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Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit

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Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit
Packshot Pokémon Mystery Dungeon Portale in die Unendlichkeit.jpg
Deutsche Verpackungsvorderseite
Plattform Nintendo 3DS
Genre Dungeon RPG
Vertrieb Nintendo/Pokémon
Entwickler Spike Chunsoft
Spieleranzahl 1–4
Wi-Fi -
Wi-Fi
Nintendo Network Logo.svg
Dieses Spiel besitzt Features, die den Nintendo-Network-Service unterstützen.

Preis 39,99 EUR
Erscheinungs-
daten
JP 23. November 2012
NA 24. März 2013
EU 17. Mai 2013
AU 18. Mai 2013
Japanischer
Name
ポケモン不思議のダンジョン ~マグナゲートと∞迷宮~
Pokémon Fushigi no Dungeon ~Magnagate to Mugendai Meikyū~
Englischer
Name
Pokémon Mystery Dungeon: Gates to Infinity
Musik-Demo
Sound abspielen

Musik aus der Demoversion

Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit ist ein von Spike Chunsoft für den Nintendo 3DS entwickelter Ableger der Reihe Pokémon Mystery Dungeon.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Spoiler-Warnung: Der folgende Abschnitt behandelt den Plot dieses Spieles.
Bei der Aufnahme dieser Informationen können Spaß und Spannung beeinträchtigt werden.

Der Spieler findet sich in einer seltsam irrealen Umgebung wieder und stellt fest, dass er sich von einem Menschen in ein Pokémon verwandelt hat. In einer Vision sieht er, wie ein Somniam von einem Trikephalo verfolgt wird und hört Hilferufe. Bei dem Versuch, dem Geschehen auf den Grund zu gehen, folgt er einem mysteriösen Licht, woraufhin er schließlich vom Himmel herab in eine Welt stürzt, die ausschließlich von Pokémon bevölkert wird. Er wird von einem anderen Pokémon gefunden, das den Vorgang beobachtet hat und irritiert erfährt, dass sein Gegenüber eigentlich ein Mensch ist. Gemeinsam mit ihm reist der Protagonist über den Stufenberg nach Raststadt, um dort ein Areal zu kaufen, auf dem nach und nach das Pokémon-Paradies errichtet wird.

Gemeinsam mit seinem neuen Partner erlebt der Spieler in den Dungeons zahlreiche Abenteuer und kommt dabei auch dem Grund auf die Spur, der ihn herführte: Die Pokémon-Welt steht kurz vor dem Abgrund, da die negativen Gefühle ihrer Bewohner zur Speisung eines Kältekerns beigetragen haben, der immer größer wird und alles Leben zu verschlingen droht. Da sich kein Pokémon dem Kältekern nähern kann, ohne dass ihm der Wind der Enttäuschung buchstäblich die Luft abschnürt, holt die Stimme des Lebens Menschen in die Welt, die jedoch vergeblich gegen den Kern und seinen Beschützer Kyurem ankämpfen. Einer nach dem anderen verlassen sie als gleißende Lichtbälle die Pokémon-Welt, mit Ausnahme des Spielers, der nicht aufzugeben bereit ist und gemeinsam mit den Pokémon, die ihm begegnet sind und deren Gefühle sich wieder zum Guten wenden, nicht nur den Kältekern zerstören kann, sondern auch Kyurem und seinen Schergen sowie allen anderen Bewohnern dieser Welt Vertrauen und Hoffnung in die Zukunft zurückgibt.

Nachdem seine Aufgabe beendet ist, kehrt der Protagonist in seine eigene Welt zurück, doch seine neugewonnenen Freunde weigern sich entgegen aller eherner Naturgesetze, ihn zu vergessen. Die Kraft ihrer Wünsche und des Willens des Spielers, in die Pokémon-Welt zurückzukehren, ermöglichen es ihm schließlich, zwischen beiden Welten zu reisen und mit seinen Freunden und Team-Partnern noch zahlreiche weitere Abenteuer zu erleben.

Spielmechanik

Milza, Pikachu und ihre Partner auf einer Rettungs-Mission

Die Spielmechanik von Portale in die Unendlichkeit entspricht zu großen Teilen der aus den vorausgegangenen Teilen der Reihe. Der Spieler steuert ein Pokémon durch Mysteriöse Dungeons, in denen Gegner und Items auf ihn warten, und ist dabei Teil eines Teams, dessen Mitglieder er zuvor rekrutiert hat.

Es gibt jedoch auch zahlreiche Neuerungen, die teilweise entscheidene Auswirkungen auf den Spielverlauf haben und zu denen vor allem die Magnaportale zählen, die dem Spieler die Erkundung einer enormen Vielzahl unterschiedlicher Dungeons erlauben. Grafisch nutzt das Spiel den 3D-Effekt der Konsole und gestaltet dabei auch die Größenverhältnisse zwischen den Pokémon wesentlich realistischer als die Vorgänger. Auch sind die Modelle von Fallen, Treppen und anderen Objekten in den Dungeons besser in ihre Umgebung eingepasst.

Bedeutende Änderungen am Kampfsystem sind die Team-Fähigkeiten, die einem ähnlichen Prinzip folgen wie die nicht mehr gebräuchlichen IQ-Fähigkeiten, und die Team-Attacke, einem besonders starken, jedoch nur selten einsetzbaren Angriff. Zudem greift das Spiel auch Elemente wieder auf, die in Team Rot und Blau bereits vorhanden waren, in Erkundungsteam Zeit und Dunkelheit jedoch entfallen sind, und entwickelt sie grundlegend weiter. Dies betrifft insbesondere die Teambasis, die nicht mehr nur ein Ort zum Speichern ist, sondern in Form des Pokémon-Paradieses ein Vielzahl neuer Features wie zusätzliche Läden, Beerenfelder und Minispiele einführt.

Darüber hinaus erhalten nunmehr nicht nur die Pokémon Erfahrungspunkte, die der Spieler im Einsatzteam mit sich führt, sondern auch jene, die auf Abruf im Pokémon-Paradies verbleiben, was einen einfacheren Wechsel zwischen den Team-Mitgliedern ermöglicht. Die Möglichkeit des Attackenaufstiegs bei wiederholtem Gebrauch derselben Attacken verhindert zudem, dass auf frühen Leveln erlernte Attacken später zwingend durch stärkere Angriffe ersetzt werden müssen, um mit den Gegnern Schritt halten zu können.

Pokémon

Die wählbaren Starterpokémon

Das Spiel enthält insgesamt 144 unterschiedliche Pokémon, überwiegend aus dem Einall-Pokédex. Die meisten von ihnen sind in den Mysteriösen Dungeons anzutreffen, andere sind zudem wichtige Charaktere in der Geschichte des Spiels.

Hauptcharaktere

Anders als in den Vorgänger-Spielen wird der Starter und dessen Partner vom Spieler selbst ausgesucht, anstatt durch einen Fragebogen scheinbar willkürlich ausgewählt zu werden. Zur Auswahl stehen die folgenden fünf Pokémon:

Spielwelt

Artwork der zentral gelegenen Ortschaft Raststadt

Wie auch in den bisherigen Teilen der Mystery-Dungeon-Reihe leben in der Welt des Spiels ausschließlich Pokémon. Über eine Kreuzung sind die Mysteriösen Dungeons, die kleine Ortschaft Raststadt sowie das Pokémon-Paradies erreichbar.

Raststadt

→ Hauptartikel: Raststadt

Raststadt liegt westlich der Hauptkreuzung und wurde errichtet, um den zahlreichen Reisenden in der Gegend einen Ort zur Verfügung zu stellen, an dem sie sich ausruhen und auf weitere Expeditionen vorbereiten können. Im Kecleon-Laden können Items gekauft und verkauft werden, eine Lagertruhe dient dazu, Gegenstände und Geld zu deponieren, und in einer von Swaroness betriebenen Herberge halten sich zahlreiche Pokémon auf, mit denen sich der Spieler unterhalten kann. Im Laufe des Spiels werden zahlreiche weitere Läden wie etwa Echnatolls Goldtausch und der Rameidon-Boxknacker verfügbar.

Pokémon-Paradies

→ Hauptartikel: Pokémon-Paradies

Das Gebiet, auf dem nach und nach das Pokémon-Paradies errichtet wird, wird zu Beginn des Spiels vom Partnerpokémon des Spielers erworben. Mithilfe von Strepoli und seinen beiden Assistenten wird das zunächst wüst und trostlos wirkende Areal um zahlreiche Einrichtungen ergänzt und blüht zunehmend auf. Die vom Spieler angeworbenen Pokémon lassen sich dort nieder und erfüllen das Pokémon-Paradies so mit Leben. Neben dem Job-Board, an dem neue Missionen angenommen werden können, findet man hier auch die Gelegenheit zu einer Reihe von Minispielen.

Dungeons

→ Übersicht: Alle Dungeons in PMD4

Folgende Dungeons sind bereits unter ihren deutschen Namen bekannt:


Zusätzlich können diese Dungeons über den eShop des Nintendo 3DS gegen Echtgeld heruntergeladen werden (in Klammern Angabe des Kaufpreises):

Neben diesen Gebieten, die während des normalen Spielverlaufs betreten werden können, sind zahlreiche weitere Dungeons über die Magnaportale erreichbar.

Weitere Informationen

Kompatibilität

Das Spiel wurde für den Nintendo 3DS konzipiert und ist auch auf dessen XL-Varianten spielbar. Aufgrund der dort eingebauten Regionalsperre sind Spiel und Konsole nur dann miteinander kompatibel, wenn sie in derselben Region erworben wurden.

Technische Details

Portale in die Unendlichkeit unterstützt die StreetPass-Funktion des Nintendo 3DS und erlaubt es so, von Passanten aus einem Dungeon gerettet zu werden, sofern diese zu diesem Zweck einen Belebersamen hinterlegt haben. Darüber hinaus verfügt das Spiel über einen Mehrspielermodus für bis zu vier Spieler, der über die drahtlose Verbindung des Nintendo 3DS genutzt werden kann. Über SpotPass werden zusätzliche Inhalte bereitgestellt.

Komplettlösung

In der Komplettlösung des Spiel wird das Geschehen des Spiels detailliert wiedergegeben. Außerdem sind hier zahlreiche hilfreiche Tipps und Tricks zu kniffligen Stellen und Hinweise für die Bosskämpfe aufgeführt.

→ Link zur Komplettlösung von Portale in die Unendlichkeit

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise


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