Ristall
| ||||||||||
|
| ||||||||||
| ||||||||||
| ||||||||||
| ||||||||||
Ristall ist ein Nebencharakter aus Pokémon Horizonte: Die Serie. Sie ist Lucius’ Frau und die Ururgroßmutter von Liko. Gemeinsam mit Lucius und Gibeon hat sie die Gruppierung der Entdecker gegründet und nach dem Paradies Laqua gesucht. Sie starb nach den Vorkommnissen dort in jungem Alter und hinterließ Layla mit dem Anhänger, in dem Terapagos schlief.
Werdegang
Vergangenheit
In Die Wunder dieser Welt! erzählt Ristall ihre Geschichte. Sie wurde in einer Hafenstadt von drei Dieben verfolgt, die es auf Terapagos abgesehen haben. Lucius bemerkt das und beschützt sie mit Rayquaza. Er erkennt Terapagos, was Ristall verwundert. Sie erzählt, dass sie es im Schlund von Paldea gefunden hat und es ihr folgen wollte.
Spät nachts sitzen sie zusammen am Lagerfeuer. Lucius schreibt sein Tagebuch und Ristall liest das Karmesinbuch, in dem Alondo von Terapagos berichtet. Lucius ist überzeugt von den Geschichten, auch wenn andere sie für Unsinn halten. Ristall fragt ihn, weshalb er auf Abenteuer geht. Er entgegnet, dass er die Schönheit der Welt finden möchte, einen Ort, den noch niemand gesehen hat. Deshalb suche er nach Laqua. Ristall kennt das Märchen ebenfalls und möchte sich der Suche anschließen. Während dieser Suche hat er Olithena, Lavados, Lapras, Axantor und Entei? gefangen und mit ihnen ein tiefes Band geschlossen.

Einige Zeit später befindet Ristall sich mit ihm in einem Café. Zwei Besucher machen sich darüber lustig, dass Ristall und Lucius an Laqua glauben. Ein Mann namens Gibeon mischt sich ein und offenbart, dass er ebenfalls nach Laqua forscht und einige Berichte nach Informationen durchsucht hat. Außerhalb des Cafés beschließen die drei, zusammen nach Laqua zu suchen. Ristall bemerkte, wie ähnlich sich beide waren. Nachdem sie sich die Entdecker nannten, fanden sie Laqua und betraten diesen Ort.
Als sie weiter zum Kern vorstoßen, finden sie den Kern des Laquium. Schon dort reagiert Terapagos abstoßend auf den Kristall. Lucius schlägt vor, zu gehen, und Gibeon stimmt widerwillig zu. Kurze Zeit später beginnt es zu regnen und Ristall und Lucius können Gibeon nicht finden. Es gibt eine Explosion am Kern. Gibeon hat sich mit seinem Zygarde dorthin begeben und gräbt den Kern aus. Dadurch gelangt Laquium in die Luft und die Pokémon in der Umgebung werden aggressiv und greifen die drei Entdecker an. Lucius’ Pokémon können nichts gegen den Kern ausrichten. Auch Zygarde, das seine 50 %-Form aufgibt, kann den Kern nicht aufhalten. Lucius und Ristall sind schockiert, während Gibeon begeistert ist. Der Kern explodiert erneut und Gibeon fällt in eine Felsspalte. Lucius ist entschlossen, ihn dennoch aufzuhalten und Ristall schließt sich an. Durch ihren Wunsch wechselt Terapagos in seine Stellarform und umgibt den Kern mit Hilfe der sechs Helden mit einer Barriere, in der Lucius verbleibt und Ristall sagt, dass sie die Zukunft der beiden beschützen soll. Terapagos fällt in Form des Anhängers, den Liko später trägt, vom Himmel.
Gegenwart
Ristall wird erstmals in Der einsame Krieger Axantor! erwähnt. In einer Vision sehen Liko, Rory, Dot und Friedel gemeinsam mit Gemma, wie Lucius Axantor fängt. Anschließend dreht er sich um und meint zu Ristall, dass sie aufbrechen sollten.

In Die drei Entdecker berichtet Diana von ihren Nachforschungen. Sie hat herausgefunden, dass die Entdecker ursprünglich aus drei Mitgliedern bestanden: Lucius, Gibeon und Ristall. Auch sie weiß nicht, wer Ristall eigentlich ist. Später besucht Liko zusammen mit Rory, Dot, Diana und Friedel den Kristallsee in Kitakami, da sie von Brianna erfahren haben, dass man dort mit den Toten sprechen kann. Das gelingt im zweiten Anlauf bei Nacht und Ristall erscheint. Während Ristall versucht, die Situation zu verstehen, ist Liko sprachlos und kann es nicht erklären.
Deswegen springt Friedel ein und erklärt ihr, dass Terapagos eines Tages erwacht ist und sich infolge dessen der Wunsch der Volttackle-Aeronauten geformt hat, Laqua zu finden. Zudem reagieren Lucius’ Pokémon und kommen aus ihren Pokébällen. Ristall freut sich, sie alle und vor allem Pagogo wiederzusehen. Es stellt sich heraus, dass es ihr Pokémon war.
Mitten im Gespräch fängt das Kind in ihren Armen an zu weinen. Sie spricht es mit dem Namen Layla an, was Diana verwundert, denn ihre Mutter hieß Layla. Nach einigen Schocksekunden realisieren Diana und Liko, dass sie die Nachfahren von Ristall und Lucius sind. Diana ist Ristalls Enkelin und Liko ist ihre Ururenkelin.
Anschließend erzählt sie in Die Wunder dieser Welt! von ihrer Geschichte. Nach den Geschehnissen in der Vergangenheit verließ sie Laqua und hat nicht vor, Layla von Lucius und dem Rest der Geschichte zu erzählen. Friedel fragt sie, wo Laqua ist. Sie kann nur berichten, dass sie tagelang über das Meer gereist sind und irgendwann auf diesen Ort gestoßen sind. Als Liko ihr noch Fragen stellen und über Gibeon berichten möchte, leuchtet Ristall auf und verschwindet langsam.
Bevor sie komplett verschwindet, gibt sie Terapagos in Likos Obhut.
Ihre Pokémon
Vor etwa hundert Jahren reiste Ristall gemeinsam mit Lucius und Gibeon durch die Pokémon-Welt, um Laqua zu finden. Dabei trug sie oftmals Terapagos im Arm und setzte es auch im Kampf gegen den Rakurium ein.
In Likos Obhut
- → Hauptartikel: Pagogo
Synchronsprecher
| Sprache | Synchronsprecher |
|---|---|
| Japanisch | Yukana |