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Benutzer:Wenlok Holmes/PdW

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Inhaltsverzeichnis

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Somniam

Somniam (BW006).jpg

Wenn es um das PsychoPsycho-Pokémon Somniam aus der 5. Generation geht, steht das Thema Träume stets im Vorderung: Bereits sein Name leitet sich von somnium, dem lateinischen Wort für Traum, ab. Auch kann es laut Pokédex die Träume anderer fressen, was ihm die Zuordnung zur Kategorie Traumfresser und außerdem die gleichnamige Attacke beschert. Diese Eigenschaften und auch sein an einen TapirWikipedia icon.png angelehntes Aussehen erinnern an Traumato aus der 1. Generation. Grund dafür ist, dass beide Pokémon nach dem Vorbild des japanischen Fabelwesens BakuWikipedia icon.png geschaffen wurden: Dieser wird nicht nur oftmals als Tapir dargestellt, sondern soll laut Mythos Menschen vor Albträumen schützen, indem er diese verschlingt.

Frisst Somniam einen Traum, kann es diesen in Form von Traumdunst darstellen, der in Pokémon Schwarz und Weiß in der Traumbrache erhältlich ist. Die Traum-Forscherin Vivian kann dem Protagonisten damit Zugang zur Pokémon Dream World verschaffen. Auch im Anime wird der Traumdunst thematisiert: In Wo Träume brachliegen! wird herausgestellt, dass Vivian daraus Energie gewinnen wollte. Das Experiment schlug jedoch mit einer großen Explosion fehl und hinterließ die Laborruine, die als Traumbrache bekannt ist. Team Rockets Versuch, die dort verbliebene Energie zur Übernahme Einalls zu nutzen, wird von Vivian und ihrem Somniam vereitelt.

Eine Andeutung auf Somniam lässt sich sich im Übrigen bereits in den Spielen der 1. Generation finden: Auf Route 10 wünscht sich eine Trainerin ein rosa Pokémon mit Blumenmuster. Zwar ist unklar, ob dieser Wunsch bereits damals von den Spielentwicklern selbst kam, 14 Jahre später haben sie ihn jedenfalls erfüllt.

Heiteira

Heiteira in einem Pokémon-Center in Johto

Heiteira, das rosafarbene Freude-Pokémon vom Typ NormalNormal, ist in der 2. Generation als Weiterentwicklung des bis dahin evolutionslosen Chaneiras dazugestoßen. Auslöser für die Entwicklung ist die große Freude Chaneiras über die innige Freundschaft zu seinem Trainer. Sie wird weitergetragen in Heiteiras Glücks-Ei, dessen Verzehr laut Pokédex selbst niedergeschlagene Personen wieder zum lächeln bringen soll. Passend dazu leitet sich Heiteiras Name von den Begriffen heiter und Ei ab.

Ebenso stellt sein Aussehen, wie bereits bei Chaneira, ein EiWikipedia icon.png dar und viele damit verbundene Eigenschaften, die bereits seine Vorstufe charakterisierten, lassen sich im Design wiederfinden, wie zum Beispiel Spezialattacken Weichei und Eierbombe. Aber auch die Statuswerte spielen mit dem Motiv: Als Ei, das in vielen Kulturen als Symbol des Lebens gilt, hat Heiteira, dicht gefolgt von Chaneira, den höchsten KP-Basiswert aller Pokémon. Als Anspielung auf die zerbrechliche Schale jedoch müssen beide mit den schlechtesten Verteidigungswerten auskommen. Die fragile Natur einer Eierschale wird auch noch in der stärksten Attacke aufgegriffen, die Heiteira durch Levelanstieg erlernen kann: Beim Risikotackle erleidet der Anwender selber Rückstoß-Schaden.

Auch Chaneiras Rolle als Gehilfin Schwester Joys im Anime wird in Heiteiras Äußerem aufgegriffen: Seine Locken erinnern an die Frisur der Pokémon-Krankenschwester. Selbst tritt es zuerst in der Folge Alte Bekannte auf, in der es um die Freundschaft zwischen Jessie und einem Heiteira geht, das sie aus ihrer Zeit in der Krankenschwesternschule kennt.

Bereits gezeigt:

Digdri (2011/18)

Gen1 Artwork Anime Digdri.gif

Digdri ist ein Boden-Pokémon der 1. Generation. Es besteht aus drei Digdas, deren Aussehen auf dem Design künstlicher MaulwürfeWikipedia icon.png, wie sie in Whac-A-MoleWikipedia icon.png Arcade-SpielenWikipedia icon.png vorkommen, basiert; dennoch wiegt es 42 mal so viel wie ein einzelnes Digda und ist einen halben Meter größer. Auf einigen Sprites hat Digdri zudem Augenbrauen, auf anderen nicht. Genau wie bei Digda kann niemand sagen, wie ein Digdri außerhalb des Erdreichs aussieht. Nach eigener Aussage in Pokémon Mystery Dungeon besitzt jedoch zumindest Digda Füße. In den Spielen konnte Digdri bis zur 4. Generation nur in Digdas Höhle gefangen werden. Im Anime hatte es seinen ersten Auftritt in der Folge Das Digda-Problem. Digdri ist mit einem Initiative-Basiswert von 120 und ist damit das schnellste Boden-Pokémon und auf Platz 9 der schnellsten Pokémon aller Typen. Im Pokéathlon kann es allerdings nicht springen. Laut Pokédex gräbt es bis zu 100 km tief in die Erde, wo sich die LithosphäreWikipedia icon.png befindet. Der Druck in dieser Tiefe entspricht einer Last von fast 2 Milliarden Tonnen und das Gestein dort ist nicht hart, sondern sehr elastisch.

Spoink (2011/07)

Anime AG 325.jpg

Spoink ist ein PsychoPsycho-Pokémon der 3. Generation. Es basiert auf einem FerkelWikipedia icon.png mit einer PerleWikipedia icon.png auf dem Kopf und einer SprungfederWikipedia icon.png als Schwanz; ein Design, das vom Bibelspruch „Eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen.“ und der daraus entstandenen RedensartWikipedia icon.png inspiriert wurde. Sein Name kommt vom englischen sp(ring) (Sprungfeder) bzw. dem deutschen springen und dem Schweinegrunzlaut oink.

Spoink trägt stets eine Perle von Perlu auf seinem Kopf, die seine Psi-Kräfte verstärkt. In seinem ersten Anime-Auftritt in der Folge Perle, wem Perle gebührt!, hatte es diese Perle jedoch verloren und versuchte, sie durch andere runde Sachen zu ersetzen (unter anderem durch ein Fluffeluff und ein Lektrobal); dank Ash und seinen Gefährten konnte die Perle am Ende wiedergefunden werden. Spoink muss immer auf seinem Schweif hüpfen, da die dabei entstehende Erschütterung sein Herz zum Schlagen bringt. In der 3. Generation war es eines von vier Pokémon, die Sprungfeder erlernen konnten.

Raichu (2011/27)

Raichu.png

Raichu ist ein ElektroElektro-Pokémon der 1. Generation. Es entwickelt sich aus einem Pikachu, wenn man diesem einen Donnerstein gibt. Sein Äußeres basiert auf einer FeldhüpfmausWikipedia icon.png mit Blitzornamenten; seinen Namen hat es vom vom japanischen rai (Donner) und chūchū (Lautmalerei für Quieken). Im Anime tritt es zum ersten Mal in der Folge Vorsicht Hochspannung! auf, in der es von Major Bob, dem Arenaleiter Orania Citys gegen Ashs Pikachu im Kampf um den Donnerorden eingesetzt wird. Weiterhin wird es in den Spielen bis zur einschließlich 4. Generation von allen Elektro-Arenaleitern eingesetzt.

Laut Pokédex soll Raichu Spannungen von bis zu 100.000 Volt (japanischer Name für Donnerblitz) entladen können. Diese zunächst eindrucksvoll klingende Angabe ist ohne Kenntnis der Stromstärke jedoch aussagelos, da ein TaserWikipedia icon.png bei dieser Spannung aufgrund der geringen Stromstärke kaum Schaden anrichtet, während eine BlitzentladungWikipedia icon.png unter diesen Umständen tödlich sein kann. Ein Übersetzungsfehler in den westlichen Releases der Spiele der 1. Generation verleitete die Fans vor Veröffentlichung von Pokémon Gold und Silber zur Annahme, Raichu würde sich zu Marill (zu diesem Zeitpunkt von den Fans „Pikablu“ getauft) entwickeln.

Noktuska (2011/34)

Noktuska Traumwelt.png

Noktuska ist ein PflanzePflanzeUnlichtUnlicht-Pokémon der 3. Generation. Es basiert auf einer Mischung aus VogelscheucheWikipedia icon.png und KaktusWikipedia icon.png und hat ein zu diesem Design passend ausgelegtes Moveset: Neben Nietenranke, der Spezialattacke der kaktusartigen Pokémon, Nadelrakete und Stachler erlernt es Tiefschlag und Gegenstoß, also Attacken, die den Gegner dann besonders stark verletzen, wenn er selbst versucht anzugreifen - ganz wie beim Versuch, einen stacheligen Kaktus zu schlagen. Ergänzt wird das durch die thematisch passende Fähigkeit Sandschleier, die es vor Sandstürmen schützt; diese haben neben Noktuskas Evolutionsfamilie sonst nur Boden-Pokémon. Und auch bei seiner versteckten Fähigkeit H2O-Absorber, die normalerweise Wasser-Pokémon vorbehalten bleibt, bildet es zusammen mit den beiden anderen Kakteen, Tuska und Maracamba, eine Ausnahme.

Mit 115 Punkten hat Noktuska den höchsten Angriffs-Basiswert aller Pflanze-Pokémon. Mit seinem ebenso hohen Spezialangriffs-Basiswert belegt es den dritten Platz der Unlicht-Pokémon und wird darin nur von Zoroark und dem legendären Darkrai übertroffen.

Im Anime tritt Noktuska zum ersten Mal in der Folge Hochmut kommt vor dem Fall auf, in der es von Harley, einem Koordinator im Noktuska-Kostüm, im Wettbewerb gegen Maike eingesetzt wird, aber gegen ihr Bisasam verliert.

Pantimos (2011/42)

Pantimos Sugimori1.png

Pantimos ist ein PsychoPsycho-Pokémon der 1. Generation. Es basiert auf einer Mischung aus ClownWikipedia icon.png und PantomimeWikipedia icon.png (von dem es auch seinen Namen hat). Dazu thematisch passend erlernt es auch Attacken wie z. B. Barriere, Imitator oder Rollentausch. Obwohl es auch weibliche Pantimos gibt, heißt es im Englischen immer Mr. (Mister → Herr) Mime und im Französischen M. (Monsieur → Herr) Mime. In den Spielen konnte Pantimos in der ersten und dritten Generation nur durch Tausch mit einem NPC erhalten werden. Dass das in Rot und Blau erhaltene Pantimos den Spitznamen Marcel trägt, könnte eine Anspielung auf den französischen Pantomimen Marcel MarceauWikipedia icon.png sein.

Auf seinen Sprites hatte Pantimos bis einschließlich Rubin und Saphir nur vier Finger und danach einen mehr. Im Anime (wo es schon immer fünf Finger hatte) tritt es zum ersten Mal in der Folge Vertauschte Rollen auf und lebt fortan bei Deliah Ketchum, Ashs Mutter, der es bei der Haus- und Gartenarbeit hilft.

Von einigen Fans wird Pantimos aufgrund seines Designs stark kritisiert: Mehrere Fan-Seiten halten es aufgrund seiner Menschenähnlichkeit für das hässlichste und unheimlichste Pokémon und bezeichnen es als „alles, was an einem Clown und Mimen schlecht ist“.

Rotom (2011/13)

Wirbel-Rotom Traumwelt.png

Rotom ist ein ElektroElektroGeistGeist-Pokémon der 4. Generation und das einzige Pokémon mit dieser Typ-Kombination. Sein Aussehen basiert auf einem KugelblitzWikipedia icon.png, stellt aber vor allem eine Hommage an PulsemanWikipedia icon.png(en), einen von Ken Sugimori designten Videospielcharakter, dar. Sein erster Auftritt im Spiel ist ebenso eine Anspielung: Untersucht man in der bespukten, alten Villa den Fernseher, springt es heraus, genau wie Pulseman zu Beginn seines Spiels. Liest man Rotoms Namen rückwärts erhält man „Motor“, eine Andeutung auf seine poltergeistartige Fähigkeit in elektrische Geräte zu schlüpfen und sie so zu beleben. Spieler die über das Geheimgeschehen an den ?-Öffner gekommen sind, können sich dies ab Pokémon Platin zunutze machen: Öffnet man damit Rotoms Raum, findet man dort Aufzeichnungen Charons, aus denen hervorgeht, dass er in seiner Kindheit mit Rotom befreundet war. Von ihm stammen fünf elektrische Geräte, in die Rotom eindringen und so seine Form wechseln kann. Dabei erlernt es eine spezielle Attacke und wechselt in der 5. Generation auch den Typ, wodurch es zu weiteren einzigartigen Typ-Kombinationen kommt. Von allen nicht-legendären Pokémon hat Rotom die meisten dauerhaft wechselbaren Formen.

Honweisel (2011/37)

Honweisel Anime.jpg

Honweisel ist ein KäferKäferFlugFlug-Pokémon der 4. Generation. Im Japanischen heißt es ビークイン (Beequeen), zusammengesetzt aus den englischen Wörtern für Biene und Königin. Ebenso sein Äußeres: Es stellt nicht nur eine Biene dar, sondern mit „Krone“ und „Kleid“ auch eine Monarchin. Sein deutscher Name setzt sich aus den Wörtern Honig und WeiselWikipedia icon.png zusammen. Als solche entwickelt es sich auf Level 21 ausschließlich aus weiblichen Wadribie.

Laut Pokédex herrscht immer ein Honweisel über eine Wadribie-Kolonie. Seine „Untertanen“ werden dabei sogar in seinen drei Spezialattacken einbezogen: Erteilt Honweisel einen Schlag-, Heil- oder Blockbefehl, werden sie mithilfe von Pheromonen herbeigerufen und kontrolliert, um ihrer Königin im Kampf beizustehen. Dass ein Honweisel eine niedrigere Initiative hat als ein Wadribie liegt daran, dass es nicht nur die Bienenkönigin, sondern auch der BienenstockWikipedia icon.png ist. Dies zeigt sich auch in seiner hohen Verteidigung und Spezialverteidigung. Laut Pokédex zieht es im Bau innerhalb seines Unterleibs Larven groß, die von Wadribie mit Honig versorgt werden.

Im Anime debütierte es in der Folge „Wer den Honig liebt...“ und wurde später von Top Vier-Mitglied Herbaro eingesetzt, der es auch in den Spielen in seinem Team besitzt.

Liebiskus (2011/46)

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Liebiskus ist ein Wasser-Pokémon der 3. Generation. Seinen Namen und flachen Körperbau hat es vom DiskusfischWikipedia icon.png, ist im Gegensatz zu seiner realen Vorlage aber geformt wie ein Herz, was es innerhalb der Pokéwelt zum Zeichen von Liebe und Romantik macht. Verliebten, die ein Liebiskus sehen, soll ewige Liebe vergönnt sein. Im Rahmen dieser Thematik erlernt es Attacken wie Charme oder Liebreiz und kann als wildes Pokémon eine Herzschuppe halten.

Im Anime debütiert Liebiskus in der Folge Aus der Traum?, in der es als eines von Juans Pokémon eingesetzt wird. In den Pokémon Chronicles besitzen außerdem Misty und ihre Schwester Daisy je ein Liebiskus mit den Namen Caserin und Loverin.

Obwohl als Zeichen der Liebe designt, löst Liebiskus bei Fans teilweise ganz gegenteilige Reaktionen aus: Kritisiert werden vor allem die niedrigen Statuswerte, mit denen es keinen ernsthaften Schaden anzurichten, geschweige denn auszuhalten vermöge und von denen die Initiative als einzige mit einer Basis von 95 heraussticht. Dies werde jedoch durch seine Fähigkeit Wassertempo alles andere als kompensiert. Daraus begründete sich auch die Hoffnung der Fans, bei Mamolida würde es sich um eine Weiterentwicklung von Liebiskus handeln. Diese Hoffnung wurde aber enttäuscht, da die Einall-Pokémon der 5. Generation dahingehend designt wurden, unabhängig von allen vorigen zu sein.

Ditto (2011/44)

Gen1 Artwork Anime Ditto.gif

Ditto ist ein Normal-Pokémon der 1. Generation. Es zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, sich in jedes beliebige andere Pokémon verwandeln zu können; dazu benutzt es seine Spezialattacke Wandler. Durch den Einsatz dieser Attacke übernimmt Ditto unter anderem den Typ, die Statuswerte (mit Ausnahme der KP) und das Moveset seines Gegners; von allein kann es aber keine weiteren Attacken erlernen.

Im strategiebedachten Kampf hängt es somit vor allem von den gegnerischen Attacken ab, ob ein Spieler mit seinem Ditto Erfolg hat; ist man jedoch nicht in der Lage, den Gegner zu besiegen, gilt dies immerhin meist andersherum auch. Als herben Nachteil beklagten die Fans jedoch, dass der Einsatz von Wandler das Pokémon eine Runde kostet. Die Spielentwickler reagierten darauf, indem sie den in der Pokémon Dream World erhältlichen Ditto die versteckte Fähigkeit Doppelgänger gaben, durch die das Pokémon seine Spezialattacke automatisch bei Kampfbeginn einsetzt. Dittos besondere Eigenschaft verschafft ihm außerdem eine einzigartige Rolle bei der Zucht, da es mit Pokémon aller Ei-Gruppen gepaart werden kann. Dies ist die einzige Möglichkeit, geschlechtlose Pokémon wie z. B. Magnetilo zu züchten.

Sein formloser Schleimkörper passt mit der Idee zusammen, dass es jede beliebige Gestalt annehmen kann, wozu es laut Pokédex seine Zellstruktur verändern kann. Inspirieren ließen sich die Spielentwickler ursprünglich jedoch laut eigener Aussage von einem SmileyWikipedia icon.png; sie halten das lilafarbene Pokémon für ihre merkwürdigste Kreation.

Pummeluff (2011/45)

Pummeluff Dschungel 54.jpg

Pummeluff ist ein rosafarbenes NormalNormal-Pokémon aus der 1. Generation, das der Spezies Ballon angehört. Mit Hilfe eines Mondsteins entwickelt es sich zu einem Knuddeluff weiter; in der 2. Generation wurde der Evolutionsreihe außerdem das Baby-Pokémon Fluffeluff hinzugefügt. Pummeluffs Name setzt sich aus den Wörtern „pummelig“ und „fluffig“ zusammen.

Pummeluffs herausragende Fähigkeit ist sein Gesang: Leuchten seine Augen auf, singt es ein Lied, das (fast) jeden in Schlaf versetzt. Dies wird besonders im Anime aufgegriffen: Ein Pummeluff tritt zum ersten Mal in der Folge Pummeluffs Song auf und verfolgt von da an, vom Wunsch, einen würdigen Zuhörer zu finden, beseelt, Ash und seine Freunde. Regelmäßig taucht es singend auf und bestraft die Eingeschlafenen, indem es ihre Gesichter mit einem Filzstift bemalt.

Dass die Spielentwickler und viele Fans Pummeluff als eines ihrer Lieblingspokémon angeben, könnte ein Grund für seine Auftritte in der Super Smash Bros.-Reihe sein, in der es schon seit dem ersten Teil einen spielbaren Charakter darstellt. Zu seinen Attacken gehört neben Gesang und Walzer auch Erholung. Anders als in den Pokémon-Spielen heilt diese Pummeluff jedoch nicht, sondern erzeugt immens hohe Energie in seinem Schwerpunkt, die Gegnern in seiner unmittelbaren Nähe schwerwiegenden Schaden zufügt.

Miltank (2011/47)

Miltank (Neo Genesis 41).jpg
Miltank ist ein NormalNormal-Pokémon der 2. Generation. Designt wurde es nach dem Vorbild einer KuhWikipedia icon.png, was sich auch in seinem muh-artigen Ruf widerspiegelt:
Wie sein Name, Mil(ch)tank, bereits andeutet, ist dieses friedfertige Pokémon innerhalb der Pokéwelt für seine nahrhafte Milch bekannt, von der es täglich 20 Liter gibt und der eine heilsame Wirkung nachgesagt wird. Tatsächlich kann diese als Kuhmuh-Milch z. B. auf der der Kuhmuh-Farm in Johto oder auf dem Marktplatz in Marea City in Einall einzeln oder im Dutzend (≙ 12 Stück) erworben werden; auch im Sammelkartenspiel ist sie verfügbar. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass die Milch bei einem Heilungsvermögen von 100 KP zu einem Preis von 500Pokédollar.gif ein wesentlich günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht als die meisten Tränke.
Das ausschließlich weibliche Milchkuh-Pokémon bildet das Gegenstück zum immer männlichen Tauros aus der 1. Generation. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass beide oftmals an denselben Orten zu fangen sind: Beispielsweise auf Route 39 in der Umgebung der Kuhmuh-Farm oder auf den Routen 209 und 210 bei Trostu, wo passenderweise viele Farmer und Cowgirls anzutreffen sind. Eingesetzt wird Miltank unter anderem von Arenaleiterin Bianka; es ist in den Spielen, im Anime und im Manga ihr Signaturpokémon.

Ohrdoch (2011/48)

Ohrdoch Traumwelt.png

Ohrdoch ist ein NormalNormal-Pokémon der 5. Generation. Es verfügt über auffällig große Ohren und ein feines Gehör, mit dem es laut Pokédex den physischen Zustand eines Pokémon beurteilen kann. In den meisten Sprachen spielen die Namen von Ohrdoch auf seine Ohren oder sein Gehör an. Zusätzlich kann es mit den Fühlern an seinen Ohren Herzschlag und Stimmung erfassen, was an das Prinzip eines StethoskopsWikipedia icon.png, wie es von Ärzten verwendet wird, erinnert. Passend dazu erinnert seine Farbgebung nicht nur an den Heilball, sondern es erlernt auch Attacken wie Heilung oder Heilwoge und besitzt Fähigkeiten wie Heilherz oder Belebekraft. Die Rolle des Heilers wird im Anime fortgeführt, wo es ab Best Wishes die Rolle von Chaneira als Schwester Joys Helfer in den Pokémon Centern Einalls übernimmt. In der Episode Ansturm der Toxiped! beruhigt ein Ohrdoch durch den Einsatz von Heilwoge eine Gruppe Toxiped, die in einer Stadt randalieren.

Wilde Ohrdoch sind zwar fast auf allen Routen Einalls, jedoch nur im raschelnden Gras vorzufinden. Genau wie bei der Evolutionslinie von Wonneira und dem legendären Arceus liefert der Sieg über ein Ohrdoch die meisten Erfahrungspunkte.

Dieses PdW ist in Zusammenarbeit mit Dusk entstanden. Meinen besten Dank dafür.

Frosdedje (2012/05)

zum Vergrößern klicken Dieses handgezeichnete Fanartwork stammt von
PdW-Fanart-Wettbewerb 2011 Logo.png
PokéWiki-Benutzer Fipoki, der es als Gastbeitrag zum „Pokémon-der-Woche-Fanart-Wettbewerb“ erstellt hat.

Frosdedje ist ein Pokémon aus der 4. Generation mit einer bislang einmaligen Kombination der Typen EisEis und GeistGeist. Das ausschließlich weibliche Pokémon entwickelt sich mithilfe eines Funkelstein aus Schneppke desselben Geschlechts und bietet so eine Alternative zu Firnontor. Die Evolutionsbedingungen ähneln stark denen Galagladis, des anderen von zwei Pokémon, die sich durch den Funkelstein entwickeln.

Frosdedjes Design wurde von der japanischen Sagengestalt Yuki OnnaWikipedia icon.png inspiriert; laut Pokédex, und seinem mythologischen Vorbild nicht unähnlich, friert Frosdedje seine Opfer mit einem -50 Grad kalten Atem ein und stellt die so konservierte Beute heimlich aus. Auf eine wohlwollendere Darstellung der Yuki Onna spielt eine Frau auf der verschneiten Route 217 an, die dem Protagonisten einen Bannsticker schenkt: Ihr seltsames Verhalten und plötzliches Verschwinden sowie ihre Verbindung zu Geistern legen nahe, dass sie selber einer, womöglich sogar ein Frosdedje, sein könnte.

Zusammen mit Gengar zählt Frosdedje zu den schnellsten Pokémon von Typ Geist. In den Spielen wird es von Arenaleiterin Frida und außerdem in den Rückkämpfen gegen Leiter Norbert und Top Vier Anissa eingesetzt. In der Sinnoh-Liga im Anime schickt Ashs Rivale Paul sein Frosdedje in der Folge Ein Strategiekampf, der es in sich hat! in den Kampf.

Dieses PdW ist in Zusammenarbeit mit Fipoki entstanden. Meinen besten Dank dafür.

Icognito (2012/12)

Das O-Icognito

Icognito ist der Name eines PsychoPsycho-Pokémon, das in 28 verschiedenen Formen auftritt. Deren erste 26 stammen aus der 2. Generation und stellen die Buchstaben des lateinischen AlphabetsWikipedia icon.png dar, die letzten beiden, gestaltet nach dem Vorbild von Frage-Wikipedia icon.png und AusrufezeichenWikipedia icon.png, aus der 4. Generation. Zusammengesetzt aus icon (engl.: Piktogramm) und inkognito spielt der Name auf ihr Dasein als mysteriöse Hieroglyphen an, das sie in antiken Ruinen fristen. Dort übermitteln die Icognito nicht nur Botschaften, wie z. B. in den Trostu-Ruinen, wo sie in der Reihenfolge ihres Erscheinens als wilde Pokémon das Wort friend (engl.: Freund) buchstabieren, sondern sind über diese Orte auch mit legendären Pokémon verbunden: So kann Arceus sich in HeartGold und SoulSilver aus den Alph-Ruinen in Johto zu den Sinjoh-Ruinen teleportieren, wo es mit Unterstützung der Icognito eines der Pokémon des Dimensions-Trios erschafft. Eine weitere Verbindung zeigt sich im FilmIm Bann der Icognito“: Darin wird der Forscher Spencer Hale in die Dimension dieser Pokémon gesogen und die Icognito erschaffen für seine zurückgelassene Tochter eine illusorische Wunschwelt, in der die Raubkatze Entei ihren Vater ersetzt.

Neben solch starken telepathischen Kräften werden jedem Icognito laut Pokédex auch individuelle Fähigkeiten zugeschrieben. In den Spielen zeigt sich dies in der für diese Pokémon einzigen erlernbaren Attacke: Für die Kraftreserve berechnen sich Typ und Stärke aus den DV des Anwenders, die für jedes Pokémon anders sind.

Somniam

Heiteira

Owei (2012/15)

Owei (EX Feuerrot & Blattgrün 33).jpeg

Owei ist ein Pokémon aus der 1. Generation mit den Typen PflanzePflanze und PsychoPsycho. Es besteht aus sechs individuellen EiernWikipedia icon.png, die telepathisch verbunden stets eine Gruppe bilden. Eines der Eier wird dabei auf Sprites und Artworks grundsätzlich mit einer angebrochenen Schale dargestellt – laut Pokédex aber kein Problem für Owei, da es das Innere nicht verschüttet. Des Weiteren sollen Risse in der Schale Anzeichen für eine bevorstehende Entwicklung sein, was im Widerspruch dazu steht, dass dazu eigentlich ein Blattstein benötigt wird.

Oweis Spezialattacke ist das Stakkato. „Staccato“ ist italienisch, bedeutet „abgetrennt“ und bezeichnet in der Regel eine SpielweiseWikipedia icon.png in der Musik. In Oweis Fall jedoch ist der Name wörtlich zu nehmen, denn bei dieser Attacke lösen sich einzelne Eier von der Gruppe und stürzen sich auf den Gegner. Seine Psychokräfte zeigt Owei z. B. in der Anime-Folge Angriff der Kokoweis, als es dem glücklosen Zauberkünstler Melvin mittels Hypnose die Kontrolle über Ash verschafft.

Warum das Pokémon der Kategorie Ei nun vom Typ Pflanze ist, verrät der Pokédex-Eintrag aus Pokémon Stadium, denn die Eier sind eigentlich eher Samen einer Pflanze. Vor diesem Hintergrund erscheint auch die Entwicklung zu Kokowei nicht mehr so eigenartig, bei der aus den Eiern Kokosnüsse werden. Befremdlich bleibt aber die Zucht eines Owei, bei der schließlich sechs Eier aus einem einzelnen schlüpfen.

Ramoth (2012/19)

Ramoth (Dark Explorers 22).jpg

Ramoth ist ein Pokémon der 5. Generation mit den Typen KäferKäfer und FeuerFeuer, dessen Aussehen – wie der Namensbestandteil moth (engl. „Falter“) bereits andeutet – einem Falter, genauer einem AtlasspinnerWikipedia icon.png, nachempfunden wurde. Dieses Pokémon der Klasse Sonne trägt mit Ra außerdem auch den altägyptischen SonnengottWikipedia icon.png im Namen, zu dem sich noch weitere Bezüge finden lassen: Denn ähnlich wie Ra, der die Sonne selbst ist, soll Ramoth laut Pokédex, als einst der Himmel von Vulkanasche verdunkelt war, die Rolle der Sonne übernommen haben. Auch ist es in Pokémon Schwarz und Weiß in den Ruinen des alten Palasts zu fangen, wo die Sarkophage wilder Echnatoll das Ägypten-Thema unterstreichen. Angespielt wird in Ramoths Namen aber auch auf MothraWikipedia icon.png, eine riesige Monstermotte aus Filmen derselben japanischen Studios, die auch Godzilla erfanden.

Entwickelt sich Ramoth auf Level 59 aus der Raupe Ignivor, richten sich die Stärken des Taschenmonsters neu aus: Während Ignivor vorrangig physisch ausgerichtet ist, verfügt Ramoth über die höchste Spezialangriffs-Basis aller Käfer und macht sich diese bei den meisten seiner Attacken zunutze; darunter auch seine Spezialattacke Feuerreigen, die es erst auf Level 100 erlernt. Zudem ist Ramoth das einzige Käfer-Pokémon, das Fliegen erlernen kann. In den Spielen ist es das stärkste Pokémon im Team von Einall-Champ Lauro. Dennoch – und obwohl Ramoth und Lauro sich mit ihren rotgezackten Flügeln/Haaren sogar ähneln – gilt es nicht als sein Signaturpokémon, da Lauro es in Anime und Manga bisher nicht eingesetzt hat, sondern sich meist mit seinem Bisofank zeigt.