RobbiRobbs XdW

Aus PokéWiki
Navigation Suche

Latias (2016/KW30)

Das Äon-Pokémon Latias

Das Äon-Pokémon Latias ist ein Pokémon mit den Typen DracheIC.png und PsychoIC.png. Es existiert seit der dritten Generation und ist erstmals in Pokémon Rubin und Saphir antreffbar. Wie Latios, mit dem es ein Duo bildet, ist es seit der sechsten Generation in der Lage eine Mega-Entwicklung durchzuführen. Es basiert auf einem Mix aus einem GreifWikipedia icon.png und einem DüsenjetWikipedia icon.png.

Sein Vorbild wurde bei der Mega-Entwicklung wieder aufgegriffen, da es so in der Lage ist Spitzengeschwindigkeiten von MachWikipedia icon.png 4 zu erreichen. Außerdem brechen seine Daunen das Licht so, dass es die Möglichkeit hat sich unsichtbar zu machen. Durch seine Intelligenz ist es zudem fähig mithilfe von Telepathie mit Menschen zu kommunizieren. Obwohl Latias, genau wie Latios, ein Geschlecht besitzt, ist es, wie die meisten anderen Legendären Pokémon, nicht in der Lage Eier zu legen.

Im regulären Anime taucht Latias bisher nicht auf, jedoch hat es einen Auftritt in einem Special und weitere Auftritte in Filmen. In Pokémon Heroes treffen Ash und seine Freunde in Alto Mare auf Latias und Latios. Während die Stadt unter dem Angriff von Annie und Oakley leidet, freundet sich Ash mit den beiden Legendären Pokémon an und hilft ihnen schließlich die Stadt zu retten. In der Spezialfolge Die größte Marmoria-Arena-Krise aller Zeiten! ist ein Latias im Besitz von Schwester Joy zu sehen, die es in einem Arenakampf gegen Forrest und sein Rihornior einsetzt. In Hoopa und der Kampf der Geschichte ruft das gebannte Hoopa Latias, Latios und Rayquaza durch seine Ringe herbei, damit sie Ash im Kampf gegen das entfesselte Hoopa unterstützen, wobei sie auch eine Mega-Entwicklung durchführen.

Seelentau (2016/KW31)

Es heißt er soll den Geist eines Latios enthalten

Der Statusverstärker Seelentau, welches seit der dritten Generation existiert, ist das Spezial-Item von Latias und Latios und als dieses in der Lage den Spezial-Angriff und die Spezial-Verteidigung des Pokémon um 50% anzuheben. Wird das Item von einem der beiden Pokémon getragen, werden sie in neueren Generationen automatisch von sämtlichen Wettkämpfen, wie der Kampfzone, der Kampfmetro, dem Duellturm oder dem Kampfhaus ausgeschlossen. In älteren Generationen verliert das Item lediglich seine Wirkung.

Bei der Einführung von Pokémon Rubin und Saphir ließ sich der Seelentau nur über das Äon-Ticket-Event erhalten, bei dem der Spieler auf der Insel im Süden die möglichkeit hat, das Pokémon zu fangen, dass er sonst nicht auf seiner Edition erhalten könnte. In der vierten Generation war der Seelentau ebenfalls nur über Events zu erhalten, in der fünften Generation auch auf normalem Weg. In der sechsten Generation ist der Seelentau wieder über eine Event-Verteilung des Äon-Tickets zu erhalten.

Im Anime taucht der Seelentau ebenfalls auf, jedoch wird er dort aufgrund einer falschen Überstzung „Herztropfen“ genannt. In dem Film Pokémon Heroes ist das Item ein Zentraler Bestandteil der Legende von Alto Mare. Vor langer Zeit sollen ein Aerodactyl und ein Kabutops die Stadt in Angst und Schrecken versetzt haben. Doch Latios brachte das Wasser in die Stadt, ertränkte die beiden Pokémon und rettete so alle Menschen und Pokémon. Das war jedoch zu viel für ihn, woraufhin er sich in einen Herztropfen verwandelte. Nachdem Annie und Oakley den Herztropfen stehlen und die Stadt in Angst und Schrecken versetzen, wird der alte Herztropfen zerstört. Daraufhin zieht sich das Wasser zurück und kommt in einer gewaltigen Welle wieder, die die Stadt zu zerstören droht. Um die Welle aufzuhalten opfert sich Latios, wie sein Vater, um die Stadt zu retten.

Tory Lund (2017/KW07)

Tory, ein Junge aus LaRousse City

Der junge Tory Lund stammt wie Drew aus der Stadt LaRousse City in Hoenn, in der er mit seinem Vater zusammen lebt. Bei einer Expedition zum Nordpol, an der er im Alter von sechs Jahren teilnimmt, kommt es zu einem traumatischen Erlebnis, nachdem er beinahe von einer Kolonie Seemops, Seejong und Walraisa überrannt wird, da diese vor einem MeteoriteneinschlagWikipedia icon.png flüchten. Aus diesem Meteorit steigt ein Deoxys, dass jedoch von Rayquaza angegriffen und besiegt wird, da es sich von ihm bedroht fühlte.

Vier Jahre später, wieder in LaRousse City, trifft Tory auf Ash und seine Freunde. Durch einen unglücklichen Zufall landet er jedoch mit diesem bei einem Pokémonkampf im berühmten Duellturm der Stadt. Aufgrund Torys Angst vor Pokémon verlieren die beiden allerdings gegen Sid und Rafe. Daraufhin rennt Tory in einen Park, wo er auf ein Plusle trifft, das Hilfe benötigt um seinen Freund Minun aus einem Mülleimer zu befreien. Tory hilft den beiden, rennt jedoch weg, als sie sich bei ihm bedanken wollen, da ihn das Erlebnis vor Jahren immer noch verfolgt.

Kurz darauf tauchern allerdings zunächst Deoxys und später Rayquaza in der Stadt auf, zwischen denen erneut ein Kampf ausbricht. Deoxys ist auf der Suche nach seinem Freund, der von Wissenschaftlern in die Stadt gebracht wurde, um an dessen Regenerierung zu forschen. Während in der Stadt die Schlacht tobt, versuchen Tory und Ash das zweite Deoxys zu regenrieren, um die streitenden zu besänftigen und die Stadt zu retten. Nachdem jedoch das Sicherheitssystem der Stadt außer Kontrolle gerät, überwindet Tory seine Angst vor Pokémon und rettet Plusle und Minun, die vom Duellturm zu fallen drohen.

Tobias (2016/KW29)

Tobias, der Sieger der Sinnoh-Liga

Tobias ist ein Pokémon-Trainer aus Sinnoh, der nur im Anime auftaucht. Wie auch Ash, Paul, Barry und Nando nimmt er an der Sinnoh-Liga teil, die auf der Maiglöckcheninsel stattfindet. Nach seinen Kämpfen gegen unbekannte Trainer muss er schließlich in Unbesiegbar gibt's nicht!! im Halbfinale gegen Ash antreten. Trotz des Sieges über Paul in der vorherigen Runde ist Ash nicht in der Lage Tobias zu schlagen, besonders weil dieser ausschließlich Legendäre Pokémon einsetzt. Sein meistverwendetes Pokémon ist Darkrai, welches bis ins Halbfinale ungeschlagen bleiben kann.

Im Kampf gegen Ash gelingt es Darkrai zunächst Skaraborn, Qurtel und Kaumalat zu schlagen, es wird jedoch von Gewaldro besiegt. Daraufhin scheint Ash sich seines Sieges sicher, doch Tobias beweist das Gegenteil, als er sein Latios aus seinem Pokéball ruft. In kurzen Kämpfen besiegt es zunächst Gewaldro und Schwalboss. Im Kampf gegen Pikachu kommt es zu einem Unentschieden zwischen den beiden, woraufhin Ash jedoch aus der Liga ausscheidet, da er kein kampffähiges Pokémon mehr besitzt. Das Finale bestreitet Tobias erneut nur mit seinem Darkrai und wird daraufhin zum Sieger gekürt.

Auffällig ist, dass Tobias eine der wenigen Personen im regulären Anime ist, die ein Legendäres Pokémon trainieren. Außer ihm sind nur Giovanni, Brandon, Theodor, Schwester Joy und ein unbekannter Trainer, der ebenfalls während der Sinnoh-Liga zu sehen ist, im Besitz eines Legendären Pokémon.

Baum des Anfangs (2016/KW43)

Der Baum des Anfangs aus der Ferne

Der Baum des Anfangs ist eine FelsformationWikipedia icon.png in Kanto, die lediglich in Lucario und das Geheimnis von Mew zu sehen ist. Sie befindet sich außerhalb der Stadt Rota, welche sich zwischen Marmoria City und dem Mondberg befindet. Aufgrund seiner Form, die stark einem Baum ähnelt, und der Tatsache, dass er bereits seit vielen Jahrtausenden existiert, wird dieser Berg Baum des Anfangs genannt. So leben auch etliche, an der Oberwelt bereits ausgestorbene, Urzeitpokémon in einer Höhle unterhalb des Berges.

Nach einem Kampf gegen Kidd Summers' Pokémon wird Ashs Pikachu von Mew zum Baum des Anfangs gebracht, damit es sich dort erholen kann. Ash macht sich daraufhin, begleitet von seinen Freunden, Kidd und Sir Aarons Lucario, welches in dessen Stab eingesperrt war, auf den Weg zu dem Berg. Da das empfindliche Gleichgewicht am Baum des Anfangs jedoch leicht gestört werden kann, startet das dortige ÖkosystemWikipedia icon.png eine Abwehrreaktion gegen die Menschen. Neben AntikörpernWikipedia icon.png in Form von verschiedenen Pokémon tauchen auch Regirock, Registeel und Regice auf und versuchen die Eindringlinge zu vertreiben. Während Maike, Max, Rocko und Kidd von den Antikörpern verschlungen werden, gelingt Ash die Flucht und eine Wiedervereinigung mit Pikachu. Aufgrund Ashs Bitte, seine Freunde zu retten verliert Mew jedoch viel Kraft, woraufhin das Ökosystem durch eine Symbiose einen Schock erleidet. Daraufhin nutzt Lucario seine Aura, um Mew und den Baum zu retten. Dies schwächt Lucario jedoch so weit, dass es in der selben Zwischenwelt wie Sir Aaron landet, welcher ebenfalls sein Leben für Mew aufgab.

Seetempel (2016/KW45)

Der Seetempel an der Wasseroberfläche

Der Seetempel, welcher einst die Heimat der Wassermenschen war, ist ein Tempel, der frei durch die Meere treibt. Er ist die Heimat der Manaphy und beherbergt einen wertvollen Schatz, die Seekrone. Da viele Diebe versuchten den Schatz zu stehlen, ist der Tempel von einer Schutzhülle umgeben, der ihn für sterbliche Menschen unsichtbar macht, indem er eins mit dem Wasser wird. Lediglich bei einer totalen MondfinsternisWikipedia icon.png wird der Tempel sichtbar.

In Pokémon Ranger und der Tempel des Meeres versucht Phantom um jeden Preis an die Seekrone zu gelangen. Da es ihm jedoch unmöglich ist, den Tempel alleine zu finden, versucht er in den Besitz des legendären Pokémon Manaphy zu gelangen. Dafür verfolgt er Ship, Kyle, Meredith und Lizabeth, die von den Wassermenschen abstammen, da diese im Besitz eines Manaphy-Eis sind. Sie werden allerdings von Ash und seinen Freunden begleitet, weshalb es Phantom nicht gelingt, das Ei in seinen Besitz zu bringen. Daraufhin verfolgt er sie auf ihrer Reise, denn sie haben ebenfalls den Seetempel als Ziel, um dort den Segen der Wassermenschen zu empfangen.

Kurz vor einer totalen Mondfinsternis gelangen die Freunde durch Zufall zum Seetempel. Dort finden sie im inneren die Seekrone, kurz darauf trifft jedoch auch Phantom ein und beginnt, Kristalle aus der Seekrone zu ziehen. Mit Jackies Hilfe gelingt es Ash, Maike und Manaphy, das dadurch verursachte Versinken zu stoppen und den Tempel zu retten, woraufhin Ash, seine Freunde und die Leute vom Marina Unterwasserzirkus den Segen der Wassermenschen empfangen.

Alamos Town (2017/KW03)

Alamos Town mit den Raum-Zeit-Türmen

Zwischen Jubelstadt und Erzelingen, westlich des Kraterbergs liegt auf einer Insel in einem See die Stadt Alamos Town. Lediglich eine einzige Brücke führt in die Stadt, deren Wahrzeichen die Raum-Zeit-Türme und ein riesiger Garten sind, welche beide vor hundert Jahren von dem genialen Architekt Godey geplant wurden. In Der Aufstieg von Darkrai erreichen Ash, Lucia und Rocko die Stadt, in der Lucia an einem Pokémon-Wettbewerb teilnehmen möchte. Da sie den See jedoch von der falschen Seite erreichen, müssten sie die Hälfte umrunden, um in die Stadt zu gelangen, zum Glück kommt ihnen jedoch Alice mit ihrem Ballon entgegen. Sie bringt sie über den See, erzählt ihnen interessantes zu den Wahrzeichen und stellt ihnen auch Tonio, den Urenkel Godeys vor. Doch die Freude wird vom Auftauchen Darkrais überschattet, dass angeblich Teile des Parks zerstört und alle mit Alpträumen plagt. Erst mit dem Auftauchen Palkias und der Gestaltannahme der Alpträume wird klar, dass Darkrai nicht derjenige ist, der alles zerstört hat. Doch auch Dialga, das Palkia zwischen den Dimensionen bekämpt hat, taucht in der Stadt auf, woraufhin deren Kampf den Raum und die Zeit verzerrt, wodurch der normalen Dimension die Vernichtung droht. Erst mit Oración, die Melodie mit der Kraft selbst die rasendste Wut zu besänftigen, welche von den Raum-Zeit-Türmen, die zugleich auch das größte Musikinstrument der Welt sind, aus gespielt wird, gelingt es den Freunden den Kampf zu stoppen und die Welt zu retten, doch Darkrai scheint vernichtet worden zu sein, da es sich im Kampf gegen die beiden anderen legendären Pokémon geopfert hat. Erst Palkia, dass alles wieder auf den Urzustand zurücksetzt, ist in der Lage Darkrai wieder zurückzuholen.

Eguana (2017/KW08)

Voll unter Spannung!

Das Generator-Pokémon Eguana, das einem ReptilWikipedia icon.png nachempfunden ist, teilt sich seine nahezu einzigartige Typenkombination ElektroIC.png und NormalIC.png lediglich mit seiner Weiterentwicklung Elezard. Damit gehört es zu den wenigen Pokémon, die den Typ Normal als Zweittyp besitzen, was erstmals in der sechsten Generation auftritt, in der dieses Pokémon eingeführt wurde. Besonders auffällig an Eguanas kleinem, nahezu komplett in gelb und schwarz gehaltenem Körper sind seine großen Hautlappen an seinem Kopf. Diese nutzt es zur Erzeugung von Elektrizät aus der Kraft der SonneWikipedia icon.png, welche es dann als Körperenergie nutzt, wodurch es komplett ohne Nahrung auskommen kann.

In diesem Zusammenhang zwischen Sonne und Pokémon steht auch seine primäre Fähigkeit Trockenheit, die Eguana bei Sonnelicht Schaden zufügt, bei Regen hingegen einige KP regeneriert. Ähnlich verhält es sich mit seiner versteckten Fähigkeit Solarkraft, die zwar Eguanas Angriffskraft erhöht, ihm allerdings ständig Schaden zufügt. Die sekundäre Fähigkeit Sandschleier erhöht den Fluchtwert im Sandsturm, was auf seinen Lebensraum in trockenen Gegenden hinweist. Ebenso hängt auch seine Entwicklung mithilfe eines Sonnensteins mit dieser Tatsache zusammen, der ebenfalls in der Wüste von Kalos gefunden werden kann, der Region, in der das Pokémon erstmals aufzufinden ist. Zudem verweist dieser Entwicklungsstein erneut auf Eguanas Zusammenhang mit der Sonne.

Gufa (2017/KW12)

Gufa in seinem natürlichen Lebensraum

Das Basis-Pokémon Gufa, dessen Lebensraum das Meer in Strandnähe ist, ist vom Typ WasserIC.png und existiert seit der siebten Generation. Gelegentlich verlässt es das Meer und begibt sich für ein Sonnenbad an den Strand, woraufhin es mit seiner Schleimschicht seine Haut pflegt. Durch seine spezielle Fähigkeit Magenkrempler ist es in der Lage, seine inneren OrganeWikipedia icon.png nach außen zu drücken und diese auf seine Gegner zu schießen und ihnen so zu schaden. Dies ist auf seine mögliche Herkunft, eine SeegurkeWikipedia icon.png, die sich zudem in seiner Kategorie wiederfindet, zurückzuführen, da diese Tiere ebenfalls in der Lage sind, ihre Innereien auf Feinde zu schießen. Die Fähigkeit kommt allerdings erst zum Einsatz, sobald Gufa besiegt wurde, wodurch es dem Gegner Schaden in Höhe der KP zufügt, über die es vor der Kampfunfähigkeit verfügte.

Von dieser Fähigkeit abgesehen fällt es Gufa schwer seinem Gegner Schaden zuzufügen, da es keinerlei offensive Attacken erlernt, lediglich reflektierende Attacken, die nicht ohne einen Verlust für Gufa daher kommen. Zudem ist Gufas Initiative-Basis mit Pottrotts und Mampfaxos die niedrigste aller Pokémon, was ihm in Kämpfen allerdings einen Vorteil verschaffen kann, da es so stets zuletzt angreift und so seine reflektierenden Attacken nicht fehlschlagen, sofern sich der Gegner nicht Bizarroraum zunutze macht.

Morlord (2017/KW22)

Lässig lässt es sich treiben

Morlord, das Fisch-Pokémon mit den Typen WasserIC.png und BodenIC.png, wurde gemeinsam mit vielen weiteren Pokémon in der zweiten Generation eingeführt und ist damit in Pokémon Gold und Silber erstmals verfügbar. Das auf einem MolchWikipedia icon.png basierende Pokémon ist die Weiterentwicklung von Felino und ist wie sein Vorbild überwiegend in moorigen und schlammigen Gegenden vorzufinden. Daher lässt es sich in Sinnoh auch im Großmoor auffinden und fangen.

Gelegentlich lässt sich das Pokémon auch in fließenden Gewässern finden. Dort liegt es Bewegungslos auf dem Grund oder in Ufernähe und wartet darauf, dass etwas essbares in sein Maul schwimmt. Das liegt daran, dass Morlord besonders Bewegungsfaul sind, so kommt es gelegentlich dazu, dass eines dieser Pokémon von der Strömung mitgetragen wird, wobei es Steine oder Schiffe rammt. Solche Zwischenfälle nimmt es allerdings mit gleichgültiger Gelassenheit hin, die neben seiner Faulheit ein Erkennungsmerkmal dieses Pokémon ist.

In den Spielen tauchen einige Morlord im Besitz von Arenaleitern wie Misty oder Marinus auf. Aber auch das Team des Top Vier-Mitglieds Teresa enthält ein Morlord. Neben Auftritten in den Hauptspielen der Pokémon-Reihe taucht es auch in einigen Ablegern wie etwa Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit auf. Dort verwaltet verkauft es einige Items im Pokémon-Paradies und ermöglicht es, das Team zu organisieren.

Reißlaus (2017/KW24)

Reißlaus nahe Küste

Das Laufschritt-Pokémon Reißlaus wurde mit der siebten Generation eingeführt und besitzt die Typen KäferIC.png und WasserIC.png. Sein Aussehen ist an eine AsselWikipedia icon.png oder an ein SilberfischchenWikipedia icon.png angelehnt, daher ist es auch überwiegend in grau gehalten. Dementsprechend lässt es sich auch ausschließlich an feuchtwarmen Orten finden, so taucht es in Alola lediglich auf Routen am Meer auf. Dort lebt das Pokémon dann direkt an der Küste, zieht sich manchmal aber auch in tiefere Gewässer zurück. Dies wiederum zeigt den Zusammenhang mit Asseln, da es auch einige Arten gibt, die im Meer leben.

Reißlaus ist ein scheues Pokémon und nimmt ungern an Kämpfen teil. Erst mit seiner Entwicklung zu Tectass wird es kämpferischer. Davor lernt es jedoch lediglich zwei Attacken durch Levelaufstieg. Dazu kommt seine Fähigkeit Reißaus, die es automatisch flüchten lässt, sobald seine KP weniger als 50 Prozent betragen. In Trainerkämpfen hingegen wird es ausgetauscht, sofern ein anderes Pokémon verfügbar ist.

Dennoch ist Reißlaus ein wichtiges Teil im Ökosystem von Alola. Es stellt eine natürliche Reinigungskraft dar, da es Abfall und anderes Faules am Strand und im Meer auffrisst. Dies ist auch im Anime zu sehen. Als Ash und Pikachu in der Folge Partnerversprechen! mit einem Boot auf eine andere Insel gefahren sind und sich dort am Strand ausruhen, tauchen einige Reißlaus auf und beginnen Ashs Sachen zu Fressen. Erst durch Pikachus Eingreifen kann schlimmeres verhindert werden.

Seemops (2017/KW26)

Seemops freut sich

Das Applaus-Pokémon Seemops stammt aus der dritten Generation und besitzt die Typen EisIC.png und WasserIC.png. Es basiert auf einem SeehundWikipedia icon.png und gehört damit, wie seine gesamte Evolutionsreihe, zur Familie der RobbenWikipedia icon.png. Dementsprechend ist es in den Spielen auch überwiegend in eisigen Regionen oder im Meer antreffbar. Dennoch ist es dem Pokédex zufolge kein guter Schwimmer und bewegt sich lieber an Land fort, indem es seinen runden Körper nutzt, um zu rollen. Seiner Kategorie entsprechend applaudiert Seemops sehr gerne, besonders um seine Freude auszudrücken. Häufig tut es das, wenn es mit anderen Seemops zusammen ist, wie etwa bei seinen Mahlzeiten, weswegen diese sehr laut werden können. Dazu passt zudem, dass es in Spielen die Attacke Zugabe erlernt, die häufig mit einem Klatschen in Verbindung steht.

Neben den Spielen taucht Seemops auch im Anime auf, in dem es allerdings häufig schwimmend dargestellt wird. So tauchen etwa in den Pokémon-Filmen Destiny Deoxys und Giratina und der Himmelsritter mehrere Seemops auf, die sich schwimmend oder tauchend fortbewegen. Daneben taucht ein weiteres Seemops in Der geheimnisvolle Stein auf, welches Marius, einem Jungen aus Graphitport City gehört. Er nutzt es, um Max anzugreifen, da er denkt, dieser sei ein Dieb, stattdessen spritzt das Pokémon aber lieber seinen Trainer nass.

Eneco (2018/KW22)

Eneco spielt im Wald

Es ist bei den Menschen so beliebt, dass sogar ein Item nach ihm benannt wurde. Gemeint ist das NormalIC.png-Pokémon Eneco, welches auf einem KätzchenWikipedia icon.png basiert, das sich zudem in seiner Kategorie widerspiegeln. Besonders auffällig ist bei seinem Design der große Kopf, der mit dem KindchenschemaWikipedia icon.png seine große Beliebtheit bei Menschen erklärt. Daneben ist Eneco sehr verspielt, es jagt gerne sich bewegende Gegenstände, insbesondere seinen eigenen Schweif. Auf diesem basiert auch das Item Eneco-Rute, welche dem Spieler eine Flucht aus Kämpfen gegen wilde Pokémon ermöglicht. Außerdem ziert sein Gesicht eine helle Zeichnung in Form eines Halbmondes, die sich auf seine Entwicklung zu Enekoro durch einen Mondstein bezieht.

Neben einigen Auftritten in den Spielen, besonders als Spielbarer Charakter in den Spielen der Pokémon Mystery Dungeon-Reihe tauchen auch in anderen Medien, wie etwa dem Anime, Eneco auf. Dort etwa nimmt es als Maikes Eneco eine wichtige Rolle als Partner bei Wettbewerben ein, wobei es durch seine Auftritte besticht, bei denen es mit Duplexhieb Bälle jongliert oder das Publikum durch verschiedene durch Zuschuss hervorgerufene Attacken gewinnt. Zudem befreit es sich, wie bereits einige andere Pokémon vor und nach ihm, gelegentlich aus seinem Pokéball.

Alto Mare (2017/KW33)

Alto Mare mit Museum

Im Meer auf einer Insel zwischen Kanto und Johto befindet sich die Stadt Alto Mare, die den Handlungsort von Pokémon Heroes darstellt. Die Stadt basiert auf VenedigWikipedia icon.png, sie verfügt über Kanäle und nutzt diese für das alltägliche Geschäftsleben. Sie ist die Heimat der legendären Pokémon Latias und Latios, die im genannten Pokémon-Film eine wichtige Rolle einnehmen. Dabei leben sie in einem geheimen Garten, der sich hinter dem Museum der Stadt befindet, wobei dieser nur durch einen unscheinbaren Eingang in einer kleinen Gasse und durch die Werkstatt von Lorenzo, der in Alto Mare GondelnWikipedia icon.png baut, betreten werden kann. Zudem ist der Garten unterirdisch über die Kanäle der Stadt erreichbar.

Während des Films rückt der Herztropfen, welcher den Geist eines Latios enthalten soll und sich im Garten der legendären Pokémon befindet, in den Fokus der Team-Rocket-Mitglieder Annie und Oakley. Sie versuchen den Kristall zu stehlen, um damit den VMA, den Verteidigungsmechanismus von Alto Mare, in Gang zu setzen um die Kontrolle über die Welt zu erlangen. Zwar gelingt es Ash und seinen Freunden durch ihr Handeln die Machtergreifung zu verhindern, doch wird dabei der Herztropfen zerstört, wodurch eine riesige Flutwelle die Stadt bedroht. Daraufhin opfert sich das bereits verletzte Latios wie sein Vater, um die Stadt zu retten, was ihn allerdings ebenfalls das Leben kostet, woraufhin es zu einem neuen Herztropfen wird. Danach wird die Stadt nicht mehr erwähnt, allerdings kann man zu Beginn späterer Filme gelegentlich Szenen mit Latias und Latio sehen, in denen Städte mit Kanälen zu erkennen sind, die Alto Mares stark ähneln.

Mewtu

Mewtu in einem Labor

Mewtu ist ein Legendäres Pokémon vom Typ PsychoIC.png, welches in der Folge skrupelloser Experimente mit Mew entstanden ist. Dabei wurde Mews Gen-Code so verändert, dass das aus dem Code erzeugte Pokémon unglaublich mächtig sein würde. Dies hat sich dann in seiner Kategorie Genmutant niedergeschlagen. Bei seiner Erschaffung wurden jedoch etliche körperliche Merkmale von Mew beibehalten, so verfügt es etwa ebenfalls über einen markanten Schweif und ist in den Körperfarben von Mew gehalten. Dennoch wird Mewtu, obwohl es aus Mew entstanden ist, weiter vorne im Nationalen Pokédex gelistet.

Im Anime wird mehrfach auf die Geschichte von Mewtu eingegangen. So zeigt der erste Film die Erschaffung des Pokémon durch Dr. Fuji auf New Island. Dort soll er für Giovanni das mächtigste Pokémon aller Zeiten erschaffen, wofür ihm im Gegenzug finanzielle Mittel für seine Klonforschung gestellt werden. Mewtu zerstört allerdings das Labor und beschließt, sich an den Menschen, zu rächen. Erst in einem erbitterten Kampf erkennt Mewtu, dass alle Lebewesen die gleiche Behandlung verdient haben, ob Klon oder nicht. In der Fortsetzung versucht Giovanni erneut, sich das Pokémon Untertan zu machen. In Genesect und die wiedererwachte Legende taucht ein weiteres Mewtu auf, welches von Team Plasma erschaffen wurde, ebenso wie Genesect. Diese haben Schwierigkeiten, sich in der modernen Welt zurecht zu finden, erst Mewtu kann ihnen zeigen, dass nicht alle Menschen schlecht sind, da es sich selbst einst in einer solchen Lage befand.