung dieser BKL fortsetzte.
Ergebnis:
- Bootsticket → jeweils eigene Artikel
- Lagerschlüssel → jeweils eigene Artikel
- weitere Items finden sich in der Diskussion von 2018
- Meistersamen → KEINE eigenen Artikel (trotz identischem Funktions- und Kontextverhalten zu Bootsticket oder Lagerschlüssel)
- Pokébälle → gemeinsamer Artikel, obwohl sich die alten Hisui-Bälle bereits klar als eigene Kategorie etabliert haben was sich auch deutlich im Illumina-Kunstmuseum oder dem Transfer und damit Wandlung in den Rätselball zeigt.
Fachlich sehe ich den Sachverhalt simpel: Gleichartige Systeme sollten auch gleichartig behandelt werden. Und da ist erstmal auch egal ob ein oder mehrere Artikel das Endziel sind. Wenn Items je nach Spielvariante unterschiedliche Funktionen (öffnet andere Türen, aktiviert Boots-Attacken und hat nichts mit Kraft- und Tempotechnik zu tun) haben, spricht das für getrennte Artikel – so wie bei den Lagerschlüsseln oder Bootstickets längst etabliert. Bei den Pokébällen mag es richtig sein, das diese eine Vorzeitliche Version sind allerdings ist der Superball auch nur ein besserer Pokéball. Sollte man dies jetzt auch noch zusammenschieben? Die Vergangenheit zeigte das Pokémon Items die sich erneuern oder verändern auch auch direkt dort verändert. Die Blaue Kugel wurde mit dem Blauen Edelstein ersetzt. Was sich durch Transfer des Items von Pokémon X und Y nach Pokémon Alpha Saphir und Omega Rubin nachweisen lässt. Es ist auch logisch Verständlich das ein Necrosol lediglich aufgrund Technik (einmal zum einschalten und einmal zum ausschalten) enthalten ist. Hier ersetzt innerhalb des Spiels das ein dann auch das andere hin und her. Logisch das dies zusammengehört. Dies ist allerdings mein Blickwinkel. Nun stehen Fragen im Raum:
- Halte ich die Entscheidung zum Meistersamen für richtig? Nein!
- Wäre es eine dennoch eine mögliche Option für mich? Ja!
- Will ich meine Erläuterung zur Sachlichen Richtigkeit erklären? Nein!
- Will ich das identische Funktions- und Kontextverhalten gleichbehandelt werden? Ja!
Ich würde gerne eine Diskussion dazu starten. Denn das Muster ist eindeutig: Die Logik hinter der Artikelstruktur ist nicht stringent, aber eine Diskussion darüber zu eröffnen gilt für mich inzwischen als „Stress“ den ich nicht verursachen will. Ich habe mehrfach versucht, das Problem rein fachlich anzusprechen. Ergebnis? Der übliche Reflex: „Schon wieder Diskussion.“, „Schon wieder Nachfragen.“, „Schon wieder Stress.“ Sagen wir es deutlich: Wenn die bloße Nachfrage nach Konsistenz bereits als Problem wahrgenommen wird, haben wir kein Strukturproblem im Artikelsystem – wir haben eines in der Gesprächskultur. Es ist völlig unwichtig was gesagt wird. Wer es sagt ist das ausschlaggebende. Deshalb lässt mich die bisherige Reaktion schweigen. Den genau an diesem Punkt zeigte sich erneut das Grundproblem: Nicht der Inhalt meiner Nachfrage war das Problem, sondern die Tatsache, dass ich die Nachfrage gestellt habe oder sie generell gestellt wurde. Meine Anfrage war sachlich, begründet und methodisch korrekt. Die erste Reaktion darauf war jedoch kein inhaltlicher Beitrag, sondern eine öffentliche Abwertung in Form der zuvor genannten Discord-Aussage. Sarkasmus des Universums: Genau der Punkt dieser Diskussion wird damit perfekt bewiesen. Ich stelle eine einfache, völlig legitime Frage zum strukturellen Aufbau eines Artikels – und das Ergebnis ist nicht etwa ein fachlicher Austausch, sondern die öffentliche Darstellung, ich sei ein „Problem“, bevor überhaupt ein Argument gefallen ist. Respektlosigkeit war also nicht meine Nachfrage, sondern die Reaktion darauf. Und ich wiederhole, besonders irritierend ist dies, weil die Aussage von einer Person stammt, die selbst ein repräsentatives Amt hat – und dennoch keinerlei Konsequenz erfährt. Während mir im Zuge des Lösch- oder Server-Tag-Vorfalls erklärt wurde, für mich gälten „strengere Maßstäbe, da ich Redakteur bin“, blieb diese öffentliche Abwertung ohne jede maßregelnde Reaktion. Regelgleichheit ist wohl eine Einbahnstraße – zumindest, solange sie nach unten zeigt. Das Absurde daran: Man müsste diese Diskussion führen, weil die Inkonsistenzen inzwischen fachlich nicht mehr haltbar sind. Man kann sie aber nicht führen, weil jede Diskussion reflexartig als Belastung gewertet wird. Das ist der Punkt, an dem meine Motivation, solche Themen erneut aufzugreifen, zwangsläufig gegen Null sinkt. Nicht, weil mir die Themen egal wären – sondern weil man sich irgendwann fragt, warum man überhaupt Energie in etwas steckt, das schon beim Aussprechen als Störung deklariert wird. Die Zusammenfassung ist schier einfach. Ein System, das sachliche Nachfragen bestraft, produziert zwangsläufig Fehler, die niemand mehr zu korrigieren wagt.
Auch hier zeigt sich erneut das Gesamtmuster:
- Inhaltliche Nachfrage → „Stress“
- Fehlendes Interesse am Thema → „keine Lust zu diskutieren“
- Öffentliche Abwertung → normal
- Fachliche Begründung → ignoriert
- Projekt-Historie → ignoriert
- Stille als Standard → Aufarbeitung unerwünscht
Und am Ende stellen sich mir immer noch drei sachliche Fragen:
- Warum gelten für Meistersamen und Pokébälle andere Maßstäbe als für Lagerschlüssel oder Bootstickets?
- Warum trennt man dort strikt, wo man hier zusammenführt?
- Warum wird aus Logik ein Problem, sobald ich sie ausspreche?
Ich würde diese Diskrepanz gern klären – aber nachdem wie gesagt inzwischen jede Nachfrage als „Belastung“ interpretiert wird, fehlt mir die Motivation, diese Debatte zum dritten oder vierten Mal zu führen. Die Ironie: Ausgerechnet der Vorwurf, ich würde „zu viel diskutieren“, führt nun dazu, dass ich essentielle Strukturfragen nicht mehr ansprechen kann, ohne eine neue Debatte über meinen Charakter statt über das Thema zu führen. Es ist symptomatisch für die derzeitige Lage: Nicht die Inhalte sind das Problem – sondern die Unfähigkeit, sie auszuhalten.
Wenn Regeln existieren – aber nur zur Dekoration (Discord-Brainstorming vs. Wiki-Dokumentation)
Ein Abschnitt über die faszinierende Kapazität, Discord als Entscheidungsplattform zu nutzen – und das Wiki dann als Notizblock. Natürlich mit der perfekten Portion Unverbindlichkeit.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin weiterer Punkt, der sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre und insbesondere Monate zieht und auch erst kürzlich wieder aufgetreten ist. Das Verhältnis zwischen Discord-Kommunikation und Wiki-Dokumentation. Man könnte meinen, die hierzu beschlossenen Regeln wären klar, eindeutig und praktisch – und damit eigentlich idiotensicher. Doch wie so oft liegt das Problem nicht im Regelwerk, sondern in seiner Anwendung, oder besser: in seiner Nicht-Anwendung. Die Regelung wurde bewusst in zwei Bereiche gesplittet:
- Teil A: Discord als schneller Brainstorming-Kanal
- Teil B: Wiki als verbindliche Dokumentations- und Entscheidungsplattform
Klingt zu einfach um wahr zu sein? Ist es auch. Zumindest in der Theorie. Kurz zu den einzelnen Punkten:
Teil A) Discord – der schnelle Chat, der plötzlich zum rechtsverbindlichen Gerichtsurteil mutiert
- Es wurde ausdrücklich festgehalten, dass Discord nicht der Ort für verbindliche Entscheidungen ist, sondern ein Brainstorming-Raum. Ideen sammeln, Gedanken austauschen, spontane Rückfragen klären – ja.
- Überrumpelnde Schnellschüsse umsetzen – nein.
Genau das sollte verhindert werden, weil sich in der Vergangenheit mehrfach Benutzer, Projektleiter und sogar Administratoren „übergangen“ fühlten: Überspitzt, man geht schlafen, steht am nächsten Tag auf – und die halbe Wiki-Struktur wurde zwischen 22:00 und 02:00 Uhr spontan beschlossen, besprochen, umgesetzt, revidiert, erneut umgesetzt und dann als „breiter Konsens“ verkauft, obwohl faktisch nur zwei bis drei Leute anwesend waren. Der Witz: Gerade diese Problematik wurde während der Treffen ausführlich besprochen (und nicht nur einmal).
Die Lösung: Wer größere Änderungen plant, soll die zuständige Ebene proaktiv einbeziehen. Wertschätzung nennt man das. Nur um das Wort an der Stelle nochmal festzuhalten!
Und es wurde ebenso klar festgelegt:
- „Discord = Brainstorming.
- Wiki = Entscheidungsplattform.“
Eine Woche Einwandfrist – absolut legitim. Und ein Hinweis im Autorenportal? Ja, sinnvoll – denn Änderungen, die im Diff-Gewitter lahmgelegt werden, sind so sichtbar wie ein weißer Schneeball im Schneesturm. Nur schade, dass diese Regelungen in der Praxis leider die Halbwertszeit von Spülwasser besitzen.
Teil B) Dokumentation im Wiki – theoretisch verbindlich, praktisch optional
Mein eigener Vorschlag fand (angeblich) breite Zustimmung: Wenn ein Thema feststeckt, macht man: einen kurzen VC, dokumentiert das Ergebnis im Wiki, setzt eine 14-tägige Frist und beschließt es, wenn keine Einwände kommen.
Struktur. Übersicht. Nachvollziehbarkeit.
Was daran so radikal gewesen sein soll, dass es bis heute nicht konsequent umgesetzt wurde, bleibt wohl das zweite große Mysterium neben der Frage, warum Diskussionsregeln existieren, wenn sie ohnehin nur wie Deko wirken. Dazu kam der Wunsch nach einer Übersichtsseite für offene Diskussionen – vollkommen logisch.
Bis heute ist diese Seite… sagen wir mal: in der Liste der „guten Ideen, die man irgendwann mal angehen könnte“. Ja es gibt diese Seite allerdings wird sie gefühlt nicht wahrgenommen da immer noch stagnierende Diskussionen (Bsp. vom 14.12.2022) draufstehen. Letzter Status der ältesten Diskussion nach einem Reminder meinerseits: Generell gibt es glaub ich nichts mehr zu diskutieren, mir ist nur immer was dazwischengekommen, sodass ich einfach nicht dazu gekommen bin, das zu überarbeiten. Vom 19:53, 8. Okt. 2025 (CEST). Passiert ist seitdem wieder nichts. Ich will niemandem seine zeitlichen Aufgaben Vorschreiben jedoch eine Frage stellen. Wenn etwas seit 23. Mai 2025 (nachfolgende gab es lediglich meinen Reminder) geklärt ist warum es seit nun sechs Monaten stillsteht? Etwa weil man für sich entschieden hat das die Aufgabe einem keinen Spaß macht und man es nach dem Motto „Wenn es keinen Spaß macht dann mache ich es nicht“ liegen lässt bis sich dem schon irgendwer annimmt? Und was hat das alles mit den Konflikten zu tun? Alles. Denn die ausgerufenen Regeln zur Entzerrung, Entstressung und Deeskalation hätten große Teile der Konflikte aktiv verhindert. Der Vorwurf, ich würde „zu früh“ diskutieren – während andere „zu früh“ umsetzen. Und in typischer Ironie setzt genau dieser Punkt dem Ganzen die Krone auf: Man wirft mir vor, „zu viel“ zu diskutieren – während gleichzeitig verbindliche Entscheidungen ohne jede Diskussion direkt aus dem Discord ins Wiki geworfen werden. Wenn Regeln ernst genommen würden, hätten viele dieser Situationen nicht eskalieren können. Doch solange Discord als Schnellschuss-Kompensationsfläche missbraucht wird und das Wiki nur dann als Entscheidungsort dient, wenn es gerade angenehm ist, bleibt die Kommunikationslage eine Mischung aus Spielcasino und Telefonstille.
Kurz gesagt:
- Discord-Entscheidung → sofort umgesetzt
- Wiki-Regel → optional
- Einwandfrist → wenn’s gerade passt
- Eingeschlafenes Umsetzen → nur, wenn es jemand anderes machen soll
- Wertschätzung → als Wort bekannt, in der Anwendung unbekannt
- Und am Ende steht wieder die immergleiche Frage:
- Wäre das alles passiert, wenn man sich an die eigenen Prozessregeln gehalten hätte?
- Die Antwort liegt irgendwo zwischen „nein“ und „selbstverständlich nicht“.
Die Frage ist wo liegt das Problem an der Umsetzung dieser Regel? Hierzu setzte ich einmal ein Zitat:
- Und bezüglich der Diskus... Diskussionen im Wiki sind für mich einfach nicht gut. Sie sind träge, enorm unproduktiv und nicht zielführend. Deswegen wende ich mich immer der Option zu Dinge auf Discord zu klären. Im Wiki diskutier ich nur, wenn Leute das explizit wünschen. Im Wiki Diskussionen zu haben, endet im Totalstillstand für potenziell mehrere Monate und dafür hab ich einfach keine Lebenszeit.
Dieses Zitat ist einseitig betrachtet völlig legitim und richtig insgesamt ist allerdings völlig falsch und kontraproduktiv. Es wurde vor vielen Jahren genau dieser Standpunkt beleuchtet was du der Regelung führte. Dieser will man sich jedoch nicht annehmen und Kompromissbereitschaft zeigen, weil man eine Diskussion in einem Format befürchtet das langsamer ist und einem somit keinen Spaß macht. Dieser Teufelskreis kann nur durchbrochen werden, wenn man sich nicht völlig sperrt, sondern Kompromisse auch versucht umzusetzen. Erst dann lässt sich nach einiger Zeit sagen ob dieser Zielführend war. Diese Chance gibt man allerdings nicht. Stattdessen geht man in Diskussionen im PokéWiki in den Tarnmodus. Jemand sagte mal das seine Nachrichten auf Discord ungefiltert sind und wenn er etwas im PokéWiki schreibt sich viele Gedanken dazu macht was er schreibt. Trifft das hier auch zu? Ist es das Problem das man sich nicht mit einer Thematik auseinandersetzen will und sie lieber früher als gestern vom Tisch hätte was im Discord durch die Menge an Nachrichten sehr schnell passiert. Schnell ist ein Faktor für Quantität den man nutzen kann, wenn alles geklärt ist nicht für Qualität.
Ein strukturelles Problem am Beispiel einer einzelnen Diskussion
Eine Diskussion, die eigentlich banal war – und dann zur Fallstudie für strukturelle Überforderung wurde. Wurde diese aufgearbeitet? Wohl kaum. Sie ging im Discord-Gewitter wie so vieles einfach unter. Ich will hier nicht nochmal alles wiederholen. Es findet sich auf meiner Diskussionsseite und ich belasse es hier bei einem Fingerzeig der jedoch nicht vergessen werden sollte.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEin Punkt, der im Gesamtkontext nicht ausgeklammert werden darf, ist die Diskussion zur Orte Infobox auf meiner Diskussionsseite. Hierbei geht es nicht um die Vorlagen-Diskussion selbst sondern wie die Diskussion mit einer teilnehmenden Person unter anderem auf das Thema Release abgeschweift ist und deren Auswirkungen und Reaktionen anderer darauf. Mir geht es also nicht wegen des konkreten Anlasses, sondern weil sie exemplarisch sichtbar macht, wo eigentlichen Probleme ebenfalls liegen – und warum die Gesprächsbasis inzwischen so erschöpft ist. Über Jahre hinweg habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass mir klare Rückmeldungen und ein Mindestmaß an Resonanz fehlen. Diese Hinweise wurden entweder ignoriert, mit Schweigen oder dem Tarnkappenmodus beantwortet oder als individuelle Befindlichkeit abgetan. Als die beteiligte Person schließlich dieselben Symptome äußerte – Überforderung, fehlende Orientierung, mangelnde Beteiligung, Resignation – erhielt diese binnen Stunden Wertschätzung, Rückendeckung und Strukturvorschläge bei einem anderen Thema, um die ich seit langer Zeit ebenfalls erfolglos gebeten hatte. Dass zwei identische Situationen (auch wenn die Themen unterschiedlich sind) völlig unterschiedlich behandelt wurden, war nicht nur irritierend, sondern verdeutlichte eine grundsätzliche Schieflage: Meine Arbeit wurde bzw. wird angeblich geschätzt, meine Bedürfnisse nach Hilfe hingegen regelmäßig übergangen. Jemand der über diesen Schritt bereits hinaus ist und bereits jetzt schon Resignation durch Überlastung aufzeigt wird gehätschelt und getätschelt. Hierbei stelle ich mir wieder die Frage. War es nur Beweihräucherung oder lief es beim bisherigen Release von Pokémon-Legenden: Z-A anders? Zumindest objektiv betrachtet kann ich anhand der mir vorliegenden Informationen und der letzten Änderungen keine Abkehr im Handlungsmuster erkennen und frage mich wann auch für diese Person die Resignation und Überlastung in Aufgabe endet?
Die Diskussion zeigte jedenfalls drei Dinge, die sich wie ein roter Faden durch viele Konflikte ziehen:
- 1. Fehler werden personifiziert statt analysiert:
- Anstatt die Sachebene zu klären, wurde die Verantwortung emotionalisiert – inklusive impliziter Unterstellung, ich hätte „wissentlich falsch dargestellt“. Eine absurde Annahme, aber offenbar ein bequemer Weg, von der eigentlichen Problemstellung abzulenken.
- 2. Kritik an Abläufen wird als persönliche Kritik gelesen:
- Die Aussage „Das war unglücklich kommuniziert“ wurde als „Du hast Mist gebaut“ interpretiert. Mit dieser Art der Überempfindlichkeit kann man jede Diskussion instant töten – und oft passiert genau das.
- 3. Die Schuld für konfliktträchtige Situationen wird nachträglich umgedeutet:
- Statt anzuerkennen, dass unklare Formulierungen zu Missverständnissen führten, wurde später konstruiert, ich hätte absichtlich eskalieren wollen. Das ist nicht nur falsch, sondern trägt zu einem Klima samt Feindbild bei, indem man irgendwann jedes Wort dreimal filtern muss, damit es nicht falsch gelesen wird. Allerdings mehrfaches filtern impliziert Erläuterungen um Missverständnisse zu vermeiden. Das endet dann ja doch nur wieder in einer „Wall of Text“
Diese Diskussion war rückblickend ein weiterer Moment, der mir klar macht: Es geht hier nicht um „richtige Fakten“ oder „korrekte Abläufe“ – es geht darum, wer als störend wahrgenommen wird und wer nicht. Und wenn man einmal auf diesem Radar ist, wird jedes sachliche Wort durch eine Brille gelesen, die alles verzerrt. Erinnern wir uns da an die drei Fragen zu beginnt: Warum ich angeblich aggressiv sei. Warum ich angeblich „immer gleich auf 180“ sei. Warum ich angeblich beleidigend bin. Ist dem denn tatsächlich so? Oder lichtet sich der Nebel wohl so auch langsam – vielleicht hat das Hirn heute beschlossen, den Energiesparmodus kurz auszuschalten. Mag hart klingen jedoch, wenn man bedenkt diese Diskussion war damit keine Ausnahme, sondern Regelmäßigkeit. Sie ist ein Symptom. Das Ergebnis der Diskussion ist jedenfalls ein paradoxes Muster: Man vertraut auf mein Engagement, solange es reibungslos läuft allerdings verweigert man mir Feedback oder sonstigen Input wodurch möglich Themen oder Vorgehensweisen nicht aufleuchten und angegangen werden können und in eigener Frustration enden weil ich im eigenen Nebelmeer die Orientierung verliere – doch sobald ich Probleme offenlege um ein leuchten zu finden das mich durch den Nebel führt, wird nicht die Struktur infrage gestellt, sondern meine Kommunikationsweise. Und zurück bleibt dunkler Nebel. Dadurch entsteht der Eindruck, als seien die Schwierigkeiten weniger ein organisatorisches Thema als vielmehr ein persönliches Versagen meinerseits. Genau diese Verzerrung führte über die Zeit dazu, dass selbst notwendige Klärungen – etwa zu Items wie Meistersamen oder der Frage, ob Pokébälle getrennt dokumentiert werden sollten – kaum mehr möglich sind. Vieles wird schnell über Discord abgehandelt oder treffender die Diskussion kurz abgewürgt, weil es keine Bereitschaft gibt eine ausführliche Diskussion die über ein Emoji oder die Länge einer Chatblase hinaus geht zu führen. Jede rein sachliche Diskussion wird inzwischen reflexhaft als „Stress“ oder „Drama“ kategorisiert und oftmals auch personifiziert, obwohl es sich um grundlegende organisatorische Entscheidungen handelt, die das Wiki unmittelbar betreffen.
Und enden in Schnellschuss-Abstimmungen, Maßnahmen oder anderen Dingen. Diese Dynamik hat unmittelbar zu meiner gegenwärtigen Haltung geführt. Es gibt Themen, die geklärt werden müssen, aber keine Atmosphäre, in der dies noch produktiv möglich wäre. Die Diskussion mit der Person war deshalb nicht ein weiterer Auslöser, sondern der Moment, in dem ein langjähriges strukturelles Problem wiederholt unübersehbar wurde und sich dennoch nichts ändert. Dies führt nun dazu das ich zwar hier und dort etwas im PokéWiki beitrage allerdings mich vorrangig eher Handlungsunfähig fühle.
- Ich will die bisherigen Beschlüsse im Orte-Projekt umsetzten → ich werde gestoppt
- Ich will den Konsens der Aufsplittung bei Illumina City durchführen → bekomme einen Hinweis das dies lediglich toleriert wurde man aber damit ein Problem hat
- Ich würde gerne die Probleme bei den Orten die im Zuge des Releases aufgetreten sind angehen → Ich habe keine Ahnung was noch gültig ist und was nicht
- Ich würde gerne eine einheitliche Handhabung der Items haben → Welche Standards gelten noch? Die aus 2018, 2022 oder 2025?
Ich weiß derzeit nicht mehr was ich noch machen kann und darf und was nicht ohne Rücksprache oder eine Klärung des Sachverhaltes via Diskussionsseite(n). Oh aber das würde ja eine Diskussion bedeuten auf die man Augenscheinlich keinen Bock hat, weil es Stress und Drama bedeutet. Ich nenne das Teufelsspirale. Diese Handlungsunfähigkeit empfinde ich massiv störend da Regeln und Prozesse entweder nicht gelebt werden und mangelnde Feedback nur zu einer immer weiteren Verstärkung dessen führen. Ich fühle meine Handlungsunfähigkeit schlimmer als am ersten Tag im PokéWiki.
Ein notwendiger Abschnitt zum Abschluss
Bevor man den Deckel schließt, muss man noch kurz das Offensichtliche aussprechen: Die Situation ist nicht schwarz-weiß, auch wenn meine Kommunikation für den ein oder anderen so wirkt als gäbe es nur diese eine Seite. Ich bin kein unbeteiligter Beobachter der zwangsläufig Recht hat. Ich weiß einige Passagen lesen sich trotz meiner vielfach genannten und erklärten Absichten danach an, als möchte ich Recht behalten. Mir geht es nicht um Recht. Mir geht es darum Probleme zentral zu nennen, die Menge macht hierbei die Länge und meine Absichten deren Erklärung mir so oft versagt wurde aus dem Dunkel ins Licht zu holen.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesEs sei an dieser Stelle unmissverständlich gesagt: Es geht mir nicht darum, Recht zu behalten. Wer dies nach all dem immer noch denkt sollte seine Betrachtungsweise hinterfragen. Es geht darum, Missstände zu benennen, damit sie sich ändern können. Das ist kein Machtanspruch, sondern eine Grundvoraussetzung für jede funktionierende Projektarbeit. Dazu gehört aber, dass man sich mit Inhalten auseinandersetzt – nicht mit Etiketten, nicht mit persönlichen Befindlichkeiten und schon gar nicht mit dem reflexhaften Nachtreten, das in jüngerer Zeit zu oft zu beobachten war.
Ich habe keinerlei Problem mit Gegenwind, solange er argumentativ ist. Ich begrüße ihn sogar, weil er zu besseren Ergebnissen führt als pures Schweigen. Was ich jedoch nicht akzeptieren kann, ist Willkür, die im Nachhinein als „gesunder Menschenverstand“, „Teamentscheidung“ oder „Respektregel“ etikettiert wird. Man kann sich hinter solchen Begriffen verstecken – oder man kann sie tatsächlich leben. Wer Letzteres beansprucht, muss Kritik als Angebot verstehen, nicht als Angriff.
Solange das nicht passiert – solange Strukturen Probleme überdecken, anstatt sie zu lösen, solange Diskussionen als lästig gelten und Nachfragen als „Stress“ abgetan werden –, wird sich am Kern nichts ändern. Dann bleibt nur das Gefühl, das ich bereits früher formuliert habe: Eine Diskussion im PokéWiki ist wie Perlen vor die Säue. Die Metapher bezieht sich auf das Verpuffen fachlicher Inhalte, nicht auf die Beteiligten. Ich hoffe dies wurde deutlich genug.
Selbstreflexion: Der eigene Anteil im System oder auch der der blinde Fleck
Dieser Abschnitt ist der Moment, in dem ich anerkenne, dass analytische Präzision kein Ersatz für Empathie ist. Und dass auch ich zur Eskalation beigetragen habe – manchmal mehr als mir lieb ist und war. Mir wurde zwar geraten, weniger „über mich preiszugeben“, weil dies Angriffsfläche biete. Eine interessante Logik: Die Verantwortung für Fehlinterpretation soll also nicht etwa bei denen liegen, die selektiv lesen, sondern bei denen, die transparent formulieren. Der Vorschlag, weniger klar zu schreiben, löst für mich kein Problem – er macht es unsichtbar. Und Unsichtbarkeit war noch nie ein sinnvolles Mittel gegen Missverständnisse. Ich denke der wiederholt genannte Tarnmodus ist da Beweis genug. Wer angreifen will, findet immer eine Fläche. Schweigen bietet genauso viel Projektionsraum wie ein 50-seitiger Text – nur mit weniger belegbaren Fakten. Wenn man mir also empfiehlt, weniger zu sagen, um „Angriffsfläche“ zu reduzieren, dann ist das keine Lösung, sondern der Versuch, Kommunikation durch Vorsicht zu ersetzen. Und seien wir mal ganz ehrlich. Das war noch nie eine meiner Stärken. Ich halte es für zielführender, weiterhin vollständig zu dokumentieren, was tatsächlich gesagt wurde, statt Dritten zu überlassen, was gemeint gewesen sein könnte. Transparenz ist kein Makel. Missinterpretation ist kein Naturgesetz. Und Angriffsfläche entsteht nicht durch Klarheit, sondern durch Absicht. Der Satz „Du gibst zu viel von dir preis und bietest Angriffsfläche“ klingt wie eine klassische Leserschuld-Zuweisung. Wenn dich jemand falsch liest, bist du schuld, weil du zu viel erklärt hast. Ironischerweise verteidigt der Satz genau das Verhalten, das zu den Konflikten geführt hat: Interpretation statt Textanalyse. Natürlich, ich könnte auf drei Sätze reduzieren. Dann wäre die Angriffsfläche zwar kleiner, aber die Interpretationsfläche groß genug, um eine Kleinstadt darauf zu errichten. Wäre das wirklich hilfreicher? Das folgende ist keine Selbstzerlegung, sondern eine nüchterne Feststellung darüber, wo meine Stärken liegen – und wo nicht. Ich biete diese Angriffsfläche also bewusst. Nicht um sie auszuhalten, sondern als Chance anders als bisher damit umzugehen.
Ausführliche Behandlung dieses AbschnittesNach all dem was ich über die letzten Abschnitte angesprochen habe, wäre bequem, mich nur als den zu präsentieren, der Missstände anspricht und Licht in dunkle Ecken bringt und den Nebel lichtet. Aber so funktioniert eine Stellungnahme für mich nicht – jedenfalls nicht die Sorte, die man ernst nehmen soll. Ich will hiermit alle Seiten so objektiv und sachlich wie nur möglich beleuchten und Probleme aufzeigen. Dies schließt Dinge die ich selbst verursache eben mit ein. Mein kommunikativer Stil trägt mitunter Teilverantwortung für das, was passiert ist. Nicht inhaltlich, aber in der Wirkung. Ich habe im Laufe der Jahrzehnte eine Form der Kommunikation entwickelt, die intellektuell präzise, logisch strukturiert und faktenbasiert ist – aber eben auch insbesondere durch meine Direktheit und Wortwahl schneidend wirken kann. Ich benutze zwar keine Schimpfwörter, das macht meine Botschaften allerdings nicht automatisch aus Sicht anderer respektvoll. Sarkasmus ist eine Waffe mit Samthandschuhen – und auch wenn sie leise trifft, trifft sie trotzdem. Das ist eine Wahrheit, der ich mich tagtäglich stellen muss. Fragt sich nur wie, wenn ich lediglich mit dem Wie ich etwas sage als Feindbild deklariert werde ohne Empathie das verschiedene Kommunikationsstile nur funktionieren, wenn beide Seiten bereit sind Ursache und Wirkung offen zu kommunizieren. Meine Art ist oft klarer, direkter und analytischer als das, was andere gewöhnt oder bereit sind auszuhalten. Je höher die Dialoggeschwindigkeit wie Beispielsweise Discord desto schwieriger lässt sich in angemessener Zeit darauf reagieren, wenn jemandes Grenzen des Aushaltens erreicht sind da man dies aufgrund unterschiedlicher Kommunikationsstile nicht automatisch mitbekommt. Dieses Defizit ist mir durchaus bewusst lässt sich allerdings nicht automatisch ohne Feedback und Hinweise erkennen, wenn es vorkommt. Hier benötigt es dieses um an diesem Defizit zu arbeiten. Ich weiß ich wirke für den ein oder anderen gerne mal wie ein echter Arsch, wenn ich so absolut direkt bin. Ich verstehe durchaus das es so wirkt, wenn ich Dinge in gut und schlecht, schwarz und weiß einteile. Dies tue ich mit Dingen, nicht mit Personen. Klare Definitionen und Fachliche Analysen sind nun mal trocken und können absolut kompromisslos wirken, wenn man diese Emotional bewertet. Jedoch ist eine Analyse nur so gut wie die Daten die dafür vorliegen. Auch ich kann nicht jeden Blickwinkel beachten so sehr ich mir auch Mühe gebe.
Mein nennen wir es harter Stil ist mir durchaus bewusst. Allerdings wird hierbei etwas verkannt, ignoriert oder nicht angerechnet. Mir persönlich fällt es schwer Emotionen herauszulesen, was ein offenes Geheimnis sein sollte. Für viele mag es eindeutig sein was wer wie Empfindet. Daher nutzte ich den Punkt der Selbstreflektion meine Gedankengänge bei zwei alltäglichen Sätzen die ich schriftlich nicht zuordnen kann:
- „Mach doch einfach, was du willst.“
Ist das jetzt wörtlich permissiv („Tu, was du möchtest“) oder extrem sarkastisch („Mir egal, du machst sowieso, was du willst“). Ohne Stimmlage ist es für mich unmöglich das zu unterscheiden. - „Passt schon.“
Kann echte Zustimmung bedeuten. Kann aber auch heißen „Nein, aber ich sag’s nicht“. Ist das jetzt nun ein ich bin mit dem Ergebnis einverstanden oder ich bin unzufrieden, aber ich spreche das nicht weiter aus?
Manche mögen hier durch Kontext Emotionen herauslesen oder hineininterpretieren können. Allerdings funktioniert das bei mir nur wenn die Emotion auch benannt wird nach dem Motto Dieses jenes welches macht mich dies oder jenes. Und so schwer es vermutlich jedem anderen auch fällt bei diesen zwei einfachen Sätzen zu interpretieren welche Emotion dahinterstecken könnte (ohne nachzufragen) so schwer fällt es mir dies generell herauszulesen, wenn diese Emotionen nicht mit offensichtlichen Stilmitteln versetzt sind. Das Ganze geht bei Emojis wie
weiter. Ist das jetzt:
- Überraschung / Erstaunen im Sinne „Das habe ich nicht erwartet.“ Also neutral bis positiv.
- Unverständnis / Verwirrung im Sinne „Ich verstehe nicht, was du meinst.“ Also neutral.
- Empörung / Unglauben im Sinne „Meinst du das ernst?!“ Also deutlich negativ.
- Schock / Entsetzen im Sinne „Das ist extrem – damit habe ich nicht gerechnet.“ Also negativ oder alarmierend.
- Ironische Übertreibung im Sinne „WAS?!“ als humorvolle Dramatik. Also positiv oder spielerisch.
- Oder Herabsetzung / Lächerlich machen im Sinne „Das ist so absurd, dass es mich sprachlos macht.“ Also deutlich negativ.
Ich denke hier in der Regel (ohne Kontext) analytisch + neutral und würde es wörtlich als „Ich habe etwas nicht verstanden“ oder „Ich bin überrascht“ interpretieren – also neutral, nicht aggressiv. Ich möchte hierbei einfach nur verdeutlichen das es schriftlich je kürzer die Nachricht oder nur ein einfaches Emoji so viel möglichen Spielraum der Emotionalen Deutung geben kann welchen man mündlich mittels Tonlage verstehen kann allerdings schriftlich zu viele Optionen lässt. Somit stehen wir vor Problem Nummer eins ich kann emotionales schriftlich nur schwer deuten. Das betrifft nicht nur das was ich lese sondern auch das was ich schreibe. Die Folge davon ist das meine Texte oftmals ellenlange Erläuterungen anhand von Fakten darstellen, weil ich selbst meine Emotionen nicht in Worte fassen kann da mir hier die Wahrnehmung dessen fehlt. Ich mir bewusst bin das dies Emotional gelesen werden könnte was nur in noch mehr Ausführung endet. Fazit für den Außenstehenden: Rechthaberreich, Machtdemonstration. Um nur zwei zu nennen. Mir fällt es schwer zu begreifen wie eine Art der Kommunikation die seit über einer Dekade angewandt wird nach der Amtsniederlage so schnell ein öffentliches Feindbild produzieren kann. Wo wir beim Problem Nummer zwei landen. Mein Kommunikationsstil ist ein Feature in technischen Kontexten – und ein Bug in sozialen wo Emotionen gerne der Standard einer Information sind. Das ist mir durchaus bewusst.
Mir ist auch bewusst das eine Diskussion einer Verbesserung dienen soll. Hier ist meine Herangehensweise allerdings immer analytisch Probleme aufzeigen. Analytik frisst nun mal Zeichen was mir klar ist allerdings wüsste ich nicht wie ich ein Problem aufzeigen soll ohne es zu benennen? Jedes Benennen führte jedoch unweigerlich dazu das davon ausgegangen wird ich mache „Stress“.
Persönlich bin ich somit am Limit. Ich fühle mich trotz langjähriger Mitarbeit von Grund auf falsch verstanden und in meiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Kann dies allerdings nicht verändern, weil es kein Feedback gibt außer das ich wie ein Arsch kommuniziere. Danke das weiß ich selbst, die Aussage hilft mir nur nicht weiter.
Da meine Kommunikativen Fähigkeiten in dieser Linie eingeschränkt sind und ich folglich nur Probleme ansprechen würde versuche ich immer eine Menge Zeit, Private Resscourcen zu nutzen um Hilfe im PokéWiki mit den zur Verfügung gestellten Mittel wertzuschätzen. 21 von 33 Orte-Projekthelden stammen von mir. Da man ja so auf Zahlen steht gerne auch die Liste als Vergleich (TCG 12, AdW 22, Anime 17, Attacken 37, Beeren 2, FdP 19, Item 5, Komplettlösung 5, Musik 1, Trainer 12, WdS 10, Manga 8, Mech 2, Pokédex 20, Spiele 9, Spin-off 14, Strategie 3, Zitate 9 und Orte 33). Doch was löst diese Zahlenreiterei nun aus? Meine Intension ist aufzuzeigen das ich viel Wert darauf lege Danke zu sagen und zu zeigen. In Folge erzeuge ich allerdings nur ein Bild und das ist eine Machtdemonstration unterlegt mit Zahlen. Ist es deshalb wahr? Nicht zwangsläufig da sich weder herauslesen lässt wie viele Mitgeholfen haben noch welche Bewertungsskala genutzt wurde. Ein Blick auf Blanke Zahlen ohne Kontext zeigt lediglich Machtdemonstration. Erinnern wir uns zurück was ein Hauptargument gegen die Orte Infobox war. Die Parameteranzahl welche mit riesigen Listen untermauert wurde. Ich frage nun wie würde man das eine oder auch das andere nun versuchen ins rechte Licht zu rücken? Ich bin der Meinung mittels einer Erläuterung wie diese sich zusammensetzen schafft man Klarheit. Zumindest auf der sachlichen Ebene. Jedoch stelle ich hier fest das und hoffe das man mir beipflichtet. Das eine nackte Machtdemonstration die ein Bild schon in eine Richtung verzerrt hat sich nicht durch Erläuterungen lösen lässt, wenn man nicht bereit ist den Inhalt genauer betrachten zu wollen. Hier sehe ich durchaus meinen Kommunikationsfehler weitere Erläuterungen zu liefern obwohl die Diskussion bereits gescheitert war. Ich lese so viele letzte Änderungen wie möglich vollständig im Diff und der Endstruktur wodurch ich mit Stand 2. November 2025 mit 3.841 vergebenen Dankeschön auf Platz 2 rangiere. Kommt jetzt wieder Zahlenreiterei? Wenn man an dieser Stelle nicht weiter liest dann schon. Ich versuche so wie es meine Zeit ermöglicht so viel Danke und Wertschätzung entgegen zu bringen wie es mir möglich ist. Werde dafür allerdings ausschließlich auf meine Art der Kommunikation degradiert. Ich nutze diese Zahlen somit um ein Verhältnis zwischen Positiv und Negativ herzustellen. Um zu zeigen das ich sehr oft versuche Wertzuschätzen und nicht nur zu tadeln. Ein Verhältnis das nur verständlich wird, wenn man das lesen nicht mittendrin abbricht und sich gemaßregelt fühlt das man die Danke-Funktion nicht oft genug nutzt. Jedoch wird hier bei einigen die es wollen sich das Vorverurteilte Feindbild bestätigen. Das ist etwas das definitiv Emotionen auslöst. Und es sind keine guten.
Das ich mich nicht dennoch nicht aggressiv fühle trotz des Umgangs, heißt wissentlich nicht, dass andere sich nicht angegriffen fühlen. Kommunikation ist keine Einbahnstraße, auch für mich nicht. Und an diesem Punkt wird es echt kompliziert: Ich frage mich tatsächlich, warum plötzlich mehrere Benutzer (vorrangig hinter vorgehaltener Hand oder deren privaten Nachrichten untereinander) sagen, meine Wirkung sei „immer schon“ so „negativ“ gewesen – während mich niemand je darauf hingewiesen hat was ich ändern sollte. Warum passiert dies erst seit meiner Amtsniederlegung? Wie soll ich also unterscheiden zwischen „Alle liegen falsch“ und „Etwas an mir hat diese Reaktionen ausgelöst“? Die Antwort ist mall wieder relativ einfach und kein Vorwurf, sondern eine klare Feststellung: gar nicht, ohne Rückmeldung! Und genau diese blieb über Jahre hinweg aus.
Ich funktioniere in der Regel rational: Ich suche Fakten, sammele Beispiele, analysiere Muster, und erst dann schreibe ich einen Beitrag. Das erzeugt eine enorme Sachlichkeit, die in Diskussionen eigentlich von Vorteil sein sollte. Aber während ich noch die Belege sortiere, stehen andere gedanklich längst an einem emotionalen Abgrund, den ich nicht einmal sehe, weil mir Inhalt über Wirkung geht. Und weil ich keine Bauchgefühle lese, wer kann das schon, wird meine nüchterne Analyse als Kälte oder Angriff interpretiert.
Vielleicht liegt darin mein blinder Fleck: Ich kann recht haben – und trotzdem falsch handeln.
Beide Dinge schließen sich nicht aus wie sich auch beim Artikel Haus des Protagonisten und dem Hinweis eines Benutzers darauf zeigt. Doch wie soll ich das erkennen? Stille ist für solche Erkenntnisse ein schlechter Ratgeber. Dieser blinde Fleck lässt sich mit heutiger Betrachtung auch auf andere Handlungen und Vorgehensweisen anwenden. Immer wenn Kritik an der automatischen Einleitung kam, bot ich an, entweder mir eine zukunftssichere Lösung zu präsentieren – oder die Umsetzung selbst zu übernehmen, ich gebe dann lediglich das Format. Aus meiner Sicht sachlich und logisch. „Wenn ihr es anders wollt, zeigt mir eine funktionierende Methode – oder setzt sie selbst um.“ Aus Sicht mancher anderer. Ein knochentrocken formulierter Abschussball à la: „Dann macht es halt gefälligst selbst, wenn ihr es besser wisst.“ Ich kann jetzt relativieren so war es nicht gemeint – aber so wurde es offenbar gehört und damit ist es egal was ich damals wollte. Mein Tonfall war zwar analytisch korrekt, aber für Menschen, die Kritik stärker emotional verarbeiten, wirkte er wie eine kalte Retourkutsche. Ich meinte: „Bitte liefert eine belastbare Alternative.“ Angekommen ist: „Macht euren Kram alleine und nervt mich nicht, wenn ihr es nicht hinbekommt.“ Die unbequeme Erkenntnis: Ja, ich hätte den Hinweis anders formulieren müssen. Weniger nach „Ich bin bereit, das zu übernehmen, wenn es Substanz gibt“ und mehr nach „Ich unterstütze gern – aber dazu brauche ich X und Y, sonst wird es nicht sauber.“ Hier zeigt sich mein blinder Fleck deutlich. Objektiv betrachtet war mein Vorschlag sinnvoll. Subjektiv wirkte er wie ein Schlag mit der Faust. Vielleicht waren meine drei Hinweise auf die Kanalregeln fachlich korrekt – aber für manche bereits konfrontativ, weil sie sich gemaßregelt fühlten. Vielleicht war die Löschung regelkonform – aber in diesem Moment emotional eskalierend. Vielleicht war meine Infobox-Analyse sachlich richtig – aber demotivierend, weil sie aufwändig erstellte Arbeit zerlegte, ohne „emotionales Polster“. Und ja, vielleicht unterschätze ich, wie schnell andere von Inhalt auf Befindlichkeit umschalten.
Für mich ist die Reihenfolge klar:
- Fehler → Korrektur → Verbesserung.
- Für andere ist es eher: Person → Stimmung → Gesprächsbereitschaft.
Wie soll man eine Fehlerdiskussion führen, wenn jedes sachliche Wort automatisch emotional gedeutet wird? Wie soll man eine technische Analyse präsentieren, wenn die interpretierte Tonalität wichtiger bewertet wird als die Richtigkeit? Wie soll man gemeinsam Entscheidungen treffen, wenn niemand klar sagt, wo die kommunikative Schmerzgrenze liegt?
Das ist keine Ironie (!), sondern ein echtes Problem: Ich kann nur auf Regeln Rücksicht nehmen, die existieren – nicht auf implizite Erwartungen, die nie ausgesprochen wurden.
Und hier entsteht der eigentliche Konflikt. Eine Enzyklopädie lebt von überprüfbaren Fakten (nicht nur blanke Zahlen, sondern auch deren Kontext) und nicht von Stimmungen. Wenn sich aber die Kultur so verändert hat, dass die Befindlichkeit des Einzelnen über der Sachlichkeit einer Diskussion steht, dann brauche ich klare Orientierung, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Diese Orientierung fehlt mir nach wie vor und ohne diese weiß ich auch nicht wie ein weiteres Engagement im PokéWiki sich für mich gestalten lässt.
Ich erkenne an: Nicht alle Fehler lagen außerhalb von mir. Ich habe mich darauf verlassen, dass Logik für sich spricht. Ich habe unterschätzt, dass Menschen in Diskussionen selten logisch reagieren. Ich habe erwartet, dass man klare Argumente als Hilfestellung sieht, nicht als Kampfansage. Und ja – dadurch habe ich manche Situationen durchaus verstärkt, nicht entschärft.
Allererdings eines bleibt ebenso wahr. Weder Aggressionsabsicht (auch wenn manches von mir „Passiv Agressiv“ wirkt) noch irgendeine Art von „Dominanzgehabe“ war je Teil meiner Intention. Wenn meine Wirkung eine andere war, dann ist das ein Problem – eines, um dessen Hinweis ich mich frühzeitiger gefreut hätte. Denn ohne Feedback sieht alles aus wie ein Systemfehler der anderen Seite. Und an dieser Stelle will ich einen klaren Vorwurf sowie Schuldzuweisung an alle adressieren die es betrifft: Schweigen und Stille sind euer Anteil den ihr vor eurer Haustür kehren müsst! (Was nicht bedeutet das ich mich des kehrens ausnehme.)
Ich weiß es und auch jeder andere, Schweigen ist nicht nur Zustimmung. Schweigen kann auch Erschöpfung sein. Doch ohne den Hinweis was gerade zutrifft lässt sich nur im Londoner Herbstnebel wandeln. Insgesamt bleibt mir zu sagen. Ich bin sicherlich nicht der Ursprung der Eskalationen, aber ich bin auch nicht unschuldig an ihrer Dynamik.
Ich verteidige meine Inhalte – aber nicht die Nebenwirkungen meiner Kommunikationsform.
- Ich bleibe bei meinen Argumenten – aber ich erkenne an, dass das Verständnis von Tonalität ein Werkzeug ist, das ich lernen muss!
- Selbstreflexion heißt nicht, den eigenen Standpunkt aufzugeben, sondern zu erkennen, wo man selbst Teil des Problems wurde, obwohl man eigentlich die Lösung im Sinn hatte.
- Und ja: Diese Erkenntnis öffentlich zu benennen ist für mich wie auch andere überfällig.
Eine letzte und wichtige Anmerkung: Die hier beschriebenen Probleme tauchten nicht konstant, nicht täglich und nicht bei allen Beteiligten auf. Sie sind hervorgehobene Einzelfälle – aber Einzelfälle mit demselben Muster. Genau deshalb müssen sie benannt werden, damit das Muster verschwindet, nicht die Menschen.
— Ryuichi
