Matrifol ist ein Pokémon mit der TypkombinationKäferPflanze und unter diesen, gemeinsam mit seinen Vorentwicklungen Strawickl und Folikon, eines der drei Pokémon mit diesen Typen, die in der 5. Generation erschienen sind. Außerdem ist es das einzige Käfer-Pokémon, das sich aufgrund einer hohen Zuneigung entwickelt hat. Der Name dieses auf einem wandelnden Blatt oder einer Gottesanbeterin basierenden Pokémon setzt sich aus den Begriffen matri (Dativ von lat. mater, Mutter) + Folium zusammen. Passend zu seinem Namen hat es die SpeziesKinderpflege und verhält sich dem Pokédex zufolge sehr mütterlich: so näht es für junge Pokémon wie Strawickl unter Gebrauch seiner Scheren und klebriger Fäden Kleidung aus Blättern. Erstere verwendet es auch für zahlreiche Schneide-Attacken wie zum Beispiel Kreuzschere oder Laubklinge.
Der Name dieses auf einer fliegenden, roten Feuerameise basierenden Pokémon setzt sich aus den Begriffen Schere und ferox (lat.: wild) zusammen. Alternativ zu ferox wird auch der Begriff Oxid genannt, welcher sich vor allem auf die rötliche Farbe von Eisenoxid bezieht.
Seinen ersten Auftritt im Anime hat Scherox in der Episode Verkabelter Pokémon-Kampf, in welcher es, wie auch in zahlreichen weiteren Episoden, als äußerst schnelles Pokémon dargestellt wird. Tatsächlich aber ist seine Initiative-Basis deutlich niedriger als die von Sichlor, da es aufgrund der Metallschicht nicht mehr fliegen kann und doppelt so schwer geworden ist. Auch im Pokéathlon erreicht es in der Kategorie Tempo eine Maximalleistung von lediglich zwei Sternen.
Die Zerrwelt ist eine Dimension, die ausschließlich in Pokémon Platin betreten werden kann. Der Raum ist hier instabil, weshalb es unter Anderem möglich ist, an Wänden hochzulaufen; außerdem steht hier die Zeit still. Die Zerrwelt und die normale Welt sind abhängig voneinander; Zyrus vergleicht diese Beziehung beider Welten mit den Helices eines DNA-Stranges. Sie ist weiterhin der einzige Ort, an dem Giratina, der einzige Bewohner der Zerrwelt, dauerhaft seine Urform annehmen kann.
In Pokémon Platin betritt der Protagonist die Zerrwelt erstmals über die Speersäule, nachdem Zyrus versucht hat, Dialga und Palkia zu unterwerfen. Sein Vorhaben scheitert jedoch, da Giratina den Galaktikboss in seine Dimension entführt. Da sich daraufhin die Speersäule verzerrt, gibt Cynthia der Dimension den Namen „Zerrwelt“. Gemeinsam mit dem Sinnoh-Champ reist der Protagonist durch diese verzerrte Welt, da sie die Verzerrung der gesamten Sinnoh-Region fürchten, um Giratina aufzusuchen und es zu beruhigen; während dieses Unternehmens wird man von Selfe, Vesprit und Tobutz unterstützt. Nach einem Kampf gegen Zyrus und einem weiteren gegen Giratina wird schließlich die Verzerrung beendet und es ergibt sich die Möglichkeit, die Zerrwelt wieder zu verlassen. Zyrus dagegen, der seine Pläne als gescheitert ansieht, beschließt, dort zu bleiben, worauf er nicht wiedergesehen wird.
Volkner ist der Leiter der Pokémon-Arena von Sonnewik und hat sich als solcher auf Elektro-Pokémon spezialisiert. Trainer, die aus einem Kampf gegen ihn siegreich hervorgehen, erhalten den Lichtorden, einen der acht OrdenSinnohs. Sein Name ist angelehnt an die physikalische Einheit Volt, mit der man die elektrische Spannung bezeichnet. Außerdem ist er nach Major Bob aus Orania City und Walter aus Malvenfroh City schon der dritte männliche Elektro-Arenaleiter und trägt, wie seine beiden Vorgänger auch, Kleidung, die an eine Militäruniform (insbesondere an die von verschiedenen Soldaten der Luftwaffe) erinnert.
Im Plot der Spiele der vierten Generation hat Volkner das Interesse an Kämpfen völlig verloren, da er seine bisherigen Herausforderer als zu schwach empfindet. Sein bester Freund Ignaz, seines Zeichens Mitglied der Top Vier, bittet den Protagonisten, in dem er großes Potential sieht, daher, einen Kampf gegen den Arenaleiter auszutragen. Auch in Anime wird dies aufgegriffen: In der Episode „Ein ansteckendes Feuer...!!“ weckt ein Duell zwischen Ash und IgnazVolkners Kampfgeist und er erklärt sich zu einem Arenakampf gegen Ash bereit.
Ottaro ist ein Wasser-Pokémon der 5. Generation und ist in den Spielen Pokémon Schwarz und Weiß, neben Serpifeu und Floink, als Starter-Pokémon erhältlich. Als bisher einziger Wasser-Starter basiert es auf einem Säugetier, genauer einem Otter, welcher auch Bestandteil seines Namens ist; dieser setzt sich aus den Begriffen Otter und mare (lat.: Meer) zusammen. Außerdem ist Ottaro der einzige Starter und eines der wenigen Pokémon überhaupt, die stets einen Gegenstand bei sich tragen und diesen im Kampf gebrauchen: Laut dem Pokédex benutzt es die Muschel, die sich auf seinem Bauch befindet, für Schnitt-Attacken, was sich besonders in seiner SpezialattackeKalkklinge widerspiegelt, die fast ausschließlich von ihm und seinen weiterentwickelten Formen Zwottronin und Admurai erlernt werden kann. Gerade im Anime macht es von seiner Muschel regelmäßig Gebrauch.
In Zweiblattdorf gibt es, wie auch in den Heimatorten anderer Protagonisten, weder einen Pokémon-Markt noch ein Pokémon Center; letzteres wird in seiner Hauptfunktion, dem Heilen von Pokémon, durch die Mutter ersetzt. Markant ist jedoch, dass es hier, anders als in anderen "Anfangsorten", auch kein Labor gibt: stattdessen hat sich Professor Eibe im Nachbarort Sandgemme niedergelassen. Letztlich besteht das Dorf lediglich aus den Häusern des Protagonisten und das des Rivalen sowie zwei weiteren Wohnhäusern, was Zweiblattdorf zur kleinsten Stadt in Sinnoh macht.
Bissbark ist einer der zahlreichen Vertreter der Normal-Pokémon und existiert seit der 5. Generation. Es ist in vielerlei Hinsicht einem Hund nachempfunden, was sich zunächst an seinem gebellartigen Ruf offenbart: . Sein Körperbau basiert auf einer Mischung aus dem Yorkshire Terrier und dem Scottish Terrier – diese beiden Hunderassen waren auch die Vorlage für Bissbarks Vorstufen Yorkleff und Terribark –, während dagegen sein langes Fell an einen Malteser oder einen Shih Tzu erinnert. Sein Verhalten wiederum ist an das des Bernhardiners angelehnt: so ist Bissbark dem Pokédex nach bekannt dafür, Menschen, die im Gebirge in Not geraten sind, zu retten. Es ist also ein Pokémon, das Attribute verschiedener Hunderassen in sich vereint und so den Facettenreichtum der Haushunde aufzeigt. Sein Name ist ebenfalls an Attribute des Hundes angelehnt; dieser setzt sich aus Biss und bark (engl.: bellen) zusammen. Gleichzeitig spielt der Name auf Otto von Bismarck an, was auf den Bart des Großmut-Pokémons zurückzuführen ist. Weiterhin lernt es eine Vielzahl von Attacken, die sein Design untermauern, durch Level-Up oder kann sie vererbt bekommen. Beispiele dafür sind Schlecker, Jauler, Biss oder Brüller.
In Pokémon Schwarz und Weiß befindet sich Bissbark im Besitz der RivalinBell, während es im Anime, wo es seinen ersten Auftritt in der Episode Großes Wiedersehen in Rayono! hat, ein Pokémon der angehenden Pokémon-KennerinTramina ist.
Flunschlik ist ein Pokémon, das seit der 5. Generation existiert und die einzigartige TypkombinationBodenElektro besitzt. Aufgrund dieser ist es eines von nur vier Pokémon, die, ohne von einer bestimmten Fähigkeit abhängig zu sein, gegen einen ihrer eigenen Typen immun sind und unter diesen sogar das einzige, das gleichzeitig auch eine Schwäche gegen Attacken seines eigenen Typen aufweist.
Flunschliks Name setzt sich aus den Begriffen Flunder und Schlick zusammen. Dabei war es ursprünglich einem Seeteufel nachempfunden und besaß die TypenWasser und Elektro, jedoch wurden diese Ideen verworfen. Nun basiert es auf einer Flunder und ist aufgrund dessen, trotz seiner Wasser-Schwäche, ausschließlich im Wasser anzutreffen. Ähnlich wie sein reales Vorbild versteckt es sich, dem Pokédex nach, im Morast, was sich auch in Attacken wie Lehmsuhler oder Tarnung widerspiegelt. Von dort aus greift es seine Beute mit Stromschlägen an.
Ignaz ist das dritte Mitglied der Top Vier von Sinnoh. Er selbst bezeichnet sich als „Meister aller Feuer-Pokémon“, setzt aber in Pokémon Diamant und PerlPokémon verschiedener Typen ein. Erst in Pokémon Platin besteht Ignaz’ Team vollständig aus Pokémon, die seiner Typenvorliebe entsprechen. Besagte Vorliebe ist laut seinem besten Freund Volkner auf seinen Namen zurückzuführen, welcher an das lateinische ignis (Feuer) angelehnt ist. Weiterhin benutzt er häufig Begriffe, welche mit Feuer in Verbindung zu bringen sind: so bezeichnet er beispielsweise den Protagonisten als „Heißsporn“.